Wochenrückblick 18/2012

In der vergangenen Woche habe ich den Menschenverstand eines deutschen  Polizeigewerkschafters gelobt, den Eigenbeschuß durch einen internationalen Spitzenschützen beklagt, Sonntagssplitter aufbereitet, eine gefährliche Drohung des Wiener Bürgermeisters kommentiert, einen Gastbeitrag von Albrecht D gebracht und schließlich den doch-nicht-Dolm-des-Monats benannt.

  • Sascha Braun ist Justiziar und Waffenrechtsexperte der deutschen Gewerkschaft der Polizei, ein Mann also, der durchaus etwas zu sagen hat. In einem Interview mit einer Zeitung hat er großen Menschenverstand bewiesen und ausgesprochen vernünftige Dinge zum Legalwaffenbesitz gesagt. Darüber habe ich am Sonntag berichtet.
  • Kaum freut man sich, aus Deutschland auch einmal eine gute Stellungnahme zum legalen Waffenbesitz zu lesen kommt’s gleich knüppeldick hinterher: Olympionike Ralf Schumann verrät im Interview mit der Thüringischen Landeszeitung, daß ihn die Abkehr vom traditionellen Schießsport hin zur Laserzieltechnik nicht sonderlich stören würde. Friendly fire, welcher Teufel ihn da geritten hat habe ich am Montag hinterfragt. Ich habe Schumann auch eine Kopie des Artikels zukommen lassen und ihm angeboten, eine allfällige Replik seinerseits darauf zu veröffentlichen. Man wird sehen.
  • Der 1. Mai ist mein liebster Feiertag, seit 1975 zelebriere ich diesen Tag. Weniger den „Tag der Arbeit“, vielmehr gedenke ich dessen, was meine Eltern im Sommer 1974 in die Wege geleitet haben. Veröffentlicht habe ich am Dienstag wieder einmal meine Sonntagssplitter.
  • SPÖ Bundesparteiobmann Bürgermeister Michael Häupl hat Stadtrat Bundeskanzler Werner Faymann am Wiener SPÖ-Landesparteitag empfohlen, künftig mit den Kommunisten Grünen zu regieren. Diese Wahl der Qual habe ich am Mittwoch kommentiert.
  • Von Kunst verstehe ich nicht viel. Entweder mir g’fallt etwas, oder nicht. Die Werke von Albrecht D gefallen mir, wenn er also etwas über Kunst schreibt lese ich das gerne und teile das ebenso gerne auch hier in diesem Forum. Siehe also den Gastbeitrag vom Donnerstag!
  • Dieser Wochenrückblick hat mit einer positiven Meldung aus Deutschland begonnen, leider mußte ich am Freitag mit einem negativen Artikel von ebendort schließen. Würde ich den „Dolm des Monats“ vergeben würde er jetzt nach Thüringen wandern.

Der „Dr. Karl Lueger – Ring“ wird ja jetzt politisch korrekt umbenannt, und zwar in „Universitätsring“.  Zum Lueger gibt es auch einen „Schbruch“ von Ernst Kein:

Schuid is eigentlich nua da luega

weu waun dea ned so füü baud hed

kuntad jetz ned so füü hi wean

Meinen Lesern ein schönes Wochenende!

Eine Antwort zu “Wochenrückblick 18/2012

  1. Man sollte ein „Pro-Lueger-Kommittee“ gründen, das jeden klagt, der Blödsinn verzapft. (Ich weiß das mit den Klagen wird nicht gehen)

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