Wir leben in sehr unhöflichen Zeiten. Besonders im städtischen Bereich kommt es einem Wunder gleich, wenn jemand etwa beim Betreten eines Lokals laut und vernehmlich grüßt, auch an der Supermarktkasse ist man mit einem hörbaren „Grüß Gott!“ schon eher ein „Exot“.
In meinem Stammkaffeehaus mache ich das recht gerne: Wenn ein Gast grußlos hereinkommt und nur gehetzt (man könnte auch sagen: blöd) dreinschaut sage ich ganz deutlich „Grüß Gott!“. In neun von zehn Fällen wird nur noch blöder g‘schaut, es ist sagenhaft! Daß alle diese Leute keine Kinderstube genossen haben ist eigentlich nicht vorstellbar, also muß das andere Ursachen haben. Welche das sind weiß ich nicht, es ist jedenfalls eine sehr unschöne Entwicklung.
Daß es auch anders geht habe ich am Mittwoch einem Bericht in der Gratiszeitung „Heute“ entnommen: „Räuber werden immer höflicher“. Demnach scheint es einen „Trend“ zu geben, wonach Verbrecher ihre Opfer zunehmend freundlich grüßen, sich nach ihrem Befinden erkundigen und sich vor ihrer Flucht auch noch höflich für die „Mitarbeit“ bedanken bzw. sich für die Tat entschuldigen.
Davon haben die Opfer allerdings auch nichts, wenn ich in die Mündung einer Waffe schaue ist mir völlig egal ob der, der sie hält höflich ist oder nicht – das hat nicht zu passieren, Punkt! Wobei es wahrscheinlich im Zweifelsfall doch „besser“ ist, wenn man mit dem Täter wenigstens in der eigenen Muttersprache kommunizieren kann.
Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich bald einmal einen Artikel lesen könnte dessen Titel „Opfer werden immer unhöflicher“ lautet. Und damit meine ich nicht, daß man einen Verbrecher unflätig beschimpfen sollte, das ist vielleicht keine gute Idee. Man könnte ihm aber auch „von seiner eigenen Medizin zu schlucken geben“, sich also gegen einen bewaffneten Überfall seinerseits mit Waffengewalt wehren. Wird von Verbrechern als eher unhöflich empfunden.
Dummerweise rät das Innenministerium von dieser „neuen Höflichkeit“ ab, wenn es nach gewissen Politikern geht soll den Bürgern auch die Möglichkeit dazu genommen werden. „Entwaffnung“ lautet das Zauberwort, die anständigen Bürger sollen ihre Waffen loswerden, die Verbrecher werden ihre natürlich behalten.
Und das ist von der Politik nicht nur fahrlässig, sondern auch grob unhöflich!


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Ich gratuliere dem DAGARSER.
Nach so kurzer Zeit hat dieses Portal eine außergewöhnliche Wahrnehmungsbreite erreicht. Daß sich jetzt vermehrt verbohrte Waffengegner einklinken, ist ein deutliches Zeichen. Man hat die “Schweigespirale” offensichtlich nicht länger durchhalten können.
Nach dem Motto “Viel Feind, viel Ehr” sehe ich das sehr positiv!
Glück auf!
Michl hast den Kommentar nicht schon im Wochenrueckblich geschrieben?
Tja da sieht man mal wieder die typischen Waffenbesitzer.
Darauf lasse ich jetzt laut knatternd einen Pfurz entweichen der den Waffenbesitzern so richtig ums Gesicht wehen wird.
Vielleicht werden dann ein paar Leute gescheiter.
Glauben tu ich es nicht.
Und wenn es so einfach ist an eine illegale Waffe zu kommen warum überfallen dann die meisten Gangster mit Schreckschusspistolen, Airsoftguns oder anderen Gerümpel eine Bank?
Weils billiger ist und fast ebenso erfolgreich. Die Dinger schauen so echt aus, daß man sie kaum unterscheiden kann.
Nebenbei gesagt, jeder “Softgun-Räuber” (gemeint ist nicht der, der eine Softgun raubt) muß damit rechnen erschossen zu werden. Das ist das Berufsrisiko!
Bitte die Verbrecher fragen. Ich hab jedenfalls keine Illegale.
Die neue Unhöflichkeit…..
Ich finde es auch unhöflich wenn es Leute gibt die sich ständig wichtig machen und das echte Wiener geraunze jetzt schon sogar in Blog-Form gießen und sich zum Moralapostel aufspielen.
Gibt ja genug Leute die angeblich schlechtes Benehmen nur als Aufhänger benutzen um einen Streit anzufangen.
Zum Thema Entwaffnung:
Ich finde es leider inzwischen gut das es immer schwieriger wird das man an echte Schusswaffen ran kommt.
