Respekt!

In Texas hatte ein Irrer zwei Menschen erschossen und einen Polizisten unter Feuer genommen, durch die Hilfe eines Zivilisten konnte er aber neutralisiert werden:

Es begann ganz harmlos und banal mit einem Nachbarschaftsstreit in einer Wohnwagensiedlung wegen nicht entfernter Hundehaufen, plötzlich holte der 58jährige Charles Ronald Conner eine Waffe aus seinem Trailer und erschoß kaltblütig seine beiden „Kontrahenten“ sowie deren Hunde. Als der erste Polizist eintraf nahm er diesen ebenfalls sofort unter Feuer. Der Verbrecher hatte die weitaus günstigere Schußposition gegenüber dem Polizisten der nur mehr schlecht als recht in Deckung gehen konnte, das sah auch ein weiterer Anwohner des Trailerparks, der 66jährige Vic Stacy:

“I thought if I didn’t help this officer, he would have gotten the rest of us” (Ich dachte wenn ich dem Polizisten nicht helfe würde der Kerl uns noch alle umbringen.)

Also zückte er seine eigene Faustfeuerwaffe(!) und schoß auf 150 Meter (!) auf den Verbrecher, den er dann auch mehrmals traf. Dieser erwiderte das Feuer, das gab aber dem Polizisten die Gelegenheit seinerseits zurückzuschießen, der irre Mörder wurde tödlich getroffen.

So, that’s when Stacy decided to act. Conner may have had excellent cover against the Officer Means, but Stacy was in a flanking position that gave him the perfect vantage point. Stacy recalled, “I had a side view of that man the whole time standing there, and I thought, I’m fixin’ to put one in him, if I can.”  (Da beschloß Stacy einzugreifen. Conner hatte zwar Officer Means gegenüber eine hervorragende Deckung, Stacy war aber seitlich davon und hatte freies Schußfeld auf Conner. Stacy erinnert sich: „Ich konnte den Mann die ganze Zeit von der Seite sehen, da dachte ich ich werde dem Kerl eine Kugel verpassen wenn ich kann“.)

Respekt, der Mann hat nicht nur völlig richtig gehandelt, sondern auch noch ausgezeichnet geschossen und so wahrscheinlich viele Menschenleben gerettet! Eine schlaflose Nacht hat ihn das gekostet, verständlich, aber:

Stacy was able to get a good night’s sleep after police convinced him that he had acted appropriately and saved lives. (Stacy konnte wieder ruhig schlafen nachdem die Polizei ihn davon überzeugt hatte daß er richtig gehandelt und damit Leben gerettet habe.)

Der zuständige Sheriff sagte:

 „The citizen that fired these shots did a tremendous job out there. Had he not had a gun and the presence of mind to do this, we don’t know what the outcome would’ve been.”  („Der Bürger der geschossen hat hat einen hervorragenden Job gemacht. Hätte er keine Waffe und die Geistesgegenwart gehabt diese auch zu benutzen – wer weiß wie das ganze dann ausgegangen wäre.“)

Vic Stacy meinte dazu abschließend:

„I hate that it happened. But I’m glad that we got him down. I felt sorry for those people.“ („Ich hasse es daß das passiert ist. Aber ich bin heilfroh daß wir ihn ausschalten konnten. Die Opfer haben mir leidgetan.“)

(Zitate von hier und hier)

Eine schöne Geschichte, leider konnte man den Wahnsinnigen nicht vor seiner schrecklichen Tat neutralisieren, aber wenigstens konnte durch die Hilfe eines bewaffneten Bürgers weiteres Unheil abgewendet werden.

Ich frage mich aber wie die Medienberichterstattung und die Kommentare der Exekutive ausfielen wenn das beispielsweise hier in Österreich geschehen würde. Obwohl: Ich fürchte ich weiß es…

12 Antworten zu “Respekt!

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  3. Passiert wohl öfters bei den Amis: 😀

    Ein Streit wegen eines Hundehaufens hat zwischen zwei Nachbarn im US-Staat Mississippi zu einer bewaffneten Auseinandersetzung geführt. Einer der beiden Männer musste mit Schussverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, der andere kam direkt ins Gefängnis. Beide Männer sind dem Verletzten zufolge eigentlich miteinander befreundet.

    http://www.focus.de/panorama/welt/das_letzte/tid-21746/das-letzte-aus-kw-12-26-maerz-schiesserei-wegen-hundehaufen-streit_aid_612701.html

    • Sehr geehrter Herr Fuchs,

      ich habe eben erst bei einem anderen Eintrag darauf verwiesen, dass man genau lesen sollte.

