Wochenrückblick 3/2012

Diese Woche habe ich mich gleich zweimal, Sonntag und Donnerstag, mit dem Ball des Wiener Korporationsringes beschäftigt, einen Leitfaden für die Durchführung einer Schießveranstaltung, einen Gastbeitrag von Dr. Georg Zakrajsek und meine Meinung zur Untätigkeit der Landesjagdverbände hinsichtlich der kommenden Waffenregistrierung veröffentlicht und gestern schließlich das vorläufige Ende der „Affäre Pelinka“ im ORF kommentiert.

  • Am Sonntag habe ich darüber berichtet, daß UMAZ Darabos das Militärkommando Wien angewiesen hat, Militärangehörigen den Besuch des WKR-Balls in Uniform zu verbieten. Wer verbietet endlich Zivildienern, das Amt des Verteidigungsministers zu bekleiden?
  • Montag habe ich einen Artikel über die Planung und Durchführung einer Schießveranstaltung gebracht. Ich habe das schon ein paar mal gemacht und weiß daher, wovon ich schreibe, ich denke, daß die Zusammenfassung recht gelungen ist.
  • Dienstag war die mehr als mangelnde Information der Jägerschaft durch die Landesjagdverbände betreffend der kommenden Waffenregistrierung mein Thema. Es ist unglaublich, was sich alles Interessenvertretung schimpft.
  • Am Mittwoch konnte ich einen Gastbeitrag von Dr. Georg Zakrajsek zur Problematik der administrativen Entwaffnung bringen. Ich danke nochmals dafür, so kompakt und dennoch vollständig wurde das bislang noch nicht zusammengefaßt!
  • Der Donnerstag hat einmal mehr gezeigt, daß in Sachen WKR-Ball der Blödheit keine Grenzen gesetzt sind. Die UNESCO will diesen Ball (oder gar den „Wiener Ball“ überhaupt?) aus der Liste des immateriellen Weltkulturguts streichen. Rote und grüne Politiker klatschen natürlich sofort frenetischen Beifall. Es ist einfach nur noch degoutant. (Edit: Die Streichung ist bereits erfolgt. Hoffentlich ist dem linken G’sindl jetzt leichter.)
  • Den Rückzug Nikolaus Pelinkas von der Bewerbung als Büroleiter des ORF-Generaldirektors Wrabetz habe ich am Freitag behandelt. Der junge Rote steht jetzt ohne Job da, Wrabetz hat seinen derweil noch.

Zum Abschluß eine kleine wahre Geschichte: Ich mußte gestern leider zum Begräbnis eines Schützenkameraden, das Auto war aber noch in der Werkstatt. Kein Problem, es gibt ja öffentliche Verkehrsmittel, ist einmal was anderes. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, so heißt es und das stimmt auch: Hinfahrt – 2 x Umsteigen, 1. Etappe Regionalbahn, außer mir noch zwei Passagiere, 2. Etappe Kleinbus, ein weiterer Fahrgast, 3. Etappe Postbus, immerhin sieben Mitreisende. Begräbnis hinter mich gebracht, anschließend reinsten Gewissens (da nicht autofahrend) beim Leichenschmaus ein paar Achterln getrunken, dann Heimreise: 1 x Umsteigen, 1. Etappe Postbus, außer mir kein weiterer Fahrgast, 2. Etappe ebenfalls Postbus, für eine Station ein weiterer Passagier. Fazit: 5 öffentliche Verkehrsmittel, Freitagnachmittag, quer durch den Bezirk Horn – 16 Fahrgäste. So froh ich gestern über die öffentlichen Verkehrsmittel war – irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß sich das nicht rechnen kann.

Eine Antwort zu “Wochenrückblick 3/2012

  1. Wieder eine gelungene Woche – dank dagarser!

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