Wochenrückblick 21/2012

Meinen treuen Lesern wird es aufgefallen sein: Nach dem letzten Wochenrückblick habe ich das Design dieser Webseite geändert. Das Ganze wirkt jetzt etwas kompakter, die Hintergrundfarbe finde ich wesentlich freundlicher und der „Header“ ist jetzt nicht mehr gar so prominent, beim Öffnen der Seite fällt einem der „Anriß“ des aktuellen Artikels gleich besser ins Auge. Ich bin mit der Änderung sehr zufrieden, ich hoffe daß es meinen Lesern auch gefällt!

In der vergangenen Woche habe ich über den Kauf einer illegalen Waffe durch schwedische Journalisten berichtet, eine Anhörung im Deutschen Bundestag vorab analysiert, Briefe an die Sponsoren von Ralf Schumann veröffentlicht, einen „Amoklauf“ der keiner war kommentiert, meine Meinung zu einer Äußerung des Kommandanten des EKO-Cobra kundgetan und schließlich lobende Worte für zwei deutsche Journalisten gefunden:

  • Ein schwedischer Journalist hat zu Recherchezwecken eine „schwarze“ Waffe gekauft, diese aber gleich darauf bei der Polizei abgegeben. Als Dank dafür, daß durch diese Aktion eine illegale Waffe weniger im Umlauf ist wurde er prompt angezeigt und zusammen mit seinem Nachrichtenchef und dem Chefredakteur zu einer Geldstrafe verurteilt. Herr laß Hirn regnen meinte ich entsprechend am Sonntag.
  • Die deutschen Grünen haben zwei Anträge zu einer weiteren Verschärfung des dt. Waffengesetzes eingebracht, am Montag fand dazu eine Anhörung im Innenausschuß des Deutschen Bundestags statt. Die Stellungnahmen der dort geladenen Sachverständigen waren im Internet schon vorab verfügbar, ich habe mir die durchgelesen und in meinem Montagsartikel „Heute in Deutschland“ kommentiert. War recht erfreulich.
  • Ich hatte schon Ende April davon berichtet (Friendly Fire), der deutsche Spitzenschütze Ralf Schumann wurde in der Thüringischen Landeszeitung mit ganz grausamen Aussagen zur Zukunft des Schießsports zitiert. Genau diese Aussagen haben die Brunnenvergifter vom AAW in ihrer Stellungnahme  zu oben erwähnter Anhörung im Bundestag zu ihren Gunsten verwendet, das hat bei mir das Faß zum Überlaufen gebracht. Ich hatte Ralf Schumann schon vor Wochen angeboten, zu der Angelegenheit Stellung zu beziehen, es ist aber nicht einmal ein „Hab‘ mich gern“ zurückgekommen. Auch gut. Deshalb habe ich am Dienstag die Sponsoren Schumanns, Fiocchi, Pardini und Krüger befragt, wie sie zu den Äußerungen ihres Vertragspartners stehen und ob sie unter diesen Umständen ihr Sponsoring auch weiterhin aufrechterhalten werden. Ich harre gespannt der Antworten.
  • Am Dienstag war „Amokalarm“ im schwäbischen Memmingen. Passiert ist (bis auf wahrscheinlich ein paar feuchte Unterhosen, schlimm genug) Gott sei Dank nichts, ein blöder 14jähriger hat sich die Waffen seines Vaters unrechtmäßig angeeignet, mit in die Schule genommen und dort damit herumgeballert, wie sich mittlerweile herausgestellt hat waren die Waffen ordnungsgemäß verwahrt, irgendwie hat es der Rotzbub geschafft die elektronische Sicherung zu überwinden. Ja, 100%ige Sicherheit gibt es halt nicht, das weiß man spätestens seit fernsehwirksamen „Rütteltests“.  „Amoklauf“ war das natürlich keiner, aber schon irgendwie ein Zufall, daß das gerade einen Tag nach dem Durchfallen der Grünen Waffengesetzverschärfungsphantasien stattgefunden hat. Aber solche Zufälle gibt’s wohl, das habe ich am Mittwoch thematisiert. Und auch, wieso gestörte Jugendliche immer wieder auf diese Art Aufmerksamkeit heischen wollen.
  • Der Kommandant des Einsatzkommandos „Cobra“, GenM Treibenreif, hat in einem Interview mit den „Bezirksblättern“ erklärt, daß er „als Polizist“ sich freue, wenn der Waffenbesitz zurückgehe. In Wahrheit ist das aber ein Trugschluß, denn niemandem, weder der „normalen“ Polizei, noch der Cobra und schon gar nicht der Bevölkerung ist geholfen, wenn nur noch Verbrecher Waffen haben. Der „Rückgang“ an Waffen in Privatbesitz bezieht sich nämlich lediglich auf die legal besessenen Waffen, die Verbrecher scheren sich nämlich per definitionem ohnehin nicht um die Gesetze. Das habe ich am Donnerstag festgestellt.
  • Am Freitag schließlich habe ich etwas Erfreuliches schreiben können: Zwei positive deutsche Pressestimmen zu dem Vorfall vom Dienstag in Memmingen. Schön, daß doch noch nicht alle Medien gleichgeschaltet sind.

