Tierschutz ?

Vergangenen Sonntag kam es in Kainbach bei Graz zu einer Jagdstörung durch sogenannte „Tierrechtsaktivisten“, selbsternannte Tierschützer vom „Verein gegen Tierfabriken“ (VGT), einer sektenähnlichen Organisation die durch verschiedenste „Aktionen“ illegaler Natur schon des öfteren auffällig geworden ist und die auch schon als kriminelle Organisation verfolgt wurde.

Unter anderem rühmt sich dieser saubere Verein auf seiner Website neben diversen anderen Aktionen auch zahlreicher Jagdstörungen, die letzte eben am vergangenen Sonntag: Mehrere Aktivisten störten durch Filmaufnahmen den Ablauf einer Treibjagd, als der Rädelsführer der herbeigerufenen Polizei gegenüber die Ausweisleistung verweigerte kam es zu einer Rangelei mit den Beamten wobei sowohl er als auch ein Polizist verletzt wurden. Er wurde festgenommen, hier ein Video von dem Vorfall:

Durch geschickte Kameraführung ist die der Polizei zufolge dem Zugriff vorausgehende Attacke des „Tierschützers“ auf den Beamten nicht zu sehen, ein Bild von den Vorgängen kann man sich aber allemal machen, der tatsächliche Sachverhalt wird von einem Gericht zu klären sein. Meiner bescheidenen Ansicht nach haben sich die Polizisten von dem sauberen Herrn viel zu lange „papierln lassen“.

Sei es wie es sei, das Problem der „Jagdstörungen“ darf man nicht unterschätzen: Wenn bei einer Gesellschaftsjagd ein paar Hirnederln mit Kameras herumlaufen oder die Jagd auf andere Weise, etwa durch abspielen lauter Musik o.ä., stören so ist das zwar ärgerlich, kann aber leicht durch Beiziehung der Exekutive gelöst werden. Gefährlich wird es allerdings, wenn gewissenlose Fanatiker beispielsweise durch ansägen eines Hochstandes schwere Verletzungen oder gar den Tod von Jägern herbeiführen wollen. Wenn man ein wenig im Internet herumsucht wird man schnell Seiten finden wo einschlägige Tips gegeben werden, etwa wie man die Sägestellen an den Hochständen „tarnen“ kann. Dazu ist ganz klar zu sagen daß jemand, der eine solche Tat setzt keinesfalls ein Tierschützer ist, sondern vielmehr ein gemeiner Verbrecher der mit der vollen Härte des Gesetzes zu bestrafen ist!

Daß viele dieser „Tierschützer“ sinnvollerweise in einer geschlossenen Anstalt verwahrt gehörten wird abermals durch das Internet leicht veranschaulicht, wenn etwa auf einer deutschen anti-Jagd-Seite durchgehend von „menschlichen und nicht-menschlichen Tieren“ gesprochen wird erahnt man die irre Welt dieser Fanatiker, verstehen kann man das aber nicht.

Tierschutz ist gut, richtig und wichtig. In Zusammenhang mit der Jagd ist der einzige Tierschutz aber die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Jagdausübung, das ausgewogene Verhältnis von Hege und Ernte. Wer das nicht versteht soll es sich erklären lassen. Dann wird man schnell erkennen können ob demjenigen tatsächlich der Tierschutz ein Anliegen ist oder nicht vielleicht doch bloß die Lust am Terror.

8 Antworten zu “Tierschutz ?

  1. Pingback: Jagdschutz | dagarser

  2. Ich bin auch erstaunt über die Engelsgeduld, mit der die Polizistzen den „Tierschützer“ gegenüber treten. Sie haben gut argumentiert, dass eine dunkel gekleidete Person, die Aufnahmen von Häusern macht, aufgrund der bisherigen Einbrüche verdächtig ist.
    Meiner Meinung nach hat sich der „Tierschützer“ gegenüber der Polizei mehr als verdächtig verhalten. Ich habe schon als kleines Kind gelernt, dass in Ö Ausweispflicht herrscht und dass die Polizei nach einem Ausweis fragen kann.
    Was die Jagdstörung betrifft bin ich entsetzt über die Dreistigkeit der „Tierschützer“. Wenn erst einmal ein übereifriger „Tierschützer“ einem Jäger vor die Büchse/Flinte läuft und verletzt wird, dann wird erst die Hölle los sein: Schauprozesse, Faktenverdrehung, Medienkampagnen usw. Diverse Diktatoren dieser Welt können sich dann Anregungen in Ö holen, wie Interessensgruppen verfolgt werden.

