Gastbeitrag: Hier spricht Hagen/4

Tsunami – Warnungen

Zur Ehre und Zierde des von keinem einzigen europäischen Volk gewählten Brüsseler Politkommissar, Euro-Gruppenführer, EZB-Manipulanten und anderen Globalisierern gereicht es nicht, daß ihre Entscheidungen weder demokratisch zustande gekommen noch von nationalen Parlamenten abgesegnet, sondern in Hinterzimmern beschlossen werden.

Diese viel Zeit und Ärger mit gewählten Volksvertretern und Schwierigkeiten mit dem störrischen Stimmvieh sparende Entmündigung der Völker wird schon seit 100 Jahren von den Wucherern und Spekulanten der niemandem Rechtfertigung schuldenden und von keiner Bundesbehörde kontrollierten Federal Reserve  an der Wall Street erfolgreich vorpraktiziert.

Genau wie in den USA und anderen Dollar-Sklavenstaaten seit 1913 soll in den Eurostaaten ab diesem oder nächstem Jahr ein übernationales Währungszentralkommissariat die bisherigen nationalen Finanzministerien ersetzen. Und dies ausgerechnet zum Zeitpunkt, da es im Gebälk des amerikanischen Dollarimperiums gewaltig kracht und sich herausstellt, daß nur noch die 7 Euro-Zwerge Barroso, Merkel, Schäuble, Juncker, Nowotny, Rehn und van Rompuy an den Euro glauben müssen. Während „unsere“ Regierenden und die medialen Auftragskläffer die Euro-Wetterlage beflissen schönreden und schönschreiben, mehren sich seit Tagen und Wochen sehr ernst zu nehmende Finanz-Tsunami-Warnungen.

Hier einige Beispiele:

  • Im Laufe der vergangenen 12 Monate haben Hunderte amerikanische Spitzenkräfte (Executives) an der Wall Street gekündigt, Häuser in ländlichen Gegenden gekauft und sich von riesigen Aktienpaketen getrennt.
  • Mitte August wurde laut Reuters bekannt, die US-Regierung habe die 5 größten Banken (unter ihnen Goldmann-Sachs und Bank of America) vertraulich aufgefordert, Pläne zur Abwehr des drohenden finanziellen Kollapses auszuarbeiten.
  • Im Laufe dieses Jahres hat die US-Regierung gewaltige Mengen an Lebensmitteln und Munition gehortet und erließ Präsident Obama mehrere Executive Orders für den Fall einer „gesellschaftlichen Kernschmelze“ (Sprich: Soziale Unruhen und revolutionäre Entwicklung)
  • „Alles was wir wissen“, so der kritische Kolumnist Charles H. Smith, „ist, daß im Laufe der vergangenen 40 Jahre der Gesamtschuldenstand der USA von 2 Billionen auf 55 Billionen (das sind 55 Millionen Millionen!) USD geklettert ist und der Kollaps unausweichlich eintreten wird (…) aber warum verschweigt man dies dem amerikanischen Volk?“
  • Der frühere Weltbankmanager Richard Duncan im Interview mit CNBC: „Amerikas Bundesschulden von 16 Billionen USD eskalieren zu einer Todesspirale und könnten in eine Depression münden, die unsere Zivilisation nicht überleben würde…“ Der bekannte Wirtschaftspublizist Nouriel Roubini: „Die kommende Wirtschafts- und Finanzkrise wird uns härter treffen als jene des Jahres 2008: Bankschulden werden so hoch klettern, daß sie weder von den Pleitestaaten gedeckt werden können, noch die betroffenen Völker ein weiteres mal zulassen würden, daß Kosten und Risiko der Entschuldung auf sie abgewälzt werden. Unser Problem ist, daß uns die Lösungskaninchen ausgehen, die wir aus unseren Zylindern holen könnten…“
  • Dazu der britische EU-Parlamentsabgeordnete Nigel Farrage in „King World News“: „Die Zentralplaner (Globalisierer) wollen die Völker versklaven und einer neuen Weltordnung unterwerfen (…) Es droht ein ‚real dramatic banking collapse‘ (…) ‚the situation is horrifying‘.

