Gastbeitrag: Globalisierung und die nötige Re-Nationalisierung

Albrecht D / (c) Albrecht DAlbrecht D liefert mir nicht nur laufend neue Gastbeiträge, er ist auch der eifrigste Kommentator in diesem Blog. Gestern hat er bereits zum 100. Mal einen Beitrag kommentiert, auch dafür möchte ich ihm und auch allen anderen „aktiven“ Lesern an dieser Stelle einmal herzlich „Danke schön!“ sagen. Sie alle helfen mit, diese Seite mit Leben zu erfüllen, eine Diskussion in Gang zu bringen und auch am Leben zu erhalten. Diese Resonanz ist für mich als Betreiber dieser Seite wichtig, wesentlich wichtiger als die bloße Zugriffsstatistik, denn das sind bloß Zahlen die im Grunde nichts aussagen. Die Meinungen meiner Leser hingegen zeigen mir unmittelbar und deutlich, ob in diesem Staate schon Hopfen und Malz verloren ist, oder ob nicht doch noch ein Fünkchen Hoffnung besteht. Ich meine: Die Hoffnung lebt, das bestärkt mich darin, diesen Blog auch weiterhin in dieser Form zu führen. Nochmals vielen Dank!

Doch nun zum heutigen Gastbeitrag von Albrecht D, einem Blick auf die Globalisierung und deren ungustiöse Begleiterscheinungen, wie gewohnt klar, deutlich und schonungslos aufbereitet:

Globalisierung und die nötige Re-Nationalisierung

Der in München und London lehrende Soziologe Ulrich Beck sagte im Interview mit „Spiegel Online“
unter anderem: „Der Prozeß der Entgrenzung, wie wir ihn seit dem Mauerfall erlebt haben, wird sich wohl kaum so fortsetzen. Der Glaube ist erschüttert, daß freie Märkte die Probleme der Menschen lösen, daß es also allen besser geht, wenn wir nur den Markt sich selbst überlassen.“
Die Globalisierung hat unzählige Menschen zu Verlierern gemacht.

Der linksgerichtete Soziologe hat das Kind beim Namen genannt: Wir alle sind die Verlierer der Globalisierung. Wenn wir schon nicht den Arbeitsplatz verloren haben, so werden wir in Kürze mit entscheidenden Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und des Entlohnungsschemas rechnen müssen. Gewinner der Ent-Nationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft sind nur wenige. Das sind die sogenannten »Hintertanen«. Wir – die »Untertanen« – werden von den »Obertanen« gegängelt und belogen – allerdings sind diese »Obertanen« von den »Hintertanen« abhängig – sie sind nichts anderes als Marionetten, die an sehr kurzen Fäden hängen. Wer allerdings die »Hintertanen« sind, ist meist nicht wirklich nachvollziehbar. Oder doch? Zumindest bei der RZB in Österreich kommt man zum Schluß, daß sie mehr oder minder ein Staat im Staat ist, der auch bei der Bestellung und Absetzung von Politikern nicht unbeteiligt zu sein scheint. Die ursprüngliche idealistische Aufgabe von Raiffeisen, als Genossenschaft der Bauern diesen das Leben wirtschaftlich zu erleichtern, werde längst nicht mehr erfüllt. Still und leise sei Raiffeisen zum größten Machtkoloß der Republik geworden, sagte Bundesparteiobmann H.C. Strache (FPÖ) im Jahr 2009. Wie man hört, soll der Konzernchef Konrad auch zu Beginn des ersten Halbjahrs 2008 zweimal beim damaligen Finanzminister Molterer angerufen und ihm gesagt haben, daß er bei Erste-Chef Treichl vorstellig werden und diesem die Übernahme der Erste Bank durch Raiffeisen schmackhaft machen solle. Zwei Informanten, die das Gespräch persönlich gehört haben wollen, möchten allerdings keinesfalls mit Namen genannt werden. Das alles läßt tief schließen. Ein Einzelfall, der nur Österreich betrifft ? Sicherlich nicht.

