Jagdunfälle

Im aktuellen „Wild und Hund“ (3/2012) habe ich eine Kurznotiz über Jagdunfälle in Deutschland gefunden, finde ich recht interessant und möchte ich auszugsweise hier wiedergeben:

Die Bundesgemeinschaft der Landwirtschaftlichen Berufs-genossenschaften listet für das Jahr 2010 zwei Tote durch Schusswaffen – bei 350 500 Jagdscheininhabern in Deutschland. Demgegenüber stehen rund 3 700 Verkehrstote (29,3 Millionen Führerscheininhaber) im selben Jahr – beinahe alle zwei Stunden stirbt ein Mensch im Straßenverkehr. Ins Verhältnis gesetzt, leben Führerscheininhaber 23 Mal gefährlicher als Jäger. So kommt auf 7 919 Autofahrer und 175 250 Jäger jeweils ein tödlicher Unfall.

Natürlich ist eine solche Statistik nur bedingt aussagekräftig, Jagd und Straßenverkehr kann man ja nicht wirklich gut miteinander vergleichen. Dennoch sind das beeindruckende Zahlen, besonders wenn man bedenkt, daß die Gegner des legalen privaten Waffenbesitzes (und somit natürlich auch der Jagd, auch wenn das vordergründig oft nicht zugegeben wird) nicht müde werden zu betonen was nicht für eine schreckliche Gefahr von Schußwaffen ausgeht.

Und insofern sind solche Daten dann in einer Diskussion doch recht hilfreich – wenngleich Diskussionen mit Waffengegnern selten zielführend sind. Gegen eine Ideologie helfen nämlich auch die besten Argumente nichts…

5 Antworten zu “Jagdunfälle

  1. Pingback: Wochenrückblick 6/2012 | dagarser

  2. Du schreibst: Und insofern sind solche Daten dann in einer Diskussion doch recht hilfreich – wenngleich Diskussionen mit Waffengegnern selten zielführend sind. Gegen eine Ideologie helfen nämlich auch die besten Argumente nichts…
    Genauer gesagt: Gegen links-linke Ideologie, verstärkt durch die meisten Medien, verlogenen Politikern und dem derzeitigen, verweichlichten Zeitgeist helfen die besten Argumente nichts.

  3. Angeblich hat es in Österreich ja auch schon Jagdunfälle gegeben, mit abgeknickten Waffen und Treffer im Rücken…. Also ein eindeutig selbst verschuldeter Unfall…. hatte sicher nichts damit zu tun dass der Herr ein nicht umbedingt kooperativer Politiker war…

    Beim Waffeverbot müßten halt dann diese Unfälle irgendwie anders passieren, in der Badewanne vielleicht…..

    Aber für den verantwortungsbewussten Jäger ist die Fahrt zum Revier immer noch das Gefährlichste an der Jagd!

    • Besonders tragisch war ein Selbstmord mit einer Flinte aus ca. 30m Entfernung – durch den geschlossenen Mund. Vermutlich hat das »Selbst«mordopfer die Zähne fest zusammengebissen, um nicht im letzten Moment davor zurückzuschrecken… Kenner der österreichischen Politik der letzten 40 Jahre wissen welchen Adeligen ich damit meine.

      • Der Adelige hat halt nicht in die geplante Politik, an der wir noch immer gewaltig zu leiden haben, gepasst. Deshalb musste er einem mysteriösen „Unfall“ zum Opfer fallen. Die Erhebungen mussten nur einfach „angepasst“ werden…

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