Weitere Flammenzeichen an der Wand:

Gemäß „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ vom 15. August 2012 stiegen die Schulden italienischer Banken an die EZB auf 283 Milliarden Euro, jene Spaniens auf 375 Milliarden. Die Forderungen der Deutschen Bundesbank an die EZB – rund 730 Milliarden Euro – werden von Politik und Medien gerne verdrängt um die Lage zu beschönigen.

Warum kauft die Bundesbank am Markt nicht Gold, statt der EZB ihre Devisenreserven zu überlassen und in ihrer Werthaltigkeit höchst zweifelhafte Forderungen gegen eine Bankrotteurinstitution (EZB) aufzubauen? Das zu kaufende Gold müßte natürlich in Deutschland eingelagert werden und nicht in London oder gar bei der Federal Reserve in New York, wo über 3.000 Tonnen lagern sollen. Wetten, daß dort – wenn überhaupt – nur noch Erdäpfel lagern?

Laut „Rheinischer Post“ vom 17. August 2012 haben EU-Kommission und dt. Bundesregierung das finanzschwache Griechenland offenbar aufgegeben. Die EZB soll die negativen Folgen des Austritts auffangen, eine erneute Rettung des mit 300 Milliarden Euro verschuldeten Landes gilt als ausgeschlossen. Im Falle der Insolvenz Griechenlands müßte die EZB griechische Staatspapiere in Höhe von 40 Milliarden Euro abschreiben. Am 19. August legt die „Rheinische Post“ nach: „Die Debatte über eine Spaltung der Währunsunion nimmt an Schärfe zu. Viele Banken haben bereits ein Szenario für Athens Ausstieg aus dem Euro vorbereitet. Auch Finnland und Deutschland planen für den Ernstfall…“

Falls die Euro-Federal Reserve – auch EU Finanzkommissariat genannt – eingeführt wird, ist mit Sicherheit davon auszugehen, daß von deutschen und österreichischen Steuerzahlern weitere Milliardengeschenke an die bisherigen wie auch neuen Pleitestaaten erpreßt werden sollen, es sei denn, in Berlin und Wien käme es nach dem Muster von „Occupy Wall Street„, „Gerechtigkeit für Julia Timoschenko„, „Stuttgart 21„, zu Massenprotesten der Bevölkerung gegen Sparpakete für Inländer, steigende Arbeitslosigkeit und Preise, sinkende Renten und Sozialleistungen.

Als wäre die drohende Finanzkatastrophe nicht schon schlimm genug, kam kürzlich eine Studiengruppe britischer und amerikanischer Geopolitiker, Wirtschafts- und Finanzwissenschafter, zum besorgniserregenden Schluß: „(…) Wir fanden ein identisches Muster in unserem Verhalten gegenüber Schulden, Kreditvergabe, Geldschöpfung, daß deren Zusammenbruch sicherstellt“, so Chris Martinson, Arzt und früherer Vizepräsident eines US-Konzerns als Sprecher der Gruppe. Dieses Muster entspricht der Regel eines jeden Pyramidenspiels, dessen Gewinn zunächst exponentiell anwächst, bevor es schließlich zusammenkracht. Noch viel schlimmer ist, daß dieses Muster nicht nur im Bereich Wirtschaft und Finanzen, sondern auch bei unserem Umgang mit der Energie-, Lebensmittel- und Wasserversorgung Anwendung findet.

All diese Systembereiche könnten gleichzeitig implodieren.

