Gastbeitrag: Der freie Bürger und der Untergang der Freiheit

Albrecht D / (c) Albrecht DEs ist wieder einmal Zeit für einen Gastbeitrag, wieder von Albrecht D, wieder danke ich ihm ganz herzlich für die freundliche Beistellung dieses Beitrags. Es ist ein etwas älterer Artikel, dennoch (leider) hochaktuell, ich wünschte, dem wäre nicht so. Es liegt an uns das zu ändern!

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, Albrecht D für seine heutige Veranstaltung ein gutes Gelingen und viel Erfolg zu wünschen, mir geht es leider zeitlich absolut nicht aus, sonst wäre ich sehr gerne gekommen! Vielleicht beim nächsten mal?

Doch nun zum Artikel:

Gastbeitrag: Der freie Bürger und der Untergang der Freiheit

Gedanken am Vorabend der Knebelung (geschrieben im April 2010)

Vielleicht kann ich diesen Artikel gar nicht mehr veröffentlichen, ohne Gefahr zu laufen, für meine freie Meinungsäußerung inhaftiert zu werden. Aber sei es d’rum!

Frei bin ich geboren und frei will ich leben – und nicht als duckmäuseriger Staatssklave jedes Wort auf die Goldwaage legen müssen. Die sogenannte „political correctness“ hat allerorten bereits die Wahrheit hinweggefegt und die Freiheit mit sich gerissen. Früher brauchte man noch Folterbank und den Scharfrichter. Das hat sich durch die Einführung der oben erwähnten „political correctness“ auf heimlichem Wege erledigt. Da nun die meisten Medien sich in emsiger Selbstzensur üben und obendrein als die Sprachrohre der jeweiligen Nomenklatura fungieren, hörte und hört man von allen Seiten, wie überaus schändlich und menschenverachtend die „politische Unkorrektheit“ sei. Und die meisten Bürger, des eigenständigen Denkens längst entwöhnt, haben dazu eifrig genickt – man will ja zu den „Guten“ gehören, zu den Korrekten, zu denen, die sich gegen alles zur Wehr setzen, was von allen Seiten für schlecht erklärt wird.

Ich treffe, wie jeder andere politisch interessierte Mensch auch, immer wieder Politiker und „Gesellschaftsgrößen“, die bei ausgeschaltetem Mikrofon sagen, was sie wirklich denken – „aber schreiben Sie das bitte nicht“ heißt es dann zu den Journalisten. Das können diese nun einhalten – oder auch nicht. Aber meistens schreiben sie es nur dann nicht, wenn es um die Nomenklatura geht. Bei Oppositionspolitikern, denen das Wohlergehen des Volkes ein Anliegen ist, wird das anders gehandhabt – da werden Dinge geschrieben, die nie gesagt wurden. Der öffentliche Staatsfunk läßt sich sogar zu getürkten Aktionen hinreißen, wenn es darum geht, diese Oppositionspartei zu diskreditieren. Das nützt diesen Medien zwar meistens nichts, da sie schließlich immer wieder kleinlaut eingestehen müssen, wie es sich tatsächlich begeben hat, aber die Verleumdungen lullen gewisse Gruppen von Denkfaulen immer wieder ein, die dann glauben, daß „doch an der Sache etwas gewesen sein müsse“.

