Wochenrückblick 20/2012

Und wieder ein Wochenrückblick, schon der zwanzigste in diesem Jahr – Kinder, wie die Zeit vergeht! In der vergangenen Woche habe ich einen Blick auf die „Religion des Friedens“ riskiert, Sonntagssplitter gebracht, ein Märchen über die ÖVP erzählt, Fotos von meinem ersten erlegten Rehbock gebracht, einen Skandal im Verteidigungsministerium beleuchtet, meine Meinung zur „g’sunden Watschn“ dargelegt und schließlich „einfach nur so“ ein paar Fotos von einem Möbelstück eingestellt.

  • In Bonn haben 600 „Salafisten“, also radikale Anhänger der „Religion des Friedens“, bei einer Demonstration Anhänger einer wahlwerbenden Partei gewalttätig angegriffen, dabei wurden auch zahlreiche Polizeibeamte verletzt, teilweise schwer. Es sollen sogar Schüsse gefallen sein! Wo bleibt da der Aufschrei unserer lieben „Gutmenschen“? Das habe ich am Sonntag gefragt.
  • Am Montag habe ich wieder meine Sonntagssplitter gebracht, der Bogen reichte von der Wahl in Nordrhein-Westfalen über eine österreichische Wahlumfrage hin zu einer behaupteten Verschwörung obskurer „hochrangiger Offiziere“.
  • Michael „Michel“ Spindelegger hat seine von irgendwem lange erwartete Rede zur Zukunft der ÖVP gehalten. Begonnen hat diese mit dem „Dornröschen Walzer“, entsprechend märchenhaft habe ich das in „Dornröschen mit den Schwefelhölzern“ am Dienstag kommentiert.
  • Beim Zusammenräumen stößt man immer wieder auch auf liebgewordene Dinge, so habe ich am Mittwoch etwa Fotos von meinem ersten erlegten Rehbock hier eingestellt. Nicht sonderlich spektakulär, mir bedeutet es aber sehr viel, ist auch schon ein paar Jahre her
  • Mit der militärischen Geheimhaltung ist es im Ressort von UMAZ Darabos nicht weit her, anders ist es nicht zu erklären, daß ein Blatt wie ÖSTERREICH einen angeblichen „geheimen“ Bericht des HAa zitiert. Eine Gruppe „hochrangiger Offiziere“ soll hinter einer Reihe von Sabotageakten gegen das Bundesheer stecken, so das Druckwerk, das am Donnerstag dann aber gleich zurückrudert, spaßige Schlagzeile: „Unter- Offizier ist der Feuerteufel“. Sei es wie’s sei, diese Geschichte war jedenfalls mein Thema am Donnerstag. Was mich sehr freut ist, daß meine Wortschöpfung „UMAZ Darabos“ schön langsam Einzug in den Sprachgebrauch findet, bei Google ist es jedenfalls schon vertreten. Eigentlich schade, daß der Kerl überhaupt Erwähnung findet!
  • -2,4° hatte es am Freitag laut ZAMG in Gars, ganz schön frisch für Mitte Mai. Die Medien sind aber offensichtlich schon mitten im Sommerloch, anders ist es nicht zu erklären wieso eine harmlose Aussage des FPK-Chefs Uwe Scheuch solche Wellen schlägt. Als hätten wir keine größeren Sorgen als die g’sunde Watschn.
  • Man freut sich, wenn einem etwas gelingt. Besonders wenn es sich um etwas handelt, was man üblicherweise nicht macht. Am Freitag habe ich ein altes Möbelstück restauriert und war von dem Ergebnis so begeistert, daß ich das einfach nur so mit meinen Lesern teilen wollte.

Ein Kommentator, der sich bislang noch nicht eingebracht hatte, hat mir am Dienstag nahegelegt meine publizistische Tätigkeit auf „Waffen bzw. Waffenrecht“ zu beschränken statt „politisches Gelaber“ und „rechtes Gerülpse“ von mir zu geben. Grundsätzlich nehme ich die Anregungen meiner Leser sehr gerne auf, in diesem Fall werde ich aber davon Abstand nehmen. Mein zentrales Thema ist natürlich der legale Waffenbesitz, oder besser, wie von Albrecht D ganz richtig angemerkt, das  E i g e n t u m  an legalen Waffen, diese Thematik ist aber von der Politik nicht zu trennen. Solange die Politik meint, dieses Eigentumsrecht regulieren bzw. einschränken zu müssen, solange wird man sich auch mit der Politik bzw. deren Auswüchsen beschäftigen müssen. Den Zustand einer Gesellschaft kann man auch und vor allem daran beurteilen, wie der Zugang der Bevölkerung zu den Gegenständen, mittels derer man sich gegen ungerechtfertigte Angriffe verteidigen kann, geregelt ist. Die Juden im „Dritten Reich“, die geknechteten Völker der Sowjetunion, aktuell die unterjochten Bürger Nordkoreas – alle die sind ein Beispiel dafür daß ein Staat, der seinem Staatsvolk nicht vertraut, ein Unrechtsstaat ist. Als Zoon Politikon, also als „Mensch als soziales, politisches Wesen“, ist ein Befassen mit der Politik nicht nur ein Recht, sondern vielmehr eine elementare Pflicht! Wer das nicht versteht, wem das nicht einleuchtet, der muß das hier nicht lesen. Obwohl es gerade der dringend notwendig hätte.

Ich wünsche meinen Lesern ein schönes Wochenende!

2 Antworten zu “Wochenrückblick 20/2012

  1. Hallo!
    Guck mal da: http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a04/Anhoerungen/Anhoerung19/Stellungnahmen_SV/index.html
    Auch wenn Berlin weit weg von Gars ist und das was in Deutschland passiert uns eigentlich nichts angeht sollte man sich mal damit beschäftigen.
    Da geht es mal wieder um Waffengesetzverschärfungen in Deutschland oder um es genauer zu beschreiben um ein Verbot von Halbautomaten und Anscheinwaffen.
    Sogar über Kriegsspielzeug und Gaspistolen zerbricht man sich schon den Kopf wie man sie am besten verbieten oder den Erwerb erschweren könnte.
    Und so wie ich das sehe nimmt die ganze Sache langsam fahrt auf.
    Die Stellungnahmen der sogenannten Sachverständigen sollte man sich mal durchlesen und dann darüber nachdenken.
    Was ein Journalist und die Leute vom „Bündnis Amoklauf Winnenden“ als Sachverständige qualifiziert das scheine ich mit meiner Logik nicht erfassen zu können aber diese Leute wurden halt auch um ihre Meinung gebeten.

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