Um die Zukunftsaussichten der Menschheit noch dunkler zu malen, melden sich seit einigen Wochen immer häufiger Kriegstreiber beiderseits des Atlantik, die ein für alle mal mit den „Schurkenstaaten“ dieser Welt aufräumen wollen: Die israelische Regierung – so „Maariv“ vom 15. August 2012 – geht davon aus, daß ein Angriff auf iranische Atomanlagen einen 30tägigen Konflikt nach sich ziehen würde. Zivilschutzminister Matan Vilana: „Unsere Analysen erwarten einen Krieg an mehreren Fronten, der einen Monat dauern würde.“ Er bestätigte die Einschätzung des Verteidigungsministers Ehud Barak, daß im Falle des Einschlags von hunderten iranischen Raketen pro Tag in Israels Städten, nur etwa 500 Israelis sterben würden. Es gebe deshalb keinen Anlaß zur Hysterie. Der Zivilschutz sei so gut vorbereitet wie nie zuvor.

Über die erwartete Zahl an iranischen Zivilopfern israelisch-amerikanischer Bomben- und Raketenangriffe schweigt sich die Medienmeute freilich aus. Aber spielen diese aus der Sicht der westlichen Wertegemeinschaft überhaupt eine Rolle?

Zur Erinnerung: In „Blue Print for Action“ (erschienen 2005 bei Putnam’s Sons, New York) bekannte Thomas Barnett, Chefpublizist der Globalisierer: „Jawohl! Ich nehme die vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: ‚Kill them!‘

Ich komme wieder! Euer Hagen

23 Antworten zu “Gastbeitrag: Hier spricht Hagen/4

  1. Das Prinzip „teile und herrsche“

    „Dem Gold verdanken wir die Arbeitsteilung und damit auch die Kulturgüter, denen wir uns erfreuen. Dem Gold aber verdanken wir auch wieder, dass von den geschaffenen Gütern der bei weitem größte Teil, und zwar das Beste, dem Schmarotzertum verfällt. Ist doch das Gold der Vater des Kapitalismus. Dank seinen körperlichen (Edelmetall) und seinen gesetzlichen Vorrechten (gesetzliches Zahlungsmittel) nimmt das Goldgeld eine Ausnahmestellung ein unter den Gütern, deren Austausch auf das Geld angewiesen ist. Das Goldgeld ist darum auch zum allgemeinen Sparmittel geworden, und der Sparer gibt es nicht wieder heraus, es sei denn, dass man ihm einen Zins verspricht. Früh oder spät verfällt aber alles Geld, das der Staat als Tauschmittel in Umlauf setzt, der Kasse irgendeines Sparers, sodass wiederum alles umlaufende Geld aus den Sparkassen kommt, also mit Zins belastet den Markt betritt, um seine Tätigkeit als Tauschmittel zu erfüllen. Diese Doppeltätigkeit des Geldes als Tauschmittel und als Sparmittel ist gegensätzlicher Natur und als Missbrauch des Tauschmittels zu betrachten. Dadurch, dass dem Güteraustausch nur verzinsliches Geld zur Verfügung steht, wird der Zins Vorbedingung der Warenerzeugung überhaupt.
    …So kam mit dem Gold und der Arbeitsteilung zugleich der große Friedensstörer, der Zins, auf die Welt. Die Arbeitsteilung an sich verlangt keinen Zins. Wer sollte da auch Zins zahlen und weshalb? Die Arbeitsteilung hätte also den Menschen allgemeinen Wohlstand bringen sollen, da sie ja kein Vorrecht einzelner, sondern allen Menschen zugänglich ist. Aber aus den Händen des Goldes empfing die Menschheit diese Götterkraft nur unter der Bedingung des Zinses, und damit auch der Trennung der Menschen in arm und reich. Als ob neidische Götter der Menschheit den Machtzuwachs nicht gegönnt, die Unabhängigkeitserklärung der Menschen vom göttlichen Gängelband gefürchtet und dem dadurch vorgebeugt hätten, dass sie nach dem Grundsatz „teile und herrsche“ den Zins als Spaltpilz in die Menschenfamilie eingepflanzt hätten!“

    Silvio Gesell („Ist der Bürger- und Völkerfrieden vereinbar mit der Goldwährung?“, 1916)

    Euro und Dollar sind deshalb Zinsgeld (fehlerhaftes Geld mit parasitärer – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion), weil sie wie alle anderen heutigen „Währungen“ gänzlich unreflektiert dem Edelmetallgeld der Antike nachgeäfft wurden. Und auch heute gibt es noch Äffchen, die den „Goldstandard“ anbeten.

