Entwarnung

Entwarnung kann ich meinen Lesern geben – der Garser ist nicht abgetaucht, er wurde auch nicht zum Schweigen gebracht und der Stoff ist ihm auch nicht ausgegangen. Also waren alle diesbezüglichen Befürchtungen meiner Leser grundlos, ich danke aber für die zahlreichen Mails und Anrufe!

Tatsächlich hat mein Internetzugang seit Montag Abend nicht funktioniert, nachdem ich keine weiteren Artikel vorbereitet (also in der „Warteschleife“) hatte wurden Mittwoch und Donnerstag auch keine veröffentlicht. Mea culpa.

Zweieinhalb Tage ohne Internet haben aber auch ihre guten Seiten, viel Blödsinn „mußte“ ich nicht lesen und konnte mich anderen, auch nicht ganz unwichtigen Dingen widmen. Ab jetzt bin ich aber wieder voll für meine Leser da, diese Woche wird der Rückblick halt etwas kürzer ausfallen.

Zur Auflockerung ein paar Kuriositäten:

  • Wir haben ja jetzt Gott sei Dank endlich eine genderneutrale Bundeshymne, ein lieber Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht, daß das aber erst die halbe Miete sein kann – schließlich ist unser Bundesadler nach wie vor eindeutig ein Manderl, das darf nicht sein! Er hat mir auch gleich ein schönes Bild geschickt wie man dieses Dilemma lösen könnte, gefällt mir sehr gut, vielen Dank Alex! Quasi ein an das „Almdudler-Pärchen“ angelehntes „Bundesadler-Pärchen“, finde ich sehr inspirierend, speziell wenn man weiß, daß auch beim Almdudler nicht unbedingt alles, was wie ein Männchen aussieht auch zwangsläufig eines ist:
  • In Oberösterreich ist ein Kalb, das mit zwei Köpfen zur Welt gekommen ist, eingegangen. Wahrscheinlich war das doppelte Kopfschütteln über den Vorstoß des oö. Bauernbund-Chefs Max Hiegelsberger zur Kultussteuer zuviel für das arme Tier.
  • Ein weiterer Anlaß zum gesteigerten Kopfschütteln kann aber auch ein Interview gewesen sein das ein gewisser Ewald Kronawitter, seines Zeichens „Präventivbeamter am Landeskriminalamt Oberösterreich“, der Kronen Zeitung gegeben hat. Dem Herrn zufolge bringt man sich nämlich mit einer Schußwaffe im Haus nur selbst in Gefahr, außerdem muß man – wieder laut Kronawitter – seine Waffen auch getrennt von der Munition verwahren. Das unglückliche Kalb hat vielleicht wegen der überfallsartigen Einführung des deutschen Waffengesetzes in Oberösterreich seinem irdischen Dasein freiwillig entsagt.

Ach ja: Heute findet der Ball des Wiener Korporationsringes in der Wiener Hofburg statt – ich habe darüber bereits eingehend berichtet. Den Ballbesuchern wünsche ich viel Vergnügen, zu den Gegendemonstranten (wieso eigentlich „Gegendemonstranten“ – würde das nicht auch einer „Hindemonstration“ bedürfen?) fällt mir der Text eines Schmierzettels ein, den ich einmal (völlig unschuldigerweise) hinter dem Scheibenwischer meines Autos entdeckt habe: Ich wuensche dir die Kraetze am Arsch, und gebrochene Haende, damit du dich nicht kratzen kannst!

Eine erfreuliche Ankündigung zum Schluß: Einer meiner eifrigsten Kommentatoren, Albrecht D, hat mir freundlicherweise einen hervorragenden Gastbeitrag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür, den werde ich demnächst bringen!

2 Antworten zu “Entwarnung

  1. Pingback: Wochenrückblick 4/2012 | dagarser

  2. Ich wäre gerne auf den Ball gegangen und zwar mit meiner Gefreitenuniform, damit der Darabos ein Disziplinarverfahren gegen mich einleiten kann. Denn das einzige, was er mich kann – nein, nicht das – ist, mich zum Rekruten zu degradieren. Und da wäre ich doch sehr gespannt gewesen.

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