Quo usque tandem abutere, UMAZ,

patientia nostra? Wie lange noch müssen wir diesen elenden Dilettanten im Verteidigungsministerium ertragen? Ohnehin schlimm genug, daß ein Wehrdienstverweigerer Verteidigungsminister spielt, schlimm genug, daß dieser Ritter von der schaurigen Gestalt (der einst die Wehrpflicht noch als „in Stein gemeißelt“ bezeichnet hat) alles daran setzt unser Bundesheer zu zerschlagen, aber der Mann ist ja nicht einmal fähig einen einfachen Posten zu besetzen.

So geschehen in Kärnten: Da hat der tischtennisspielende Burgenländer (zum Taschenbillard langt’s wahrscheinlich nicht) nämlich einen neuen Militärkommandanten, Obst Gitschthaler, bestellt. So weit, so gut, die Bestellung eines MilKdt fällt in die Zuständigkeit des BMLVS, das kann er schon machen. Aber auch der BMLVS hat sich an gewisse Gegebenheiten zu halten, so etwa auch an die Tatsache, daß der Posten eines Militärkommandanten eine Generalstabsausbildung  voraussetzt. Gitschthaler ist aber „nur“ Truppenoffizier.

Nun gibt es sicherlich irrsinnig gut geeignete Truppenoffiziere, genauso wie es wahrscheinlich zahlreiche unfähige Generalstäbler gibt, das ändert aber am Anforderungsprofil für einen Militärkommandanten nichts. Ein einfaches Beispiel: Zum Lenken eines LKW braucht man einen C-Führerschein. Das ist so, darüber braucht man nicht zu diskutieren, wenn ich nur den B-Schein habe darf ich keinen LKW fahren. Punkt. Und wenn für die Funktion eines Militärkommandanten eine Generalstabsausbildung vorgeschrieben ist, so darf diese Funktion auch nur von einem Generalstäbler ausgeübt werden. Punkt.

Daß Gitschthaler Medienberichten zufolge ein strammer SPÖler ist paßt natürlich ins Bild, schließlich umgibt sich der UMAZ ja gerne mit seinesgleichen, daß aber sogar das Bundeskanzleramt diese Bestellung nicht goutiert läßt das zarte Pflänzchen der Hoffnung aufkeimen daß dieser unsäglichen Gestalt schön langsam auch die letzten Unterstützer abhandenkommen.

Verteidigungsminister ist in Österreich ein undankbarer Job, keine Frage, bei dem lächerlichen Verteidigungsetat ist der Spagat zwischen Anspruch und Realität nicht zu schaffen. Aber der UMAZ versucht es ja nicht einmal, und das ist in höchstem Maße verwerflich! Stattdessen wird umgefärbt wo es nur geht, man umgibt sich mit karrieregeilen Speichelleckern (gell, O.C.!) und bemüht sich auch noch die letzten Reste des ÖBH zu zerschlagen. Die Volksbefragung zum Thema „Wehrpflicht“ ist ja auch nur billigste Effekthascherei, unterstützt von der ehemals staatstragenden ÖVP. Doch dazu später in dieser Woche.

Schickt’s den UMAZ in die Wüste, dort gehört er hin! Obwohl die Wüste ja eigentlich auch nichts dafür kann…

Quo usque tandem…?

10 Antworten zu “Quo usque tandem abutere, UMAZ,

  1. Pingback: Wochenrückblick 36/2012 | dagarser

  2. ….also, lieber Porschefreund….das war grosse Klasse…aber dieses Szenario ist schon weiter gediehen, als sich das Volk vorstellen kann….

    • Lieber Schwertfisch sie haben recht. Mit der Einführung der KIOP Truppe ist berits eine Truppe zur Verfügung, die an diverse Auslandseinsatzorte geschickt werden kann. Ohne die Freiwilligkeit der Soldaten zu haben. Die KIOP verpflichten sich auf 3-6 Jahre Kriegsdienst, mit AUslandseinsatz, aber ohne zu wissen wohin dieser geht.

