Gastbeitrag: Eine nicht gehaltene Rede – Teil 1

Albrecht D / (c) Albrecht DEs ist keine schöne Zeit, in der wir leben. Auf den ersten Blick geht es uns allen recht gut, den einen mehr, den anderen weniger, aber immerhin leben wir in einem freien Land inmitten eines freien Europa inmitten einer zu großen Teilen freien Welt. Doch ist das wirklich so? Wie steht es um diese Freiheit, was spielt sich hinter den Kulissen der Politik und der damit viel zu eng verbandelten Wirtschaft ab? Albrecht D hat mir zu diesem Thema einen hervorragenden Gastbeitrag zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank dafür! „Eine nicht gehaltene Rede an den Freien Bürger“ – eigentlich schade, es wäre richtig und wichtig diese Rede zu halten. So wird sie eben auf diesem Wege verbreitet, ich lade meine Leser recht herzlich dazu ein diese Rede auch mit ihren Freunden und Bekannten zu teilen!

Aufgrund der Überlänge des Textes habe ich mich – in Übereinstimmung mit dem Autor – entschlossen, ihn in drei aufeinanderfolgenden Teilen zu bringen. Der erste Teil heute beinhaltet die Einleitung der Rede und einen entlarvenden Blick auf die Sprache, mittels der die wahren Hintergründe schöngeredet und verschleiert werden sollen:

Eine nicht gehaltene Rede an den Freien Bürger – Teil 1

Wir leben in einer Zeit der Umbrüche, in der das wirkliche Chaos nicht mehr ferne ist. Nichts hat eine echte Demokratie heute nötiger als ihre aufrichtigen Kritiker, denen das Wohl des (Staats-)Volkes am Herzen liegt. Aber leben wir denn überhaupt noch in einer Demokratie – oder leben wir seit langer Zeit in einer Scheindemokratie, in der das Recht und die Macht nicht mehr vom Volke ausgehen? Es scheint nicht nur so, sondern das ist eine Tatsache, die nunmehr nicht mehr wegzuleugnen ist, seit immer deutlicher wird, welche Malversationen von den Systempolitikern, die von Lobbyisten bestochen wurden, begangen wurden. Volksvermögen wurde auf diese Art vernichtet, indem es durch Schmiergelder in dubiose Kanäle geleitet wurde. Es füllte die Taschen der ohnehin bereits Reichen und verschaffte Politikern  Vorteile, die gegen Gesetze eingetauscht wurden. Diese wiederum gaben Konzernen und Monopolisten die Macht, das Volk weiterhin zu knechten und ihm das mühsam erarbeitete Vermögen, ja oft den geringen Wohlstand zu nehmen. Jedes Mittel war dazu recht – oft auch Lüge und Treulosigkeit wider das eigene Volk!

Für uns Freie Bürger ist diese Situation nicht mehr hinnehmbar. Wir sind das Volk. Nicht die Schlafschafe, denen man durch die Indoktrination seit mehr als 50 Jahren das eigene Denken ausgetrieben hat. Ja, diese haben ja nicht ein Mal mehr die Möglichkeit, Roß und Reiter zu benennen, denn durch die »political correctness« wurde ihnen die Sprache benommen, die dazu nötig ist, Sachverhalte wahrheitsgetreu zu benennen. Diese »Schaumsprache« wurde zu diesem Zweck erfunden – ihr innerer Wert tendiert gegen Null, da sie genau genommen keinen wahren Sachverhalt ausdrücken kann.  So kann ein Mensch »mit Migrationshintergrund« genauso ein Eskimo sein wie ein Russe oder ein Chinese. Der Ausdruck »Migrationshintergrund« sagt nur aus, daß dieser Mensch zugewandert ist. Das kann ein Einwanderer sein, der als Wirtschaftsflüchtling kam oder ein Zuwanderer, der als Scheinasylant gekommen ist, es kann ein Mensch sein, der sich im Lande illegal aufhält. Und es kann auch jemand sein, der eine Arbeitsstelle angeboten bekam, weil er die Qualifikation dafür hat – ungeachtet, ob es einen Inländer auch dafür gegeben hätte oder nicht. Es sagt also nichts aus, als daß es jemand ist, der aus einem anderen Land gekommen ist – also ein Ausländer. Mit diesem einfachen Wort hätte man es also auch ausdrücken können. Liest man heute in einer der üblichen Hauptstromzeitungen von einer kriminellen Tat, so kann man bei der Bemerkung »Migrationshintergrund« zwar nicht eindeutig zuordnen, woher der Täter kam. Aber man weiß, daß er sich nicht integriert hat – oder das nicht wollte. Diese Schaumsprache ist also zum Zweck der Täuschung und Vernebelung geschaffen worden. Und die inländischen Schlafschafe haben diese Versklavung widerspruchslos hingenommen und vermuten hinter jedem, der diese Schaumsprache partout nicht verwenden will, einen »Nazi«. Das ist so gewollt – man spielt links gegen rechts aus und umgekehrt. Der Freie Bürger kümmert sich um solchen kriminellen Schwachsinn nicht. Er denkt selber, er benennt die Dinge, wie sie sind. Er wird zum Beispiel keinesfalls sagen, daß es ein »wirtschaftlich negatives Wachstum« gegeben hat, wenn die Wirtschaftsleistung schlicht und ergreifend geschrumpft ist. Er wird einen Zigeuner einen Zigeuner nennen – und nicht »Roma« sagen, denn die Roma sind nur ein Stamm der Zigeuner. Man sagt ja auch nicht »Spanier«, wenn man irgendeinen Europäer meint oder »Tiroler«, wenn schlichtweg irgendein autochthoner Österreicher gemeint ist – es sei denn es handelt sich wirklich um einen Spanier oder einen Tiroler. Es ist auch ein Blödsinn zu sagen, daß jemand ein »Neo-Österreicher mit türkischen Wurzeln« ist. Ein Türke bleibt ein Türke – egal welche Staatsbürgerschaft er im Moment hat. Das hat ja auch der türkische Ministerpräsident Erdogan unmißverständlich von sich gegeben. Lassen wir jetzt die Schaumsprache der »political correctness« außen vor – sie ist ein Lügenkonstrukt von Systempolitikern, die nur den versklavten Konsumenten wünschen.

