Neuwahl – Nachlese

Vorige Woche habe ich an dieser Stelle die unbefriedigende politische Situation in Österreich beleuchtet und die Frage in den Raum gestellt, ob es wohl in absehbarer Zeit vor dem regulären Ende der Legislaturperiode zu Neuwahlen kommen wird. Nachlesen kann man das hier.

Ich habe dabei drei „Sonntagsfragen“ vom Dezember 2011 zitiert, überall lag die SPÖ voran, gefolgt von der FPÖ und dann der ÖVP (einmal ex aequo mit der FPÖ), übereinstimmend wurden für die Grünen 14% prognostiziert (ein wie ich finde unglaublich hoher Wert!), dem BZÖ wurden auch überall zumindest die für den Wiedereinzug in den Nationalrat erforderlichen 4% zugebilligt.

Interessehalber habe ich hier auf der Website, in oben zitiertem Artikel, auch die „Sonntagsfrage“ gestellt, die Umfrage war auf eine Woche begrenzt. Das Ergebnis: Die Beteiligung war nicht wirklich berauschend, dafür ist das Ergebnis eindeutig: 91% der abgegebenen Stimmen entfielen auf die FPÖ, 9% haben sich für „ungültig“ entschieden, SPÖ, ÖVP, Grüne und BZÖ sind also leer ausgegangen. Das hatte ich in dieser Deutlichkeit nicht erwartet, daß die Grünen hier nichts reißen werden war zwar klar, mit der einen oder anderen Nostalgie- bzw. Sympathiestimme für die restlichen drei Parteien hätte ich aber schon gerechnet.

Offensichtlich ist es aber so, daß das hier vorherrschende freiheitliche (also von Liberalität geprägte) Denken am ehesten mit der FPÖ verbunden wird und der Systempartei SPÖVP größtes Mißtrauen entgegengebracht wird, daß das BZÖ nicht als Alternative gesehen und die Grünen aufgrund ihrer kommunistischen Grundkonzeption überhaupt abgelehnt werden. Das ist natürlich nur meine Interpretation, gerne lasse ich mich eines Besseren belehren.

Natürlich ist diese „Umfrage“ nicht repräsentativ, dafür gab es viel zu wenige Teilnehmer, dafür ist diese Plattform auch zu „eindimensional“ ausgerichtet. Hier geht es um Bürgerrechte, um den legalen privaten Waffenbesitz, um großteils ideelle Werte also. Ob die FPÖ hinreichende Sozial-, Wirtschafts- und Finanzkompetenz besitzt möchte ich jetzt einmal dahingestellt lassen, im Bereich der Bürgerrechte dürfte sie aber ganz augenscheinlich das größte Vertrauen besitzen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist aber „Vertrauen“ ein ganz wichtiger Faktor, wer in wichtigen Fragen wie jenen zu den Bürgerrechten kein Vertrauen genießt, der verdient auch sonst keines.

Insofern ist das Ergebnis meiner Umfrage dann doch wieder sehr interessant und es stellt sich die Frage, weshalb außer der FPÖ offensichtlich keiner Partei zugetraut wird, für die Bürgerrechte einzutreten. Ein paar Antworten wüßte ich schon, vielleicht können meine Leser noch einige beisteuern!

