Schüsse in Wien

Gestern kam es in den frühen Morgenstunden in Wien bei einem Polizeieinsatz zu einer Schußabgabe: Die Polizei sah sich, zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand gerufen, plötzlich mit einer tobenden, mit zwei Küchenmessern bewaffneten Frau konfrontiert die sie damit auch attackierte.

Nachdem die Frau bereits einen Beamten verletzt hatte und den Angriff auch weiterhin fortsetzte wurde sie von einem weiteren Polizisten mit mehreren Schüssen aus dessen Dienstwaffe gestoppt.

Interessant dazu ein KURIER – Bericht:

(…) Ein nächtlicher Polizeieinsatz endete Mittwochfrüh mit einem Blutbad. Eine 37-jährige Frau wurde in ihrer Wohnung in der Goldschlagstraße von mehreren Projektilen aus einer Dienstwaffe (Glock 17 mit 16 Schuss im Magazin, eine im Lauf) getroffen. Laut Polizei hatte ein Beamter neun Schüsse abgegeben und die Frau ein Mal im Bein und ein Mal in der Brust getroffen. KURIER-Recherchen ergaben jedoch, dass der Körper der Frau in den Bereichen Brust, Bauch und Beinen regelrecht durchsiebt worden sein soll. An ihrem Körper wurden 17 Einschuss- und Austrittslöcher gezählt. Kopf und Herz wurden nicht getroffen. Das Opfer wurde stundenlang im AKH operiert. (…) Im Badezimmer stand Kerstin A. mit zwei Messern bewaffnet plötzlich fünf Polizisten gegenüber. Die Frau ging auf einen der Beamten los und verletzte ihn an den Händen. Ein anderer Polizist sprühte ihr daraufhin mit dem Pfefferspray ins Gesicht. Nachdem das keine Wirkung gezeigt hatte, die Frau weiter auf die Beamten los ging, feuerte ein dritter Beamter der Frau in ein Bein. Sie fiel zu Boden, rappelte sich aber wieder auf und attackierte einen weiteren Polizisten. Die Situation eskalierte. Ein zweites Projektil schlug im Brustbereich der Tobenden ein. Weitere Schüsse folgten. (…) (KURIER)

Wieso der Beamte im 17 Schuß fassenden Magazin seiner Glock nur 16 Schuß geladen hatte weiß wahrscheinlich nur der KURIER, aber das nur nebenbei. Interessant ist, daß die „Situation“ erst „eskalierte“ nachdem bereits ein Polizist verletzt, Pfefferspray eingesetzt und ein Schuß abgefeuert worden war. Stellt sich der KURIER darunter eine Routineamtshandlung vor – oder wie?

Zugegeben – 9 Schuß klingt nach sehr viel, die sensationsheischenden „17 Einschuss- und Austrittslöcher“ (wenn’s stimmt also ein Steckschuß) hören sich auch furchtbar an. Ich war aber nicht dabei (der KURIER wohl auch nicht), entsprechend enthalte ich mich da einer Wertung, das wird von der Staatsanwaltschaft zu klären sein.

Wirklich irritierend wird’s aber hier:

(…) Im benachbarten Café wurde der blutige Einsatz unter den Gästen heftig diskutiert. Viele kannten das Opfer. „Sie war eine große, schlanke Person. Und die Frau hatte einen niedlichen Chiwawa. Mit dem ging sie immer Gassi. Wir haben gesehen, wie der Hund von einem Bekannten nach der Tat geholt wurde.“ (KURIER)

Was für ein Opfer bitte? Seit wann ist jemand, der mit Küchenmessern auf Polizeibeamte losgeht, einen davon schwer verletzt, den Angriff fortsetzt und schließlich von der Polizei gestoppt wird ein „Opfer“? Ist der Polizist, der geschossen hat im Umkehrschluß ein „Täter“? Das weiß wohl nur der KURIER, der im übrigen früher einmal eine ganz gute Zeitung war und mittlerweile zu einem üblen Revolverblatt  verkommen ist, da paßt diese Täter-Opfer-Umkehr genau ins Bild. (Übrigens: Was ist bitte ein Chiwawa?  Sollte damit ein Chihuahua gemeint gewesen sein wär’s auf den Schiwawa auch nicht mehr angekommen.)

Ich würde wirklich gerne wissen was passieren müßte, damit die Schreiberlinge vom KURIER einen gerechtfertigten Schußwaffeneinsatz erkennen würden. Wahrscheinlich gibt’s so etwas in deren Gedankenwelt aber gar nicht – nicht von Seiten der Exekutive und von Privatpersonen schon überhaupt nicht. Widerlich.