Morgen folgt Teil zwei dieser – leider – nicht gehaltenen Rede, dabei geht es um die wirtschaftlichen Hintergründe.

4 Antworten zu “Gastbeitrag: Eine nicht gehaltene Rede – Teil 1

  1. Pingback: Wochenrückblick 10/2012 | dagarser

  2. Geschichtlich betrachtet, ist diese Entwicklung nichts Neues.
    Raubritter, Eroberer, Religionsgründer und dergleichen, bedienten sich schon immer dieser Methoden um Macht und Reichtum zu erlangen.
    Allen gemein ist, dass sie den eigenen Anhängern alles versprachen und das natürlich auf Kosten Anderer.
    Solange man bei den Beschenkten,den Profiteuren dabei ist, ist man selbst auch gerne korrupt,
    Machen ja Alle – man ist ja nicht blöd, nur genau diese „Kleindiebsmentalität“ macht es diesen Verführern leicht, Menschen „Einzukochen“.
    Der Zahltag kommt jedoch immer und die Hoffnung, das „Der Krug an einem vorüber ziehen wird“, erfüllt sich selten.
    Das Andere ist die Methode „Brot und Spiele“.
    Man beschäftigt diese Kleinkriminellen untereinander, indem man ihnen Scheinprobleme vor die Nase setzt – Zigeuner – Roma usw., an welchen die sich kräftig selbst in Schach halten können.
    Das Schauspieler schon immer gute Politiker waren, weiß die Geschichte.
    Redner und Darsteller, dumm genug, nicht zu erkennen, dass auch sie nur Marionetten der Mächtigen sind.
    Diese bedienen sich schlicht nur unserer Schwächen, zu allervorderst der Gier,!
    Der Rest sind Detailprobleme,Regeln, gemacht um uns zu beschäftigen, uns gegenseitig zu kontrollieren, zu überwachen.
    Ich kann mich noch gut an ein Gespräch mit meinen Kindern vor etwa 20 Jahren erinnern, als ich ihnen gegenüber das Wort „Neger“ verwendete, schlicht, weil ich es als Wort schon in meinen Schulbüchern vorfand und mir dabei nicht im entferntesten etwas Böses dachte.
    Die waren damals Teenager und meinten:Papa, man sagt ja nicht mehr Neger, man sagt Schwarzer!
    Ich fragte darauf, wer denn das sagte und Neger hieße ja Schwarzer….ich sage ja nicht Nigger, den das ist abwertend gemeint….nein, man sagt das nicht mehr, das beleidige – die Neger.
    Also kurzum, im laufe der Zeit wurden immer mehr dieser sogenannten Un-Wörter erfunden und in Mode gebracht, nur nie konnte mir jemand sagen, WER nun das alles bestimmt,
    Auch so kann man die Untertanen beschäftigen, am Schmäh halten und kontrollieren – ja sie sich gegenseitig kontrollieren zu lassen – genial, aber Religionen bedienten sich immer schon der „Gebote“ und schaffen es sogar die Menschen glauben zu lassen, es diene ihnen selbst.
    Mit Kreisky verbindet mich nichts, außer sein Ausspruch: Meine Herren Journalisten – Lernen sie Geschichte!

    Ob man das Wahlrecht, nicht doch an Bildung und Steueraufkommen binden sollte?

  3. Der Gast ist ein Gewinn. Wie alle hier!

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