    Der einzige wirklich stichhaltige Beweis Gottes (künstlicher Archetyp Jahwe = Investor) ist die Unfähigkeit seiner Untertanen, die Natürliche Wirtschaftsordnung zu verstehen:

    http://www.swupload.com//data/Das-Juengste-Gericht.pdf

  2. Pingback: Wochenrückblick 39/2012 | dagarser

  3. Reblogged this on longcolt and commented:
    Wieder einmal treffend zusammen gefasst!

  4. Von wo ist dieser Hagen eigentlich ausgebrochen?
    Der muss doch ein Praktikant der „ZurZeit“ sein, oder der „Krone“.

  5. Ein wirklich interessanter Artikel und unterhaltsam geschrieben. Leider auch ziemlich deprimierend wenn man bedenkt, dass wir alle in einem sinkenden Schiff sitzen. Der Auslöser des Wirtschaftsunwetters liegt ganz klar im System des Kapitalismus. Das System ist doch darauf aufgebaut, dass in gewissen zeitlichen Abständen alles kollabiert, nur um dann wieder von vorne damit zu beginnen.

    Ich arbeite zurzeit an einer neuen Idee für ein alternatives Wirtschaftssystem mit. Es handelt sich dabei um die Onlineplattform Green Dolphin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat finanziell benachteiligten Menschen einen Zugang zu Kapital zu ermöglichen. Damit versuchen wir zumindest einen kleinen Beitrag zu einer Verbesserung der Situation für Privatpersonen zu leisten bzw. ein Umdenken herbeizuführen.

    Es würde mich freuen wenn ihr mal auf unseren Blog (http://greendolphinblog.wordpress.com/) schauen würdet und uns sagt was ihr davon haltet. Für Anregungen und konstruktive Kritik haben wir immer ein offenes Ohr.

    • Der Auslöser ist nicht der Kapitalismus sondern hier der Staat. Diese alternativen Wirtschaftssysteme funktionieren alle nicht und schließlich wird der Staat oder der Staatskapitalismus alles übernehmen.

    • Wir haben es doch noch gar nicht mit Kapitalismus versucht. Der Staat regelt das Geld- und Bankwesen kaputt. Die Lösung ist die Rückkehr zum Marktgeld (also z. B. Gold) und die Abschaffung des Teilreserveprivilegs der Banken, so wie es die Österreichische Schule der Nationalökonomie schon lange fordert.

      • Zum Thema alternative Wirtschaftssysteme: Die Frage ist ob ein Wirtschaftssystem das nicht auf Gewinn sondern auf Verteilung aufbaut gegenwirken kann. Nicht Geldmittel horten sondern Geld als Tauschmittel verwenden.

        Eine Rückkehr zum Marktgeld halte ich auch für eine gute Lösung. Nach diesem Prinzip funktioniert auch das System bei Green Dolphin. Die Grundidee dahinter ist weg vom Geld mit Verzinsung hin zum Geld das in die reale Marktwirtschaft einfließt. Denn Zins und Zinseszinsen werden durch Wiederaufnahme von neuen Schulden finanziert. Zinsen die bezahlt worden sind basieren auf Schulden, d.h. der Schuldenstand wird größer und die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter.

        • Der Kapitalismus ist eigentlich kein System sondern ergibt sich aus der Zusammenarbeit freier Menschen.

          Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass jemand Geld hortet. Mit Ausnahme von Dagobert Duck tut er das ja nicht als Selbstzweck, sondern um es später auszugeben.

          Auch in einem isolierten Haushalt bringt Kapital Zinsen. Wenn Robinson Crusoe einen Fischvorrat zusammengespart hat, kann er diesen Aufzehren während er ein Netz knüpft. Mit dem Netz kann er dann mit weniger Aufwand Fische fangen als mit bloßen Händen.