Ich arbeite in einem Beruf wo ich jeden Tag mit Gesindel zu tun habe und mir reicht schon die Messerfuchtelei von so manchen betrunkenen Proleten, da brauchen wir kein lasches Waffengesetz wo sich jeder Alkoholiker, Psychophat, Gewaltprollet oder Kleinkrimineller legal eine Faustfeuerwaffe zulegen kann.
Und komm jetzt nicht mit dem Spruch ” Der kann sich die Puffn ja illegal besorgen”…. so leicht geht das bei uns auch wieder nicht da man dafür schon die richtigen Verbrecher kennen muss und das nötige Kleingeld natürlich auch nicht fehlen darf und an diesem beiden Sachen mangelt es ca. 95% der Kleinkriminellen.
Wird aber dir und deinen IWÖ Freunden eh pups egal sein, hauptsache Puffn haben und gscheit reden/schreiben/blogen.
Es ist verdammen einfach an eine illegale Waffe zu kommen. Mir wurden schon mehrfach welche angeboten. Wesentlich schwieriger ist es legal an eine Waffe zu kommen, da abgehobene Behörden und durchgeknallte Popolitiker des gezielt verhindern. Ist bei den Volksverrätern auch nachvollziehbar -bei denen geht die Angst um, dass das Volk irgendwann nicht mehr auf deren Lûgen reinfällt.
Solange es “glückliche Sklaven” gibt, brauchen wir tatsächlich keine Waffen.
So bald einer eine Waffe hat, ist er nämlich ein freier Mensch und das weiß auch der Leviathan. Deshalb ist der ja bestrebt seine Sklaven tunlichst nicht an Waffen kommen zu lassen oder, wenn er doch welche besitzen sollte, sie ihm ehestens abzunehmen. Alle Diktatoren handeln nach diesem Motto.
Ja ja, die Sicherheitsexperten der Polizei. Je mehr sie auf dem Spiegel haben, desto größer die Angst vor den Gesetzestreuen. “Nur nicht wehren!” und “Ist ja eh alles versichert!” lauten die Parolen. Ob sie damit tatsächlich vorsätzliche Täterbegünstigung betreiben oder nicht, kann derzeit nicht gesagt werden.
Ich bevorzuge es mich zu wehren. Es ist mir zu beschwerlich, einen Polizisten auf der Schulter mitzutragen. Sonst ist er ja nicht da wenn ich ihn brauche (was gar nicht seine Schuld ist).
Schon vielleicht mal darüber nachgedacht das der Polizist mit dem vielen Gold am Kragen garnichts anderes im TV sagen kann?
Wenn die Polizei offiziell empfehlen würde sich mit Waffen einzudecken und maximale Gegenwehr bei einer kriminellen Handlung zu leisten und der Verteidiger dann getötet oder schwerst verletzt wird dann will ich garnicht wissen wie schnell der nette Polizeisprecher der dieses Vorgehen empfohlen hat dann von den Medien und diversen politischen Kräften in die Mangel genommen wird.
Und schwupp gehts und schon ist der “Verantwortliche” abgesägt worden und verbringt den Rest seiner Polizistenlaufbahn in einem zum Büro umfunktionierten Besenkammerl und darf dort auf die Pension warten.
Tja so schauts aus!
Da ist eben Zivilcourage gefordert und nicht Mastdarmakrobatik. Aber leider, es wird wohl so sein, wie du das schilderst. Wir sind ein Volk von Feiglingen (nicht alle!).
Eher nicht ein Volk von Feiglingen sondern eher Gefangene einer kranken Gesellschaft.
Und wer sich dem Zwang der politischen correctness widersetzt dem wird das leben schwer gemacht.
Und wer moechte schon Courage zeigen wenn einem dann solch ein Schicksal
blueht?
Achtung Sarkasmus:
Courage zeigt man heutzutage nur noch im K(r)ampf gegen Rechts oder wenn man sich sonst irgendwie politisch korrekt wichtig machen kann.
Wenn es aber um Sachen geht wo man Eier in der Hose braucht wie zum Beispiel bei einem Autounfall Erste Hilfe Leisten oder aehnliches dann ist die Courage bei 90 Protzent der Leute ploetzlich in matschig brauner Form ins Hoserl gegangen.
Pueri puerilia aiunt…
Ging an »gehtdichnixan«
Man kann mich gerne auf Latein als kindisch bezeichnen aber das wird an gewissen Tatsachen leider nichts ändern.
Kommentar sinnlos, denn wenn jemand unter Hoplophobie leidet, hilft nur ignorieren.
Ich bin nicht Hoplophob aber wer mit offenen Augen durch Wien geht wird sicher gleich merken das viele Leute eher ungeeignet sind die Verantwortung die eine private Schusswaffe nun mal mit sich bringt auch zu uebernehmen.
Und die Situation wird sich auch in naher Zukunft meiner Meinung nach noch weiter verschlechtern.