Königsdrama

Wenn die Kronen Zeitung ganz aufgeregt von einem „Heinrich XIV.“ berichtet ist anzunehmen daß es sich dabei nicht um die sensationelle Entdeckung eines neuen Shakespeare’schen Königsdramas handelt, ebenso, daß es wohl auch keine „Top-Story“ über einen deutschen Fürsten aus dem 19. Jahrhundert ist. Nein, das Ganze hat einen viel banaleren, dem Sommerloch geschuldeten, Hintergrund:

Im Vorarlberger Zwischenwasser wurde von einem Jäger ein Hirsch erlegt. Statt dem Jäger aber – wie es sich gehören würde – schlicht ein „Weidmannsheil!“ zu wünschen brechen die Wogen der Empörung über ihm zusammen: Erstens weil es sich bei dem Erleger um einen „bösen“ schweizer Jagdgast handelt, zweitens wissen wir ja alle seit „Bambi“ daß man auf Tiere mit einem Namen nicht schießen sollte, denn dann kriegt man nämlich einen „Klopfer“.

Nun, der gegenständliche Hirsch hatte einen Namen, „Heinrich XIV.“ eben, wahrscheinlich aus der Zeit als der jetzt erlegte 16-Ender noch 14 Enden hatte. Noch dazu hat „der skrupellose Waidmann aus der Schweiz“ (O-Ton) den Hirsch „nur 50 Meter vom nächsten Haus entfernt und mitten auf einer beliebten Spielwiese“  erlegt. Zwar konzediert der örtliche Bürgermeister daß dem Jäger „rein rechtlich nichts vorzuwerfen“ ist, dennoch ist er tief „betroffen„: „Der 16-Ender war seit Jahren unser Maskottchen. Der Hirsch kam jedes Jahr im Sommer zu uns. (…) Viele Bürger sind jetzt sehr traurig.

So ein Tamtam über den Abschuß eines Wildtieres – unglaublich. Wer in landwirtschaftlich strukturierten Gebieten jagt weiß, daß Abschüsse in der Nähe von etwa Gehöften durchaus Usus sind, mein erster Knöpfler kam keine 100 Meter von einem Einschichthof entfernt zur Strecke. Als ich den Bock gerade versorgt hatte stand plötzlich der Bauer mit einer Flasche Schnaps und zwei Gläsern neben mir: „Weidmannsheil junger Mann! Kumm, trink‘ ma an!“ Was soll ich sagen, ich wollte nicht unhöflich sein, in weiterer Folge bin ich öfter dort gesessen – sowohl am Hochstand als auch in der Bauernstube…

Abschüsse in der Nähe von Gebäuden sind also durchaus nicht unüblich, wer’s nicht glaubt soll einfach mit offenen Augen durch die Gegend gehen und sich einmal überlegen wozu in unmittelbarer Nähe von Gehöften wohl ein Hochstand steht.

Der Abschuß war also rechtlich völlig in Ordnung, daß auf besagter Wiese gern auch einmal Kinder spielen tut dem keinen Abbruch, offensichtlich waren ja zu dem Zeitpunkt keine dort. Die nächste Frage die sich stellt: War der Abschuß auch weidgerecht? Bei Jagdgästen ist es durchaus üblich, daß diese von einem erfahrenen und ortskundigen Jäger „geführt“ werden, so war es auch in diesem Fall, da war der Pirschführer noch dazu gleich der zuständige Jagdaufseher. Wäre der Abschuß nicht gerechtfertigt gewesen hätte er dem Gast den Hirschen nicht „freigegeben“, so einfach ist das. Bei der Jagd gibt es neben der Hege eben auch die Ernte, wenn „Heinrichs“ Zeit gekommen war soll man froh sein daß das mit einem sauberen Schuß ohne Leiden für das Wild erfolgt ist, nicht sinnbefreit herumlamentieren! (Ich kann mir übrigens nicht vorstellen daß der Abschuß – wie aus dem Artikel hervorgeht – mit einer Flinte erfolgt ist, aber wenn’s in der Krone steht…)

Das ist doch pietätlos, ein Tier abzuknallen, das vor Menschen keine Scheu hat.“ Das ist nicht pietätlos, das ist sogar vielmehr vernünftig! Wenn ein Wildtier die Scheu vor den Menschen verliert ist das schlecht. Man stelle sich vor ein herziges kleines Mädl im Dirndl, rote Backen, lange Zöpfe, möchte dem ach so zutraulichen „Heinrich“ ein Apferl füttern und der „Heinrich“ ist gerade schlecht drauf. Nicht auszudenken! Dann wäre jedenfalls das Geschrei riesengroß warum die blöde Jägerschaft diesem „Mörderhirsch“ nicht schon längst den Garaus gemacht hat! Ein Wildtier ist eben das, wild nämlich. Und daran ändern noch so herzige Disneyfilme nichts.