Wir brauchten eine tatsächlich offene und ehrliche Debatte darüber, ob fehlende Moral und Ethik, dafür aber das strikte Einhalten der „political correctness“ zum herrschenden System gehören oder nur Systemauswüchse sind und darüber, ob die vielgepriesene gedankenlose und ob des gleichgeschaltete »Gesellschaft« wirklich eine bessere Ordnung ist als eine Volksgemeinschaft, die sich an bewährten alten Tugenden – wie zum Beispiel der Wahrheit und der Redefreiheit – orientiert. Allerdings wird es sehr bald eine solche Diskussion nicht mehr geben können, wenn wir durch die schon öfter erwähnte „political correctness“ daran gehindert werden können, die Wahrheit zu sagen. Die Verunmöglichung einer solchen Diskussion ist aber der Grund, warum diese PC eingeführt worden ist – und neuerdings mit unsäglichen Gesetzen abgesichert wird, welche obendrein absichtlich so unscharf formuliert werden, daß man jede vom System unerwünschte Meinungsäußerung zum Meinungsverbrechen stilisieren kann. Ein unvoreingenommener Mensch würde das den stillen Übergang von Freiheit zur Diktatur bezeichnen. In so manchen Bereichen wurde dieser stille Übergang bereits vollzogen – von der Nomenklatura in Brüssel oder sonstwo so gewünscht, von den gedankenlosen, gehirngewaschenen „Gutmenschen“ bejubelt, von Selbstdenkern voller Wut bemerkt. Selbstdenker sind aber in jedem totalitären System absolut unerwünscht. Das zeigt sich unter anderem am Beispiel der immer rigoroseren Waffengesetzgebung in allen Staaten der EU, die nur darauf abzielt, den mündigen Bürger zum wehrlosen Objekt herrschaftlicher Willkür der Nomenklatura der EU zu machen. Natürlich geschah das alles nur „zu unserem Wohl“ – wird von den „Gutmenschen“ und von der EU gebetsmühlenartig verkündet. „Zu unserem Wohl“ erinnert aber denkende Menschen an den „Wohlfahrtsausschuß“ der französischen Revolution, der für unzählige Justizmorde verantwortlich war.

Es wird nicht lange dauern, bis vier der acht Säulen der Freiheit „zu unserem Wohl“ abgerissen werden. Meinem Dafürhalten nach sind diese acht Säulen:

 #Das Recht auf unbeschränkte freie Meinungsäußerung

 #Das Recht auf  Zusammenschließung und öffentliche  Versammlung

 #Das Recht für den unbescholtenen Bürger, legal Waffen tragen zu dürfen

 #Das Recht, sich gegen ein Regime zu wehren, das dem Volk Schaden zufügt

 #Das Recht auf Eigentum

 #Das Recht freier Gewerbeausübung und freien Handels.

 #Das Recht der freien Religionsausübung

 #Das Recht auf Reisefreiheit

Ob es beim Abriß von nur vier der acht Säulen bleiben wird, ist derzeit noch ungewiß. Offiziell wird es natürlich beim Recht auf Eigentum bleiben. Der Staat und das System in Brüssel enteignet uns aber durch die Finanzpolitik. Damit wird dem Volk immenser Schaden zugefügt – es verarmt und viele Menschen geraten in eine sozial desaströse Situation. Damit sich das ergrimmte Volk – die Bürger in berechtigter Wut – nicht wehren kann und dieses korrupte totalitäre System in einem berechtigten Aufstand hinwegfegt, soll das Volk rechtzeitig entwaffnet werden. Sollte es aber dennoch Aufstände geben, so hat die EU auch da bereits vorgesorgt: EUROGENDFOR heißt diese schnelle Eingreiftruppe, die dazu eingesetzt werden wird, die Völker der EU zu knebeln.

8 Antworten zu “Gastbeitrag: Der freie Bürger und der Untergang der Freiheit

  1. Pingback: Wochenrückblick 15/2012 | dagarser

  2. ….leider gibt es solche Freiheiten, nur in den USA und der Schweiz.
    Vermutlich hätten wir uns weit früher um unsere Freiheit, unsere Rechte und was wir unseren Politikern zu tun erlauben, kümmern müssen.
    Jetzt ist es zu spät, es sei denn, es passiert ein Erdrutschsieg der richtigen Seite.
    Zu lange haben wir bei Themenführerschaft, Deutungshoheit und dem Terror der Betroffenheitsindustrie geschwiegen.

  3. ….ja wenn ich wüßte, wo Albrecht einen Vortrag hält….???

    • Ist kein Vortrag sondern eine Vernissage, in der Südsteiermark.

      Nähere Details möchte ich ohne das Einverständnis von Albrecht D hier nicht weitergeben.

      • Bin soeben vom Hängen der Bilder zurückgekommen.
        Die Vernissage findet ab 19:00 Uhr im Barriquekeller des Weingutes Schneeberger in Heimschuh statt… Die Bilder können noch bis Juni dort besichtigt und käuflich erworben werden…

  4. Danke für den Kommentar. Auch ich kann leider heute nicht zu Albrecht D kommen, was mir wirklich leid tut. Ich wünsche ihm viel Erfolg!

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