Grüne Visionen

In einem Interview mit der Tageszeitung Die Presse hat der Grüne Europaabgeordnete Ulrike Lunacek (aka Jack Luna) ganz interessante Aussagen getätigt, hier ein paar Beispiele:

Auch wir Grüne, die prononcierteste Europapartei, sind in vielen Punkten kritisch. Mit Griechenland und dem Euro ist es aber etwa so wie mit einem Haus, in dem in einer Wohnung ein Wasserschaden entstanden ist. Die Reparatur kostet viel Geld. Die Leute, die darin gewohnt haben, sind ebenso daran Schuld wie die Nachbarn darüber, von denen das Wasser eingedrungen ist.

So sieht das also die „prononcierteste Europapartei“ (als ob das eine Auszeichnung wäre). Logisch: Wenn mir der Waschmaschinenschlauch platzt und das Wasser in die unter mir liegende(n) Wohnung(en) dringt werden die Nachbarn ihre Mitschuld ganz sicher einsehen. Selten so einen Blödsinn gelesen.

Wir haben unter meiner Federführung ein programmatisches Papier unter dem Titel „Vereinigte Staaten von Europa“ entwickelt. Das werden wir ab November mit der Bevölkerung diskutieren. Wir werden den Versuch eines neuen Diskurses starten. Die Vision von Vereinigten Staaten von Europa ist wichtig.

Seit wann diskutieren die Grünen? Außerdem: Die „Vereinigten Staaten von Europa“ gibt es bereits, dieses Konstrukt heißt EU. Da muß man nichts neu erfinden, man sollte sich vielmehr auf die Ursprünge dieser EU besinnen, die Europäische Wirtschafts Gemeinschaft. Das ist für die Grünen natürlich eine Horrorvision, denn davon haben die ja bekanntlich keine Ahnung. Somit sind die „Vereinigten Staaten von Europa“ nach Vorstellung der Grünen nicht „wichtig“, sondern eine gefährliche Drohung.

(Frage:) Und die Fiskalunion, die gemeinsame Kontrolle nationaler Haushalte?

Auf jeden Fall. Aber wir sollten nicht nur einseitig sparen. Wir brauchen solide, solidarische Haushalte. Und es muss in Richtung einer Steuerharmonisierung gehen.

Ja, Kontrolle nach Vorbild des Obersten Sowjets, da strahlen die Augen der Grünen.

Aber es stimmt, dass wir manchmal zu wenig in der Debatte vorkommen. Wir können etwas bewegen, wie etwa bei der Ratifizierung des ESM. Aber das müssen wir als eigene Marke auch endlich transportieren.

Ja bitte, liebe Grüne, transportiert das möglichst öffentlich, hängt euch den ESM gut sichtbar über! War eine ganz solide Leistung, das soll ja nicht in Vergessenheit geraten.

Das beste zum Schluß:

Ja, vor allem die inhärenten Nationalismen müssen wir überwinden. Die Nationalstaaten in ihrer heutigen Form abzuschaffen beziehungsweise die nationalen Regierungen in eine zweite Kammer der EU zu integrieren, wo sie mitentscheiden, das wäre das Ziel. Die Nationalstaaten werden aber sicher noch einige Zeit weiterbestehen.

So, damit ist die Katze aus dem Sack, der Schritt nicht zu den „Vereinigten Staaten von Europa“ sondern zur Ratifizierung der EUdSSR. Ich bin schon auf das europäische Sibirien gespannt, wenn diese Grüne Vision eintritt werde ich nämlich mit Sicherheit dort enden. Ernsthaft: Die Abschaffung des Nationalstaates ist keine Vision sondern Hochverrat, ganz klar und einfach! Was macht man eigentlich mit Hochverrätern?

Und noch eine kleine Anmerkung, paßt zwar nicht zum Thema „Europa“, wirft aber ein bezeichnendes Licht auf den österreichischen „Chef-Aufdecker“ der Grünen, Peter Pilz: Der selbsternannte Saubermann wohnt – ganz standesgemäß – in einer Sozialwohnung und zahlt dafür stolze € 147,13, bis vor kurzem immerhin € 66,18 Mietzins. Schön für ihn. (Quelle)

38 Antworten zu “Grüne Visionen

  1. „Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.“

    Konfuzius

    Der Fehler „Europäische Währungsunion“ entstand aus dem Gedanken, „dass Staaten, die eine gemeinsame Währung haben, nie Krieg gegeneinander führen“. Dieser Gedanke war schon der zweite Fehler; der erste Fehler bestand darin, sich gar nicht bewusst gemacht zu haben, was eine Währung ist und woraus Kriege entstehen. Wäre man sich dessen bewusst gewesen, hätte man zuerst die nationalen „Währungen“ in echte Währungen (konstruktiv umlaufgesicherte Indexwährungen) umgewandelt, die nationalen Bodenrechtsordnungen korrigiert und den zollfreien Handel (Freihandel) zwischen den europäischen Staaten eingeführt. Der dauerhafte Frieden wäre dadurch bereits gesichert gewesen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/04/krieg-oder-frieden.html

  2. Pingback: Wochenrückblick 40/2012 | dagarser

  3. Die EU-Hetze nervt und keine Grenzen sind eine schöne Sache, aber in manchen Punkten läuft durchaus schon einiges schief, mehr Föderalismus wäre wünschenswert.

