Gastbeitrag: Hier spricht Hagen/3

Und wieder einmal ein Gastbeitrag meines Freundes Hagen, nicht ganz das was ich erwartet hatte, eigentlich war ich auf praktische Selbstverteidigung eingestellt, nicht auf philosophische Grundlagen. Dennoch hochinteressant, die „technischen“ Details folgen in einem der nächsten Beiträge von Hagen.

Recht zur Selbstverteidigung – Verpflichtung zur Selbstverteidigung

Lange bevor es Humanoide, geschweige denn den Homo Sapiens gegeben hat, gab und gibt  es das Recht  auf Ernährung und die Verpflichtung zur Fortpflanzung. Dieses Recht den Fortbestand der Arten zu sichern ist eine evolutionäre Verpflichtung. Wie sonst hätten wir Fortbestand und Weiterentwicklung zustandegebracht?

Es liegt  in der Natur A L L E R Lebewesen für das eigene Fortkommen und das der Nachfolgegenerationen Sorge zu tragen; dieses Weiterkommen bedarf einer gewissen Aggression um den eigenen Hunger zu stillen bzw. die eigene Brut zu beschützen und zu erhalten. Selbstverständlich werden in ähnlichem Ausmaße Lebensräume beschützt. Und das alles schon längst vor unserer Zeit.

All diese Vorgänge von Aggression und Verteidigung sind evolutionär gewachsen. Krallen, Zähne und sonstige Waffen wurden entwickelt um anzugreifen bzw. um sich verteidigen zu können.

Nach diesem Ausflug in entwicklungsgeschichtliche Tatsachen möchte ich den Bogen zur Gegenwart spannen: Das Recht und die Verpflichtung zum Schutz des eigenen Lebens, der Sippe und des ureigenen Lebensraumes ist uns evolutionär vorgegeben und für die Erhaltung unserer Spezies unabdingbar. Tierschutz, Arterhaltung, aber auch die Sicherstellung der physiolgischen Bedürfnisse unserer Gesellschaft müssen gewährleistet sein und bleiben.

Jagd und instinktives Contra-Verhalten sind angeboren.

Selbstverständlich ist es bei uns Menschen nicht viel anders. Wir haben ein natürliches Recht bzw. den Instinkt zu Aggression und Selbstverteidigung. Im gesunden und humanitären Bereich hat sich diese Aggression auf lebenserhaltende Triebe und Funktionen zu beschränken (Jagd, Schlachtungen, kurz: Nahrungserwerb). Krankhafte Auswüchse sind im Tierreich möglich – im schlimmen Fall  im humanitären Bereich allerdings alltäglich.

Pathologischen Gewaltausbrüchen ist nur mit angemessener Reaktion zu begegnen. Angemessene Reaktion bedeutet mit angemessenen Mitteln angemessen zu reagieren. Angemessen reagieren heißt für mich, mich, mein Umfeld, mein Hab und Gut mit allen mir  gebotenen Mitteln und Waffen zu schützen! Ich sehe das nicht nur als unser aller Recht, das ist unsere Verpflichtung!

Ich komme wieder! Euer Hagen

7 Antworten zu “Gastbeitrag: Hier spricht Hagen/3

  1. Pingback: Wochenrückblick 34/2012 | dagarser

  2. Hallo Hagen, ein wirklich guter Beitrag….
    PS: ich glaube wir kennen uns… zumindest namentlich….

    • Hagen ist nicht – sagen wir einmal so – „internetaffin“, wird also nicht auf diesen Kommentar reagieren. Eine persönliche Nachricht kann ich aber gerne weiterleiten, wenn gewünscht bitte an office@dagarser.at senden!
      (Ich hab‘ die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben daß ich ihm zumindest die EMailfunktion irgendwann noch einmal näherbringen kann…)

  3. …Und erhandelt nach dem natürlichen Recht.

    Manchmal denke ich leider schneller als ich tippe…

  4. »…Es liegt in der Natur A L L E R Lebewesen für das eigene Fortkommen und das der Nachfolgegenerationen Sorge zu tragen;…«

    Verschiedene Gruppierungen von übelwollenden Menschen sind allerdings dabei, dem Menschen das auszutreiben, bzw. abgewöhnen zu wollen. Wir kennen sie alle. Ich brauche keine Namen zu nennen. Sie alle wollen uns zum versklavten Nutzvieh erziehen. Der Freie Bürger lacht sie höhnisch aus. Er hat ihre üblen Machenschaften durchschaut. Und erhandelt nach dem natürlichen. Dieses ist zugleich seine natürliche Pflicht. Punktum.

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