Eine kleine Gruselgeschichte

Waffen und Munition sind sicher zu verwahren um sicherzustellen, daß kein Unbefugter darauf Zugriff hat. So weit, so logisch und nachvollziehbar, das ist schon richtig so. Wer sich daran nicht hält läuft Gefahr, seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit zu verlieren, mangelhafte Verwahrung ist kein Kavaliersdelikt!

Wohl jedem, der schon öfter als einmal  zum Tontaubenschießen auf einem Schießstand war wird es schon passiert sein, daß nach Beendigung des Schießens die eine oder andere Patrone übriggeblieben ist. Die bleiben dann idR bis zum nächsten Schießplatzbesuch in der Schießweste (so diese sorgfältig verwahrt wird) oder wandern zurück in die Munitionsschachtel (die dann sorgfältig verwahrt wird). Was natürlich keinesfalls passieren darf ist, daß man Patronen einfach verliert oder gar irgendwo liegen läßt, weiß der Himmel, was da nicht alles passieren könnte!

Was für Schrotmunition, die ab 18 Jahren frei erhältlich ist gilt, gilt für Munition, für deren Erwerb man ein waffenrechtliches Dokument benötigt, natürlich erst recht. Nehmen wir für ein fiktives Beispiel eine Schachtel 9mm Para, wie einem jeder ernstzunehmende deutsche Journalist bestätigen wird die klassische und ideale Amokläufermunition, zur Hand und nehmen wir folgenden Sachverhalt an: Ein braver und gesetzestreuer Bürger, in seiner Freizeit Sportschütze, hat in seinem Garten seit über einem Jahr ein havariertes KFZ stehen, mit dem er früher oft zum Schießplatz gefahren ist. Endlich hat er sich durchgerungen das KFZ zu entsorgen, bevor es abgeholt wird schaut er im unversperrten Auto noch einmal nach, ob er eh schon alles herausgeräumt hat. Im hintersten Winkel des Kofferraums sieht er auf einmal einen kleinen Pappkarton:

Symbolfoto 1

Symbolfoto 1

„Naja, eine alte Munitionsschachtel“ denkt er sich, als er sie jedoch, um sie wegzuwerfen, ergreift durchzuckt ihn siedendheiß die Erkenntnis: „Da sind ja noch Patronen drin!“ Ein Blick bestätigt die schlimmen Befürchtungen:

Symbolfoto 2

Symbolfoto 2

„Was da nicht alles hätte passieren können!“ schießt es dem armen Mann ein. „Nicht auszudenken! Über ein Jahr lang sind diese gefährlichen Patronen im unverschlossenen Auto gelegen, soviel Unheil hätten diese Mordaccessoires in dieser Zeit anrichten können!“:

Symbolfoto 3

Symbolfoto 3

Noch immer totenbleich von diesem schrecklichen Erlebnis taumelt unser „Held“ zu seinem Waffentresor um seinen gefährlichen „Fund“ endlich sicher zu verschließen. Noch einmal Glück gehabt!

Was bin ich froh, daß das nur eine fiktive Geschichte ist und daß mir so etwas nicht passieren könnte!

6 Antworten zu “Eine kleine Gruselgeschichte

  1. Hoppla, blöde Vertipper, gemeint waren natürlich:
    – Hitler Tagebücher
    – Ganz nebenbei

    sorry

  2. Wenn ich sowas lese: “eine Schachtel 9mm Para, wie einem jeder ernstzunehmende deutsche Journalist bestätigen wird die klassische und ideale Amokläufermunition, ” läuft es mir kalt den Rücken runter. Also ist bringt die Tatsache, dass man “ernstzunehmender” (wie auch immer das definiert ist) Journalist ist, automatisch auch das Expertentum für Munition und Amokpsychologie mit sich ? Unglaublich….. Sind da u.A. die Journalisten gemeint, die die Hitel Tagebücher gefunden haben? Oder die, die Bettina Wulff eine Rotlichtvergangenheit nahelegen? Ich bin der festen überzeugung, dass ernstzunehmende Journalisten mit ihrem Gechreibsel schon mehr Schaden angerichtet haben und mehr Menschen ruiniert haben, als alle Sportschützen zusammen in den letzten 100 Jahren. Nicht zuletzt auch mit einer derart polemisierenden und polarisierenden Wortwahl, wie oben zitiert. Gant nebenbei…. wie viele ernstzunehmende Journalisten sind eigentlich Sportschützen ?

  3. Pingback: Wochenrückblick 16/2012 | dagarser

  4. Was für eine komische, verweichlichte Zeit haben wir heutzutage. Es wird doch, um Himmels Willen, die Welt nicht untergehen, wenn irgendwo ein paar Patronen auftauchen. Patronen oder Waffen allein können noch nichts anrichten, es ist immer erst dann etwas passiert, wenn ein Mensch, der nicht richtig im Kopf ist, dazukommt. Aber seit die verlogene links-linke Hysterie die Hand im Spiel hat, wird alles, was früher gar kein Problem war, verteufelt.

  5. Gab es da nicht zwei weitere Gruselgeschichten? Die eine war im Umfeld derRoten zu suchen. Angeblich hätten Rechtsradikale in Innsbruck ein Heim der SJ in Brand gesetzt. Gruselig, nicht wahr? Das einzige Gruselige daran war, daß es eine False Flag Operation der SJ selber war – selber anzünden und den »Rechten« in die Schuhe schieben…
    Und in der BRDDR gab es doch tatsächlich einen »Mordversuch« mit einem »vergessenen« Gegenstand. Ja, richtig gelesen. Der »Lebkuchenmesser-Mannichl« wurde angeblich von einem »Nazi« angegriffen. Scheint auch eine Gruselgeschichte zu sein, die auf einer »False Flag Operation« basiert. Seltsam, wie sich diese gruseligen Geschichten vor allem im Dunstkreis der Linken ereignen… Wenn man das alles in Betracht zieht, könnten doch Zweifel an den Vorgängen der Mordserie der »Zwickauer Zelle« kommen. Zu Propagandazwecken sind den Linken offensichtlich alle Mittel recht. Und DAS ist wirklich gruselig. Der Freie Bürger sollte diese False Flag Operations der Linken im Auge behalten und sich auf die Möglichkeit einstellen, daß er das Opfer einer solchen verbrecherischen Tat sein könnte. Und er sollte immer zur Abwehr solcher Taten bereit sein. Mit allen Mitteln – auch mit Schußwaffen.
    An dieser Stelle möchte ich auf das Buch »Instinct Combat Shooting« von Chuck Klein hinweisen. Es ist mehr als nur hilfreich. Und: Bereit sein ist alles!

  6. …..also früher hatte jeder Schütze oder Jäger solche Sachen umherliegen und es gab bei uns seltsam wenig Amokläufe….ist schon eigenartig….aber da gab es auch noch keine solchen Bestimmungen, welche auch überflüssig wären, wenn man den Kindern frühzeitig den Umgang mit Waffen aller Art zeigen würde – ein heute unmögliches Ansinnen.
    Heute gibt man den Kindern anstatt Waffenunterricht lieber Psycho-Pharmaka und anstatt Schießsport, lehrt man Buben das Stricken….

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