Von meiner Seite dem Erleger jedenfalls ein kräftiges Weidmanns Heil!

23 Antworten zu “Königsdrama

  1. Georg Z.: Zum Teil ja, aber: ich denke eher daß immer wieder versucht wird, uns alle zu manipulieren. Manche lassen sich leichter beeindrucken, andere bleiben skeptischer. Daß aber in sehr vielen Bereichen unsere Gehirne „gewaschen“ werden, ist doch Tatsache, siehe die tägliche Meinungsmache in den Tageszeitungen, beim ORF, Radio Orange etc.
    Ich kann euch nur sagen, daß wenn man von einem längeren Aufenthalt im fernen Ausland zurückkommt, hatte zumindest ich immer den Eindruck, daß die Printmedien gleichgeschaltet und/oder kommunistische Zielsetzungen propagieren (abgesehen davon daß Austria fast immer mit Australia verwechselt wird, und daß von Austria schon ab Italien absolut keine weiteren Nachrichten zu hören sind) !

  2. Pingback: Wochenrückblick 34/2012 | dagarser

  3. Dem stimme ich zu! Es wird hier der Jäger zum Opfer einer Sensationsgeilheit. Niemand hinterfragt anscheinend kritisch die Meinung des Journalisten, der hier seine überspielte und übertriebene Geschichte zum Besten gibt. Ist die Masse anscheinend eine gehirnlose Bevölkerung?

  4. Mit solchen Aktionen macht man sich nicht nur Freunde, aber das was die Krone wieder mit diesem Artikel betreibt ist einfach nur blinder Aktionismus.

  5. Wenn die Jagd ins spiel kommt, dürfte bei einigen das Hirn leider Auszeit nehmen.

    Zum Schachtelwirten pilgern täglich tausende um sich einen Burger reinzuziehen, über dessen Fleisch und deren Herkunft der Mantel der Anonymität herrscht, wieviel Medikamente dem Vieh kurzzeitlebens verabreicht wurden und wie viele Stunden im LKW eingepfercht es erdulden musste. Haupsach billig und jeden Tag in Unmengen verfügbar…

    Aber wenns um 100% Bio und zu 95% schmerzlos erlegtem Wildpret geht regt sich der Gutmensch natürlich auf. Geht ja gar nicht sowas barbarisches.

    Ach so, der Hamburger wächst ja von klein auf in der Schachtel heran…. ich vergaß!

  6. Kranke Melonen und faule Kürbisse werden vom verantwortungsvollen Landwirt entsorgt …

  7. Drama statt gesunder Menschenverstand. Aber letzterer ist den meisten Menschen abhanden gekommen. Den haben sie versetzt – gegen eine angegammelte Portion Tugend und Moral.

  8. Meinen ersten Dachs habe ich im Obstgarten des Bauern erlegt…

  9. Ja super, Weidmannsheil! *würg* (Sarkasmus)

    Jetzt mal im Ernst, glaubt einer von den Jägern hier das man sich mit solchen Aktionen gute Freunde unter den nichtjagenden Leuten gemacht hat?
    Wenn das wirklich das Dorfmaskotchen gewesen ist dann hätte sich der Jägersmann lieber zurückhalten sollen aber einem Schweizer wird es sicher wurscht gewesen sein was man von seinem Abschuss hält.
    Im Endeffekt haben sich die Jäger da wieder mal keinen gefallen getan auch wenn alles im rechtlich korrekten Rahmen abgelaufen ist.
    Was in den Köpfen vieler Leute jetzt hängen bleibt ist das Jäger nur schießgeile Trottel sind die einen Haufen Geld zahlen damit sie Tiere töten können um sie sich als Trophäe an die Wand zu hängen.
    Oft entsteht mir der Eindruck das manche Jäger es wirklich darauf anlegen das Image der Jägerschaft nachhaltig zu zerstören.
    Ähnlich verhält es sich mit Abschuss von Haustieren (Hunde, Katzen) die angeblich dem Wild nachgestellt haben wobei alles rechtlich korrekt sein mag aber man braucht sich dann nicht wundern wenn die Leute einen Hass auf die Jägerschaft bekommen und sich der ferme Jägersmann/Frau dann wundert warum bei seinem Geländewagen die Reifen aufgeschlitzt werden während er auf der Pirsch ist oder bei seiner Lieblingskanzel die Leiter angesägt wurde. 🙄

