Gastbeitrag: Die Zeichen an der Wand

Albrecht D / (c) Albrecht DAlbrecht D war so freundlich, mir wieder einen Gastbeitrag zur Verfügung zu stellen. Der Artikel stammt aus dem Jahr 2009, ist also nicht mehr ganz „taufrisch“. Das hat aber an seiner Aktualität nichts geändert – die darin beschriebenen Strömungen sind vielmehr weiter angewachsen, sind auf dem besten Wege dazu als „Normalität“ wahrgenommen zu werden. Die Frage ist allerdings, was sich hinter dieser Normalität verbirgt, welche Interessen dahinterstecken. Die ewige Frage: Cui bono? 

“Die Zeichen an der Wand” oder: “Der Tag des großen Zornes”

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von den Zeichen an der Wand, die einem König den Untergang voraussagten? Aber diesmal geht es um kein Königreich, keinen Gott, der angeblich dieses Orakel an die Wand schrieb. Vielleicht sollte man statt »an der Wand« die Bezeichnung »Die Zeichen der Zeit« wählen – oder noch besser: “Das Barometer zeigt gewaltigen Sturm an”. Und es wird ein wahrhaftiger Orkan werden, wenn die Herrschenden nicht raschest umdenken und dem Volke dienen. Sie scheinen vergessen zu haben, daß sie Angestellte des Volkes sind – sie sollen das Volk und seinen Willen vertreten anstatt zu zertreten. Aber noch glauben die Regierenden mit dem Volk tun und lassen zu können, was ihnen beliebt…

Aus einer entsprechenden Antwort auf eine Anfrage des parteilosen Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche geht hervor, daß trotz der jüngsten Ausschreitungen in Berlin und Hamburg die Bundesregierung der real existierenden BRD keine speziellen Programme zur Bekämpfung des Linksextremismus einführen will. Der Anlaß der Anfrage waren Forderungen des Berliner Polizeipräsidenten, der ein stärkeres Engagement von Politik und Gesellschaft zur Bekämpfung des Linksextremismus eingefordert hatte. Aber es ist wie eh und je in der Republik der Blödmichel: Die Bundesregierung sieht keinen zusätzlichen Handlungsbedarf. Der Bund fördere “auf hohem Niveau zahlreiche Maßnahmen zur politischen, kulturellen und sportlichen Jugendbildung und Jugendverbandsarbeit”, heißt es in der Antwort des Innenministeriums. Das läßt darauf schließen, daß diese Regierung eine stillschweigende Kollaboration mit diesen Anarchisten und Demokratiezerstörern aus dem linken Lager eingegangen sein dürfte – aber das alles dient natürlich dazu die »große Gefahr des Rechtsextremismus« im Zaum zu halten und von der Demokratie abzuwenden. Knatteradoms! Das ist keine Nebelgranate mehr, das ist eindeutig Demokratieverachtung pur.

Aber es ist auch ein Zeichen an der Wand… Denn auch die größte Schnarchnase unter den Blödmicheln bekommt langsam mit, was gespielt wird (vorausgesetzt er gehört nicht zu den linken Anarchisten, Demokratieverächtern und Deutschenhassern – diese wissen ja, was sie wollen). Aber das “Mitbekommen” bewirkt noch nichts. Durch die Verbiedermeierung veranlaßt duckt sich der Blödmichel wieder (der Dummseppl in Österreich macht es genauso), schimpft ein wenig am Stammtisch und meint achselzuckend “Da kann man eben nichts machen”. Hätten unsere Landsleute in der ehemaligen DDR ebenso gehandelt und nicht ständig skandiert “Wir sind das Volk”, wären sie vermutlich bis heute nicht im Staatsverband der real existierenden BRD gelandet. Wann wird der Blödmichel endlich tatsächlich Handlungen setzen gegen die Abschaffung der Demokratie, gegen die Zensur – nämlich auch wider die Gesinnungszensur? Dürfen nur die linken Anarchisten alles tun, was sie wollen?

