Wochenrückblick 38/2012

In der vergangenen Woche habe ich endlich die erste Runde der „Garser Gespräche“ veröffentlicht, das „Ulrichsbergtreffen“ thematisiert, eine lustige Piratengeschichte erzählt, UMAZ Darabos und sein Verhältnis zur Verfassung beleuchtet und schließlich über die Bewaffnung der britischen Polizei berichtet:

  • Lange habe ich es angekündigt, am vergangenen Sonntag war es endlich soweit: Die 1. Runde der Garser Gespräche ist online! Zwar habe ich noch nicht alle zugesagten Artikel erhalten, aber die werde ich nach und nach einfügen. Was bis jetzt da ist ist aber auch schon sehr lesenswert! Für die nächsten IWÖ-Nachrichten habe ich auch einen Artikel über die GG verfaßt, da die Leser von dagarser aber einen „Informationsvorsprung“ haben sollen hier schon vorab das Foto zu dem Artikel, eine Collage der österreichischen Teilnehmer: 
  • Am Montag habe ich dann über die Reaktionen auf die Garser Gespräche, den „ersten Eindruck“ also, berichtet. Das Echo war überwältigend: Am Sonntag über 1.700 Zugriffe, am Montag auch noch weit über 1.000 – Interesse scheint jedenfalls vorhanden zu sein!
  • In Kärnten hat wieder das Ulrichsbergtreffen stattgefunden, eine Mahn- und Gedenkveranstaltung von Veteranen des zweiten Weltkrieges. Den Linken gefällt das gar nicht, reflexartig schreien sie gleich „Nazi!“. Daß aber in Wien noch immer eine Gedenkbüste für den Massenmörder Stalin steht scheint sie nicht weiter zu stören. Seltsam. Jedenfalls habe ich am Dienstag in meinem Artikel „Von Bergen und Wäldern“ darüber berichtet, ein paar negative Kommentare habe ich mir dafür auch eingehandelt: Mir sei „nicht mehr zu helfen“, ich betreibe „Geschichtsklitterung“ und würde die Waffenbesitzer „ins rechte Eck rücken“. Dazu ein paar Worte: Um Hilfe habe ich nicht gebeten, wenn der linken Reichshälfte nicht genehme historische Fakten als Geschichtsklitterung gesehen werden kann ich es auch nicht ändern und „die Waffenbesitzer“ rücke ich gar nirgends hin, höchstens mich selbst. Daß ich kein „Linker“ bin wird den aufmerksamen Lesern dieser Seite nicht entgangen sein.
  • Vergleichsweise leichte Kost dann am Mittwoch: Eine deutsche Piratenbraut hat ein Buch geschrieben, schön für sie. Nachdem den „Piraten“ geistiges Eigentum ja an und für sich ein Greuel ist (wie in dem Buch nachzulesen!) sollte man dieses Machwerk ja eigentlich problemlos im Internet herunterladen können – geht aber nicht, der Verlag hat das im Namen der Autorin untersagt! Ich verstehe das, schließlich hat ihr der Verlag (zu) viel Geld für das Buch gezahlt, das wollen diese abscheulichen Kapitalisten jetzt natürlich über den Verkauf wieder hereinbringen. „Willkommen in der Realität!“ habe ich der Autorin folglich zugerufen.
  • Bei der Angelobung schwört ein Bundesminister unter anderem die „Bundesverfassung getreulich zu beobachten“, das ist ja wohl auch eine Selbstverständlichkeit. Nicht so für UMAZ Darabos: „Mega-sinnlos“ sei die Wehrpflicht, so der burgenländische Geistesriese. Dumm nur, daß die Wehrpflicht (noch) in der Verfassung steht. Diese Verhöhnung der Verfassung durch den UMAZ habe ich am Donnerstag thematisiert.
  • In England sind zwei unbewaffnete Polizistinnen ermordet worden, der Täter hatte eine Schußwaffe und Handgranaten! Trotzdem sprechen sich hochrangige Politiker und Polizeibeamte auch weiterhin gegen eine flächendeckende Bewaffnung der Polizisten aus. „No Guns Please, We’re British“ war folglich mein Thema am Freitag.