          Wenn Freitag hinzukommt und auch ein Netz haben will, hat er es einfacher: Er braucht nicht erst einen Vorrat anzusparen, sondern kann Robinson um einen Fischkredit bitten. Zins und Tilgung kann er dann locker bedienen, weil seine Arbeit durch das Netz viel effizienter ist. Die Armen profitieren also vom Kreditwesen.

  6. Wenn hier immer wieder von Schulden geschrieben wird und Horrorgeschichten aufgetafelt werden dann sollte man sich mal überlegen dass neben jedem Schuldenstand ein Guthaben steht.Die Summe aus Schulden und Guthaben ist stets Null.

    Vielleicht soll man wirklich nicht nur über außergewöhnliche Schulden nachdenken sondern auch über außergewöhnliche Guthaben – die nicht durch ehrliche Arbeit angehäuft wurden sondern ausschließlich durch Guthaben und Zinsen auf diese.

    Die Geschichte wiederholt sich immer wieder wenn auch auf unterschiedliche Weise. Zuviel Ausbeutung und Reichtum auf der einen Seite hat stets eine Revolution hervorgebracht. Vielleicht ist es wieder Zeit für radikale Änderung, dabei muss ja nicht gleich Blut fließen aber die Tränen der Superreichen wäre auch gut.

    Weil jemand die Bolschewiki oben erwähnt hat dann soll er auch tiefer schürfen warum diese überhaupt solche Macht und Wut bekamen. Weil der russische Zar das Volk hungern ließ ?

    Wir brauchen keinen totalen Sozialismus , aber wir brauchen eine soziale Ordnung und wenn die zerstört wird gibt es Unruhen.

    • Ja wunderbar! Wir haben Guthaben und die liegen auf der Bank oder sonstwo. Die Pläne der EU sind bereits bekannt. Es soll nämlich Zwangsanleihen auf diese Guthaben geben und dann sind wir wieder pari. Schöne Idee, lieber Jörg aber die hat leider schon wer anderer gehabt.

    • Zinszahlungen sind genauso freiwillig vereinbarte Verträge, wie alle andern auch. Und es gibt keine Investition ohne Ausfallrisiko.

      Ludwig von Mises schrieb in die Wurzeln des Anti-Kapitalismus:
      „Wenn die trägen und gleichmütigen Nachkommen nicht in Bedeutungslosigkeit zurücksinken und trotz ihrer Unfähigkeit vermögende Leute bleiben, so verdanken sie ihren Wohlstand den Institutionen und politischen Maßnahmen, die als antikapitalistisch bezeichnet werden müssen. Sie ziehen sich zurück von dem Markt, auf dem es kein anderes Mittel gibt, den erworbenen Reichtum zu bewahren, als ihn im scharfen Wettbewerb mit jedermann, mit den bereits vorhandenen Firmen, so wie auch mit neuen, praktisch unbemittelten Wettbewerbern, täglich neu zu erwerben. Indem sie Staatspapiere kaufen, fliehen sie in den Schutz der Regierung, die ihnen verspricht, sie gegen die Gefahren des Marktes, auf dem Unfähigkeit mit Verlusten bezahlt werden muß, zu schützen.“

  7. Denkende Menschen – also die Freien Bürger – haben schon lange die Zeichen an der Wand gesehen und sich entsprechend vorbereitet. Jeder, der nur irgendwie kann, hat eingelagert was und wie er konnte.