Die weltweite Finanzkrise und die nachfolgende Wirtschaftskrise ging von den USA aus. Von dort her wurde seit Jahrzehnten der »American Way of Life« – in einfacheren Worten: die Gier und das Schuldenmachen als das allein selig machende Mittel angepriesen, auf daß die »globale Wirtschaft« erstklassig funktioniere. Der Neo-Liberalismus als Heilsversprechen war plötzlich allerorten nicht nur gesellschaftsfähig, sondern sogar als das einzig wahre Mittel zum Zweck erklärt worden. Der zusammengeblasene Haufe von Leuten aus aller Herren Länder glaubte in den USA diese Lüge – und infizierte damit praktisch die ganze Welt. Durch die modernen Medien wurde diese Globalisierungslüge schnell weiterverbreitet. Gewachsene Kultur und Identität wurde zugunsten der Gier auf dem Altar des Mammons geopfert. Als der »American Way of Life« nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg in die Gehirne der Besiegten (Deutschland und Österreich) gehämmert worden war, begann nach dem Wiederaufbau nicht nur eine Umvolkung zu Gunsten von Handel und Industrie, sondern es wurde mit der Immigration von Fremdarbeitern auch ein graues Völkergemisch erzeugt, das die gewachsene Kultur immer weiter zurückdrängte. Wer aber der gewachsenen Kultur und seiner eigenen Identität beraubt ist, kann leicht von ferne gesteuert werden. Sehr lange hat das auch hervorragend funktioniert. Mahnende Stimmen von Warnern wurden übertönt – wenn die Mahner nicht gleich mundtot gemacht wurden.

Die Blase ist geplatzt und die Eiterschwären des globalisierten Neo-Liberalismus wurden auf ein Mal  auf schlimmste Weise offenbar. Doch nicht nur auf finanziellem und wirtschaftlichem Gebiet ist nun »Feuer am Dach«. Die gewachsenen Kulturen der Völker Europas sollen sich nun den muslimischen Einwanderern anpassen – man soll sich von der eigenen Kultur zu Gunsten der orientalischen Unkultur verabschieden. Weil es den »Hintertanen« so paßt. Wenn Europa (vor allem die EU) Probleme mit den Immigrantenströmen hat, dann kann man die Völker Europas leichter gängeln.

Wie können wir Europäer uns nun wehren? Nur durch eine Re-Nationalisierung der Staaten. Wir brauchen ein Europa der Vaterländer! Wir wollen dieses  graue Völkergemisch ohne gewachsene Kultur nicht auf die Dauer ertragen müssen! Die Türkei ist ein asiatisches Land – und hat eine dem entsprechende Kultur, wenngleich auch viele Türken den »American Way of Life« mit ihrem muslimischen System zu verbinden versuchen. Die Gier ist ja überall zuhause. Mögen die Türken, die Iraker, Syrer, Nigerianer, etc. doch gern ihre Kultur voll ausleben – aber nicht hier in Europa! Europa – vor allem die EU – hat ein Rechtssystem, das allen diesen allochthonen Leuten – dem zusammengeblasenen Haufen – einen riesigen Vorteil bietet: Sie können unbehelligt und sofort ausreisen. Wohin? Dorthin, wo sie hergekommen sind. Dort ist ihre Art zu leben berechtigt, dort fallen sie nicht auf, dort müssen sie sich niemandem anpassen. Dort aber müssen sie arbeiten, um zu Geld zu kommen. Wir müssen es hier in unserer Heimat ja auch tun. Wir wollen unsere eigene Kultur nicht zu Gunsten von Immigranten aufgeben – und wir wollen schon gar nicht von den »Hintertanen« ferngesteuert werden. Die Re-Nationalisierung Europas könnte dieser Fremdbestimmung einen Riegel vorschieben!

12 Antworten zu “Gastbeitrag: Globalisierung und die nötige Re-Nationalisierung

  1. Globalisierung und die nötige Re-Nationalisierung: Wie kann man es einer großen Masse beibringen, das es sehr wichtig ist ?
    Es bringt nichts, wenn nur wenige kapieren was da abläuft, die können keinen politischen Druck erzeugen.

