Grün hinter den Ohren

Ein altes deutsches Sprichwort lautet „Je grüner das Holz, desto dicker der Rauch“, ich habe da zwei ganz interessante Meldungen zweier deutscher Grünen- Jugendorganisationen gefunden, sagen einiges über diese „Zukunftshoffnungen“ aus:

Zunächst einmal die „Grüne Jugend Niedersachsen“, das Jungvolk setzt sich mit Waffenbesitz und Schützenvereinen auseinander, hier ein paar Zitate:

Einige Schützenvereine befördern durch ihre Rituale übelsten Sexismus und Militarismus-Verherrlichung und erzeugen teilweise Gruppenzwang zum massiven Alkoholmissbrauch.

Huch! Ich werde in mich gehen und zukünftig auf dem Schießplatz auf das gesellige Bier nach dem Schießen verzichten und auch funktionelle Bekleidung vermeiden. Blondinenwitze werde ich auch keine mehr erzählen, stattdessen werde ich mir ein paar Zoten zur GJ (GrünenJugend) einfallen lassen!

Hohe Prinzipien haben sie ja, die Mädels und Burschen der GJ:

Auch Schützenvereine müssen zu einer friedlichen demokratischen Gedenkkultur, gerade auch in Hinblick auf die Verbrechen des NS-Regimes, beitragen. Dem widerspricht es, wenn Schützenvereine Gedenkveranstaltungen für gefallene deutsche Wehrmachtssoldaten durchführen. Solche und andere Formen der Verherrlichung und Glorifizierung der Verbrechen des NS-Regimes lehnen wir ab.

Unglaublich auf welche Gedanken die Leute kommen! Aber auch das werde ich mir zu Herzen nehmen, ich werde da bei mir im Schützenverein hart durchgreifen! Der nächste, der mit einem Adolf-Hitler-T-Shirt aufkreuzt fliegt hochkantig raus! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und werde jeden mit Che-Guevara-T-Shirt rauswerfen!

So sollen Schützenvereine die Entwicklung und Umsetzung antirassistischer Strategien innerhalb der Vereine, sowie eine aktive Bekämpfung von Sexismus und Paramilitarismus nachweisen, um weiterhin als förderungswürdig zu gelten.

Sinnvollerweise sollte das von einem Grünen Politkommissar streng überprüft werden. Wehret den Anfängen!

Wer über Schützenvereine spricht, darf über das Waffengesetz nicht schweigen. Neben verhältnismäßig ungefährlichen Luftdruckwaffen wird in vielen Schützenvereinen auch mit Kleinkaliber-Waffen geschossen. (…) Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert daher ein grundsätzliches Verbot des Privatbesitzes potentiell tödlicher Waffen. (alle Zitate siehe hier)

Na da bin ich ja wenigstens aus dem Schneider! Mit Luftdruckwaffen schieße ich überhaupt nicht, Kleinkaliber nur ganz selten.  Das „Verbot des Privatbesitzes potentiell tödlicher Waffen“ hingegen stellt mich da schon vor ein größeres Problem: Was mache ich ohne Küchenmesser und Sesselhaxn? Wird aber für die GJ wahrscheinlich auch lösbar sein, schließlich kann man die meisten Gemüsesorten auch ohne Messer zu sich nehmen und wenn sich die Religion des Friedens endlich durchgesetzt haben wird brauchen wir auch keine Sessel mehr, da wir dann alle eh nur noch im Schneidersitz herumhocken dürfen.

