Wochenrückblick 19/2012

In der vergangenen Woche habe ich über den „Verhaltenskodex“ der ÖVP gelästert, Fußball mit Schießsport verglichen, das Gedenken an das Ende des zweiten Weltkriegs kommentiert, einen Gastbeitrag von Albrecht D gebracht, meine Solidarität mit den Berlinern bekundet und die griechisch-europäische Entwicklung betrachtet.

  • Die ÖVP meint, sich einen Verhaltenskodex verordnen zu müssen. Wenn sie glauben das notwendig zu haben soll es mir recht sein, auch wenn da nur Selbstverständlichkeiten drinstehen. Ich finde halt, eine christlich-soziale Partei sollte einen solchen „Kodex“ besser als „10 Gebote“ bezeichnen, einen Vorschlag wie diese ausschauen könnten habe ich passenderweise am Sonntag veröffentlicht. Ich habe das übrigens auch auf die Facebookseite der ÖVP gestellt, war aber komischerweise gleich wieder verschwunden. Hatte wahrscheinlich technische Ursachen, man wird sich bei den Schwarzen ja sicherlich nicht der Diskussion entziehen wollen.
  • Am Montag habe ich ein Fußballspiel, bei dem die Emotionen hochgegangen sind und wo es auch zu etlichen Tätlichkeiten gekommen ist, kommentiert. Ellenbogencheck am Spielfeld, Schlägerei in der Kabine, unschöne Szenen die sich da abgespielt haben. Komischerweise sind mir solche Ausschreitungen vom Schießplatz her nicht bekannt, dennoch stehen Sportschützen – im Gegensatz zu Fußballspielern – unter Generalverdacht, (potentiell) eine Gefahr für ihre Umgebung zu sein. Der Ball ist rund…
  • Das Ende des zweiten Weltkriegs jährte sich am Dienstag zum 67. mal, Zeit einmal innezuhalten, sich vor Augen zu halten wie es jemals so weit kommen konnte und vor allem zu hoffen und zu beten, daß sich eine solche Tragödie nie wiederholen möge. Ob das „Friedensprojekt“ EU da die notwendige Gewähr bietet? UMAZ Darabos, ein studierter Historiker, wühlt jedenfalls lieber in der Vergangenheit, als daß er die Lehren der Geschichte auf die Gegenwart – und viel wichtiger die Zukunft – hin untersucht. Niemals vergessen!
  • Einen Gastbeitrag von Albrecht D mit dem Titel „Pro und Contra“ habe ich am Mittwoch publiziert. Es ist leicht, „gegen“ etwas zu sein, „für“ etwas einzutreten ist da schon ungleich schwieriger. Besonders trifft das auf unser aller Freiheit zu.
  • Laut der Berliner Zeitung gibt es in der deutschen Hauptstadt über eine Million illegale Waffen, bei 3,5 Millionen Einwohnern eine gewaltige Zahl. Gegängelt werden aber hauptsächlich die legalen Waffenbesitzer, ist ja auch einfacher, die sind schließlich bekannt und somit leicht „administrierbar“. Im „Kalten Krieg“ war Berlin eine Insel der Freiheit inmitten des kommunistischen Jochs, das hat sich leider geändert. Am Donnerstag habe ich mich dennoch den berühmten Worten John F. Kennedys angeschlossen: Ich bin ein Berliner!
  • Um die österreichischen Hilfsgelder an Griechenland brauche man sich keine Sorgen zu machen, so der damalige Finanzminister Josef Pröll in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung am 5. Mai 2010. Angesichts der derzeitigen politischen Situation in Griechenland wage ich das in Zweifel zu ziehen, zur Erinnerung habe ich am Freitag das stenographische Protokoll aus dieser Nationalratssitzung zitiert. Kann ja nicht schaden wenn man sich an frühere Äußerungen unserer „Repräsentanten“ erinnert. Außer vielleicht dem Blutdruck…

Zum letzten Artikel habe ich auch wieder ein schönes Zitat von Ernst Kein gefunden:

Wo aundas want ma zeascht und wischd si daun di augn aus                  uns wischd ma zeaschd die augn aus und daun is uns zum wana

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

P.S.: Nachdem diese Woche auch der Fußball ein Thema war hier ein böser Witz zu dem Thema, politisch durch und durch unkorrekt. Macht aber nichts, wer nicht lachen will muß ja nicht:

Die beste Aufstellung beim Fußball: In den Sturm kommen die Juden, die dürfen nicht verfolgt werden. In das Mittelfeld kommen die Leprakranken, die verteilen sich über das ganze Spielfeld. In die Abwehr kommen die Schwulen, die machen ordentlich Druck von hinten. In das Tor kommt eine alte Nonne, die hat schon ewig keinen mehr reinbekommen.

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