    • Das alles schreibt die Krone. Wer es glaubt, soll sich darüber aufregen. Dafür sind solche Artikel und Berichte da und manche – auch unser Kürbis – fallen darauf herein. Für solche Leute ist das schließlich auch bestimmt. Die Lebensaufgabe eines Hirschen besteht halt darin, irgendwann einmal geschossen zu werden, genau so, wie man aus einem Kürbis vieleicht einmal Kernöl macht.

      • Das die Krone nicht gerade die glaubwürdigste Tageszeitung ist das ist mir sehr wohl bewusst aber in jeder Geschichte steckt ein wahrer Kern.
        Auf alle Fälle mal seriöser als die Österreich oder der Standard.

        Zum Hirsch und Kernöl:
        Wenn man es von darwinistischen Gesichtspunkten heraus betrachtet dann ist die Lebensaufgabe des Hirsches (wie auch die jeden anderen Lebewesens) sich möglichst lange am Leben zu erhalten und möglichst viele Nachkommen zu zeugen bevor er verendet.
        Ob das Leben durch ein Raubtier, Krankheit oder einen Jäger quittiert wird ist dabei nebensächlich.
        Das selbe trifft auf den Kürbis zu der ja nur sein Fruchtfleisch anderen Lebewesen zum fressen anbietet in der Hoffnung das seine Kerne mitgefressen werden und möglichst weit weg von ihm auf natürlichen Weg wieder ausgeschieden werden und somit sein Samen weiter verbreitet wird und damit seine Art erhält.
        Das Menschen daraus Kernöl pressen ist zwar möglich aber von der Natur sicher nicht vorgesehen.

        Die Menschheit sollte nicht immer so egozentrisch denken und glauben das alles in der Natur nur für ihn bestimmt ist.
        Weil der Mensch ist sicher nicht der Beherrscher der Natur und sicher auch nicht der Nabel des Universums.

    • wobei alles rechtlich korrekt sein mag aber man braucht sich dann nicht wundern wenn die Leute einen Hass auf die Jägerschaft bekommen und sich der ferme Jägersmann/Frau dann wundert warum bei seinem Geländewagen die Reifen aufgeschlitzt werden während er auf der Pirsch ist oder bei seiner Lieblingskanzel die Leiter angesägt wurde.

      Völlig legitime Aktionen mit Sachbeschädigung und/oder Mordversuch in Relation zu setzen ist aber schon auch ein starkes Stück!

      Bei den Leuten die sich auskennen ist das „Image“ der Jägerschaft gar nicht so schlecht – wer seine Informationen aus der „Krone“ bezieht und keinerlei praktische Ahnung hat wird das wahrscheinlich anders sehen.

      Fakten vs. Ideologie – das zieht sich durch das gesamte Waffenthema. Die Jagd ist da keine Ausnahme.

      Mir geht der (Jagd)Hut hoch wenn irgendein Volldillo in vorauseilender PC beteuert daß er „eh nur ein Heger“ ist und nur die kranken Stücke schießt. Wer will bitte Fleisch von kranken Tieren fressen? Und auch das ist die Jagd: Produktion von hochwertigem Fleisch!

      Ich nehme durchaus zur Kenntnis daß es Gegner der Jagd gibt, auch will ich ihnen die (eingebildeten) hehren Ziele nicht absprechen. Nur haben sie halt keine Ahnung.

      • Völlig legitime Aktionen mit Sachbeschädigung und/oder Mordversuch in Relation zu setzen ist aber schon auch ein starkes Stück!

        Ach hör doch auf immer einen auf „empört“ zu machen 🙄
        Beliebter hat sich der Jäger durch diese Aktion sicher nicht gemacht.

