Wochenrückblick 11/2012

In der vergangenen Woche habe ich über eine neuerliche Verirrung von UMAZ Darabos berichtet, die Geschichte einer interessanten Schnepfenjagd erzählt, eine Vorschau auf das Ballgeschehen 2013 gewagt, einen neuerlichen Gastbeitrag von Albrecht D gebracht, eine Diskussionsrunde auf ATV zu einem verblödeten Thema kommentiert und auf eine interessante Psychologenmeinung verwiesen.

  • „Häftlinge beim Bundesheer“ – diese KURIER-Schlagzeile vom Freitag letzter Woche hat mich auf die Palme gebracht. Es scheint zwar so zu sein, daß bereits seit 1969 „Freigänger“ beim Bundesheer eingesetzt werden, mir graut dennoch davor, welche Auswüchse das unter Darabos annehmen könnte. Bei diesem „Minister“ braucht unser Heer selbst Schutz und Hilfe, das habe ich am Sonntag erörtert.
  • Übungsschießen gehört zur Jagd, das ist bekannt. Selten aber hat ein Vormittag auf dem Schießstand solch unmittelbare Auswirkungen auf den jagdlichen Erfolg wie in der am Montag erzählten Geschichte von einer Schnepfenjagd.
  • Der Wirbel rund um den WKR-Ball war hier oft mein Thema. Bekanntlich wurde diese Veranstaltung ja ab dem nächsten Jahr aus den Räumlichkeiten der Hofburg „verbannt“, ein Niederknien vor dem Zeitgeist das die Verantwortlichen hoffentlich auch noch wirtschaftlich spüren werden. Jedenfalls wird im nächsten Jahr – quasi als Ersatz – die FPÖ einen „Akademikerball“ veranstalten. Und zwar in der Wiener Hofburg! Der Tanz geht also weiter, einen Ausblick darauf habe ich am Dienstag gewagt.
  • Am Mittwoch konnte ich wieder einen Gastbeitrag von Albrecht D bringen: Desinformation und Agitation vs. Information und Wissen, eine schonungslose Analyse der ständigen Versuche, uns alle durch Verwendung „zeitgeistiger“ Sprache zu indoktrinieren. Das geht aber nur, wenn wir es uns gefallen lassen.
  • Angeblich hat die Wirtschaftskammer in einer Aussendung österreichische Gastronomen dazu aufgefordert auf Speisenamen zu verzichten, die „einen rassistischen Beigeschmack“ haben. Also etwa den „Mohr im Hemd“ oder das „Negerbrot“. Unglaublich was manche Leute für Sorgen haben, aber bitte: De gustibus non est disputandum, ein paar Zeilen war es mir am Donnerstag dennoch wert.
  • Am Freitag schließlich habe ich auf eine meiner Meinung nach seltene Psychologenmeinung hingewiesen. Ein deutscher Psychologe ist der Ansicht, daß Spielzeugwaffen für die kindliche Entwicklung förderlich sind! So etwas hört man nicht oft, das wollte ich mit meinen Lesern teilen.

Ich habe ein recht nettes Büchlein entdeckt, „Weana Schbrüch“ von Ernst Kein, erschienen im Residenz-Verlag, ISBN 3-7017-0623-9. Kurze, prägnante G’satzeln in Wiener Mundart, teilweise wirklich großartig. Werde hinkünftig ab und an eine Kostprobe daraus hier einfließen lassen, heute die erste:

Des is aa wos wos i ned kapia – de owan haum ka hian owa de debatn san mia

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

                                                                                                                                   

Eine Antwort zu “Wochenrückblick 11/2012

  1. Ich war vor kurzem in Südtirol schifahren. Dort gibt es seit Jahrzehnten eine Negerhütte. Kein Neger dort, nur Braungebrannte. Auf Ladinisch heißt das cabana nera. Man sieht, woher das kommt. Da Neger selten schifahren, gibt es auch keine Anstände.

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