  2. Pingback: Wochenrückblick 12/2012 | dagarser

  3. Es ist wirklich bemerkenswert, wie oft in Österreich absolut jedes Thema zu einem Brei aus „Thema + Fremdenfeindlichkeit/Rassismus“ verwoben wird. Da bleibt einem jeder positive Kommentar zu einzelnen Absätzen wirklich im Hals stecken.

    http://uhupardo.wordpress.com/2012/03/22/bestandsaufnahme-in-der-krise-was-ist-passiert-und-wie-geht%C2%B4s-weiter/

  4. Überzeugter Marktwirtschaftler

    Die Märkte gehorchen den Bedürfnissen der Kunden, also letztlich der Menschen. Regierungen erwirtschaften nichts – das tun weder die nationale Regierung noch europäische Kommision noch die Welthandelsorganisation.

    Der Autor scheint zu ahnen, dass ein abgeschotteter Nationalstaat seinen Untertanen nichts zu bieten hat. Dementsprechend müsste ein solcher Nationalstaat die „Gier“ seiner Untertanen anprangern, damit sie auf ausländische Waren und Dienstleistungen verzichten. Dafür wird man dann auch von internationalen Krisen verschont – so wie zum Beispiel Nordkorea.

    Der Kapitalismus ist nicht das Problem. Rettungsschirme sind das glatte Gegenteil davon: Die Kumpanei der Politiker mit den Banken und Versicherungen, die ihre Verantwortung abschieben wollen. Auch die Zuwanderung wäre kein Problem ohne ein üppiges Wohlfahrtssystem das die falschen Anreize setzt. Warum sollen sie denn nicht einwandern, solange sie hier niemand auf der Tasche liegen, sondern uns im Gegenteil bessere Angebote machen als die Konkurrenz. Und sei es nur Pizza oder Döner. Oder bestimmt die Neue Nationalregierung(TM) demnächst auch, was uns als Patrioten schmecken darf und was nicht?

    • »Die Märkte gehorchen den Bedürfnissen der Kunden, also letztlich der Menschen.«

      Das ist nur sehr bedingt richtig. Es wäre richtig, wenn… ja, wenn da nicht die Propaganda wäre. Und die »Werbung« ist nichts anderes als Propaganda für Dinge, die die Menschen nicht brauchten, würde es ihnen nicht von der Propaganda eingehämmert. Die Zuwanderung von Menschen aus dem GLEICHEN Kulturkreis war noch nie ein Problem. Die Zuwanderung aus einem Kulturkreis, der noch im allerfrühesten Mittelalter feststeckt, ist kein Problem, sondern eine Katastrophe. Inkompatible Kulturen sind keine Bereicherung. Dabei findet nämlich die Bereicherung stets auf der Seite der Nehmer statt. Nachdem ein sogenannter Mondgötze seinen Gläubigen angeblich die Reichtümer der »Ungläubigen« gegeben hat, weiß man, wer die sich bereichernden Nehmer sind. Sie sind zu unserem Kulturkreis inkompatibel.

      Übrigens sind Nationalstaaten nicht zwangsläufig abgeschottet. Diese Annahme entspringt linksideologischem NWO-Denken.

      • Überzeugter Marktwirtschaftler

        Das mit der Propaganda kann ich nicht ganz nachvollziehen:
        Nur weil mir Werbezettel von Pizzalieferanten ins Haus flattern, muss ich deswegen dort noch lange nichts bestellen. Außerdem schalten die alteingesessenen Gaststätten auch Werbung.

        Ich sehe auch nichts schlechtes daran, dass der Lebensstandard wächst, und z. B. erst Autos für jeden erschwinglich werden, dann jedes Auto auch ein Autoradio hat, dann ABS, dann ein Navi …
        Das ist einfach Fortschritt oder Zivilisation.

        Toleranz für andere Kulturkreise bedeutet noch lange nicht Multikulti (die Ansicht, das alle Kulturen den gleichen Wert haben). Es ist ähnlich wie mit der Meinungsfreiheit: Obwohl einige Leute dumme oder abstoßende Meinungen haben, kann man doch gelegentlich etwas von den Meinungen anderer lernen. Und genauso wie die eigene Meinung nicht unfehlbar ist, sind es auch nicht die eigenen Bräuche. Wenn die Einwanderer dabei mehr von uns lernen, als wir von ihnen, macht uns das nicht ärmer. Der Begriff „kultureller Reichtum“ klingt, so als gäbe es einen Verteilungskampf um einen Kulturkuchen. Ich finde „kulturelle Befruchtung“ ist der bessere Ausdruck.