5 Antworten zu “Neuwahl – Nachlese

  1. Naja also aus demographischer Sicht steuern wir ja heutzutage unaufhaltsam auf eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes zu, in der in einigen Jahren bis Jahrzehnten auf Grund der mittlerweile, dank SPÖ/ÖVP schon unabdingbar gewordenen Massenzuwanderung (im Besonderen aus dem islamischen Kulturkreis) das Szenario Bürgerkrieg aus meiner Sicht zwar den worst case darstellt, aber nichtsdestotrotz eins der realistischsten Zukunftsvisionen ist. Ebenso in Anbetracht der Tatsache, dass derzeitig bereits 24% der Babies in Wien islamischen Glaubens sind – und die Zahl wird in Zukunft sicher nicht mehr sinken, eher einen gegenläufigen Trend dazu annehmen – wird das Szenario Bürgerkrieg immer wahrscheinlicher. Angestichts dieses Faktums, wessen sich ja SPÖ/ÖVP durchaus, zumindest meiner Meinung nach, bewusst sind, ist es ja mehr als naheliegend, nun schön langsam alles dran zu setzen, um den möglichen künftigen Bürgerkrieg zu verhindern. Und dabei spielen die gebetsmühlenartig wiederholten und penetranten Forderungen nach „Toleranz, Multikulti, Vielfalt und Pluralität“… ebenso eine Rolle wie der perverse „Kampf gegen Rechts“ und die Aufweichung der Bürgerrechte, im besonderen Stichwort Waffenbesitz.
    Aber es wird ja sowieso schon mal lustig, nämlich nach der nächsten Nationalratswahl… die FPÖ wird berechtigt den Regierungsanspruch stellen, was den Linken Horden natürlich ganz und gar nicht gefallen wird. Da wirds nen ziemlichen Krach geben.

    • „Und dabei spielen die gebetsmühlenartig wiederholten und penetranten Forderungen nach „Toleranz, Multikulti, Vielfalt und Pluralität“… ebenso eine Rolle wie der perverse „Kampf gegen Rechts“ und die Aufweichung der Bürgerrechte, im besonderen Stichwort Waffenbesitz.“

      Das ist leider richtig, aber SPÖVP erliegen da einem Trugschluß: Die solcherart „Umworbenen“ haben damit nämlich nicht das geringste am Hut, die erkennen es aber als das was es ist – ein Zeichen von Schwäche.

      Und ja – nach der nächsten Wahl wird’s wirklich lustig…

  2. Wer sollte den Roten, Schwarzen und den Rotroten(Grünen), die ständig darauf aus sind Österreich zu Grunde zu richten, noch vertrauen. Das müsste sich- normalerweise- bei Wahlen doch auch auswirken, anscheinend nicht so beim österreichischen Wähler, der will belogen werden und taumelt immer noch in diese Lügenfalle.

  3. Daß hier die FPÖ am besten (und unerreichbar) abschneidet, wundert niemanden, der die Diskussion um das Waffengesetz verfologt hat. Das war die einzige Partei, die sich überhaupt mit den Problemen beschäftigt und die auch politisch Initiativen ergriffen hat.
    Auch wurden zahlreiche parlamentarische Anfragen gemacht und 2010 ein Abänderungsantrag zum Waffengesetz eingebracht.
    Wie eine Umsetzung im Falle eines Sieges bei den nächsten Wahlen aussehen wird, ist schwer zu prognostizieren. Fällt der Sieg aber eindeutig aus, werden wir wohl unsere Vorstellungen einfordern können.
    Die Grünen und die SPÖ sind gegen den privaten Waffenbesitz, das ist schon lange klar, daß aber die ÖVP so agiert, gehört zu den größten Enttäuschungen der Innenpolitik und wird ihnen viele Wähler kosten, vor allem dann, wenn den Jägern und den Sportschützen die Auswirkungen des neuen Gesetzes so richtig bewußt wird, also etwa Mitte 2012.

  4. Wer prinzipiell alles abnickt, was von der EUdSSR vorgeschlagen oder verordnet wird, der verdient keinerlei Vertrauen. Wer in einer sogenannten »Demokratie« standig eine Partei auszugrenzen versucht (SPÖ und links-linke »Grüne«), der ist absolut undemokratisch und verdient deshalb nur die Verbannung – nicht aber Vertrauen. Wer den Freien Bürger entwaffnen will (und es auch tut!) der verdient nur den Untergang – denn er will den Freien Bürger als wehrunfähigen Sklaven. Wer die Ausländer (auch wenn »eingebürgert«) bevorzugt, der macht sich des Hochverrats schuldig.… Das ließe sich alles bis ins Aschgraue fortsetzen – kurzum: SPÖVPGrüne sind undemokratische Vasallen der EUdSSR und kommen daher für keinerlei Vertrauen in Frage. Man sollte ihnen nicht weiter vertrauen als man sie werfen kann.

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