Jagdschutz

Im vergangenen Dezember habe ich hier über eine Jagdstörung durch selbsternannte „Tierschützer“ in der Steiermark berichtet, der Titel des Atrikels war „Tierschutz?“. Nun hat auch die steirische Politik reagiert und den Jägern eine bessere Handhabe gegen dergleichen Gestalten gegeben:

Am Dienstag wurde im steirischen Landtag eine Novelle des Jagdgesetzes beschlossen, unter anderem bekamen die Jagdaufseher erweiterte Kompetenzen zugesprochen. Sie dürfen jetzt – wie beispielsweise ihre niederösterreichischen Kollegen – bei Jagdstörungen  z.B. Personalien durch die Polizei feststellen lassen:

Dem § 76 wird folgender Abs. 3 angefügt:

„(3) Die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes haben dem Jagdschutzpersonal über dessen Ersuchen zur Sicherung der Ausübung der Befugnisse nach §§ 34ff, 52 Abs. 5 und Abs. 1 dieser Bestimmung im Rahmen des gesetzmäßigen Wirkungsbereiches Hilfe zu leisten.“

(Gesetzestext)

Eine vernünftige Regelung, vielleicht hilft das ja mit die „Tierschützer“ endlich einmal in ihre Schranken zu weisen.

Gar nicht gefällt diese Novelle aber den Grünen, deren Landtagsabgeordneter Lambert Schönleitner meint dazu:

(…) Und auch zum Thema Treibjagden sprach der Grüne Abgeordnete von „einer völlig verfehlten Geschichte“: „Jetzt wird es so dargestellt, also ob Treibjagden unentwegt durch militante TierschützerInnen gestört werden würden – das stimmt doch überhaupt nicht. (…)

(Die Grünen Steiermark)

Ein seltsames Rechtsverständnis das der Herr Abgeordnete da an den Tag legt. Es ist völlig unerheblich ob es ständig, fallweise oder vielleicht nur einmal im Jahr zu einer Jagdstörung kommt – wenn es soweit ist existiert jetzt eine gesetzliche Handhabe gegen dieses Gesindel und das ist gut so! Da es sich dabei allerdings um eine grüne Stammklientel handelt ist Schönleitner da der Verbrecherschutz wichtiger als die Einhaltung der Gesetze. „Grün“ halt, kennt man ja auch aus anderen Bereichen zur Genüge.

Jedesmal wenn ich mich mit den Grünen beschäftige bin ich neuerlich fassungslos, daß überhaupt irgendjemand dieses Volk wählt…

4 Antworten zu “Jagdschutz

  1. Pingback: Wochenrückblick 12/2012 | dagarser

  2. Hätten sich die gestörten „Grünen“ vor vielen Jahren, als die Menschen noch vernünftig denken konnten, eine solche Jagdstörung erlaubt, wären diese grünen Frechlinge ordentlich verdroschen, dann aus dem Wald gejagt worden, ohne dass sich auch nur Polizei, Staatsanwalt und Gericht damit befasst hätten. Aber heute ist halt alles überdreht- und die vielen Rechtsanwälte wollen sich ja einen Namen machen und gut verdienen. Nicht zu vergessen, die Medien, links-gesteuert, machen ein großes Geschrei…

  3. Solange die Grünen noch nicht regieren, gibt es ja die Möglichkeit, sie nicht mehr zu wählen. Wenn sie erst einmal an der Macht sind, wahrscheinlich nicht mehr. Siehe 1933 in Deutschland. Das waren zwar keine Grünen, die gabs damals noch nicht, aber Sozis, nationale Sozis nämlich, schon. Der Obersozi hat nach 1933 einfach nicht mehr wählen lassen.

  4. »Jedesmal wenn ich mich mit den Grünen beschäftige bin ich neuerlich fassungslos, daß überhaupt irgendjemand dieses Volk wählt…«

    Ach, werter Waffenbruder, schon Luther sagte: “Narren wachsen ungesät”
    Wenn ich mich mit den Grünen beschäftige, brauche ich einen sehr großen Magenbitter… und Baldrian (zur Beruhigung) wäre auch nicht schlecht.

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