      Ich selbst hab vor einiger Zeit Kinder (18 -22 Jahre alte Milchbärte) gesehen die nach Afgahnistan geschickt wurden. 2 Monate später kamen Männer zurück.

      Ja es gibt bereits eine Vorstufe zum Sölderheer!

      Dieses Konstrukt geht auf die ÖVP zurück und die SPÖ macht sich das Konzept (das ein ziemlicher Blödsinn ist) zunutze.

      Interessant ist auch die Petersberger Kriegszusage! Wir verpflichteten uns unter BK SCHÜSSEL zu sogenannten SAR Einsätzen: hört sich grundsätzlich nicht schlimm an… Search and Rescue. Bedeutet aber in ein Kriegsgebiet einzudringen dort zu Kämpfen und den Auftrag (retten??) zu erfüllen.

  3. WIR wissen, dass der „UMAZ“, seine Genossen, natürlich die Grünen und die am Boden liegende ÖVP allesamt Österreichzerstörer sind. Aber durchschauen das auch die anderen, wissen das auch die Wähler, die schließlich zu entscheiden haben? Wie ich aus diversen Diskussionen erfahre, bezweifle ich das sehr stark…

  4. Nun Ja ich bin mir nicht sicher ob es unbedingt ein dG sein muss… Ich glaube dass es auch ein Intentant sein kann.

    Zumindest bei der Besetzung des MilKdo Wien Kommandanten waren in der Endausscheidung (7 Bewerber) ein dGler (angeblich ein SPÖler lol) und ein Intentanzler (guter Freund des O.C.). Gewonnen hat der Generalstäbler – und der Dank war dem Trarabusch sicher (http://www.unzensuriert.at/content/003537-Verhaltensregeln-fuer-den-erfolgreichen-Offizier)!

    Doch der Minister kümmert sich nicht nur um die Besetzung von Militärkdten sonder greift mittels Weisung auch in die Besetzung von BaonKdten ein – was die Aufgabe des Militärkdten wäre. (geschehen in Kärnten)

    Aber was will denn der Historiker Darabos wirklich?
    Ich glaube er hat die Ereigisse des Jahres 1934 analysiert (wohl eher analysieren lasssen ÖBH hat Fachleute!)

    Die Ergebnisse haben ihn zu folgender Idee gebracht:
    Ein Profi-Berufsheer soll die Militärischen Angelegenheiten in Österreich übernehmen. Das kommt angeblich viel billiger als die jetzige Miliz – GWD Variante.
    Doch was ist ein PROFI – Soldat? Welche Ausbildung braucht ein PROFI-Soldat?
    Nun ich versuche mal diese Fragen einfach zu beantworten:
    Wieviele GWD sind Piloten? – Kein einziger das sind alles Profis (=Berufssoldat)
    Wieviele GWD tragen in der obersten Führung Verantwortung? – Kein Einziger!
    Wieviele GWD haben eine sog. G oder S Funktion (oder Stellvertreter) inne? – Kein Einziger.
    Wieviele GWD sind eingeteilte Spieße DfUOs), WiUos, KfUOs, Nachschubler? Kein einziger, auch wenn diese Funktionen teilweise von GWDs (oft Akademiker) auch mitgemacht werden.(Personalmangel!) jedoch immer unter Aufsicht.

    Was macht dann der GWD? eine allgemeine Grundausbildung! die ist Voraussetzung für alle weiteren Funktionen. In dieser Grundausbidung lernt der „Frischling“ alle notwendigen Dinge um als Soldat im Kriegsfall seine Pflicht zu erfüllen. Damit hat er seine Berufsausbildung fertig!

    Alles was nach der Grundausbildung kommt ist die Spezialisierung auf eine bestimmte Aufgabe! Ob MG Schütze, Sani, Kraftfahrer oder auch als Systemerhalter (auch diese sind sehr wichtig!) Koch, Schreiber, Wachsoldat…. – Es ist egal welche Funktion der GWD ausübt – er wird ein Profi auf seinem Gebiet sein. Wie gut er diese Funktion ausfüllt ist eine andere Frage. Entscheidend ist es dass der GWD bis zu seinem Ausscheiden ein PROFESSIONELLER Soldat ist. Will der GWD mehr Verantwortung und mehr Fachkenntnisse haben, dann muss er die Berufssoldatenlaufbahn (Milizlaufbahn ist ja dank der tollen Politik von Platter und Darabos so gut wie unmöglich) einschlagen. Dort wird der junge Mann zum Kommandanten! dabei ist zwischen Truppkommandanten und Generalstabschef ALLES!!! möglich.