Eine vernünftige Zusammenfassung der Geschehnisse findet man in der Presseaussendung der Bundespolizeidirektion Wien:

Heute um 03.47 Uhr erfolgte ein Anruf in der Landesleitzentrale, wonach in einer Wohnung in der Goldschlagstraße ein Brand ausgebrochen sei. Nachdem die Wohnungstüre von der Feuerwehr geöffnet worden war, hörten die Polizisten die Frau in der Wohnung toben und schreien, einen Brand konnten sie jedoch nicht wahrnehmen. Daraufhin wurde Unterstützung durch weitere Kräfte angefordert. Nachdem diese eingetroffen waren, betraten die Beamten die Wohnung. Die 37-jährige befand sich im Badezimmer, in ihren Händen hatte sie je ein großes Küchenmesser und attackierte damit die Polizisten. Einer der Beamten setzte seinen Pfefferspray ein. Dieser Einsatz zeigte jedoch keine Wirkung. Die tobende Frau griff die Beamten weiter an und verletzte einen Polizisten an seinen Händen. Da sich die Beamten in einer akuten Notwehrsituation sahen, gab einer von ihnen mehrere Schüsse ab. Die 37-Jährige wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Die Ermittlungen wegen des Schusswaffengebrauches sowie wegen versuchten Mordes an Polizeibeamten werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Wien geführt. (Presseaussendung Nr: 150950)

Kurz, bündig und auf den Punkt gebracht. Gott sei Dank werden die Ermittlungen aber von der Staatsanwaltschaft Wien und nicht vom KURIER geführt!

20 Antworten zu “Schüsse in Wien

  1. Pingback: Schutz und Hilfe | dagarser

  2. Schade, daß es kein „Doppel-Like“ oder „Über-Like“ für postings auf WordPress gibt – dieser geniale Beitrag hätte es verdient, dargaser!
    BRAVO!!!

  3. Reblogged this on -noricus- und kommentierte:
    Die Schweinepresse wieder am Wüten – eine geniale Betrachtung von dargaser!!

  4. Pingback: Wochenrückblick 10/2012 | dagarser

  5. http://www.ipsta.eu/bulletin/2008-03_IPSTA_Newsletter.pdf
    Die ganz coolen Typen sollen sich mal diese Seite ansehen, dann werden sie möglicherweise die einschreitenden Beamten verstehen können. Ich vermute jedoch, dass gerade dieser Personenkreis ihre Unterhose Mutti zum Waschen geben muss.

  6. Erratum: Im Artikel habe ich geschrieben: „Wieso der Beamte im 17 Schuß fassenden Magazin seiner Glock nur 16 Schuß geladen hatte weiß wahrscheinlich nur der KURIER, aber das nur nebenbei.“

    Wie mich einer meiner Leser mittlerweile aufgeklärt hat, hat die Polizei im 17schüssigen Magazin der G 17 tatsächlich nur 16 Schuß geladen, der 17. ist im Lauf. Somit habe ich dem KURIER unrecht getan, wenigstens ein Teil des Berichts stimmt.

    Ich entschuldige mich beim KURIER und bedanke mich bei meinem Leser für die Information!

  7. Noch ein paar Informationen zu dieser Angelegenheit, natürlich mit Vorbehalt – sie stammen vom ORF…:

    „So viel steht bisher fest: Die 37-Jährige dürfte wegen eines nicht existierenden Brandes die Feuerwehr alarmiert haben. Daraufhin wurde auch die Polizei verständigt. Die Beamten entdeckten in dem Haus in Rudolfsheim zwar keinen Brand, doch hörten sie die Frau im Badezimmer schreien, toben und Gegenstände um sich werfen. Plötzlich sei die Frau verstummt, die Beamten seien daher davon ausgegangen, dass die 37-Jährige dringend Hilfe benötige und brachen die Wohnung auf. Auch Verstärkung wurde angefordert.

    Als die Beamten die Wohnung betraten, stand die Küche bereits unter Wasser, da die Hähne aufgedreht waren. Die Frau hatte sich ins Badezimmer eingesperrt. Nachdem die Polizisten die Badezimmertür aufgebrochen hatten, griff die mit zwei langen Küchenmessern bewaffnete Frau die Beamten laut deren Aussage an. Auch durch Pfefferspray habe sie sich nicht stoppen lassen. Als die Frau einen Beamten attackierte und verletzt hatte, machte sein Kollege daraufhin von seiner Dienstwaffe Gebrauch.“ (http://wien.orf.at/news/stories/2524150/)