      Bei diesem Artikel faellt auf, dass die Angaben etwas vage ausfallen. Ich werde einmal etwas nachforschen. Es fehlen zb Angaben ueber den genauen Ort, Namen und ev. Vorstrafen. Viele tolle Berichte kommen durch Uebersetzungsfehler, mangelhafte Englisch-und Fachkenntnisse zustande.
      Ein gutes Beispiel war die Geschichte mit dem singenden Apache-Piloten.

      Zudem wuerde ich den FOCUS nicht als vertrauenswuerdige Quelle betrachten.

      • Also: Die „Schussverletzungen“ stammten von Vogelschrot aus einer Flinte, der Vorfall geschah in Jackson, beide waren besoffen, sind typische low-lifes und tischen voellig unterschiedliche Versionen auf.

        Was juckt es also europaeische Legalwaffenbesitzer, wenn US-Gesindel sich gegenseitig aufmischt?

  4. Eben habe ich die Diskussion dazu in WO durchgelesen. Es war schon richtig diesem Weicheiforum den Ruecken zuzuwenden.

  5. ZITAT: Immerhin zeigt der Vorgang dass ein bewaffneter Bürger sowohl Fluch als auch Segen sein kann. Nur die zwei Opfer werden davon auch nicht mehr lebendig.ZITAT Ende

    Der unbescholtene, bewaffnete Bürger ist – bis auf ganz wenige Ausreißer im Nullkomma-Promille-Bereich – im Segen!

    Gänzlich läßt sich Kriminalität eben nicht ausrotten. Die Psychoprofis sagen: Damit muß die Gesellschaft leben.

    (1 Million Legalwaffenbesitzer, im Schnitt etwa 3 Ausreißer pro Jahr = 0,0003)

  6. Vorsicht bitte! Es geht um Ehrlichkeit in der Diskussion.
    Diese Diskussion hätte auch eine Schwachstelle und ist zweischneidig.
    Der Täter holte eine Waffe aus dem Trailer und erschoß wegen der Hundehaufen zwei Menschen und die Hunde.
    Die Antis würden argumentieren dass hier jemand aus Jähzorn und wegen der augenblicklichen Verfügbarkeit einer Waffe überhaupt das tun konnte.
    der berühmte Streit um den Parkplatz also…
    Wir wissen natürlich dass er dann möglicherweise seine Kontrahenenten eben überfahren hätte aber das zählt ja dann nicht mehr.

    Es war wichtig und gut dass der Täter mit einer Waffe aus Privatbesitz gestoppt werden konnte aber man müßte auch dazu schreiben woher die Waffe des Täters stammt.War er Jäger, war sie illegal…. ?
    Immerhin zeigt der Vorgang dass ein bewaffneter Bürger sowohl Fluch als auch Segen sein kann. Nur die zwei Opfer werden davon auch nicht mehr lebendig.

  7. ZITAT: Es wird davon bei uns in manchen Zeitungen berichtet, aber von dem bewaffneten Bürger hört man kein Wort..ZITAT ENDE

    Unsere Medien sind an der Täterbegünstigung offensichtlich beteiligt! Sie sind das ausführende Mittel bei der Desinformationskampagne, mit der die Bürgerentwaffnung eingeleitet wird. Niemand kann die Medien von dieser Schuld freisprechen!

  8. Es wird davon bei uns in manchen Zeitungen berichtet, aber von dem bewaffneten Bürger hört man kein Wort..

  9. Ich wäre neugierig, was der Officer zu den Ratschlägen der österreichischen „Sicherheitsexperten“ zu sagen hätte?

    Hierorts wird dem rechtstreuen Bürger nämlich von den (selbsternannten) Sicherheitsexperten eingetrichtert, daß man keine Schußwaffe erwerben sollte, weil sie einem ja sowieso vom Täter entwunden würde und gegen einen selber eingesetzt werden würde. Alles freiwillig hergeben, weil ja eh alles versichert ist. Und den Täter in ein konstruktives Gespräch verwickeln um ihm so das Unrecht seiner Tat klarzumachen.

    Eine Schande, welche „Ratschläger“ sich hier ungestraft, öffentlich betätigen dürfen!

  10. danke für das Beispiel. Das werd ich nehmen, um Futter für weitere Diskussionen pro Waffen im Volk zu haben.

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