Wochenrückblick 5/2012

In der vergangenen Woche habe ich über die Tücken der Waffenregistrierung berichtet, einen Gastbeitrag von Albrecht D gebracht und ein ungeheuerliches VwGH-Erkenntnis kommentiert. Außerdem habe ich einen Blick auf die „letzten Österreicher“ geworfen, ein paar „Weisheiten“ eines amerikanischen Schußwaffen- und Taktiktrainers weitergegeben und schließlich wieder einmal gegen UMAZ Darabos gelästert.

  • Am Sonntag habe ich die Tücken der Waffenregistrierung beleuchtet. Sind die Schußwaffen erst einmal registriert können sie ganz leicht auch besteuert bzw. enteignet werden. Die Politik weiß das längst, es wird höchste Zeit daß die Waffenbesitzer das auch erkennen.
  • Montag konnte ich einen Gastbeitrag von Albrecht D bringen, Legalisiert die Meinungsfreiheit! meint einer meiner eifrigsten Kommentatoren. Dem schließe ich mich an, die Freiheiten werden ohnehin ständig weiter eingeengt, nach dem Recht auf freie Meinungsäußerung ist wahrscheinlich dann die Gedankenfreiheit das nächste Schlachtopfer. Vielen Dank für den Artikel, werter Albrecht, auf viele weitere!
  • Ein ungeheuerliches Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes hat mich am Dienstag beschäftigt: Die Ausstellung von Waffenpässen für Polizisten, bislang eigentlich problemlos, ist gemäß diesem Erkenntnis nun nicht mehr so einfach geregelt. Ging der VwGH bisher richtigerweise davon aus, daß Exekutivbeamte auch außerhalb ihrer Dienstzeit besonderen Gefahren ausgesetzt sind, so ist nunmehr eine konkrete Gefährdung nachzuweisen. Wahnsinn, der unbewaffnete Polizist wird jetzt Realität.
  • Am Mittwoch habe ich den Text eines unbekannten Autors gebracht, den ich via eMail erhalten habe. Die letzten Österreicher nennt er sich, ein polemischer Blick in eine gar nicht so unwahrscheinliche Zukunft. Zumindest wenn’s so weitergeht.
  • Tu etwas. Es könnte sich als falsch herausstellen, aber tu etwas. Eine der Weisheiten von Clint Smith, seines Zeichens Schußwaffen- und Taktiktrainer in Arizona. Am Donnerstag habe ich einige davon abgedruckt. Die hier zitierte gefällt mir besonders gut, geht sie doch weg von der sich weiter ausbreitenden „Vollkaskomentalität“, hin zur Eigenverantwortung. Das tut not!
  • Ein Newsletter, den ich von der Österreichischen Offiziersgesellschaft erhalten habe, hat mich schließlich zu meinem Artikel am Freitag inspiriert. Wie die Karikatur eines Verteidigungsministers unser Bundesheer ruiniert ist wirklich nicht mehr feierlich, ein Rücktritt ist mehr als überfällig. Zumal Darabos jetzt vielleicht noch Szenenapplaus bekäme. Wenn die ganze Bande nämlich abgewählt wird bekommt er nicht einmal mehr den.

Drei Dinge, die mich diese Woche noch beschäftigt haben, wenig verwunderlich in Zusammenhang mit dem WKR-Ball:

