Unfaßbar

Eine unfaßbare Bluttat hat sich am Freitag in der niederösterreichischen Hauptstadt Sankt Pölten ereignet: Ein 37jähriger Türke hat in einer Volksschule seinem Sohn (8 J.) in den Kopf geschossen und ihn dabei lebensgefährlich verletzt, zum Zeitpunkt da ich diese Zeilen schreibe lebt der Bub noch, es sieht aber sehr, sehr schlecht aus.

An einer Schule ist also wieder einmal ein Schuß gefallen, wieder einmal war die verwendete Waffe nicht legal im Besitz des Schützen, so jedenfalls die APA: „Die Pistole (Kaliber 9 mm) war laut Polizei nicht legal“. Das überrascht mich freilich nicht, im Gegenteil, ich hätte jede Wette darauf angenommen. Nicht etwa, weil es sich bei dem Täter um einen Türken handelt, ich kenne einige Türken die (zum Teil gute) Schützen sind, auch ein paar, die sogar einen Waffenpaß haben (zugegeben, Dönerbudenbesitzer wie im gegenständlichen Fall ist da keiner dabei), nein, schon nach den ersten Meldungen, in denen die Schlagworte „polizeibekannt“, „gewalttätig“ und „Wegweisung“ vorkamen war mir völlig klar, daß gegen den Kerl zumindest ein vorläufiges Waffenverbot bestehen müßte. Nun hat sich aber ohnehin herausgestellt, daß die Waffe „schwarz“ war, da hätte auch ein Waffenverbot nichts genutzt, wer illegale Waffen besitzt schert sich ja so und so nicht ums (Waffen)Gesetz, da kommt’s auf einen Verstoß gegen den § 12 oder § 13 WaffG 1996 auch nimmer an.

Auffallend ist aber daß die lieben Medien, sonst bei jeder Gewalttat mit einer Schußwaffe gleich „auf 180“, diesmal nicht gleich Zeter und Mordio schreien, sondern vielmehr die Verwendung einer Schußwaffe lediglich ganz matter-of-factly erwähnt wird. Woran das wohl liegen mag? Ist so eine Bluttat etwa nicht „sexy“ genug, wenn keine legale Waffe verwendet wurde? Weiß man etwa nicht was man schreiben soll wenn es nicht gegen  verläßliche, registrierte und regelmäßig überprüfte Legalwaffenbesitzer geht? Gibt es bei Bluttaten etwa doch einen „Migrantenbonus“? Oder ist es ein bisserl was von all dem? Fragen über Fragen…

Der Täter braucht jedenfalls keinen „Bonus“ mehr, er hat sich nach der Tat selbst gerichtet, er hat sich im fahrenden Auto selbst erschossen (und damit natürlich weitere Menschenleben in Gefahr gebracht). Finde ich grundsätzlich gut, diese Kreatur hatte ohnehin jedes Recht zu leben verwirkt, andererseits hätte ich ihm schon ein Leben im Gefängnis vergönnt wo ihm sicherlich die Mithäftlinge Tag für Tag klargemacht hätten, was sie von ihm halten. Da hätte er seine Sünden zwar nicht ab-, aber sicherlich „angebüßt“. Aber es ist schon gut, daß sich der Kerl weggeräumt hat. Ich erinnere mich da an einen Fall, wo (ebenfalls) ein Türke seine Frau weil sie die Scheidung eingereicht hatte mit 25 Messerstichen zu töten versuchte, der Staatsanwalt aber nur versuchten Totschlag anklagte, da der Mann in einer „allgemein begreiflichen, heftigen Gemütsbewegung gehandelt“ habe. „Gerade Ausländer oder Personen mit Migrationshintergrund befinden sich häufig in besonders schwierigen Lebenssituationen, die sich, auch begünstigt durch die Art ihrer Herkunft, in einem Affekt entladen können. Obwohl Affekte von Ausländern in Sittenvorstellungen wurzeln können, die österreichischen Staatsbürgern mit längerem Aufenthalt fremd sind, können sie noch allgemein begreiflich sein.“, befand der Staatsanwalt damals. Das war 2010, übrigens nicht in Islamabad sondern in Wien.

Wer weiß also, was mit dem (hoffentlich) versuchten Kindsmörder vor einem österreichischen Gericht passiert wäre – da ist dieser Ausgang schon gut so!