    Das Allerwichtigste aber wird es sein – wie bei jedem tödlichen Angriff – den Willen zum Überleben zu bewahren. Immer auf der Hut sein und nie dem Angreifer einen Friedensvorschlag glauben. Seit mehr als 1600 Jahren Menschheitsgeschichte kann man diese Lug- und Truggeschichte, die die Leichtsinnigen immer alles kosteten (oft einschließlich ihres Lebens) nachverfolgen. Ob es die Bürger von Jahtrib (heute Mekka) waren, die von Mohammeds Leuten und ihm selber niedergemetzelt wurden, oder von den »Friedens- und Demokratiebringern«, die ja in Vietnam und im Irak so friedlich eingefallen sind – überall nur Tote, Verkrüppelte, Tod, Verderben und Hungersnot. Sie glauben, daß das alles nur Panikmache ist? Haben Sie schon die »friedlichen Bolschewiken« von 1917 bis 1923 in der nachmaligen Sowjetunion vergessen? Auch die verwendeten Hunger als Waffe! Über 100 Millionen Tote hat diese »Befreiung vom kapitalistischen Joch« gekostet,

    Alle haben immer nach der Weltherrschaft gestrebt – Augen auf! Wir sind wieder so weit. Seien Sie vorbereitet, seien sie realistisch. Pflegen Sie Ihren Willen zum Überleben! Denken Sie selbst!

  8. …..der amerikanische Lebensstandard, war schon immer auf einem Pyramidenspielsystem aufgebaut und die Kosten dafür, übernahmen immer schon die Anderen – wenn nötig, dann halt unter irgendeinem Vorwand, gegen diese bösen Uneinsichtigen, Krieg zu führen.
    Schon immer wussten amerikanische Machthaber um die Gefahr des Rechtes der Bürger, Waffen zu besitzen und zu tragen, denn genau dafür wurde es geschaffen: Wenn böse Politiker in Washington uns böses wollen, dann können wir uns wehren und genau dieses Wissen ist es, warum die NRA so stark im Volk verankert ist.
    Es gibt auch in den USA eine bundesstaatliche Miliz, die Nationalgarde, neben der Armee, auch mit gutem Grund.
    Genau dieses Wissen ist es, warum die Schweizer lieber eine Armee sind als eine haben…..schon gar keine Fremde!
    Es erübrigt sich natürlich, den Gedanken der Berufsarmee und der privaten Waffen in diese Richtung weiter zu verfolgen, denn nur ein Idiot erkennt nicht, was unsere europäischen Regierungen bewegt, in diese Richtung zu gehen.
    Das Pyramidenspiel wird bald zusammen krachen und sichtbar machen, dass für den Durchschnittsmenschen die Globalisierung nicht von Vorteil ist, sondern nur für die Drahtzieher des Spieles und ihre Polithandlanger, mit ihren willigen bezahlten Meinungsmacher Medien.
    Ob die Masse daraus je etwas lernen wird, wage ich aber trotzdem zu bezweifeln….

    • Globalisierung bedeutet Freihandel und damit Arbeitsteilung über Staatsgrenzen hinweg. Ohne Arbeitsteilung gäbe es keine Zivilisation und schon gar keinen Wohlstand. Der EU-Zentralismus ist eine ganz andere Baustelle. Freihandel kann auch zwischen unabhängigen Kleinstaaten funktionieren. Vermutlich würden die im eigenen Interesse sogar weniger eingreifen.

      • natürlich , dann hätten wir 100 verschiedene Standards, 1000 unterschiedliche Gesetzte und Vorschriften und 10 000 verschiedene Meinungen in Konflikt mit den asiatischen und arabischen Kontrahenten.
        Europa muss mit einer Stimme sprechen und zwar mit einer kräftigen Stimme.So wie die Vereinigten Staaten von Amerika.Auch da gibt es Zentralismus wo es notwendig ist, auch da gibt es Bundesbehörden.
        Schon im Straßenverkehr merken wir doch wie noch geteilt Europa ist, bei jeder Landesgrenze muss man sich neu orientieren und wehe man vergißt dass in der Schweiz ein Tempolimit besteht oder dort irgendwo anders Parken verboten ist.
        Während Unternehmen und Konzerne die Globalisierung ausnutzen, können nicht Sozialstandards und heimische Gesetzte in lokalen Grenzen schützen, sie werden bei Kleinstaaterei einfach umgangen, die Firmenzentrale eben verlegt und so weiter.
        Aber genau das wollen die doch. Die Staaten gegeneinander ausspielen und länderübergreifend Geschäfte machen. Eine zentrale starke Verwaltung könnte da eben hinderlich sein.