  • Heinz Christian Strache soll am WKR-Ball den gewalttätigen Aufmarsch des linken Mobs gegen harmlose Ballbesucher mit der „Reichskristallnacht“ verglichen haben. Ich war nicht dabei, also enthalte ich mich da einer Wertung. Von meinem Geschichtsverständnis her hätte ich es aber wahrscheinlich nicht so formuliert, schließlich war die „Reichskristallnacht“ nur deshalb möglich, da die NSDAP damals die alleinige Macht im Lande hatte. Das ist ja bei unseren roten, grünen und sonstigen Ma(r)xerln bis jetzt Gott sei Dank noch nicht der Fall. Sonst wären die Ausschreitungen am Rande des WKR-Balls womöglich tatsächlich so weit ausgeartet, daß der Vergleich zutreffend gewesen wäre. Wobei – die Brandstiftung bei einer Studentenbude geht schon zünftig in diese Richtung.
  • Bundespräsident Heinz Fischer hat sich aufgrund dieser Aussage Straches von seinem Thron erhoben (hoffentlich hat er auch die Spülung betätigt) und die Verleihung eines hohen Ordens der Republik an den FPÖ-Obmann widerrufen. Fürwahr ein Staatsmann, unser Präsident! Wer uns um ihn beneidet kann ihn von mir aus gerne haben.
  • Obwohl offiziell nur die APA Zugang zum Ball hatte, haben doch auch andere Medien ihre „Spione“ beim Korporiertenball eingeschleust, etwa der „Kurier“ oder der „Standard“. Laut „Standard“ waren die Ballkarten erstaunlich „leicht zu kaufen“, einfach auf einer Bude. Offensichtlich wurden die Standard-Spione enttarnt und  deshalb aus Publicity-Gründen auf das eigentlich traditionelle Jungfrauen-Opfer verzichtet. So haben die Standard-Reporter jedenfalls Karten erhalten und sind „verkleidet“ auf den Ball gegangen, und zwar in „Smoking und Ballkleid“. Ist wahrscheinlich auch so eine perfide Eigenart des WKR-Balls, daß man sich so verkleiden muß – wenn am Opernball ein paar Schwindlige in Bademode und Flip-Flops herumlaufen sind die sicher vom „Standard“.

4 Antworten zu “Wochenrückblick 5/2012

  1. Pingback: Bildungsauftrag | dagarser

  2. Um der Wahrheit genüge zu tun: natürlich hat den Sager nicht der Journalist des ORF selbst von sich gegeben – er hat Dummköpfe dazu verleitet.

  3. »Einschleusungen« bei einem Korporiertenball sind ebenso verwerflich wie viele andere gesetzte Handlungen der Journaille. Ich erinnere nur an »Heil Hitler-Sager« durch einen seltsamen Reporter des ORF die dann vehement bestritten werden. So manches könnte man schlicht unter »False Flag Operation« subsummieren. Cui bono? Nur um die FPÖ anzupatzen scheint mir zu wenig. Da stehen schon wesentlich ernstere Dinge dahinter. Allerdings muß man beachten, daß es immer wieder dilettantisch aufgezogen worden ist. Die hätten bei ihren »Freunden« anfragen sollen wie man so etwas aufzieht. Wobei wir bei einem Kernpunkt wären: diese Freunde arbeiten für einen Fremdstaat. Für wen arbeitet die österreichische Journaille immer wieder? Das ist eine Frage, die nicht beantwortet werden kann – noch nicht. Nach der Zeit der Wirren und des Chaos wird die österreichische Öffentlichkeit mehr wissen. Und sie wird sich fragen, warum sie DENEN auf den Leim gegangen ist. Uns Freie Bürger wird es nicht kümmern. Wir wissen längst, daß die Journaille fremdgesteuert ist. Wobei ich zu 99% sicher bin, daß die Fremdsteuerung heute NICHT von Rußland ausgeht. Mehr will ich dazu nicht schreiben – aus verständlichen Gründen…

    • Hannes Ehrenleitner

      Es wurden auch die Türschlösser von einigen ÖCV-Verbindungen mittels Sekundenkleber blockert, sodass ein Zutritt erst am Montag nach teuren Reperaturarbeiten möglich war!!! („Burschi – Safari“???)…
      Heute der WKR – morgen der ÖCV Und MKV – übermorgen der ÖKB und das ÖSK und dann noch die Brauchtums- und Volkstanzgruppen…
      Was kommt danach?
      Die Links-Nazis haben Narrenfreiheit – die Mitte schweigt geduldig , wartet ab und sieht zu, wie gegen gültige Gesetze vorsätzlich verstossen wird …

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