10 Antworten zu “Unfaßbar

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  3. ZITAT: „Werter Albrecht, ich bin völlig Ihrer Meinung, nur wird die von den EU-Gerichtshöfen nicht geteilt.“

    Ja, ja, die Todesstrafe haben sie nur für die unzufriedenen EU-Bürger vorgesehen, aber doch nicht für ihre armen Lieblinge mit abnormen Verhalten.

  4. Der angeschossene Bub ist verstorben.
    Requiescat in pace!

  5. Siehe auch Finnland. Ein Finne namens Mohammed A. (seit wann ist das ein finnischer Name ?????), vor 1.5 Jahren mit Familie aus Syrien nach Finnland asyliert, damals schon wegen seiner fundamentalistischen Gesinnung aufgefallen …
    Übrigens wollten die Grünen in Deutschland die Anti-Ghaddafi-Flüchtlinge in Libyen aufnehmen, sie gar bewaffnen. Wohl, damit sie hier die endemische Bevölkerung ganz legal morden können. (na gut, Morde sind nie legal, …, das nennt sich dann etnische Säuberung. Das gab es doch schon mal, offensichtlich wurden die derzeitigen Grünoberen in den stalinistischen Ausbildungsstätten gut indoktriniert.
    Zitat der Roth zum Nationalfeiertag: Ihr Traum wäre, daß am deutschen Nationalfeiertag die deutsche Flagge in einem Meer türkischer versinkt.
    Ohne Worte.
    Letztens gab es ein Planspiel eines US-Obristen (oder Oberstleutnants zum Thema Religionskriege. Er hatte Mekka und Medina auf dem (ICBM)-Radar.
    Ich kann ihn verstehen. Militärisch kann ich es nachvollziehen. Gutheißen darf ich es nicht.

    Ich persönlich finde, daß Kindesmörder aufgehängt gehören. Unabhängig von ihrer Religion, Herkunft, Rasse. Aber das ist ja auch nicht politisch korrekt, das wäre eine (laut EU) zu harte Bestrafung. Da frag ich nur: warum ?

    • »Ich persönlich finde, daß Kindesmörder aufgehängt gehören. Unabhängig von ihrer Religion, Herkunft, Rasse. Aber das ist ja auch nicht politisch korrekt, das wäre eine (laut EU) zu harte Bestrafung. Da frag ich nur: warum ?«

      Wäre es nicht! Ein Kindesmörder hat sein Leben verwirkt.

  6. Dem Kriminellen ist es egal, daß seine Waffe illegal ist, es ist ihm schei*egal!

    Das interessante ist, daß gewöhnliche Gutmenschen (eigentlich sind das ja die Schlechtmenschen!) nach Bluttaten mit Schußwaffen sofort ein Verbot dieser fordern. Auch wenn die Waffe illegal war. Sie begreifen nicht, daß es sich dabei um einen Gesetzesbrecher handelt. Wie schon das Wort besagt, kümmern ihn Gesetze nicht im Geringsten, er bricht sie einfach.
    Aber um das zu begreifen, sind die Antiwaffennarren einfach zu dumm!

    Es verwundert, daß sich der Täter selbst gerichtet hat. Bei einem Verfahren wäre ihm sicherlich ein „Ehrenmördchen“ zugestanden worden. Nach ein, zwei Jahren – bei guter Führung – wäre er nach Hause gegangen. Aber ich verstehe ihn. In seiner Kultur gibt es da ja noch die Blutrache.

  7. »Obwohl Affekte von Ausländern in Sittenvorstellungen wurzeln können, die österreichischen Staatsbürgern mit längerem Aufenthalt fremd sind, können sie noch allgemein begreiflich sein.“, befand der Staatsanwalt damals.«

    Begreiflich ist so manches. Es ist durchaus begreiflich, daß ein Mörder mordet – er wollte es eben.Es ist durchaus begreiflich, daß ein Musel als Attentäter andere Leute in die Luft sprengt – seine teuflische – als Religion getarnte Ideologie will es so.
    Und es sollte Richtern auch begreiflich sein, daß wir diese Zustände nicht wollen. Wir werden unser Leben und das unserer Lieben, unser Hab und Gut mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln schützen. Auch gegen den Willen von Verbrecherverstehern. Das sind eben unsere Sittenvorstellungen. Wem es nicht gefällt, der kann ja auswandern. Niemand wird ihn daran hindern. Bloß: zurückkehren sollte er nie mehr.
    Vielleicht versteht man ihn anderswo – z. B. in Mohammedanistan.

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