Wochenrückblick 33/2012

In der vergangenen Woche habe ich die Feigheit in unserer Gesellschaft moniert, einen Gastbeitrag meines Freundes Hagen gebracht, Sonntagssplitter serviert, ein tolles Video vorgestellt und kommentiert, von den „Piraten“ berichtet und schließlich über eine seltsame Suchanfrage referiert:

  • Kann man vor dem Verbrechen die Augen verschließen? Ich meine: Nein, alles andere wäre Feigheit vor dem Feind, so lautete mein Sonntagsthema.
  • Wenn ich hier einen Gastbeitrag veröffentliche, dann muß der nicht notwendigerweise mit meinen üblichen Themen zusammenpassen, es schadet auch nicht einmal über den Tellerrand zu blicken. So geschehen am Montag, Hier spricht Hagen/2.
  • Die Kronenzeitung ist für viele alles andere als ein Qualitätsblatt, dennoch (oder deshalb?) ist sie Österreichs meistgelesene Zeitung und wirkt somit meinungsbildend. Deshalb lese ich sie auch immer recht aufmerksam, kommentiert habe ich das am Dienstag in den Sonntagssplittern.
  • Run. Hide. Fight. So der Titel eines exzellenten Videos aus Texas das die richtige Reaktion auf einen „Active Shooter Event“ zum Thema hat. Vorgestellt habe ich das am Mittwoch.
  • Bei den deutschen „Piraten“ gibt es Kräfte, die sich gegen den legalen Waffenbesitz positionieren und dieses Recht noch weiter einschränken wollen. Ich habe kaum Zweifel daß sie sich durchsetzen werden, entsprechend habe ich am Donnerstag den Artikel „Die Schleier lichten sich“ gebracht.
  • In der Zugriffsstatistik dieser Seite habe ich gesehen daß jemand, der nach „scharfen Waffen im polnischen Grenzgebiet“ sucht über diesen Suchbegriff über meine Seite „gestolpert“ ist. Verstehe ich nicht. Scharfe Waffen gibt’s bei mir zwar, aber die gebe ich nicht her und im polnischen Grenzgebiet bin ich schon gar nicht. Aber bitte, wer suchet der findet, das war am Freitag mein Thema.

Vorigen Samstag habe ich an dieser Stelle von meiner Kontaktaufnahme mit tschechischen Waffenrechtsaktivisten berichtet, ich freue mich bekanntgeben zu können daß nun fix auch Teilnehmer aus der Tschechischen Republik an den „Garser Gesprächen“ teilnehmen werden! In der kommenden Woche werde ich die einzelnen Teilnehmer auf den respektiven Seiten vorstellen, für Österreich habe ich das gestern schon gemacht (siehe hier, der eine oder andere kann aber noch dazukommen). Anfang September sollte es dann „ernst werden“!

Zum Abschluß noch eine heitere Meldung aus der österreichischen Innenpolitik: Frank Stronach hat ja eine Partei gegründet und sich auch gleich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: 30 Prozent und den Bundeskanzler will der Milliardär bei den kommenden Nationalratswahlen einfahren! (siehe hier: ORF) Die „Partei“ hat zwar bis jetzt weder einen Namen noch ein Programm, aber das wird schon noch werden! Als Name würde ich „Die Phantasten“ vorschlagen, Stronach kann das gerne übernehmen. Gratis natürlich, aber wenn er mir dafür etwas zahlt nehme ich’s auch. Schließlich haut er sein Geld eh für jeden Blödsinn zum Fenster raus.

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

7 Antworten zu “Wochenrückblick 33/2012

  1. „Die Kronenzeitung ist für viele alles andere als ein Qualitätsblatt,“

    Die Krone sollte für niemanden ein Blatt sein, sie sollte gar nicht existieren….

  2. Beim Gedanken an die Stronach-Partei meldet sich bei mir der Verschwörungspraktiker.
    Ich bin überzeugt davon, daß SPÖ. ÖVP, die Grünen und evtl. auch das BZÖ die Gründung dieser Partei begrüßen und womöglich heimlich auch fördern. Schließlich zeigte sich in letzter Zeit immer deutlicher, daß die FPÖ gewaltig im Aufschwung ist. Da der Stronach auch viele Themen anspricht, die besonders potentiellen Wählern der FPÖ unter den Nägeln brennen, wird er vermutlich genau von dort auch viele Stimmen erhalten.
    Stronach hat nicht die leiseste Chance. Darum geht es aber nicht, sondern darum, der FPÖ möglichst viele Stimmen zu nehmen.