  8. Ich glaube das größte Problem ist, dass manche Menschen einfach drauflos reden und weder Sachverhalt noch Rechtslage genau kennen. Hier gilt der Spruch: „Lieber Gott hilf mir meinen Mund zu halten, zumindest solange bis ich weiß wovon ich rede.“ Um mitreden zu können müsste man wenigstens das Sicherheitspolizeigesetz, das Notwehrrecht und das Waffengebrauchsrecht und natürlich den Sachverhalt genau kennen. Und die Printmedien nehmen eine „gute“ Geschichte gerne auf, ohne vorher großartig zu recherchieren, da ja dazu auch keine Zeit ist. Schlussendlich haben wir noch die sogenannten „Polizistenhasser“ die ja nicht wenige sind, wie man bei den Kommentaren, zu diesem konkreten Vorfall, auf der Seite der Kronen Zeitung nachlesen kann. Aber wir waren alle nicht dabei und somit warten wir auf das Ergebnis der Untersuchungskommission.

  9. Von allem anderen einmal abgesehen…

    » Wieso schiesst man da nicht auf die Extremitäten?«
    Haben Sie schon ein mal einen tobenden Menschen erlebt?
    Haben Sie schon ein mal auf ein schnell bewegtes Ziel geschossen?
    Haben Sie schon ein mal unter extremem Streß durch einen bewaffneten, tobenden Menschen gestanden?

    Wenn Sie nur eine der drei Fragen mit »nein« beantworten müssen, dann urteilen Sie nicht.
    Wer das noch nicht selbst erlebt hat, der hat keinerlei Ahnung.
    Übrigens: ich habe das alles schon selbst erlebt.

    • Dieser Kommentar ging an Vostro Alien

    • Sie greifen sich da einen Satz heraus und reissen das etwas aus dem Kontext, denn das war eine der Überlegungen.
      Sie sollten sich selbst die Frage stellen, ob man einen Tobenden nicht austoben lassen soll, anstatt sich in einer Wohnung wichtig zu machen.

      Aber wie schon an mehreren Stellen erwähnt wurde – den tatsächlichen Hergang kennen nur die Betroffenen.

  10. Was ich dem Artikel entnehmen kann:
    – Die Feuerwerhr stellt fest, dass es KEINEN Brand gibt.
    – Von Dritten wird im Artikel nicht gesprochen, also ist anzunehmen, dass die Frau alleine war.
    – Die Polizisten betreten die Wohnung, obwohl es keinen Brand, oder weitere Personen in der Wohnung gibt. Zu mindest wird keine Begründung angeführt.
    – Die Polizisten werden mit einem Messer angegriffen und erschiessen die Frau in sog. Notwehr (Messer vs. Glock)

    Dies wären für mich die entnommenen Fakten.
    Und nun folgen die Gedanken.

    Wen jemand offensichtlich grundlos die Feuerwehr holt, dan wird diese Person für den Einsatz zahlen müssen. Als Grund für den Besuch von Exekuitivbeamten ist diese Tatsache jedoch viel zu dünn.
    Auch kann ich in meiner Wohnung toben, wie ich will. So lange dadurch niemand gefährdet wird, und dem war dem Artikel nach nicht der Fall, und auch die nächtliche Ruhestörung nicht den ganzen Bezirk betrifft, dann haben die Polizisten in der Wohnung nichts verloren.
    Wenn sie (die Polizisten) jedoch die Wohnung betreten, eine Messer haltende und tobende Frau vorfinden, keine weitere Gefährdung erkennen (war der Hund in Gefahr?), dann haben sie für Deeskalation zu sorgen (Rückzug, zureden, Zugang sichern etc).
    Nochmals: In der Wohnung befand sich lediglich die Frau!
    Nach Deeskalationsmassnahmen sieht es für mich jedoch nicht aus.
    Nun denn …. die Polizisten gehen auf die Frau zu (in welcher Form auch immer). Die Frau will es scheinbar nicht und wehrt sich. Sie ist immerhin in ihrer eigenen Wohnung und plötzlich stehen Polizisten vor ihr.

    – Mit welchem Recht betreten die Polizisten die Wohnung, bzw. welche Begründung wird da konstruiert?
    – Wieso ziehen sich die Polizisten nicht zurück, wen sie sehen, dass die tobende Frau ein Messer hat?
    – Wieso lassen sie es berhaupt so weit kommen, dass sie Pfefferspray, oder Schusswaffen einsetzen müssen?
    – Wieso schiesst man da nicht auf die Extremitäten?

    Die Polizisten sind doch ausgebildet. Deeskalation, Nahkampf, Abwehrkampf, Safety First, usw. sollten keine Fremdworte sein. Abgesehen davon wird es sich nicht um eine Ostdeutsche Kugelstosserin gehandelt haben – die Polizisten sind allgemein nicht nur groß, sondern auch durchtrainiert.
    Nein, sie lassen es so weit kommen, dass der Eine zerschnitten wird, und der Andere die Knarre ziehen muss.

