Wochenrückblick 2/2012

In der vergangenen Woche habe ich eine untote Partei, die Einstellung unserer Gesellschaft zu höchstpersönlichen Themen, eine unsägliche Sprachverirrung, diverse Vorgänge am Küniglberg und Reisedukumente für abgehalfterte Politiker beleuchtet.

  • Am Sonntag war das Liberale Forum mein Thema des Tages. Ein Bastardl von einer Partei, genauso unnötig wie unwichtig. Friedhelm Frischenschlager träumt dennoch von einer Renaissance.
  • Montag habe ich anhand der „Krisenintervention“ durch das Rote Kreuz den Eingriff (oder doch Angriff?) in unsere Gesellschaft durch undefinierte Kräfte thematisiert.
  • In einem deutschen Waffenforum habe ich einen Beitrag gelesen, wonach man Waffen besser als „Sportgeräte“ bezeichnen sollte. Auf diesen ungeheuerlichen Schwachsinn habe ich am Dienstag reagiert.
  • Der ORF hat mich am Mittwoch beschäftigt, genau gesagt das unprofessionelle Vorgehen rund um die Neubestellung des Büroleiters des Generaldirektors.
  • Diplomatenpässe für Ex-Politiker und deren Anhang waren am Donnerstag Thema.
  • Auch am Freitag habe ich mich wieder mit dem Thema „ORF“ befaßt. Hoffentlich macht Vater Pelinka seine Drohung nicht wahr.

Was hat’s diese Woche noch gegeben:

  • Der UMAZ (untragbarster Minister aller Zeiten) Norbert Darabos hat das MilKdo Wien angewiesen, für den WKR-Ball am 27. Jänner ein Uniformtrageverbot zu verhängen, bei Zuwiderhandeln ist mit einer Degradierung zu rechnen. Ich bin 1995 als Gefreiter abgerüstet, leider habe ich deshalb keine Ausgehuniform. Schade, ich würd’s gern riskieren, müßten’s mir halt den „Keks“ runterreißen. Dasselbe Problem hat auch mein Freund Georg Zakrajsek (obwohl der bereits 1964 abgerüstet ist), wir zwei einfachen Gefreiten würden den Ball sonst sehr gerne besuchen! Ernsthaft: Wann entfernt bitte endlich jemand diesen Blindgänger aus dem Verteidigungsministerium?
  • In der Nacht auf Montag verstarb Otto Scrinzi im 93. Lebensjahr. Er hat viel gesehen und dennoch nicht resigniert. R.I.P.
  • In Dachau hat ein Mann bei einem Gerichtsverfahren den Staatsanwalt erschossen, die Tatwaffe hat er illegal besessen. Eigentlich sehr konsequent, wer sich ums Strafgesetzbuch nicht schert wird sich mit dem Waffengesetz nicht lange herumärgern. Wann kapieren das unsere „Sicherheitspolitiker“ endlich?
  • Gerade gesehen: Die US-Ratingagentur Standard & Poors hat Österreich von der Top-Bonität AAA zurückgestuft. Gott sei Dank sind wir in der EU, da trifft uns das ja nicht so hart.

5 Antworten zu “Wochenrückblick 2/2012

  1. Also, der Minister den Richard als „UMAZ“ tituliert hat, heißt bei uns „WSK“ diese Abkürzung heißt im Klartext „Wehr Sport Kasperl“…..mußte ich einfach loswerden.
    grüsse
    Sousek

    • Wieso habe ich bloß gewußt daß das kommt?

      Aber keine Sorge – WSK gefällt mir auch sehr gut, UMAZ ist halt meine Eigenkreation.

      Habe gerade meinen morgigen Artikel fertiggestellt, komischerweise kommt der Kerl da wieder nicht gut weg…

  2. Dagarser: Ich borg Ihnen gerne meine alte A-Garnitur (Grau)! Ist allerdings etwas gross geschnitten.

  3. »Hoffentlich macht Vater Pelinka seine Drohung nicht wahr.«

    Es gibt da ganz andere Drohungen, die mich viel mehr beunruhigen. Ob Bubis Fresse maltraitiert wird oder nicht, hat auf uns keine Auswirkungen. Die Bedrohung des – ohnehin nicht mehr oder vielmehr nie vorhandenen – Weltfriedens durch die Nation der »Friedensbringer, Befreier und Demokratisierer« unter ihrem Friedensnobelpreisträger macht mir mehr Sorgen. Aber unsere »Sicherheitspolitiker« werden gewiß mit einem Kerzerlmarsch für unser Wohlergehen sorgen. Sie sorgen sich ja auch um unsere Sicherheit, die durch die bösen Waffen in den Händen Freier Bürger bedroht ist. Naja – nicht ganz. Sie sorgen sich um IHRE Sicherheit. Die Sorge ist unberechtigt: für Politiker dieses Kalibers reichen nasse Fetzen.

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