Spielerisches

Persönlich halte ich ja von Psychologen wenig bis gar nichts, die Notwendigkeit dieses Berufsstandes erschließt sich mir außerhalb von ausgewiesenen Irrenanstalten nicht. Klar, wenn jemand schwerste psychische Schäden hat soll man versuchen ihm zu helfen – heute werden aber wegen eines jeden Lercherlschas schon die „Psychologen“ bemüht, wer noch keinen „Schuß“ hat kriegt halt einen eingeredet.

Umso mehr freue ich mich (und bin auch erstaunt) wenn ich von einem Psychologen einmal etwas Vernünftiges höre bzw. lese, kommt auch selten genug vor. In einer älteren Ausgabe des DWJ habe ich eine kurze Notiz gefunden, wonach ein deutscher Psychologe namens Andreas Engel von der „Erziehungsberatungsstelle Hof“ im Magazin Eltern Spielzeugwaffen für Kinder eine „wichtige Funktion“ zuspricht. Waffen helfen, mit Aggressionen umzugehen, die eigene Rolle zu finden, sich ein bisschen stärker zu finden, so Engel durchaus schlüssig.

Ein sehr guter Artikel, ich möchte ihn meinen Lesern gerne zur Lektüre empfehlen: http://eltern.de/kindergarten/erziehung/spielzeugwaffen.html

Ein schöner Satz daraus: „Und ob Siegfried oder Lucky Luke – wahre Helden besaßen zu allen Zeiten Waffen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht eine Kleinigkeit: Wenn Helden Waffen besitzen – was sind dann diejenigen, die die Bevölkerung entwaffnen wollen? Wohl schwerlich „Helden“…

6 Antworten zu “Spielerisches

  1. Pingback: Wochenrückblick 11/2012 | dagarser

  2. Sehr richtig! Keine Helden, sondern Tyrannen!

  3. Und in diese Bresche springt der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst, indem er rät, nicht den Helden zu spielen.

    • Held ist man oder ist man nicht.
      Den Helden zu spielen ist nicht genug.
      Ein wirklicher Held wirft sich auch ohne die Aussicht lebend zurückzukehren in die Bresche. Er wirft sein Leben trotz seiner Todesangst für andere in die Waagschale. Ritterkreuze oder sonstiges Blech sind ihm gleichgültig.

  4. Wenn man Kriegsgeschichte kennt, dann sind „Helden“ , also jene mit dem „Ritterkreuz“, eher ein Produkt des Zufalls, des Glücks – die dort gestanden haben, wo keine Granate einschlug.
    Mir hat das jedenfalls ein echter Träger dieser Auszeichnung so gesagt: Weißt du, die waren Helden lagen tot auf dem Schlachtfeld – ich hatte nur Glück, sagenhaftes Glück…..auch er wurde fünf Mal verwundet….
    Wie inflationär dieser Begriff heute gebraucht wird, hat offensichtlich und gewollt Methode….
    Es geht überall darum, Begriffe, Werte der Gesellschaft zu zerstören, Cui bono?

  5. » Wenn Helden Waffen besitzen – was sind dann diejenigen, die die Bevölkerung entwaffnen wollen? Wohl schwerlich „Helden“…«

    Diejenigen, die die Freien Bürger entwaffnen, die sind die dunkle Macht, die sinistre (welch herrlich genauer Ausdruck! sinister=links bzw. bösartig) Seite. Der Held hält dagegen und bewaffnet sich immer wieder und bekämpft diese sinistren Gestalten. Und alles läuft in guten Geschichten zutiefst menschlich: das Böse kann zwar nicht endgültig ausgerottet werden – die Helden aber auch nicht. Das Rad des Lebens dreht sich bis in alle Ewigkeit…

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