Beim Lesen der „Querschüsse“ habe ich in den Kommentaren eine herrliche Satire gefunden, die will ich meinen Lesern nicht vorenthalten: Erschöpfte Islamisten bitten darum, Propheten nicht so oft hintereinander zu schmähen

Herrlich, am Ende des Artikels gibt’s das auch als Audiodatei – unbedingt anhören!

Obwohl ich somit jetzt (hoffentlich) auch auf der radikalislamistischen Todesliste stehe wünsche ich meinen Lesern dennoch ein schönes Wochenende! Und macht’s Euch keine Sorgen um mich – die mache ich mir wegen ein paar Fetzenschädeln nämlich auch nicht…

6 Antworten zu “Wochenrückblick 38/2012

  1. Eigentlich koennte im Wochenrueckblick vermerkt werden, wenn sich wieder ein Einschleicher demaskiert hat.
    Es ist mE auffaellig, dass Waffenfreunde sich in oeffentlichen Foren immer von Anfang an deklarieren, also mit offenem Visier auftreten, waehrend die andere Seite zu konspirativen Methoden neigt.
    Was das ueber Neigungen und Ziele sagt, braucht nicht weiter erlaeutert zu werden……..

  2. …..danke für den „Postillon“ – ich habe ihn mir abonniert.
    Einen beachtenswerten Artikel, gab es in den „Querschüssen“ zum Thema Meinungsfreiheit – die „Krone-Version“ davon.
    Hier eine jagdliche Frage, die mir gestern in meinem Urlaub in Osttirol, genauer in Innervillgraten, ein jagdlich bekannter Ort, angesichts einer Dame, welche gerade eine Gams erlegt hatte kam: JägerINNEN ist ja inzwischen ein Begriff, aber wie wünscht man WaidFRAUINNEN Heil, ohne von der Dame den Gewehrkolben ins Kreuz gerammt zu bekommen??

    • Eine schwierige Frage! Ich glaube das „Weidmannsheil“ zu wüschen sollte doch auch für eine Frau genauso gut sein wie für einen Mann.

      Da wäre noch die Frage, ob EmanzINNEN überhaut Jäger werden? Oder diese FrauINNEN werden Jäger, nicht aus Interesse und Leidenschaft, sondern um der Jägerschaft Leiden zu schaffen…?

      Nun aber ernsthaft: Wer sich aus Leidenschaft der Jagdt verschreibt, wird wohl kein Problem mit der linken Genderschei.. haben. Ich bin kein Jäger, halte aber die Jäger für so vernünftig (die meisten halt) dass sie sich nicht an der pc Verarsche gewisser linker Kreise beteiligen.

      Übrigens da fällt mir gerade was ein… In der Steiermark hatten wir eine Frau LandeshauptMANN und Salzburg leidet unter der Frau LandeshauptFRAU. Ich sehe die Bezeichnung Landshauptmann als einenen geschlechtsneutralen Titel an, genauso wie Herr oder Frau HAUPTMANN. Oder hat sich eine der EmanzINNEN schon mal mit Frau AMTSSEKRETÄRIN anreden lassen??? Ich glaub nicht. Da gefällt mir die Amtsrättin schon rchtig gut….

      • Paßt jetzt nicht 100%ig dazu, ist mir aber beim Lesen dieser Zeilen eingefallen, ein paar Zeilen aus Anton Krutischs Buch „Wiener Lavendel“:

        Ein junges Mädchen nennt ma „Madl“,
        ein junges Ferkel is a „Fadl“,
        doch manchesmal – es kummt drauf au –
        is a a junges Mensch a „Sau“.

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