Ich betreibe dieses Weblog rein aus „Spaß an der Freude“, ich verdiene nichts daran, ganz im Gegenteil, und Zeit geht auch mehr als genug dafür drauf. Das macht aber nichts, ich meine eben etwas zu sagen zu haben und dieses Blog ist das Mittel meiner Wahl um das zu transportieren. Mein „Lohn“, wenn man so möchte, sind die doch recht interessanten Diskussionsbeiträge die das „Feedback“ bilden und natürlich freue ich mich auch sehr, wenn meine Artikel auch eine weitere Verbreitung finden (da möchte ich besonders die hervorragende Seite http://legalwaffenbesitzer.de hervorheben!). Die wahre „Maßeinheit“ für den Erfolg eines solchen Blogs stellt aber die Statistik der Zugriffe dar und da bin ich nicht unzufrieden, so richtig zufrieden war ich aber in den letzten Wochen auch nicht: Waren in den ersten Monaten dieses Jahres durchschnittlich zwischen 250 und 300 tägliche Seitenaufrufe zu verzeichnen, so hatte das zuletzt doch recht nachgelassen, viel mehr als 200 waren’s da schon nicht mehr. Bitte mich nicht mißzuverstehen, 200 regelmäßige tägliche Leser sind schon ein sehr schöner Erfolg, mit 200 Leuten täte man sich schon sehr schwer an einem Tag persönlich zu reden und zu diskutieren. Außerdem weiß ich aus Erfahrung auch von anderen Webseiten, daß die Zugriffe mit zunehmend schöner werdendem Wetter deutlich nachlassen, ist ja auch völlig logisch, ich sitze da ja auch weniger vor dem Narrenkastl. Trotzdem dürft’s ein bisserl mehr sein.

Mittwoch gegen 09:30 Uhr

Mittwoch gegen 09:30 Uhr

Die vergangene Woche bildete jedoch eine herausragende Ausnahme von der bisherigen Statistik, das ist sicherlich der Tatsache geschuldet, daß die Beiträge fast ausschließlich Deutschland betreffende Themen hatten (der „Markt“ ist nun einmal größer als der österreichische) und daß durch den Vorfall in Memmingen trotz des schönen Wetters viele Leute ein erhöhtes Informationsbedürfnis hatten und mein tags darauf erschienener Artikel da doch „einen Nerv getroffen“ hat, am Mittwoch hatte ich gleich das Gefühl, daß der bisher besucherreichste Tag (im Jänner, 483 Seitenaufrufe) „wackeln“ könnte. Naja, gewackelt hat er nicht, es hat ihn regelrecht „zerbröselt“, am Ende des Tages stand unterm Strich die Zahl 1019! Und da kam dann doch große Freude auf! Am frühen Donnerstagnachmittag war dann auch die bisher beste Wochenstatistik eingestellt, mit 3½ Tagen „to go“, und Freitag gegen Mittag war dann auch der 40.000er „geknackt“!

Mir ist schon klar, daß die „1019“ jetzt wieder für eine ganze Zeit „einzementiert“ stehenbleiben wird, besonders, wenn ich mich wieder vermehrt meinen österreichischen Themen widmen werde, die zudem noch mit Waffen nur peripher zu tun haben. Das macht aber nichts, auch das ist (mir) wichtig, jetzt habe ich jedenfalls einmal gesehen, welches Potential in dieser Seite steckt!

In diesem Sinne danke ich all jenen recht herzlich, die diese Seite in der vergangenen Woche besucht haben, besonders aber natürlich jenen, die das regelmäßig tun! Morgen in einer Woche wird dieses Blog ein halbes Jahr „alt“, da werde ich einen schönen Rückblick bringen, die „Tops“ und die „Flops“, jede Menge Statistiken, etc.

Ich freue mich jedenfalls, auch weiterhin für meine Leser schreiben zu können; ich hoffe Ihr freut Euch auch darauf das weiterhin zu lesen. Und wer mir eine Freude machen will empfiehlt dieses Blog einfach fleißig weiter!

Ein schönes Wochenende!

3 Antworten zu “Wochenrückblick 21/2012

  1. Iß, was gar ist.
    Trink, was klar ist,
    Lies, was wahr ist: den blog von dagarser…

  2. Dein Blog ist sehr angenehm zu lesen und die Meinungen die du verbeitest sind auch recht vernünftig und ohne extreme oder wirre Ansichten oder verquerte Ideologie.
    Sowas findet man relativ selten in den unendlichen weiten des Internets.
    Weiter so!

  3. Wir lesen mit Begeisterung! Danke für die durchwegs klassen Beiträge!

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