    Doch genau diese Berufssoldaten sind dem Trarabusch und Genossen ein gewaltiger Dorn im Auge. Warum? Um in der Hirachie aufzusteigen muss der junge Mann einerseits umfangreiche Ausbildungen absolvieren, die ihn in der persönlicheit und in der professionalität weiterbringen, andererseits wird der junge Mann zum selbstständigen denken erzogen. Das ÖBH benötigt intelligentes und entscheidungsfähiges Peronal auf allen Ebenen der Führung.

    Genau diese intelligente und sebststänige Personal ist dem Genossen ein Grauen. Die wollen einen Trottel der sofort und ohne zu zögern und vorallem ohne über die Konsequenzen seines Handelns nachzudenkenden SÖLDNER!
    Bei der von dem Tratabusch angedachten Bezahlung wird er noch solches Personal bekommen. – Und damit schließt sich der Kreis zum Jahr 1934.

    Eine Bevölkerung die der Freischärlertruppe unter SPÖ Befehl schutzlos ausgeliefert ist – die privaten Waffen werden ja verboten sein, diese Regierung arbeitet ja schon daran – wird sehr leicht unter Kontrolle zu halten sein. Die Errichtung einer Diktatur ist dann ein Leichtes! Dazu passt auch dass der Tratabusch waffentragende Drohnen, einsetzbar im urbanen Gebiet, beschaffen will.

    Drohnen zur Aufkärung und Beobachtung kosten nur einen Bruchteil dessen was der Minister für dieses, gegen die autochonte Bevolkerung einsetzbare Waffensystem ausgeben will. Und es wird aber nur gengen die autochonte Bevölkerung vorgegangen werden, da diese Freischärlertruppe von den integrationsressistentn Facharbeitern gebildet werden wird.

    Das die Kosten dafür von den Zahlen die Darabos derzeit verkündet erheblich nach oben abweichen werden weis jeder der nur ein klein wenig nachdenkt. Oder würde jemand von euch liebe Leser für rd. 1.200,– in Kriegsgebieten Kampfeinsätze durchführen? (übrigens die Legitimation für Kriegseinsätzt hat der ÖVP Schüssel unterschrieben – soviel zur Neutralität der ÖVP – eine Partei die noc im Liegen umfällt!)

    • Ein ganz hervorragender Kommentar, vielen Dank dafür!
      Ist ja eigentlich schon mehr ein Gastbeitrag!

    • Tja, da zeigt der Porscheraser einmal den „Laiendarstellern“, die Sicht des Profis. Diese paar Absaetze sollte man diversen Journalisten einmal um die Ohren schlagen.

      Ich ziehe wahlweise mein(e(n) Hut/Kappe/Barett!

      Nur eine klitzekleine Winzigkeit wegen der ich schon andernorts geraunzt habe: Bitte nicht Soeldner, Contractors, etc. durcheinanderschmeissen.

      Das macht schon dauernd die Qualitaetsjournaille.

    • In diesem Artikel steckt mehr Wahrheit als man zunächst glaubt.
      Vor allem, wenn man länger darüber nachdenkt!

      1a jedenfalls! 🙂

  5. Zum UMAZ fällt mir nix mehr ein (als ob mir zu dem jemals etwas hätte einfallen können), weil die Bezeichnung »Laiendarsteller« für D. als Heeresminister ein viel zu hehrer Begriff wäre. Man sollte ihn entsorgen. Egal ob in die Wüste, auf den Mond, in den Keller zum Kopierpapier Zählen. Ich halte ihn nicht ein mal für fähig, Kaffee zu kochen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s