  3. Wenn ich die Zeichen der Zeit betrachte, werden die »Tierschützer« bald ganz andere Sorgen haben. So wie wir alle. Wir aber können noch auf die eine oder andere Art das Kommende überstehen… Diktaturen räumen meist mit solchen Gruppen, wie diesen »Tierschützern« rasch auf. Sie erweisen sich als Störer. Keine Diktatur kann Störer gewähren lassen (egal, wen oder was die stören). Uns wird sie selbstverständlich auch zu eliminieren trachten.
    Ich bin kein Mensch, der leicht in Panik verfällt – aber die Diktatur in der EUdSSR macht mir doch ein wenig Sorgen…

    Dennoch: keine Diktatur existiert ewig.

  4. Die Herrschaften „Tierrechtsaktivisten“ sollten sich besser dort für „Tierrechte“ wichtig machen, wo es dringend notwendig wäre. Nämlich bei den wirklichenTierquälern, den Leuten die Tiere furchtbar leiden lassen, sprich Schächtung, usw. Aber das trauen sie sich ja nicht anfassen, denn da haben sie Angst gleich eine ordentliche auf’s Dach zu bekommen. Aber bei den armen Polizisten, die allein auf weiter Flur stehen, trauen sie sich aufzuspielen.

  5. Aus gegebenem Anlaß, des erst kürzlich abgewickelten „Terroristen“-Prozesses, kann behauptete werden, daß militante Tierschützer nicht dumm sind. Sie haben auch beste juristische Unterstützung. Ihre Netzwerke zu den gleichgeschalteten, qualitätsfreien Medien und zu großen Teilen der linken Volkszertreter (ÖVP, SPÖ, Grüne und KPÖ) sind perfekt.

    Nur, zu g’scheit ist auch blöd‘:

    Im Video versucht der Verdächtige den Polizisten einzureden, daß sie über ihre Rechte nicht Bescheid wüßten und er legte den Beamten in provokantester Art nahe, sich umgehend bei ihrem Juristen im Polizeikommando Rat einzuholen. Ebenso präpotent verlangt er die „sofortige“ Aushändigung der Dienstnummern. In beiden Fällen irrt der Verdächtige. Die Beamten waren auf Grund von Anzeigen gemäß der Strafprozeßordnung dazu verpflichtet den (Einbruchs-) Verdächtigen anzuhalten, ihn zu überprüfen und seine Identität festzustellen. Auf Grund der offensichtlichen Fluchtgefahr wäre die Aushändigung der Visitenkarten mit den Dienstnummern vor Abschluß der Amtshandlung geradezu fahrlässig gewesen.

    Bewundernswert ist die dargebrachte Eselsgeduld der beiden eingesetzten Beamten. Normalerweise wäre er nach kurzen Abmahnungen, in höchstens zwei Minuten, in Handschellen zu legen gewesen. In bewundernswerte Weise wurde er aber mit Glacèhandschuhen angefaßt.

    Trotz alledem möchte ich nicht in der Haut der Beamten stecken:

    Erstens, wird ihnen in Anbetracht der oben geschilderten Verbindungen zur – wie nachträglich bekannt geworden – Aktivistenlobby, keine Unterstützung seitens ihrer Vorgesetzten zuteil werden. Diese werden bedingt durch ihr Gummirückgrat ehestens in volle Deckung gehen und die Beamten im Regen stehen lassen.

    Zweitens, werden ihnen Linksmedien und -politiker das Leben zur Hölle machen, weil sie es gewagt hatten einen „privilegierten“ Verdächtigen gesetzeskonform zu behandeln. Steht er doch für die fortschrittliche Gesellschaft unter „Naturschutz“.

    Möglicherweise wird den Beamten sogar ein politischer Schauprozeß gemacht. Man könnte zum Beispiel den Tatbestand eines Amtsmißbrauchs herbei lügen. Ein dementsprechender Richter läßt sich sicher finden. Oder man könnte sie von internationalen Menschenrechtsvereinigungen (?!?!?) ächten lassen. Dann wären sie ihren Job los. So schaut’s aus in unserem (Un-) Rechtsstaat.

  6. Der Fehler liegt in der Erziehung. Was da in den Schulen von sich gegeben wird, ist bemerkenswert und eine Kombination von Dummheit und Verbrechen. Solange das nicht ausgeräumt wird, werden wir keine Besserung haben.

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