Gute Politiker (oder solche die es werden wollen) zeichnen sich ja bekanntlich dadurch aus, daß sie sehr vielseitig interessiert und gebildet sind, also hat eine andere Gruppierung der GJ, die „Grüne Jugend Augsburg“ sich strikt dagegen ausgesprochen, daß „der Staat massiv in das Privatleben und das Selbstbestimmungsrecht seiner Bürger*innen“ eingreift. Ganz richtig, nur leider ist das nicht auf das Waffengesetz oder die Schützenvereine bezogen, sondern vielmehr darauf:

Am 12. April wurde vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte beschlossen, dass das deutsche Verbot von Inzest zwischen Geschwistern bestehen bleiben darf. Damit bleibt die Liebe zwischen Geschwistern strafrechtlich verfolgt – selbst dann, wenn zwei Partner gar nicht wissen, dass sie Geschwister sind. Die GRÜNE JUGEND Augsburg (GJA) bewertet diese Entscheidung als äußerst negative Entwicklung. (siehe hier)

Dieser Standpunkt ist natürlich aus Sicht der Grünen Nachwuchsförderung verständlich, konnte ich mich schon bisher bei vielen Grünen Politikern des Eindrucks nicht erwehren daß deren Eltern in einem recht nahen verwandtschaftlichen Verhältnis gestanden haben müssen, so werte ich dies als Untermauerung dieser Theorie.

Aber jetzt einmal ernsthaft: Was sind denn das alles für Idioten?

24 Antworten zu “Grün hinter den Ohren

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  4. Wieviele werden mit Küchenmessern abgestochen? Die Zeitungen sind voll davon. Von Kleinkalibermorden hört man eigentlich nie. Oder habe ich da was überlesen? 😉

  5. Mit den Grünen ist es wie mit den Sozis: Wer mit 20 keiner ist, hat ein hartes Herz. Wer mit 40 immer noch einer ist, hat eine weiche Birne. Uralter Spruch. Gilt immer noch.Kenne auch ein paar, die während des Studiums grün gewählt haben. Sobald sie im Beruf standen, wurden sie munter. Da die grünen Politiker nie einen Beruf ergriffen haben, sondern vom Hörsaal in den Plenarsaal wechseln, werden die nie wach. 😆

  6. Wer als Mitglied eines Schützenvereins in dieser Diskussion Kleinkaliber mit Küchenmessern vergleicht, disqualifiziert sich eigentlich schon selbst. Die dümmliche Islam-Referenz macht den Deckel dann zu.

    gez. eine Schützin und linke Socke.

    • Im CQC ist ein (Küchen)Messer mindestens ebenso gefährlich – wenn nicht gefährlicher – als eine Schußwaffe, nicht umsonst rechtfertigt bspw. das FBI tödlichen Schußwaffengebrauch bei Angriff mit einem Messer unter einer Distanz von 7 Metern. Das ist die Realität, wer Schußwaffen nur als liebe Sportgeräte ansieht qualifiziert sich auch nicht gerade.

      Zum Islam: Dümmlich? Sollte eigentlich provokant sein, war es wohl in diesem Fall auch.

      • Aha – das FBI.

        Wenn es um den Umgang mit Waffen geht, muss man sich natürlich vertrauensvoll an die Amerikaner wenden. Die haben schließlich die sichersten Gesetze der Welt. Knallen Leute ab, wenn sie noch 10 Schritte entfernt sind, wenn diese ein Küchenmesser tragen, und traktieren Kinder mit Elektroschockern. Vorbilder für uns alle.

        • Nähere Ausführungen zur Abkürzung „bspw.“ erspare ich mir, bringt wahrscheinlich eh nichts.

          Ich glaube ich muß wohl doch die Links zu den Fotos mit den Stichwaffenverletzungen hervorkramen, ist aber nicht schön anzusehen.
          Aber wahrscheinlich handelt es sich hier sowieso eher um ein ideologisches Problem, da sind Fakten ja nur im Weg, nicht wahr?

          • „Aber wahrscheinlich handelt es sich hier sowieso eher um ein ideologisches Problem, da sind Fakten ja nur im Weg, nicht wahr?“

            Jetzt, da Sie das erkannt haben, können Sie Hilfe in Anspruch nehmen. Ich drücke Ihnen die Daumen!

            Fakten also. Den Fakt, dass das Waffengesetz in den USA ein völlig anderes ist als in Deutschland/Österreich und welche Auswirkungen dies auf eine Diskussion über Küchenmesser hat, sollten Sie sich nochmal ganz genau durch den Kopf gehen lassen.