        Der Freihandel und die Arbeitsteilung die Du erwähnst bedarf erst recht gemeinsamer rechtlicher Rahmenbedingungen und Standards und kein Wirrwar aus Einzelvorschriften jedes Klein und Zwergstaates.
        Schon allein der Euro hat die Unternehmen von Währungsrisiken und Kurschwankungen entlastet und entlastet auch die Rechnungsführung.

        • Standards bilden sich auch ohne zentrale Planung. Es gibt z. B. kein asiatisches Internet das nicht mit dem deutschen oder französischen Internet spricht, ohne dass die UNO dafür Expertengremien einberufen musste.

          Solange der Staat nicht eingreift, bildet sich auch Geld spontan aus dem Tauschhandel heraus. Gold- und Silber-Münzen sind früher überall angenommen worden, egal welcher Herrscher darauf aufgeprägt war. Mit dem Goldstandard brächten wir keine EZB und keine Währungspolitik, und wir bräuchten keine Angst vor Inflation haben.

          Grade Kleinstaaten können es sich keine bürokratische Gängelung leisten, weil sie vom Austausch mit den Nachbarn leben. Sie müssen für Ausländer attraktiv sein und dürfen sie nicht durch Vorschriften vergraulen.

          Die angeblichen „Sozialstandards“ sind gar nicht sozial, sondern sie behindern freiwillige Verträge. Die Mindestlöhne in Südeuropa sind geradezu ein Verbrechen an der dortigen Jugend mit ihrer hohen Arbeitslosigkeit.

          • Standards „bilden „sich nie, sie müssen vereinbart werden und das Internet entstand weil eine US Universität den Standard vorgegeben hat.
            Was wollen wir zum Beispiel beim Baurecht für einen Standard vereinbaren ? Den „Liberalsten “ d.H. nach dem Land wo jeder bauen kann wie er will auch auf Kosten der Sicherheit wie in Ägypten oder wollen wir eine Mindestsicherheit die nicht so billig ist aber welche dann bitte ?
            Würden wir das so machen würde jeder Wettbewerb nur nach unten funktionieren, der am billigsten kann bekommt den Zuschlag. Sicherheitsstandards , ja welche denn ?

            Wollen wir bei Elektroartikeln uns den asiatischen Billigstandards anpassen ( wo wir dann wegen mangelnder Isolierung eine gewischt bekommen ) oder halten wir den hohen VDE Standard mit CE Zeichen ?
            Nein das muss schon in einem Marktgebiet festgenagelt werden und zwar verbindlich.

            Was den Gold und Silberhandel angeht, wieso brauchen wir dann keine EZB oder keine nationale Notenbank ?
            Willst Du beim Bäcker einen Nugget hinlegen oder Dein Eigenheim mit einer Tonne Gold ohne Kredit und Förderung finanzieren ?
            Nein wir brauchen doch – Banknoten mitsamt den bargeldlosenn Zahlungsverkehr.Und die Golddeckung der Banknoten muss gewährleistet sein, aber wer macht das ?Wer überwacht das ?
            Ob eine Golddeckung der Weisheit letzter Schluß ist ist auch noch diskussionswürdig.Aber anderes Thema.

            Kleinstaaten können nicht bürokratisch sein aber Große doch ?
            Sind die USA und Kanada bürokratisch ?