    Den Berichten nach ist solche Polizei ein Grund mehr, sich nur auf sich selbst zu verlassen.
    Und vermutlich wird man sich auch eines Tages gegen solche Polizei schützen müssen.

    • Wie ich im Artikel schon festgehalten habe – ich war nicht dabei.

      Unterm Strich steht für mich – auch noch vor Klärung des Sachverhalts durch die Staatsanwaltschaft, die sich das sicherlich alles genau ansehen wird – eines fest: Man hat nicht mit zwei Messern auf Polizeibeamte im Einsatz loszugehen! Das ist eine selten dumme Idee die hier zurecht bestraft wurde.

      Ganz nebenbei: Kein Polizist würde heute leichtfertig zur Waffe greifen. Warum sollte man sich so ein Theater antun wenn man es vermeiden kann?

    • Was einzig und allein zählt, dass die, aus wessen Grund immer, tobende Frau auf die Polizeibeamten mit Messern losging und sogar einen Beamten verletzt hat. Somit ist ein Waffengebrauch gerechtfertigt- aus und Schluss. Der Staatsanwalt braucht sich nicht wichtig zu machen, er kann sich dadurch mit anderen Sachen beschäftigen. Dass ein linkslastiges Schmierblatt und ein fehlsichtiger V.A. die ganze Sache vielleicht anders sehen, ist heiße Luft.

    • ….diese Überlegungen zeigen, dass man tatsächlich mit der Beurteilung von „Berichten“ nicht voreilig sein sollte.
      Sowohl Journaillisten wie auch der Pressestelle der Polizei, sollte man mit eigenen Überlegungen gegenüber treten.
      Da wir alle nicht dabei waren, Journaillisten jedoch eine Story brauchen, sollte man sich das Informationsmedium genau aussuchen und zusätzlich auch seinen eigenen Kopf benützen.
      Das hat der Autor getan und dafür gebührt ihm Applaus und Respekt.
      Auch die Polizei gehört aufgrund ihrer Macht wie jede Machtinstitution, schärfstens
      kontrolliert – ansonsten ist Missbrauch vorprogrammiert…..

    • Polizeibeamte werden dafür bezahlt, dass sie in die „falsche“ Richtung laufen, nämlich auf eine Gefahr zu anstatt davor weg. Die Faktenlage „Notruf“ und „Kampfgeräusche“ ist allemal eine ausreichende Begründung für eine Nachschau bei „Gefahr im Verzug“.

  11. Bei solchen und ähnlichen Berichten im Kurier und anderen Blättchen erhärtet sich immer mehr der Verdacht, daß sie nicht ein mal mehr zum Einwickeln von Fischen geeignet sind. So mancher Fisch hätte dann vermutlich mehr Hirn als der Journalist, der solchen Müll schreibt (oder schreiben muß). Der Journalist, der für den oben genannten Artikel verantwortlich ist, hat Berichterstattung mit dem Geschreibsel für Groschenhefte verwechselt. Seriöse Berichterstattung ist anders.

  12. …..ja der Kurier!
    Früher durchaus ein gutes Blatt, bekam in den letzten 20 Jahren eine „Liberale Linie“ – was immer man darunter zu verstehen hat – aber so ein Bericht ist ja ohnehin selbstentlavend.
    Viele Grüne lesen den Kurier, so meine persönliche Erfahrung und auch Rote, welche sich dann doch über dem Niveau von „Österreich“ zu befinden glauben….und man passt sich halt seinem Klientel an.
    Eins meiner Kinder, hat während ihres Studiums dort Teilzeit gearbeitet und man wollte sie dort auch aufbauen und ganz behalten, was sie dann aber nicht wollte.
    Ich müsste mich dann ja Gehirnamputieren lassen, so ihr Kommentar!

    • »Ich müsste mich dann ja Gehirnamputieren lassen, so ihr Kommentar!«

      Kann ich nachvollziehen. Da ich selbst auch als freier Journalist gearbeitet habe, weiß ich von so manchen »Schlachten« mit dem Chefredakteur zu berichten und habe auch selber so manche zu überstehen gehabt. Das ging nicht nur um den Inhalt von reiner Berichterstattung, sondern oft auch um die politisch Indoktrination, die ich als Journalist absolut ablehne. Ein Freier Bürger indoktriniert nicht – er berichtet die Wahrheit. Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich lieber ab und zu einen Gastbeitrag für »dagarser«, »meinungsterror.de« oder die »Querschüsse« schreibe. Hier kann, darf und muß man die Wahrheit schreiben. Gut so!

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