Sonntagssplitter

Ein gemütlicher Sonntag, dazu gehört für mich ein ausgedehnter Morgenspaziergang mit dem Hund, anschließend geht’s zum gepflegten Frühschoppen, dann, nach (mehr oder weniger) labender Mahlzeit, lese ich sehr gerne die Sonntagszeitungen.

So auch gestern, ein paar Sachen sind mir aufgefallen:

  • Die Kronen Zeitung schreibt von schockierten Christen in Ägypten, weil bei den ersten freien Wahlen die Islamisten gesamt gleich 70% der Stimmen erreicht haben. Offen gestanden – wäre es anders gewesen hätte es  mich zwar sicherlich nicht schockiert, aber allemal überrascht. Der „Arabische Frühling“ im vergangenen Jahr war letztlich nichts anderes als eine großangelegte „Allahu akbar“-Aktion, begeistert davon waren nur die  bessermenschlichen Volltrottel hier in Europa. Die wünschen sich die Scharia ja auch für unsere Breiten – mögen sie die ersten Opfer werden! Baukräne gibt’s ja genug.
  • Ebenfalls in der Kronen Zeitung: Michael Spindelegger wird gefragt, welchen Glamourfaktor er sich selbst geben würde. Er verweigert die Antwort, da er „diesen Faktor ganz generell ablehnt“. Das finde ich sehr vernünftig, zumal besagter Glamourfaktor meines Wissens keine negativen Bewertungen kennt und somit dem ÖVP-Obmann sowieso nicht gerecht werden könnte.
  • Ein Wahnsinniger erschlägt 2007  seinen Vater mit einem Bügeleisen.  Jetzt ist er wieder in Freiheit und kann Krone und Kurier Interviews geben. Scharia gibt’s keine. Ich werde nachdenklich.
  • In der Krone schreibt Marga Swoboda irgendetwas. Macht ja nix.
  • Ebenfalls in der Krone steht ein Bericht, wonach jeder zweite Häftling in Österreich schon ein Ausländer ist. Das BZÖ hat das durch Obmann Josef Bucher deutlich angeprangert, Danke dafür! Besser allerdings das G’sindl ist in Haft, als auf freiem Fuß angezeigt.
  • Ein Leserbrief in der Krone zu den Olympischen Weltjugendspielen in Tirol geht mit der jungen Skiläuferin Christina Ager recht harsch ins Gericht, weil sie bei der Eröffnungszeremonie den Text des Olympischen Eides nicht mehr wußte und das laut und vernehmlich mit „Scheiße!“ quittierte. Wenn das das schlimmste sein sollte, was die junge Dame in ihrem Leben je anstellen wird, kann sie sich glücklich schätzen. Bevor man das Mädel verurteilt sollte man überlegen was es für eine 16jährige heißt, sich vor zigtausende Besucher hinzustellen und frei zu sprechen. Ich habe den „Lapsus“ jedenfalls im TV verfolgt, für mich war es eher jugendlich-charmant als alles andere. Recht so, Christina, das hast Du ganz hervorragend gemacht!
  • Im Kurier steht ein Bericht über einen Autounfall des früheren Verteidigungsministers Werner Fasslabend. Er war zu meiner Dienstzeit ressortverantwortlich, soweit ich mich erinnere war er bei der Truppe nicht recht wohlgelitten. Hätte man gewußt, daß einmal ein Darabos kommt, hätte das wahrscheinlich anders ausgeschaut. Gute Besserung!
Sehr erfreulich war gestern auch, daß ich mich über den 10.000sten Leser auf dieser Website freuen  durfte! Für nicht einmal zwei Monate eine hervorrgende Bilanz, ich bin zufrieden. Hoffentlich meine Leser auch! Bleibt mir gewogen!

5 Antworten zu “Sonntagssplitter

  1. Pingback: Wochenrückblick 4/2012 | dagarser

  2. Köstlich und treffend, Deine Sonntagssplitter!
    Mach weiter so.
    Viele Grüße
    Josef

  3. Wer die Tageszeitungen der Systempresse liest und sich vor Seite neun nicht bereits fünf Mal übergeben mußte, beweist, daß die Innenwände seines Magens vermutlich mit Blech ausgekleidet sein müssen. Oder er ein Systemanhänger ist.

  4. Als gelernter Österreicher weiß ich, dass selten was besseres nachkommt, aber bei den derzeit agierenden Politikern kann ich trotzdem nicht glücklich sein in der Gegenwart.

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