        • Wenn mutwillige Sachbeschädigung und die (zuallermindest) billigende Inkaufnahme schwerer Verletzungen (bis hin zum Tod) anderer Menschen keinen Grund zu berechtigter Empörung geben dann weiß ich auch nicht mehr… – Seltsame Gedankengänge!

          Und – vielleicht ist es dem Jäger ja egal ob er „beliebt“ ist oder nicht?
          Jedenfalls hat er sich in meinen Augen nichts zuschuldekommen lassen.

          • Obwohl ich mich eigentlich von den hier vorgegebenen Argumenten eigentlich schon genervt fühle und auch mir oft der Gedanke kommt das manche Leute so derart blind sind das sie gewisse Zusammenhänge nicht kapieren wollen tue ich mir das trotzdem mal wieder an und erkläre nochmal alles und wundere mich nicht das es auch jetzt wieder keiner kapiert hat.

            Also genau solche Sachen wie der schweizer Jäger da abgezogen hat sind genau jene Sachen die eine negative Meinung in der Bevölkerung schüren.
            Jaja ich weis das wollt ihr sicher hier nicht lesen aber macht nur so weiter dann werdet ihr schon sehen was in einigen Jahren los sein wird.

            In diesem Sinne…. Weidmanns Heil 😦

          • Wenn man aber wußte dass speziell dieser Hirsch das Maskotchen der Anwohner ist dann hätte man ihn zwar jagen können aber man muß nicht so rücksichtlos sein es ausgerechnet vor dem Augen der Anwohner zu tun.Rechtslage hin oder her.
            So hat man sich keinen Gefallen getan , das wollte sich unserer Melonenkürbis sagen ( wer kommt auf solche Nicknamen ?).
            Ich bin zwar kein Jäger aber in meiner Verwandtschaft gab es mal einen mit dem ich gerne und viel auf Pirsch gegangen bin also stehe auch ich der Jagd absolut positiv gegenüber.

            Man hätte den Hirsch ja bejagen können und auch müssen, aber dann bitte an anderer Stelle zu einem anderem Zeitpunkt, möglichts fernab dieses Tatortes im tiefen Wald. Er wäre eben eines Tages nicht wieder gesehen worden und das wars dann. Etwas mehr Sensibilität wäre angebracht gewesen.

            Klar ist das bequemer wenn der Hirsch zutraulich und mit weniger Scheu auf eine Weide geht und man freies Schußfeld hat… und das Stück nicht aus dem Gebüsch ziehen muss.

            Es hilft der Jägerschaft aber wenig wenn sie sich rechtlich zwar auf der sicheren Seite wähnt aber die Stimmung in der Bevölkerung sich verschlechtert egal warum die Leute so denken und egal dass sie keine Ahnung haben es ist eben so , aber man muss nicht zusätzlich provozieren und dieses Stimmung ignorieren..
            Man muss einfach auch zur Kenntnis nehmen , dass es eben nicht mehr so wie früher ist .
            Jäger sind keine Heiligen, es gibt unter diesen auch (wenige) Idioten und Dummköpfe, diese Erfahrungen haben wir auch sammeln dürfen.

            • Das hätte man anders besser machen können, schon richtig.

              Aber daraus ein derartiges Drama zu machen wie im vorliegenden Fall ist auch nicht notwendig. Zum Leben gehören nun einmal Wandel und Tod, wenn unsere weichgespülte Gesellschaft das nicht versteht wird sich daran auch nichts ändern.

              • Nein ich glaube auch nicht dass unsere Gesellschaft „weichgespült “ ist, viel eher steigt die Ellbogenmentalität,Rücksichtslosigkeit und die Gleichgültigkeit.

                Was Sie sicher meinen ist die fehlende Fähigkeit mit Tod und Blut umzugehen und die Akzeptanz dass jedes Leben enden muss. Man verdrängt es oft,einfach weil man es verdrängen kann und nicht mehr ansehen muss.
                Wenn der Mensch Unangenehmes verdrängen kann, dann tut er das auch.