  3. 30 Prozent und den Bundeskanzler will der Milliardär bei den kommenden Nationalratswahlen einfahren!

    Auf den ersten Blick mag sowas unrealistisch und naiv klingen aber wenn man frischen Wind in die verstaubte und verfilzte österreichische Politiklandschaft bringt und den Leuten Themen anbietet mit denen sie sich identifizieren können so halte ich die 30% Marke für ein erreichbares Ziel.
    Nur das mit dem Bundeskanzler finde ich ein wenig übertrieben.

    • Na also bitte nicht, 30%( !) sind doch hirnrissig! Der Mann hat abseits seines wirtschaftlichen Erfolgs (den man ihm neidlos zugestehen muß) noch nichts g’rissen, von der Politik hat er gerade einmal soviel Ahnung daß angeblich der Bill Clinton einmal mit seiner Tochter … aber lassen wir das.

      Der Kerl ist auf dem Egotrip, ich bin schon gespannt was er macht wenn das mit dem Bundeskanzler auch nichts wird. Meine Vermutung: „Eis is‘ Zait dauß im Vatikaun amoul a aundarer Waind waiht, naicht? Aulsou kouf‘ ich ein pour Kardinaile, naicht, ound daunn waird ich Paupst, naicht?“

      Sommerloch pur.

      • Mag sein das der Stronach als Quereinsteiger mit seinen 30% sich eine sehr hohe Latte gelegt hat aber so muss man sein wenn man an solche Projekte heran geht.
        Ein Sportler der zur Olympiade antritt geht ja auch nicht mit dem Ziel dorthin um 2. zu werden 😉

        Zurück zur Politik:
        Ja was soll man als normaler Mensch aus der Arbeiterklasse schon großartig wählen?

        Die FPÖ?
        Das sind in meinen Augen nur Lügner die dem Volk nach dem Mund reden um an den politischen Futtertrog zu gelangen. Man hat ja schon mal gesehen das alle Wahlversprechen nach dem Wahlsieg und dem Einzug in die Regierungsebene vergessen waren.
        Und wer glaubt das die FPÖ gegen Ausländer und Pro-Österreich ist der
        sollte sich mal die Einbürgerungszahlen von Süd und Osteuropäern während der schwarz blauen Regierungszeit ansehen.
        Von den Skandalen in Kärnten reden wir mal garnicht. 🙄

        Die ÖVP?
        Ich bin weder ein Bauer, Lehrer, Beamter im Staatsdienst noch jemand der aus der finanziell bessergestellten Schicht kommt und Fabriksbesitzer und Gewerbetreibender bin ich auch nicht und mit den christlich sozialen Werten oder Partiotismus ist es bei den Schwarzen auch nicht weit her wenn man sich diesen wirtschaftsliberalen Unfug und den Ausverkauf von österreichischen Firmen in Staatsbesitz ansieht.

        Die SPÖ?
        Das WAR einmal zu Zeiten meines Großvaters eine Arbeiterpartei wo man sich als normaler Hackler aus den unteren Einkommensschichten noch vertreten gefühlt hat und am 1.Mai stolz auf dem Wiener Rathausplatz aufmarschiert ist aber inzwischen scheint das Kernklientel der SPÖ eher aus dem Personenkreis der drei „A“ zu bestehen.
        Also Ausländer, Arbeitslose und Asoziale.

        Die Grünen?
        Ich denke da braucht man garnicht darüber zu diskutieren oder?
        Außer Studenten, Hardcore-Ökos, linksextreme Spinner und andere komische Leute die anscheinend fernab jeder Realität leben wählt die Grünen eh keiner.

        Ehrlich gesagt fühle ich mich von KEINER der etablierten Großparteien angesprochen und scheine auch nicht dem Kernklientel dieser Parteien zu entsprechen das ich mir dadurch bei einem Wahlsieg einen Vorteil für mich versprechen würde.
        Was bleibt einen dann noch übrig als so Leuten wie dem Stronach oder der Crew der Piratenpartei eine Chance zu geben?

        Beim Thema Waffen, Jagd und Bürgerrechte würde ich keiner etablierten Partei trauen. Ein Anlassgesetz gegen den privaten Waffenbesitz oder sonstiger Bürgerrechte ist schnell gestrickt sofern man damit ein paar Prozent an Wählerstimmen einhamstern kann.

        Waffenbesitzer sind politische Outsider, merkt euch das mal endlich 😉

  4. Dem Stronach hat die IWÖ schon einen Brief geschrieben. Auf die Antwort darf man gespannt sein.

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