Gastbeitrag: Eine nicht gehaltene Rede – Teil 2

Albrecht D / (c) Albrecht DIm zweiten Teil des Gastbeitrags von Albrecht D werden die wirtschaftlichen (besser: wirtschaftspolitischen) Hintergründe und Zusammenhänge der derzeitigen Vorgänge behandelt. Außerdem, was das ganze global, aber besonders für uns hier im europäischen Raum, zu bedeuten hat:

Eine nicht gehaltene Rede an den Freien Bürger – Teil 2

Wenn es zum erprobten Repertoire von Bernays, dem Vater der Propaganda, gehörte, seinem Volk mit der Psychoanalyse seines Onkels den Ersten Weltkrieg zu verkaufen und die Wissenschaft und das Vertrauen in die Wissenschaft zur Profitsteigerung der Industrie zu mißbrauchen – wie wäre es einmal zu hinterfragen, wem die heutigen Theorien der Wirtschaftswissenschaften dienen?  Es gibt heute ja die beiden diametral einander gegengesetzten Wirtschaftstheorien des »Keynesianismus« und der »Österreichischen Schule«. Letzterer hängen nur mehr die Selbstdenker – also die Freien Bürger – unter den Wirtschaftswissenschaftlern an. Alle anderen sind »Keynesianer«. Besehen wir in kurzen Zügen die heutige »Geldwirtschaft«.  Vorweg: Heute gibt es kein Geld mehr. Denn nur Gold (und Silber) ist Geld – alles andere ist Kredit, der aus dem Nichts geschöpft wird. Das »Geld« des Kredites, den der Kreditnehmer bekommt, ist ja nicht physisch als Einlage der Sparer bei den Kredit gewährenden Banken vorhanden. Diese Einlagen haben die Banken längstens »gewinnbringend« angelegt – wie und wo auch immer. Der Kredit entsteht dadurch, daß ein Bankangestellter Zahlen in seinen Rechner tippt und der Kreditnehmer für dieses nicht vorhandene Geld auch noch Zinsen zahlt, die erst durch tatsächliche Arbeitsleistung erwirtschaftet werden müssen. Das »Geld«, das Sie und ich verwenden, ist weder durch Edelmetalle noch durch geschaffene Waren gedeckt. Das muß man bedenken! Nichts von den bunten Papieren hat einen inneren Wert – diesen (nicht vorhandenen) Wert erhält es nur dadurch, daß der Verwender glaubt, daß ihm ein solcher innewohne. Wenn nun zum Beispiel ein Lieferant für irgendwelche dringend benötigte Waren plötzlich meint, daß dieser Wert nicht vorhanden ist, dann steht man mit den bunten Papierscheinen da und kann damit nichts kaufen. Ein Geldschein erweist sich dann eben als echtes »Scheingeld« – man tut nur so, als wäre dieses Papier etwas wert.  Nehmen wir die weltweit wichtige Ware Erdöl als Beispiel. Erdöl wird seit langer Zeit in US$ gehandelt (was durch nichts zu rechtfertigen ist!) und dann kam ein Machthaber eines Erdöl exportierenden Landes auf die Idee, anstatt US$ den Euro als Bezahlung zu akzeptieren. Die Folge sind uns bekannt: Der Irak wurde von den USA mit Kriegen überzogen – Millionen von Menschen mußten wegen dreckiger Machenschaften sterben. In Libyen erfolgte das Gleiche, als der Machthaber Gaddafi den Erdölhandel auf Gold umstellen wollte. Der Iran und Indien sind überein gekommen, daß das persische Öl von Indien mit Gold bezahlt werden soll. Wir können sicher sein, daß die USA den Iran mit Krieg überziehen wird… Die amerikanischen Waffenindustrien (und jene von deren Vasallenstaaten) brauchen diesen großen Krieg – sie verdienen daran prächtig.  Möglicherweise stehen wir schon bald am Vorabend eines dritten Weltkrieges… Wobei ich dieses “möglicherweise schon bald” besser in Anführungszeichen gesetzt hätte.  Machen wir es an dieser Stelle kurz: Gewisse Gruppen von Politikern und Superreichen wollen eine Neue Weltordnung errichten, in der nur eine kleine Gruppe zu bestimmen hat – alle anderen Menschen sollen nur als versklavte Konsumenten dienen.  Noch weiteres müssen wir bedenken: Die Währungs- und Wirtschaftskrise, in der sich derzeit die meisten Staaten der Welt befinden, ist von dieser kleinen Gruppe beabsichtigt. Man kann als Beispiel Griechenland anführen. Mit Hilfe einer international agierenden US-amerikanischen Bank wurde es Griechenland möglich gemacht, der »Euro-Gruppe«  bei zu treten, obwohl keinerlei wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben waren. Heißt: Die Bank hat mitgeholfen, einen riesigen Betrug zu starten – wohl wissend, daß dieses Kartenhaus früher oder später zusammenbrechen würde. Das war auch so geplant, denn wenn die EU in wirtschaftliche und finanzielle Not geriete, könnte man den US$ retten – und damit die eigene Vorherrschaft zementieren. Vor unser aller Augen spielt sich der erste Akt des geplanten Schauspieles der Vernichtung von Nationen und Nationalstaaten ab. Ich will hier die Einzelheiten der »griechischen Tragödie« übergehen – wir erleben sie ja gerade mit. Es ist ja nicht nur die Tragödie der Griechen – es ist die der europäischen Nationalstaaten und deren Identität. Das Verbrechen geschieht ja vor unser aller Augen: Der private Profit der Banker geht vor Gesundheit und Leben der Bevölkerung, der arbeitenden und steuerzahlenden Bürger! Sehen wir uns das am Beispiel Griechenland an.