                Das Fleisch aus dem Schlachthaus hat immer so ausgesehen und ist als Schinken dort gewachsen, nein das waren nicht die vorher so friedlichen Kühe die dort hängen und ohne Kopf ausbluten.
                Mich selbst würde es nicht stören, denn ich schlachte regelmäßig im Herbst eigene Schafe oder lasse jetzt mehr schlachten, ich kenne das wie das Bolzenschußgerät knallt und der Schnitt in die Kehle angesetzt wird, die Därme herausgeschält werden…, aber wer es nicht gewöhnt ist dem schockiert das, so wie Menschen unter Schock stehen und handlungsunfähig sind die einen schweren Verkehrsunfall aus der Nähe ansehen müssen während „abgebrühte“ Rettungsanitäter Körperteile einsammeln (müssen )

                Unsere Generation besonders in den Städten ist so aufgewachsen, ohne Kontakt zur Hauschlachtung und zum Tod, sogar gestorben wird ja heute weniger im Haus als anonym im fernen sterilen Krankenhaus ( bei euch sagt man Spital?) oder Pflegeheim.
                Das aber kann man den Menschen nicht zum Vorwurf machen dass sich die Bedingungen und das Umfeld um den Tod von Lebewesen so steril und abgeschottet entwickelt hat aber man kann auch als Jäger der fast täglich direkt mit Blut (Schweiß, ja korrekt) und Tod zu tun hat diese Tatsache rücksichtlos ignorieren und das eigene “ dicke Fell“ in dieser Beziehung auf andere übertragen.

                Natürlich muss nicht um jede Story so ein Bohei gemacht werden wie oben geschildert aber andererseits sollte heute ein Jäger auch wissen dass die alten Zeiten sich hier verändert haben und das einkalkulieren wenn er sich nicht noch mehr Feinde schaffen will.In seinem eigenen Interesse denn die Gesellschaft wird er nicht verändern.

                • Danke Jörg!
                  Du formulierst das hier eigentlich so wie ich es mir denke und ich bin auch froh das mal jemand eine ähnliche Meinung hat als die meisten hier.
                  Leider scheint meine Schreibweise nicht immer bei den anderen so anzukommen wie ich es mir gerne wünschen würde.

                  Danke für deine beiden Beiträge hier bei dem Thema!

                  • Hallo Melonenkürbis
                    Danke auch für das Kompliment auch wenn es wohl eine Mehrheit der User nicht so sieht.
                    Ich beobachte aber leider dass sich in Schützen und Jägerkreisen eine gewisse Wagenburgmentalität breit macht. Kritiker oder auch Nachdenkliche aus eigenen Reihen werden schnell verbissen, wir sind uns doch so sicher ständig recht zu haben, nein wir machen keine Fehler, wir sind unfehlbar.Wirklich ?

                    • Wir haben es allen bisher immer versucht Recht zu machen. Was bekamen wir als Dank und Anerkennung? Beschnittene Rechte und noch mehr Verbote. Damit muss irgendwann einmal Schluss sein! Und da lebe ich lieber in einer Wagenburg, als mit völlig entnaturisierten Großstädtern über den Sinn und Zweck der Jagd zu diskutieren. Das ist nämlich Perlen vor die (Mast)Säue werfen (andere Sauen kennt die urbane Bevülkerung ja nicht).

                    • alterkeiler

                      Vielleicht ist diese sogenannte „Wagenburgmentalität“ Selbstschutz? Vielleicht solltet ihr euch mit dem Thema Jagd und Wildbiologie etwas mehr auseinandersetzen. Besucht einfach einen Jungjägerkurs und lernt einmal was alles unter das Thema Jagd fällt. Im Jagdgesetz ist auch nichts von einem Schutz eines Maskottchens zu finden. Das heisst, jedesmal ein ein Wild geschossen wird, schreien wir mit den Worten auf z.B. „das dürft ihr nicht, dieser Rehbock war unser Maskottchen!“
                      Wer entscheidet das? Wer trägt hier die von euch gepredigte „moralische“ Entscheidung? Im nachhinein kann man immer gescheit daherreden, oder ist euch vielleicht auf enschlägigen Webseiten aufgefallen, daß irgendwo ein Hirsch als Maskottchen herumläuft? Versucht einmal zwei Schritte zurück zu machen und die Realität so zu sehen wie sie ist, bevor ihr mit einem selbsternannten Journalisten in ein Kriegsgeheul einstimmt.

  10. Wir sind von Idioten umzingelt!

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