Watschen am Küniglberg

Jetzt sind eh schon alle so grauslich zum armen Niko Pelinka, den Job bei der ÖBB ist er los und Büroleiter vom Wrabetz wird er vielleicht auch nicht. Statt in der Familie Rückhalt zu finden droht ihm aber sogar von dort Ungemach:

Papa Peter Pelinka, seines Zeichens „NEWS“-Chefredakteur und ORF-Diskussionsleiter, läßt dem Filius via „Falter“ ausrichten:

Und wenn er interveniert, etwa bei der Besetzung einer Diskussion, die der Herr Papa moderiert? „Wenn er es ernsthaft wagt“, sagt Peter Pelinka, „hau ich ihm persönlich eine Watschen runter.“ (Falter)

Aber, aber, Herr Pelinka! Gewalt kann doch keine Lösung sein! Da gibt es doch sicherlich subtilere Vorgehensweisen, spontan fiele mir da Liebesentzug von Werner oder Laura ein, tut auch weh und entstellt das fesche Antlitz nicht so.

Empört über diesen mittelalterlichen Zugang Pelinkas d.ä. zeigen sich auch „Die Kinderfreunde“, der nö. Landesvorsitzende Andreas Kollross dazu:

Auch in einer noch so hitzig und emotional geführten Debatte, sollte das kokettieren mit einer „Watsche“ keinen Platz haben. Diese Erziehungsmethoden sollten wir doch schon lange hinter uns gelassen haben. Viele Kinder leiden auch heute noch unter diesen „Erziehungsmethoden“. „Watschen“ haben allerdings nichts in unserem Alltag zu suchen. Nicht gegen Kinder. Nicht gegen Erwachsene. Nicht in Artikel. Vater Pelinka wie die Autoren des Artikels müssten eigentlich wissen, dass Sprache Bewusstsein schafft und auch Gewalt ausübt. (Kinderfreunde)

Wenigstens eine SPÖ-Teilorganisation findet unmißverständliche und klare Worte zu dem Affentheater am Küniglberg! Wobei dem einen oder anderen Protagonisten des derzeitigen Dramas eine g’sunde Watsch’n zur rechten Zeit wahrscheinlich nicht geschadet hätte. Aber was nicht ist kann ja vielleicht noch werden. Wünsche ich natürlich keinem…

6 Antworten zu “Watschen am Küniglberg

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  3. Die Kinderfreunde kommen da etwas zu spät. Der Niko ist ja schon erwachsen und erzogen soll er ja auch nicht mehr werden. Die väterliche Watsche ist daher eher eine Notwehr, zu der aber die Hörer und Seher eher berechtigt wären.

  4. Nein! Keine Watschen am Küniglberg und in der Löblgasse, Da bin ich absolut dagegen!

    Watschen sind keine Lösung, vor Jahren hättens die Watschen bei den Vertretern dieser Organisation vielleicht noch etwas bewirkt, aber heute ist der Zug abgefahren. Heutzutage brauchen wir zumindest einen NASSEN FETZEN um dieses Gesocks davonzujagen!!!!

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