            Sozialstandards sollen ja gerade sogenannte „freiwillige “ Vereinbarungen verhindern, wenn nämlich die „Freiwilligkeit “ gar keine ist sondern unter wirtschaftlichen Zwängen geschieht.Die Ursache für die Arbeitslosigkeit sind jedenfalls keine Mindestlöhne, das haben zahlreiche Studien bewiesen. Es wird nämlich gern übersehen das Mindestlöhne auch für Kaufkraft sorgen und damit wieder für Arbeitsplätze.Kein Unternehmer investiert und stellt Leute ein wenn er nicht weiß ob er sein Produkt /Dienstleistung verkaufen kann.Die Frage nach der Rendite kommt erst danach und die hängt nicht nur von den Löhnen ab. Bei meinem ehemaligen AG waren die Lohnkosten gerade mal 7 % der Gesamtkosten und trotzdem hat er hier dicht gemacht – kein Absatz weil der Markt übersättigt war und hier keiner Geld hatte um Gebäudesanierung zu betreiben.
            Unsere niedrigen Löhne im Osten haben uns nichts genützt, der produziert jetzt mit unseren Maschinen in BaWÜ im Hochlohnländle – mehr Umsatz -weil mehr Bauvorhaben und die Menschen dort Geld für energetische Gebäudesanierung übrig haben.

            • Die Softwareentwickler hatten von keiner Behörde den Auftrag bekommen, einen Standard zu entwickeln. Sondern einer fing von sich aus an, bescheiden ein „Request for Comments“ an seine Kollegen zu schreiben. Die Internet Engineering Task Force (IETF) welche heute den Internet-Standard verwaltet, ist Meilenweit von einer offiziellen Organisation wie der ISO entfernt. Sie ist eher eine Arrt Wikipedia und bringt auch schon mal Aprilscherze als Standards heraus.

              Die BRD und die Deutsche Bundespost wurden bei der Entwicklung des Internet gar nicht gefragt. Jedes Land könnte theoretisch eine eigene Task Force gründen, die genauso gut legitimiert wäre, wie die IETF. Trotzdem kümmert das die Internetnutzer nicht weiter.

              Der Staat muss nicht unbedingt Sicherheitsvorschriften für Gebäude machen, solange die Haftung geregelt ist. In vielen Bereichen schreibt der Staat nur vor, dass Sicherheit „nach dem Stand der Technik“ gewährleistet sein muss. Wem die staatlichen Tests nicht reichen, kann eigene machen, und z. B. Dampfkessel auf ihre Druckbeständigkeit prüfen. So ist der TÜV entstanden.

              Die Zentralbanken sind gerade gegründet worden, weil die Banken betrügerischerweise nur eine Teilreserve halten: Die Zentralbank soll einspringen, wenn es einen Bankrun auf eine Bank gibt.

              Es gibt keine wirtschaftlichen Zwänge allenfalls wirtschaftliche Notwendigkeiten, weil die Erde kein Schlaraffenland ist. Dadurch dass wir alle Essen müssen, um zu überleben, übt der Lebensmitteleinzelhandel nochl lange keinen Zwang auf uns aus.

              Um zu sehen, dass Mindestlöhne entweder unwirksam sind oder zu Arbeitlosigkeit führen, braucht man keine empirische Untersuchung, sondern lässt sich praxeologisch schließen.

              Hinter den Kaufkraft- und Nachfragetheorien steckt letztlich die Illusion, dass man sich reich konsumieren kann. Wenn also Robinson Crusoe mit seinen mühsam gefangenen Fischen einen Hund aufpäppelt, müsste er demnach das Fischereiwesen ankurbeln, bis schließlich ein stattlicher Fischkutter in seiner Bucht steht. In Wirklichkeit kann er den Fischkutter nur bauen, wenn er dabei nicht verhungert und ihm genug Arbeitskraft für diese Aufgabe bleibt.

  9. Man sollte nicht gleich den Teufel an die Wand malen.
    Panikmache hilft genau so wenig wie krampfhaftes wegschauen aber wer mit offenen Augen und klarem Verstand durch die Welt geht wird schon die richtigen Schlüsse gezogen haben und sich entsprechend vorbereiten.
    Der Rest der Menschen die gedanklich in der rosaroten Seifenblase leben oder sich nur über die 3 „F“ gedanken machen (Fressen, Ficken, Feiern) sollen halt dann die Konsequenzen ihres nicht handelns und nicht nachdenkens ausbaden.
    Wer sich zum Beispiel heute noch für den persönlichen Konsum in den Schuldenstrudel wirft dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

    In diesem Sinne…seid vorbereitet!

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