Wenn einer eine Reise tut…

… dann kann er was erzählen. Das wußte schon Matthias Claudius. Wenn die Lichtgestalt der österreichischen Innenpolitik, Bundeskanzler Werner Faymann,  auf Urlaub fährt dann muß er gar nichts erzählen, da sind nämlich zwei Reporter der bekannten Qualitätszeitung „Heute“ dabei, jenes völlig unabhängigen Blattes das von der Tochter des flüchtigen Bekannten des Kanzlers aus dessen Tagen als Wiener Stadtrat, Hans Dichand, herausgegeben wird.

Diese zwei Reporter schildern ganz schonungslos, wem der Bundeskanzler auf dem Weg zum City-Airport-Train-Terminal so alles über den Weg läuft: Da ist zunächst einmal die Kolumbianerin Vilma Stutz, dann checkt Faymann bei Clarisse Bedi ein. Anschließend trifft er noch Maher Beshara, außerdem Alexander Bohr von der „Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit“. Und schließlich plaudert er dann noch mit zwei Taxifahrern, Mas Lingagi und Megali Saad.

Zwei Wochen Urlaub in Sardinien warten auf den Kanzler. Wer weiß, vielleicht trifft er ja wenigstens dort den einen oder anderen Österreicher?  Wobei er um die in seinem eigenen Interesse besser einen weiten Bogen machen sollte.

9 Antworten zu “Wenn einer eine Reise tut…

  1. Pingback: Wochenrückblick 28/2012 | dagarser

  2. Ist zwar OT, dürfte Dich als Neo-Niederösterreicher und Jäger aber interessieren:
    http://noricus.org/2012/07/10/wildschwein-sturmt-in-bankfiliale/

  3. Na gut dass es in Österreich keine Urlaubsziele gibt, die dem Herrn Grinsekanzler gut genug sind.
    Da kann man sehen wie wurscht ihm Österreich ist. Oder hat er Angst dass ihn ein Österreicher erkennt und ihn nach den Befehlen der Bilderberger fragt?

    Ein begeisteter Österreich Urlauber – Grüsse an alle Poster und natürlich auch dem d´gars er… Porsche

  4. Wen interessierts? Den Faymann natürlich und von ihm kommt das Geld.

    • Leider muss ich Sie in diesem Punkt korrigieren Herr Doktor. Das Geld kommt von uns.(Worauf man nicht oft genug hinweisen kann.)

      • Richtig. Er hat es uns weggenommen und dann erst der Zeitung gegeben, daher glauben die, es sei von ihm und schreiben, was ihm gefällt und nicht, was uns gefällt.

  5. Je plumper um so besser. Ein paar Leute werden schon weitergeblaettert haben um das entsprechende Inserat zu suchen.

  6. …..ist doch spannend, die Frage, ob er denn nicht für immer in Sardinien bleiben wollte….dann würde ich sogar Heute lesen, als Versicherung sozusagen, damit er sicher dort bleibt….

  7. Ich frag mich echt welchen Zeitungsleser das interessiert wenn der Faymann eincheckt und welche Leute er dort trifft.
    Naja Wischiwaschi halt damit die Gratiszeitung voll wird.

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