Wochenrückblick 32/2012

In der vergangenen Woche habe ich einen seltsamen Zeitungsartikel kommentiert, einem Amerikaner meinen Respekt ausgedrückt, die Verantwortung der Medien an „Amokläufen“ beleuchtet, von einem „glücklosen“ Einbrecher in Florida berichtet, das 2nd Amendment der USA besprochen und mich schließlich mit Ex-Innenminister, Ex-MdEP Ernst Strasser beschäftigt:

  • Auf den Hinweis einer meiner Leser (vielen Dank dafür!) habe ich mir wieder einmal ein Exemplar des periodischen Druckwerks „Die Ganze Woche“ gekauft, darin war ein Artikel über den österreichischen Sportschützen Christian Planer. Grundsätzlich gar nicht einmal so schlecht, eine Aussage war aber schon sehr seltsam, darüber habe ich am Sonntag berichtet.
  • In Texas ist ein Mann einem in Bedrängnis geratenen Polizisten in eindrucksvoller Art und Weise zu Hilfe gekommen, der Mann verdient Respekt, das war am Montag mein Thema.
  • Die sogenannten „Amokläufer“ sind durch die Bank nichts als widerliche kleine Hosenscheißer, erst durch die Presseberichterstattung erhalten sie so etwas wie „Starruhm“. Also habe ich am Dienstag nach der Verantwortung der Medien gefragt.
  • Oft hast a Pech: In Florida wurde ein Einbrecher im ersten Haus angeschossen, im zweiten dann von einem Rentnerehepaar unter Zuhilfenahme von Waffengewalt überwältigt. Dumm gelaufen, hat mich am Mittwoch sehr gefreut.
  • Der private Waffenbesitz in den USA ist durch den zweiten Verfassungszusatz, das 2nd Amendment, garantiert. Am Donnerstag habe ich daher neidvoll „über den großen Teich“ geblickt.
  • In der an unerfreulichen Erscheinungen nicht gerade armen österreichischen Innenpolitik nimmt er eine Spitzenposition ein: Ernst Strasser, vormals Innenminister. Seine mutmaßlichen Verfehlungen wird ein Gericht zu klären haben (wie am Freitag bekannt wurde bekommt er einen „strengen“ Richter), aber bekanntlich ist die Wahrheit ja eine Tochter der Zeit, damit habe ich mich in meinem gestrigen Artikel befaßt.

Sehr gefreut habe ich mich diese Woche über eine Anfrage aus der Tschechischen Republik, man wolle meinen Artikel über das 2nd Amendment ins Tschechische übersetzen, ob das möglich sei? Na selbstverständlich, ich fühle mich sogar sehr geschmeichelt!

Bei der Gelegenheit habe ich gleich einmal nachgefragt, ob von tschechischer Seite Interesse an einer Teilnahme an den „Garser Gesprächen“ besteht, wir reden jetzt darüber. Zu den Gesprächen: Eigentlich wollte ich ja noch im August die erste „Runde“ veröffentlichen, da hatte ich aber die urlaubsbedingte Abwesenheit einiger Mitdiskutanten nicht mit eingerechnet, es ist also fraglich ob sich das vor September ausgehen wird. Es nimmt aber immer konkretere Formen an!

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

9 Antworten zu “Wochenrückblick 32/2012

  1. Den „2nd Amendment“ Artikel habe ich bei uns empfohlen – wir bemühen uns interessante Artikel zu sammeln und auf gunlex.cz zu veröffentlichen (bzw. übersetzen, wenn fremdsprachlich), meistens ist es aber aus den USA – nicht besonders überraschend, im deutschsprachigen Raum sind solche Artikel leider nicht so häufig.

  2. Uuuppps! Tippfehler, soll natuerlich „Standards“ heissen.

  3. Auch den Nachsatz gelesen?

    Der Verfasser hat sich keine Gedanken gemacht: Er hat abgeschrieben.

    Soweit zu moralischen Stamdards.

  4. Hier habe ich noch was gefunden was ganz interessant sein könnte:
    http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,2121660-1,00.html
    Hier macht man sich Gedanken warum gerade in den USA so viele Waffen im Unlauf sind um warum in keinem anderen Staat der Welt so viel damit passiert.

    • Damit das jetzt keiner in den falschen Hals bekommt wollte ich nur noch hinzufügen das ich nicht auf der Anti-Welle reite aber so sieht man auch was passieren kann wenn man zu vielen ungeeigneten Leuten das Recht auf Waffenbesitz einräumt.

    • Ein wenig schlüssiger Artikel. Würde die Logik stimmen, müßten doch in der Schweiz, in Finnland oder bei uns auch gewaltig viele Schußwaffenmorde passieren. Ist aber nicht. Liegt es nicht doch woanders?
      Man könnte doch auch den Anteil der Neger in den USA als Vergleichsparameter heranziehen. Traut sich natürlich keiner und wäre auch keine wirklich schlüssige Begründung, hat aber mehr für sich als die Waffendichte dafür verantwortlich zu machen.

  5. Auf die Garser Gespräche darf man gespannt sein.

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