Wochenrückblick 13/2012

In der vergangenen Woche habe ich zwei neue Jagd-Webseiten vorgestellt, einen Gastbeitrag von Albrecht D veröffentlicht, ein paar ganz lustige Zeilen gebracht, mir ein paar Gedanken über die Zukunft der Politik gemacht, das Verhältnis des ORF zu Jagd und Jägern hinterfragt, mich einmal mehr gefragt, wie dumm ein Mensch eigentlich sein kann und schließlich meine Meinung zu einem Vorschlag eines „Bildungsexperten“ geäußert:

  • Zwei neue Webseiten habe ich seit voriger Woche verlinkt: Die des Bundes Österreichischer Jagdvereinigungen und die des Jagd- und Naturschutzvereins „St. Hubertus“ Gars am Kamp und Umgebung. Am Samstag habe ich sie kurz vorgestellt.
  • Immer wieder hört man von „Amokläufen“ mit Schußwaffen. Natürlich sind das meist gar keine „Amokläufe“, der Presse gefällt der Terminus halt so gut. In seinem Gastbeitrag am Sonntag „Schußwaffen, Amoklauf und Persönlichkeitsstruktur“ widmet sich Albrecht D diesem Thema jedenfalls einmal mit einer hochinteressanten Sichtweise.
  • Als ich ca. 16 Jahre alt war wurde mein Hund beim Spazierengehen von einem streunenden Köter angefallen. Um mir zukünftig in einer solchen Situation besser helfen zu können habe ich mir daraufhin einen „Elektroschocker“ zugelegt (Das Waffengeschäft gibt’s nicht mehr – man stelle sich vor: Verkaufen die doch glatt so ein gefährliches Gerät an einen 16jährigen!!!). Gebraucht habe ich das Trumm Gott sei Dank nie, beim Anstecken an den Gürtel habe ich allerdings einmal die „Abzugsdisziplin“ vermissen lassen und mir so etliche Volt in den A…. gejagt – ich bin ganz schön „g’hupft“! An diese Geschichte mußte ich denken, als ich die Zeilen, die ich am Montag unter „Mal was zum Lachen“ veröffentlicht habe, im Internet entdeckt habe.
  • Es ist nicht schön, was sich derzeit in der Politik tut. Besonders die Regierungsparteien tun derzeit offensichtlich alles, um ihre verbliebenen Wähler auch noch nachhaltig zu vergraulen. Da ist es kein Wunder, daß einerseits die Zahl der Nichtwähler immer weiter steigt, aber auch, daß so mancher Wähler aus Protest irgendwelche obskuren Kasperln wählt. So geschehen bei der Gemeinderatswahl in der Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs wo die Liste „FUFU“ fast 7% der Stimmen für sich verbuchen konnte. Am Dienstag habe ich über diese Zukunft der Politik berichtet, wahrscheinlich dauert’s nicht mehr lange bis nach FUFU auch noch die „Lady Gaga“ in die Politik drängt. Wobei da „gaga“ eh schon wesentlich verbreiteter ist als es gut tut.
  • Eine Frechheit sondergleichen hat sich ORF-Moderator Roman Rafreider am Montag geleistet als er vor laufender ZiB 20- Kamera darüber sinniert hat, was denn „einen erwachsenen Menschen“ an der Jagd „faszinieren“ könne. Wenn das seine Meinung ist sei sie ihm natürlich unbenommen, daß er das nicht versteht glaube ich ihm aufs Wort. Er bekommt aber das Vorlesen und Präsentieren von Nachrichten, also von Fakten, bezahlt, nicht die Absonderung seiner eigenen Meinung. Zu diesem Thema habe ich dem ORF einen bösen Brief geschrieben und hier darüber am Mittwoch unter „Faszination ORF“ berichtet.
  • Wer sich viel mit den Gegnern des legalen, privaten Waffenbesitzes auseinandersetzt ist viel Blödheit gewohnt und entsprechend auch fast durch nichts zu erschüttern. Fallweise ist man dann doch sprachlos und fragt sich: Wie dumm kann ein Mensch sein? So auch wieder einmal am Donnerstag.
  • „Bildungsexperten“ sind der Ansicht, die Schule sollte in Hinkunft erst um 9 Uhr Früh beginnen, da könnten sich die lieben Kleinen gleich viel besser konzentrieren und überhaupt und außerdem. Die wahren Schulprobleme liegen aber ganz woanders, das habe ich am Freitag thematisiert.

Zum Abschluß wieder einmal einen „Schbruch“ von Ernst Kein:

Seids froo daas die beaumtn meistns schlofn –                                                                                         wissts ee wos zaumdran dan wauns munta san

2 Antworten zu “Wochenrückblick 13/2012

  1. »Wer sich also in Zukunft aufmümpfig zeigt, hat schlechte Karten.«

    Journalisten – auch ehemalige – haben besonders schlechte Karten, wenn sie die Wahrheit schreiben (oder geschrieben haben). Sie stehen ja von vornherein unter Generalverdacht, wenn die Wahrheit den Regierenden nicht paßt. Am Schlimmsten wird es den Journalisten ergehen, die unerschrocken und politisch unkorrekt die Wahrheit schreibe und womöglich noch dazu Legalwaffenbesitzer sind. Das ist einer der Gründe, warum ich vor Jahren meine waffenrechtlichen Dokumente zurückgegeben habe und keine Waffen besitze (wenn man von meiner Fähigkeit selber zu denken absieht. Das ist nämlich eine wirklich gefährliche Waffe!).
    Was ich nicht habe, kann man mir nicht wegnehmen. Aber im Ernstfall werde ich dennoch schwerbewaffnet sein: meine Denkfähigkeit läßt jeden staatlichen Ein- und Angriff auf meine Rechte als Freier Bürger scheitern.

  2. ….und kein Aprilscherz: Ab Morgen, den 1.April, darf die Polizei willkürlich und nach eignen Gutdünken, Terroristen jagen – halt jene Bürger, die sie zuvor dazu erklärt hat.
    Waffenbesitzer stehen da ganz oben auf der Liste.
    Wer sich also in Zukunft aufmümpfig zeigt, hat schlechte Karten.
    Nicht dass ich mit „Tierschützern“ viel anfangen kann, aber dass man sie mit dem Mafiagesetz angeklagt hatte, gab mir zu Denken.
    Die Behörde ist übrigens nahe des Morzinplatzes angesiedelt – Traditionen hält man hoch bei uns.

Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s