Aber der Zeiger des Barometers wandert stetig in Richtung Orkan – auf Sturm steht er schon. Auch in Österreich wachen ganze Gruppen von Dummseppln auf – und siehe da! Dem Parlament wurde ein Untersuchungsausschuß in Sachen Bespitzelung und Geheimdienstaktivitäten (meistens zu Gunsten der GrünInnen und zum Schaden der FPÖ) abgetrotzt. Den GrünInnen wird’s auf einmal so mulmig ums Herz und – wie immer – versuchen sie sich vom Täter zum Opfer zu stilisieren. Doch diesmal will das nicht und nicht gelingen, da knallharte Fakten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise wird dabei auch einmal die kommunistische Tarnorganisation DÖW (Dokumentationszentrum österreichischer Widerstand) in die Aufklärung einbezogen werden, da es starke Hinweise gibt, daß dieser private Verein (der übrigens keine moralische Instanz ist) in die Aktivitäten linksextremer Gruppen (Antifa, etc.) involviert ist. Wenn schon die Tätigkeit der militärischen Geheimdienste in Österreich aufklärungsbedürftig sind, so sind die Aktivitäten des DÖW und der Antifa um so aufklärungsbedürftiger, zumal der private Verein DÖW mit Mitteln des österreichischen Steuerzahlers subventioniert wird…

Es sind zwar erst die ersten Zeichen an der Wand – aber sie sind schon sehr deutlich. Schon bilden sich da und dort Freikorps (sie nennen sich nur nicht so). Der Tag des Zornes rückt näher. Die Regierung und die Systemparteien täten gut daran, diese Zeichen zu beachten. Blödmichel und Dummseppl lassen sich aus Faulheit und Duckmäusertum sehr lange Zeit sehr viel gefallen. Aber wenn endgültig der Punkt erreicht ist, da die Knechtschaft offensichtlich ist und Massen arbeitslos sind und deshalb nicht mehr wissen, wovon sie überleben sollen, dann wird es äußerst ungemütlich – dann gibt es Bürgerkrieg. U. Ulfkotte hat es mit dem Titel seines neuesten Buches sehr gut beschrieben: »Achtung Bürgerkrieg – was lange gärt wird endlich Wut«. Und dieser Bürgerkrieg wird vermutlich die Systemlinge, die Regierungen, die Systemmedien und andere Volkszerstörer hinwegfegen wie ein Orkan. Das dann ist der Tag des großen Zor-nes…

Diese Glosse wurde 2009 erstellt – im U-Ausschuß ist natürlich nichts herausgekommen – alles geht seinen üblichen Gang weiter. Oder doch nicht? Inzwischen ticken die Bomben bereits sehr laut – die Zeichen stehen nicht mehr auf Sturm sondern längst auf Orkan… Wir sind am Vorabend eines wirklich großen Krieges – die USA und ihre Vasallen wollen das so. Wer jetzt noch nicht für das Kommende vorgesorgt hat, der ist sehr arm dran. Leid tut er mir nicht – die Zeichen waren und sind ganz deutlich, ja sogar überdeutlich zu sehen.

Siehe: Steht ein 3. Pearl Harbour bevor?

4 Antworten zu “Gastbeitrag: Die Zeichen an der Wand

  1. Pingback: Wochenrückblick 7/2012 | dagarser

  2. Philippinen – amerikanisch-spanisch?
    Auf Anfrage meiner Spanisch-Lehrerin bei der philippinischen Botschaft, war Spanisch NIEMALS Amtssprache auf den Philippinen, sonder immer nur Englisch – ich habe eine Kopie davon – soviel zum Thema Brainwashing oder doch nur in der Volksschule gefehlt?