            • Den Fakt, dass das Waffengesetz in den USA ein völlig anderes ist als in Deutschland/Österreich und welche Auswirkungen dies auf eine Diskussion über Küchenmesser hat, sollten Sie sich nochmal ganz genau durch den Kopf gehen lassen.

              Ein Küchenmesser ist in den USA genauso lang, spitz und scharf wie in Deutschland oder Österreich. Können wir uns darauf einigen? Und bittschön: Erzählen S‘ mir nix übers österreichische Waffenrecht, da bleiben S‘ zweite.

          • Ich glaube ich muß wohl doch die Links zu den Fotos mit den Stichwaffenverletzungen hervorkramen, ist aber nicht schön anzusehen.

            Bitte sehr: http://www.kalter-stahl.com/messerinderrealitaet/messerwunden/0000009df00f69e10.html

        • Ausser Halbwissen kommt da nicht viel……

          Bei den Amis findet man die umfangreichste Database zu solchen Dingen.

          Ausserdem sind ihre Taktiken darauf abgestellt gerichtlich vertretbar zu sein. Meine Freunde aus dem gelobten (manchmal zu viel gelobten) Land agieren da wesentlich rustikaler.

          Und Uebrigens: 10 Meter, dasbedeutet zwei Sekunden bis zum Kontakt.
          Ist aber ok. Deutsche haben keine Waffen, nur Sportgeraete, die kennen sich da nicht so aus.

          • „Ist aber ok. Deutsche haben keine Waffen, nur Sportgeraete, die kennen sich da nicht so aus.“

            Wenn Sie das selbst kapiert haben, warum verteidigen Sie also den blöden Küchenmesser-Vergleich?

            • Vieleicht weil ueberall incl. den USA mehr Menschen mit Kuechenmessern getoetet werden als mit Schusswaffen.

              Unter US-Polizisten gibt es sogar Ausdruecke die diesen Alltagsgegenstand als Synonym fuer Affekthandlungen heranziehen.

              btw etwas wie ein US Waffengesetz gibt es nicht. Das ist Sache der Bundesstaaten. Und das bewegt sich zwischen viel haerter als .de (Washington DC) und alles geht (Vermont)

              Verzeihen Sie unsere etwas herablassende Haltung, aber fuer Oesterreicher (bzw Schweizer) erscheinen Deutsche immer als prototypische Untertanen die geradezu darum betteln noch mehr gegaengelt zu werden.

              Seit ich in .de arbeite habe ich genug lebende Gegenbeweise getroffen, aber auch einen Haufen Waffenbesitzer die genau dem Klischee entsprechen.

    • Sehr geehrte Frau Urban,

      ich wuerde ein entsprechend scharfes Messer auch mit einer Grosskaliberwaffe vergleichen. Die Mortalitaetsrate ist bei Messerattacken sogar hoeher als bei Schussverletzungen.

      Die grauslichen Details ueber Gefaesszerstoerung und Volumenmangelschock erspare ich Ihnen jetzt.

      Als Berufswaffentraeger fuerchte ich auf kurze Distanz eine Klinge mehr als eine Schusswaffe. Tatsaechlich trage ich an meinem derzeitigen Arbeitsort, der mir mit seinen hirnrissigen Gesetzen das Tragen meiner FFW ausser Dienst verbietet, in der Freizeit ein feststehendes Messer mit etwa acht Zentimeter Klingenlaenge.

      Ach ja, zum Thema Islam: Nachdem so viele dieser Herrschaften meine Kunden am Liebsten tot sehen wuerden, gebe ich durchaus ein gestoertes Verhaeltnis zu dieser Religion zu.