        Solange die Nationalstaaten sich nicht gegen die Globalisierung (= den Freihandel) abschotten, sehe ich kein Problem. Der Wettbewerb zwischen Kleinstaaten hat Vorteile:
        http://www.ortneronline.at/?p=16442

  5. …..die Ersten, bei denen sie vor der Tür stehen werden, mit dem großen Wäschekorb, sind die Waffenbesitzer und in solch einem Szenario bleibt auch kein Stein auf dem anderen – wenn es dann in deren Sinn ist, sind auch Lager für die „Schutzhaft“ von potentiellen Feinden wahrscheinlich – Berufsheer, Polizeigesetze…..wozu denn, wenn nicht dafür?
    Sie setzen ja nicht die Möglichkeiten der Terroristen außer Kraft, sondern die Grundrechte der denkenden Bürger.
    Und Angst soll das verbreiten, Unsicherheit, das Dummvolk soll sich selbst kontrollieren und die Medien verbreiten das genüsslich, ohne zu kapieren, dass am Ende auch sie dran glauben.
    Sie benützen jeden Vorfall – gerade jetzt wieder in Frankreich, Gründe um alle Europäer zu entwaffnen….
    So schlimm so etwas auch ist, ist die Reaktion darauf schlicht eine Wahlkampf – Show.
    Wahnsinnige kann man nicht stoppen, außer mit Waffen – vor Ort.
    Das funktioniert in Israel erstklassig – warum nicht hier?
    Cui bono?

    • »Das funktioniert in Israel erstklassig – warum nicht hier?«

      Ganz einfach: Die Juden in Israel haben den Willen zu überleben.
      Hier wir der Wille zum Leben den Autochthonen per Indoktrination ausgetrieben.
      Bloß beim Freien Bürger haben die Indoktrinierer keinerlei Chance…und das wurmt sie gewaltig…

  6. Ob das die Masse die Wähler kapiert, die es in der Hand hätten, Recht und Ordnung wieder herzustellen, ist mehr als fraglich. Dies zeigt sich deutlich, wenn man mit den Leuten spricht, sie durchschauen das schändliche Spiel der Politik noch immer nicht. Wie schon oft bewiesen: Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht sicher.

  7. Es könnte sich aber bald was ändern:
    Nachdem Österreichs Volkszertreter viele Milliarden Euros – die wir ja gar nicht haben – an die internationalen Bank en überwiesen haben (nicht nach Griechenland!) wird uns das Geld ausgehen. Und dann, wenn der Geldtransfer zu den Facharbeitern für Asylbetrug und Kriminalität gestoppt worden ist, ja dann werden viele unser Land freiwillig verlassen. Die meisten davon sind ja nicht gekommen um uns dabei zu helfen das in den Abgrund gefahrene Land wieder aus dem Dreck zu ziehen. Und weil die „Hintertanen“ unser Land sicher nicht finanziell unterstützen werden, werden sie die freiwillige Rückwanderung nicht verhindern können.

  8. ……ja, nur wie kapiert das alles die Masse???

    • Ach, die Masse sagt ohnehin »Määäh«.
      Der Masse wird es erst mal ordentlich schlecht gehen müssen – und das wird viel früher kommen, denn uns allen lieb sein kann. Und dann wird das große Chaos kommen. Freie Bürger halten immer und unter allen Umständen zusammen – um uns mache ich mir die geringsten Sorgen. Waffenbesitzer, die nicht ganz von allen guten Geistern verlassen waren, werden von dem leben, was die Natur bietet *räusper*. Die Masse aber wird hungern – viele verhungern.
      Und das wird der Beginn des Denkens sein – und der Beginn, die »hintertanen« einzufangen, sie vor ein Gericht zu stellen und abzuurteilen. Manche von diesen »Hintertanen« werden nur durch die Heilige Feme abzuurteilen sein. Diese wird aber gnadenlos gerecht tagen. Geld und Besitz wird niemanden vor der Gerechtigkeit schützen können. Mit anderen Worten: es wird einen Neubeginn geben. Multikulti wird Geschichte sein, die EUdSSR sowieso und dann werden wir Freien Bürger das freie Europa der Vaterländer wieder aufbauen…

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