Die Granden der EUdSSR hatten beschlossen Griechenland nicht Pleite gehen zu lassen – warum auch immer. Möglicherweise standen nicht nur die Interessen der Bankster dagegen, sondern auch die der Rüstungsindustrie. Griechenland hat zwar eine der Außengrenzen der EU, aber diese ist löchrig wie ein uralter Strumpf. Das ist das Eine.  Das Andere ist, daß Griechenland de facto pleite ist – und dennoch Waffensysteme in Milliardenhöhe geordert hat. Davon profitieren die Rüstungsbetriebe zum Beispiel der real existierenden BRD. Allerdings zahlt die BRD via Hilfsgelder diese Rüstungsexportgüter selber – an die Banken. Diese also sind die Nutznießer of last resort… Das griechische Volk bekommt von den Hilfsgeldern nichts – diese sollen nunmehr nach dem Willen der »Troika« bestehend aus EZB, IWF und der EU-Kommission mit Hilfe eines Treuhandkontos ausschließlich zur Bedeckung von Schulden an die Gläubiger bezahlt werden. Das sind in erster Linie Banken, »Privatanleger« (also Spekulanten!) und natürlich Konzerne. In Griechenland gärt es – zu Recht. Das Volk hungert – einige wenige Familien (oder vielmehr Clans) haben sich maßlos bereichert – ohne Korruption geht in Griechenland seit langer Zeit gar nichts. Und nun muß der griechische Finanz-Minister wegen der »Hilfspakete« allmonatlich der »Troika« einen detaillierten Haushalts-Bericht vorlegen und genehmigen lassen. Griechenland muß nun auch die Hoheit über den entscheidenden Teil seines Etats abgeben: Binnen der nächsten zwei Monate muß das griechische Parlament ein Gesetz »beschließen«, wonach die Bedienung der Schulden stets und ausnahmslos Vorrang vor allen anderen Zahlungen des griechischen Staates hat. Das wird gewiß in einem Bürgerkrieg enden oder aber das Militär wird putschen. Fast wäre zweiteres für das griechische Volk besser. Mit Hilfe dieses »Gesetzes«, das beschlossen werden soll, wird das Budget-Recht des griechischen Parlamentes, eines der selbstverständlichen und wichtigsten Rechte jeder Volksvertretung, ausgehebelt. Das ist eine feindliche Übernahme und das Ende der Parlamentarisch-Demokratischen Republik in Griechenland. Der ehemalige deutsche Finanzminister Peer Steinbrück sagte unlängst anläßlich des zweiten »Hilfspaketes« für das überschuldete Griechenland: „Eine Re-Nationalisierung der Währungen hätte auch eine politische Re-Nationalisierung zur Folge.“ Damit ist offiziell und öffentlich zugegeben:

 1.) Es hat mit der De-Nationalisierung der Währungen (EURO) auch eine – offenbar beabsichtigte – politische De-Nationalisierung stattgefunden.

2.) Eine politische Re-Nationalisierung ist nicht nur unerwünscht, sondern soll – offenbar mit allen Mitteln und um jeden Preis – unbedingt verhindert werden.

Die Neue Welt Ordnung ist damit nahe herbeigerückt. Griechenland ist offenbar nur das Exempel, an dem man sehen soll, was den anderen Staaten der EUdSSR bevorzustehen droht. Der Völkerkerker, den man dem Habsburgerreich vorgeworfen hat, soll nun auf andere Art verwirklicht werden – und wer die Nutznießer sein sollen, ist jedem denkenden Freien Bürger völlig klar. Jedoch sollen die Völker Europas noch auf andere Art destabilisiert werden – nicht nur durch die »Politische Korrektheit« via Schaumsprache und entsprechende Gesetzgebung geknebelt, sondern gewisse Gruppen wollen die Identität der Völker Europas durch Umvolkung auslöschen.  Seit vielen Jahren drängen gewisse Wirtschaftskreise und Politiker darauf, Migranten in unsere Länder hereinzuholen – angeblich, weil uns viele Facharbeiter fehlen.  Welche Facharbeiter kommen nun in hellen Scharen nach Österreich und die anderen Staaten Europas? Facharbeiter für Asylschwindel, Facharbeiter für das Liegen in der sozialen Hängematte – und Facharbeiter für Gewalt und rückständiges Denken. Soferne die überhaupt denken können.

Morgen der dritte – und letzte – Teil dieses Gastbeitrages.

2 Antworten zu “Gastbeitrag: Eine nicht gehaltene Rede – Teil 2

  1. Pingback: Wochenrückblick 10/2012 | dagarser

  2. …..klingt Wort für Wort so, als ob das von mir stammen würde….und noch etwas: Die USA braucht diese Kriege nachgewiesener Maßen, schon die letzten 200 Jahre – ich könnte jetzt jeden einzelnen anführen – und immer fand man einen Vorwand, eine Lüge, eine Provokation, es dem Gegner in die Schuhe zu schieben und es dadurch dem eigenen Dummvolk als gerecht und notwendig zu verkaufen.
    Ausnahmslos JEDER Krieg, in den die USA in den vergangenen 200 Jahren verwickelt war, fand so seinen profitablen Anfang….auch wenn man unserem Dummvolk das Gegenteil als Wahrheit in unsere Geschichtsbücher schrieb.

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