  3. Ja – Cui bono, der Schlüssel zur Erkenntnis alles dessen wo es menschelt….
    Da die USA ja seit ihrer Gründung den Anspruch erhebt, so etwas ähnliches wie eine Demokratie zu sein zudem noch „Gottes eigenes Land“, mussten Kriegsgründe der eigenen Bevölkerung immer gut verkauft werden – wurden sie auch, denn es ging immer darum, wer den ersten Schuss abgegeben hat – der böse Feind halt und damit war man der gute Verteidiger.
    Die Liste in der relativ kurzen amerikanischen Geschichte ist lang:
    Das begann bereits mit dem „Massacre of Boston“, die andauernden Indianerkriege, in welchen sich böse Rothäute der „Gerechten Sache“ widersetzten, dann „gute Nordstaatler“ sich völlig uneigennützig für die „Negerfrage“ ins Schlachtgetümmel warfen – Charleston war das Pearl Harbor damals…,vorher natürlich musste man noch Mexiko angreifen, von den Phillipinen ganz zu schweigen, wo man nur gegen die spanischen Unterdrücker als „Befreier“ vorging, oder Cuba, wo im Hafen von Havanna zufällig die USS „Maine“ lag, welche dann in die Luft flog – Schwarzpulver hatte sich selbst entzündet, aber ein herrlicher Kriegsgrund…dann erst der 7.Mai 1915 „Lusitania“ über Pearl Harbor und dann weiter in der neueren Geschichte, mit feindlichen Angriffen im Golf von Tonking bis Aden und und und – wann lassen die sich endlich etwas Neues außer „Schifferlversenken“ einfallen?
    Diese Reihe an Geschichten müsste doch dem Dümmsten auffallen, oder gibt es da nach dem Dümmsten noch eine Steigerungsstufe – Amerikaner…
    Trotzdem – der Durchschnittsamerikaner ist gut und vor allem lernfähig, was man vom Durchschnittsösterreicher nicht sagen kann.
    Ja, die Zeichen an der Wand…..
    Auch der Durchschnittsösterreicher ist geschichtlich sehr mäßig gebildet und interessiert, was auch einer der Gründe dafür ist, dass die Politik das machen kann, was sie tut.
    Alleine das sogenannte Sicherheitspolizeigesetz, welches demnächst eingeführt wird, hätte unter Demokraten einen Aufschrei hervorrufen müssen.(Sicherheit für wen???)
    Demnach bekommt der Inlandsgeheimdienst – netterer Name für eine ähnliche Organisation vor 70 Jahren, Rechte zur Bespitzelung und Verfolgung nach eigenem Gutdünken, OHNE richterliche Kontrolle!!!!
    Werden dann politische Gegner oder Unbequeme einfach zu Staatsfeinden erklärt?
    Wir hatten das alles schon!!!!!
    Fehlt nur noch das Recht auf Folter und KZ, aber auch das kennen wir mittlerweile aus Guantanamo und den Folterflügen nach Polen – Mr.Bushs „Musterdemokratie“.
    Kommt jetzt bald „Wöllersdorf“???
    Liegt der Plan dafür genauso schon im „Schubladl“??
    Nach dem Vorgehen gegen Tierschützer nach dem Anti-Mafia-Gesetz, sehe ich „Große Zeiten“ auf uns zukommen.
    Dass gerade der „Historiker“ Darabos für ein Berufsheer ist (oder sein muss) klingt wie ein Treppenwitz der Geschichte.

    • Berufsheere sind inn. Es sind jetzt nicht mehr unsere Soldaten (Wehrpflichtige) die in den Einsatz geschickt werden sondern Rambos, gleich Söldner oder
      gleich der Fremdenlegion in Frankreich. Alles freiwillige Abenteuerer die man
      ohne Skrupel verheizen kann. Es interesiert keinen ob sie ihr Leben verlieren.
      Es sind Freiwillige und die wissen um die Gefahr des Soldatenberufs.
      Dadurch können sich unsere sogenannten Volksvertreter international bei den
      Amis, der UNO u.s.w. endlich wieder wichtig machen und ihr Selbstwertgefühl
      ungemein steigern den jetzt kann man endlich Soldaten in alle Herren Länder
      schicken.
      Blödmichel und Dummseppel sehen das meiner Meinung genauso.
      Das Leben eines Soldaten ist nichts mehr Wert.
      Ich als ehemaliger Zeitsoldat würde heute Verweigern, denn diese Regierungen
      sind es nicht Wert sich für sie einzusetzen.
      m.f.G
      Alois

Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s