  7. Aber jetzt einmal ernsthaft: Was sind denn das alles für Idioten?

    Ganz einfach: Es sind Grüne! Derart weltfremd waren bzw. sind nicht einmal die Marxisten.
    Einer der Stammleser meines Blogs rauft sich z.B. regelmäßig sein schütter gewordenes Haar darüber, daß ich darin nach seiner Ansicht „täglich Hass verbreite“, wiewohl nur selten Selbstgeschriebenes auf meinen Seiten auftaucht.
    Besonders jaulten viele Gutmenschen auf, als ich in der Serie „Zitat des Tages“ damit begann, berühmte linkslinke Gutmenschen zu zitieren, deren Aussagen sie bestens disqualifizierten.
    Überall dort, wo sich normale Menschen, treffen, Menschen, die sich ihre geistige Unabhängigkeit trotz der allgegenwärtigen Gehirnwäsche bewahren, sehen diese giftgrünen Sumpfpflanzen ihren Feind.
    Alles Normale, alles Traditionelle ist von Übel, weil konservativ.
    Konservativ ist rechts; rechts aber ist bereits in der ideologischen Nähe des Nazitums, lautet deren Mantra.
    Daß sie derart verbohrt sind, daß sie trotz ihres „wehret den Anfängen“-Geschreis gerade sie es waren, die ebendiese Anfänge erst erschufen, indem sie sich stets jener faschistischen Methoden bedienten, die sie angeblich zu bekämpfen trachteten, zeigt deutlich, wie blind sie ihr pathologischer Hass auf alles, das sich nicht ihrem Meinungsdiktat beugt, macht.
    Und noch was:
    Wenn ich an diese Leute denke, sehe ich stets einen pathologischen Schuldkomplex (Juden, KZ, Hitler, etc.), der selbstzerstörerisch wirkt.
    Diese Zeitgenossen hassen letztlich ihr eigenes Volk und wünschen sich dessen Untergang.
    Besser, ich hör jetzt auf, da ich sonst den Rahmen eines Kommentares überschreite. Vielleicht schreib ich doch einmal einen eigenen Beitrag darüber – in meinem (oder Deinem?) Blog 😉

  8. testertest

  9. test

  10. Die Dummheiten darf man nicht unterschätzen. Was hier lächerlich anmutet, findet man früher oder später auch in den Parteiprogrammen wieder. Grüne Nazis (oder Sowjets)..

  11. Es gab da einmal eine Reihung wo sich die meisten Partner kennenlernen.

    1. Arbeitsplatz

    2. Internet

    3. Freizeitaktivitaeten

    Wenn es nach den Gruenen geht kaeme dann also auch die eigene Familie in dieser Liste vor. (Der Spruch fiel meiner Frau dazu ein)

    Und wenn man Herrn Cohn-Bendit zuhoert geht das ganz ohne Altersgrenze.

  12. »Aber jetzt einmal ernsthaft: Was sind denn das alles für Idioten?«

    Inzucht macht sich bekanntlich durch herabgesetzten IQ bemerkbar. Aber auch durch Ideen, die allesamt nicht konsistent sind. Grüne sind in ihren Ideen erstaunlich konsistent: je falscher, blöder und stalinistischer, desto grün.

    Allerdings habe ich inzwischen viele Ex-Grünwähler kennen gelernt, die freimütig zugeben, daß sie diesen Rattenfängern vor Jahren aus Unerfahrenheit auf den Leim gegangen sind. Da bewahrheitet sich der alte Spruch, daß Erfahrung und Wissen nur stufenweise vermittelt und auch nur so internalisiert werden kann. Die Einen Ex-Grünen sind inzwischen harte Grün-Gegner geworden. Andere wieder sind nicht nur Gegner geworden, sondern arbeiten aktiv in der Politik an der Bewahrung echter Werte und der europäischen Kultur mit. Manche sind glühende Patrioten geworden, die alle Globalisierung vehement bekämpfen. Interessanterweise gibt es viele Ex-Grüne, die vom Waffen-Gegner zu aktiven Waffenbefürwortern geworden sind. Allen diesen ist aber gemeinsam, daß sie Globalisierung, Multikulti, Überfremdung, Islam und alles, was pazifistisch ist, vehement ablehnen. Wir haben also noch Hoffnung.

    Glück auf, Österreich meine Heimat!

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