Kryptisches

Heureka! UMAZ Darabos hat die Krypta am Wiener Heldenplatz auf böse nationalsozialistische Propaganda untersuchen lassen und siehe da: er wurde fündig!

Der Bildhauer der Skulptur des „Unbekannten Soldaten“, Wilhelm Frass, hat 1935 eine Botschaft in einer Metallkapsel unter der Skulptur hinterlassen, hier der Text:

Wien, am 8.April 1935

Im Namen der tausenden Kameraden, die in dem großen Kampfe um unser heiligstes Volkstum gefallen sind, schuf ich diese Figur.

In diesem unvergänglichen Stein ist mein Glaube an die ewige Kraft des deutschen Volks gemeiselt, die kein Tod zu enden vermag.

Möge der Herrgott nach all dem Furchtbaren, nach aller Demütigung, den unsagbaren traurigen Bruderzwist beenden und unser herrliches Volk einig, im Zeichen des Sonnenrades, dem Höchsten zuführen. Dann, Kameraden, seid Ihr nicht umsonst gefallen!

Der Bildhauer Wilhelm Frass

Perdauz, wie hetzerisch! Unvorstellbar wenn diese Schrift weiterhin vergraben geblieben wäre! Gott sei Dank hat der UMAZ unser Steuergeld in die Hand genommen und das entfernen lassen, jetzt können wir alle wieder ruhig(er) schlafen.

Unerwarteterweise wurde aber auch noch ein zweites Schriftstück gefunden, von einem Mitarbeiter Frass‘:

Als Mitarbeiter an dem toten Krieger, hat mir das Erlebnis des großen Krieges als Jugendlicher im Hinterland, mit all seinem Heroismus und Schrecken, den nachhaltigsten Eindruck gemacht und hege ich in voller Erkenntnis der heroischen Größe des Kampfes der deutschen Nation um ihr Lebensrecht nur diesen Wunsch, der bisher leider nur Wunsch von Generationen war und geblieben ist: 

Ich wünsche, daß künftige Generationen unseres unsterblichen Volkes nicht mehr in die Notwendigkeit versetzt werden, Denkmäler für Gefallene aus gewaltsamen Auseinandersetzungen von Nation zu Nation errichten zu müssen.

Alfons Riedel

Bildhauer

Wien im April 1935

Na da schau her! Ein pazifistisches Bekenntnis, und das aus den bösen 30er Jahren! Jo derfen’s denn des? Wird so gar nicht ins Geschichtsbild des „Historikers“ Darabos passen, zumal Riedel die „volle Erkenntnis der heroischen Größe des Kampfes der deutschen Nation um ihr Lebensrecht“ betont. Wahrscheinlich wird er aber nicht wissen was damit gemeint ist, darum hier zwei Stichworte: „Versailles“ und „Saint Germain“. Google hilft.

Unbekannt ist einstweilen ob Darabos seinerseits nunmehr eine Nachricht in der Krypta hinterlassen hat, aber vielleicht wird sie in 77 Jahren wieder untersucht und man findet einen Wisch auf dem steht:

Bla Bla

Nur wird man sich dann fragen: Was bitte ist ein Darabos?

7 Antworten zu “Kryptisches

  1. dummerSteuerzahler

    viel Wind um nix………

  2. Pingback: Wochenrückblick 29/2012 | dagarser

  3. Heckenschütze

    Ich frage mich die ganze Zeit was das für einen Sinn hatte diese beiden Schriftstücke zu bergen.
    Hat man sonst keine Sorgen als zwei alte Briefe irgendwo auszugraben und dann laut zu sagen „Schaut her das war sicher ein Nazi!“
    Echt peinlich sowas.

    • Daß man ins Fernsehen und in die Zeitung kommt. Das ist der ganze Sinn dahinter. Jämmerliche Angeberei.

  4. Der Auftritt im Fernsehen war so etwas von peinlich, daß man sich für das Herumgestottere genieren mußte. Ein unfähiger Tropf dieser Minister.

  5. »Was bitte ist ein Darabos?«

    Die Antwort:
    Das ist einer der vielen Verräter, die die Souveränität Österreichs dem Sozialismus opfern wollten. Er wurde im Hochverratsprozeß verurteilt und seiner gerechten Strafe zugeführt.

  6. ….das ist die beste Antwort: Was ist ein Darabos?????
    Frass hat mehrere Jahre Frontdienst überlebt, Riedl war sein Schüler und der Text hat mit Nazi Null zu tun – aber das wäre ja keine Propaganda im Sinne der Linksfaschisten….also ist es Nazi…

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