Wer suchet der findet

Wer mich kennt wird wissen daß mein Interesse an Mathematik gegen Null geht. Wovon ich aber „fasziniert“ bin sind Statistiken, davon kann ich gar nicht genug kriegen. Entsprechend sehe ich mir auch laufend die Zugriffsstatistiken dieses Blogs an, finde ich hochinteressant.

So ist etwa ganz klar ersichtlich woher jene meiner Leser, die diese Seite nicht direkt besuchen, „verlinkt“ werden, an erster Stelle stehen da die „Querschüsse“ (danke Georg!), gefolgt von „Facebook“, dann kommen schon die diversen Suchmaschinen, allen voran „Google“.

Die Suchmaschinen sind besonders interessant, da weist die Statistik nämlich auch die Suchbegriffe aus: dagarser (was mich natürlich sehr freut), IWÖ und Waffenregistrierung sind da die drei Top-Begriffe.

Manchesmal sind aber auch Suchbegriffe dabei wo ich mich frage, wie in Himmels Namen die in irgendeiner Relation zu dieser Seite stehen können, „gesetzlich zulässige einrichtung der kirche“ ist so ein Beispiel. Das verstehe ich nicht, aber was soll’s.

Gestern ist mir ein ganz interessanter Suchbegriff ins Auge gestochen, naja: „wo kann man im polnischen grenzgebiet scharfe waffen kaufen ?“ Vorweg: Ich kenne mich im „polnischen Grenzgebiet“ nicht aus und habe auch keinerlei Verbindungen dorthin, ich vermute aber daß es auch dort diverse Waffenfachhändler geben wird die auch „scharfe Waffen“ verkaufen, ebenso vermute ich aber daß damit nicht der legale Erwerb besagter „scharfer Waffen“ gemeint war.

Damit das klar ist: Davon distanziere ich mich ausdrücklich! Ich lebe in einem Rechtsstaat (oder so ähnlich) und halte mich an die Gesetze dieses Staates, auch wenn sie mir nicht immer zu Gesicht stehen. Solange der Rechtsstaat besteht kann man gegen Gesetze die einem nicht passen vorgehen, ist der Rechtsstaat ad acta gelegt muß man halt andere Saiten aufziehen, aber so weit sind wir ja (noch) nicht.

Hinter dieser Suchanfrage wird wahrscheinlich irgendein sensationsgeiler Journalist stecken, die „bösen Buben“ brauchen kein Internet und keine Suchmaschinen um an ihr „Gerät“ zu gelangen, sicher nicht! Also, verehrter „Suchender“ – kümmern Sie sich um die Verbrecher und lassen Sie die Legalwaffenbesitzer in Ruhe, gehen Sie ins nächste Bahnhofsviertel und recherchieren Sie dort. Kann augenöffnend wirken, wenngleich die Recherche wahrscheinlich nicht ganz politically correcte Ergebnisse erbringen wird.

So, das mußte gesagt werden, ich weiß aber immer noch nicht wie man mit der Suchanfrage „wo kann man im polnischen grenzgebiet scharfe waffen kaufen ?“ hier landen kann. Zweckdienliche Hinweise sind erbeten!

18 Antworten zu “Wer suchet der findet

  1. Bereits Winston Churchill gab zum Besten

    „Ich vertraue nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“ …

  2. Pingback: Wochenrückblick 33/2012 | dagarser

  3. ha, ha … jetzt wo „wo kann man im polnischen grenzgebiet scharfe waffen kaufen“ in deinem Text steht, hast du wirklich den 1. Platz der Ergebnisse der Google-Suche geschafft 😉

  4. Als sch die DDR aufgelöst hat und sie Sowjets abgezogen sind, gab es tatsächlich dort (und auch in Polen) einen florierenden Schwarzmarkt mit illegalen Waffen, auch Kriegswaffen. Das kommt vielleicht daher.

  5. Es ist wohl eher der Suchmaschinenbetreiber zu fragen. Dort liegt auch die Verantwortlichkeit. Der „Suchsatz“ in die einzelnen Worte zerlegt hat wohl den Ausschlag für das Suchergebnis gegeben. Und die einzelnen Worte werden tatsächlich oft in den Artikeln verwendet…

    • Ist schon klar, aber der Satz als solcher hat mich schon irgendwie irritiert. Zumal ich das so bei Google eingegeben habe und auf den ersten 7 Ergebnisseiten nicht über meine Seite „gestolpert“ bin…

  6. ….also, jetzt hast Du zugegeben, dass Dich die Lüge in den Bann zieht…
    Nicht zu unrecht bezeichnet man ja die Statistik, als eine Art der Lüge und ein grosser britischer Staatsmann, hat gemeint, er misstraue jeder Statistik, welche er nicht selbst gefälscht hat…kleiner Ausritt und Scherz…

    Scherzbolde, wie dieser Anfrager, sind entweder nur naiv oder saudumm, manche einfach verspielt um zu sehen was geht.
    Es gibt ja auch Anfragen, wie baue ich eine Bombe und dergleichen und es hat schon immer Leute gegeben, welche das einfach interessiert – ohne die Absicht zu haben, diese auch einzusetzen.
    Die Freiheit im Netz, sollte uns trotz all dieser Dinge heilig sein.
    Es ist ähnlich wie bei allen Freiheiten:
    Nur weil es jede Menge wahnsinniger, saudummer, verspielter, verantwortungsloser, besoffener Mörder mit dem Auto gibt, denkt fast keiner daran, Autofahren zu verbieten….

    • Selbst gefälscht ist wie selbst gebrannt – die Kenner wissen’s zu schätzen [/Scherz aus]

      Natürlich bin ich auch für die Freiheit im Netz, keine Frage, ich wollte nur klarstellen was es bei mir nicht gibt.

      Und daß man aus Unkrautsalz wunderbar Bomben basteln kann wußte ich schon lange bevor ich das erste mal einen Computer aufgedreht habe…

      • Die Methode ist schon lange nicht mehr zeitgemaess Herr TM. Allerdings muss ich zugeben, dass solche Dinge, ebenso wie AMFO zwar unsexy aber effizient und einfach sind. Und in diesem Kontext ist einfach gleich gut.

        Gluecklicherweise gibt es da einen Pferdefuss. Die Zuendung. Und gluecklicherweise sind die meistenmoerderischen Soziopathen, egal ob religioes oder politisch tollwuetig technisch unterbelichtet, siehe die kuerzlich hier in FRA aufgeflogene Zelle.

Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s