Wochenrückblick 15/2012

In der vergangenen Woche habe ich Ferdinand Raimund strapaziert, über die Narrenfreiheit sogenannter „Tierschützer“ berichtet, an zwei Tagen „einfach nur“ ein paar Photos gepostet, die Hintergründe und Motive einer Gratiszeitung hinterfragt und schließlich einen Gastbeitrag von Albrecht D veröffentlicht.

  • ´s gibt nichts nichts Dummers als die Jagd, so meinte Ferdinand Raimund 1833 in seinem Meisterwerk „Der Verschwender“, berühmt vor allem durch das „Hobellied“. Der Dichter hat das dann eh relativiert, ich lege gerne noch ein Schäuferl nach und sage: Es gibt nicht Dummers als Jagdgegner! Ich habe mir dieses Thema am Ostersonntag „vorgenommen“, ich muß gestehen, etwas mehr Resonanz hätte ich mir schon erwartet. Kann ja noch kommen.
  • Ein lieber Freund hat mir ungeheuerliche Bilder zukommen lassen, in Graz haben sogenannte „Tierschützer“ am Karsamstag eine Demonstration durchgeführt, mir ist, warum soll ich das schönreden, das Kotzen gekommen. Daß diese Gestalten das Wahlrecht haben erklärt vieles. Keine Mißverständnisse – ich will denen das Wahlrecht nicht aberkennen, es ist ja das Wesen einer Demokratie, daß auch die größten Volltrottel mitbestimmen dürfen. Man darf sich aber im Gegenzug Gedanken darüber machen, was eine Stimme wert ist. Am Ostermontag habe ich mich jedenfalls mit diesem Thema befaßt.
  • Diese Woche habe ich den Herrgott auch einmal einen guten Mann sein lassen, bin mit dem Hund einfach einmal so durch die schöne Gegend gewandert. Es ist a Hetz und Kost‘ net vü, bringt der Seele aber irrsinnig viel Entspannung. Eindrücke von diesen Wanderungen habe ich am Dienstag und Donnerstag veröffentlicht, wahrscheinlich bin ich im Kern ein „Biedermeier“-Mensch der froh ist, wenn er einfach einmal seine Ruh‘ hat. Da fällt mir spontan der letzte Film vom John „The Duke“ Wayne ein, „The Shootist“, wo er sagt: „I won’t be wronged, I won’t be insulted and I won’t be laid a hand on. Now, I don’t do these things to other people and I require the same oft them!“ (Ich laß‘ mir nichts gefallen, ich laß‘ mich nicht beleidigen, ich laß‘ mich nicht angreifen. Ich mache das mit anderen Leuten nicht, das erwarte ich von denen umgekehrt aber auch!). Diesem Gedankenkonzept werde ich morgen einen längeren Artikel widmen. John Wayne ist es ohnehin immer wert.
  • Am Mittwoch habe ich mit meinen Lesern mein Unbehagen über die tendenziöse Berichterstattung einer Gratiszeitung geteilt. Ist natürlich ein wenig zweischneidig, einerseits verteufle ich eine Gratiszeitung wegen derer Stimmungsmache, andererseits mache ich selbst mit diesem Blog ja auch nichts anderes. Einen kleinen, feinen Unterschied gibt es aber: Ich verdiene hier keinen Groschen, ganz im Gegenteil. Macht nix, wenn ich es nicht wollte, dann täte ich es nicht, nachdem es mir aber Freude bereitet werde ich das auch weiterhin tun. Den großen Financier im Hintergrund gibt es aber nicht, falls da jemand Interesse haben sollte kann er mich über „Kontakt“ erreichen. Ich rechne nicht damit.
  • Am Freitag schließlich habe ich wieder einmal einen Gastbeitrag meines lieben Freundes Albrecht D publiziert, ich kann gar nicht oft genug herzlich „vergelt’s Gott“ für diese großartigen Artikel sagen! Ich wünschte nur, daß da weniger Fakten und mehr Fiktion im Spiel wären. Ist halt nicht.

Ich wünsche meinen Lesern noch ein schönes Wochenende!

Eine Antwort zu “Wochenrückblick 15/2012

  1. Ich freue mich schon auf den John Wayne. Keiner weiß mehr, daß mein lieber Freund Wilhelm Weichselbraun (Altchef der Fa. Springer) , der immerhin Weltmeister im Gewehrschießen war, dem John Wayne Schießunterricht erteilt hat.

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