  4. Erst die Abschaffung des Individuums hat die Möglichkeit geschaffen in Deutschland so einen Scheiß zu produzieren!
    Erst wenn ich weiß wer ich bin und ich mich nicht in einem sogenannten Kollektiv verstecke kann, bin ich ein produktives Mitglied der Gesellschaft.
    Denn nur als selbst denkendes Individuum kann ich erkennen dass das was mir von „Oben“ erzählt wird zum Wohle der Gesellschaft ist oder nicht.
    Dies ist meiner Meinung nach auch auf Länder und Staaten anzuwenden. Erst wenn die Entscheidungen nicht mehr nur das Land sondern den Staat betreffen sollten diese von einem Gesetzesrahmen umfasst sein der für alle Länder gilt. Das selbe gilt dann auch für einen Staatenverbund.
    Auch hier gilt das Prinzip unseres §1 GG., das die Entscheidungsfreiheit der einzelnen Ebenen nur so weit geht wie diese nicht die nächste beschränkt. Wichtig dabei ist das Gesetze von der kleinsten Ebene an gemacht werden. Nur so ist meiner Meinung nach gewährleistet das Entscheidungen nicht an den Bürger vorbei getroffen werden.
    So manch Einer mag sagen dass sei zu einfach gedacht. Ich finde manchmal ist es einfach!

    Wir brauchen gemeinsame Gesetze in Europa! Aber nicht so wie sie im Moment erlassen werden. Hier wird gerade das Individuum namens Nationalstaat abgeschafft. Gerade dies ist der Fehler! Nur eine Gemeinschaft aus Staaten die sich ihrer Stärken bewusst sind können zusammen eine produktiven Bund bilden.
    Wir sehen doch gerade was passiert wenn die Einzigartigkeit der einzelnen Staaten verwischt wird und alles über einen (EU-) Kamm geschert wird.

    Wir sollten nicht nur uns Menschen, mit unseren verschiedenen Stärken und Schwächen tolerieren, sondern ebenso unseren Nachbarn in der Form seines Staates. Die Stärke die ich habe gleicht die Schwäche meines Gegenüber aus und umgekehrt.

    Europa ja, aber nicht so wie es momentan gestaltet wird!

  5. Was macht man mit Hochverätern ? Wirklich so wie früher…. ? Rübe ab ?

    Würdet ihr das auch mit Helmut Kohl machen und allen anderen von der CDU und FDP die an Europa gebaut haben ?
    Also echt , hier hat man nur noch Schaum vorm Mund.

    Wenn ich das alles lese bin ich überzeugter denn je dass das Nationalgetümel endlich sein Ende findet. Dieser verdammte Nationalismus hat uns in Weltkriege geritten. Deutsche gegen Franzosen,Arier gegen Juden, Südstaaten gegen Nordstaaten… Hurrra ! Auf dem Feind .

    Ich habe nichts gegen Heimatverbundenheit . gegen Traditionen, gegen Bewahren des Kulturerbes, aber ich brauche keinen Nationalstolz, keinen Nationalstaat.
    Ich bin anatomisch genauso aufgebaut wie ein Franzose,ein Engländer ich bin ebenso ein Mensch wie ein Österreicher, ich spreche nur eine andere Sprache und habe einen anderen Wohnort, ansonsten unterscheidet mich nichts von anderen.
    Warum kann ich nicht in einer großen Gemeinschaft leben ? Auf dieser kleinen Kugel im Universum, die wir Erde nennen ?

    Warum schaffen das die Amerikaner obwohl dort ein Sammelsurium von nationalitäten und Sprachen existiert sagen die “ Wir sind die USA „

    • in den Weltkriegen ist es sicher nicht um Nationalismus gegangen – damit konnte man halt die Massen aufstacheln, das geht mit anderen Motiven aber auch. Wenn mit Südstaaten gegen Nordstaaten der Bürgerkrieg in den USA gemeint sein sollte – wo gings da um Nationalismus?
      Die Amtssprache (und am meisten verbreitete Umgangsprache) in den USA ist Englisch, das erleichtert einiges. Nationalstaaten allein machen noch keinen Krieg – bei der Abstimmung über den EU-Beitritt Österreichs war keine Rede von Vereinigten Staaten von Europa …

      • Richtig erkannt dass die Ursachen für die Weltkriege nicht der Nationalismus allein war, aber er hat sie erst möglich gemacht.
        Hätte Hitler ohne Nationalismus wegen der „Wiedergutmachung wegen der Schmach von Versailles “ das deutsche Volk so manipulieren können ?
        Oder wie sind sie singend und trommelnd für den Kaiser und fürs Reich gegen die „Franzmänner“ gezogen 1914 ?
        Oder die Japaner für Japan und ihren Kaiser ?

        Tatsächlich war auch im US Bürgerkrieg ein gewisser Anteil an Nationalismus und Lagerdenken dabei, natürlich.Jeder hielt sich für die echten wahren Amerikaner, ok aber dies Beispiel war nicht das Beste. es sollte nur verdeutlichen wie Massen manipuliert werden und veranlaßt wurden fanatisch aufeinander zu schießen.
        Richtig ist dass eine gemeinsame Amtsprache vieles erleichtert,das hat natürlich auch in den USA viel zur Einheit beigetragen, obwohl dort auch spanisch weit verbreitet ist.
        In Kanada beispielsweise wird sehr viel französisch gesprochen neben der englischen Amstprache.Kanada hat aber international eine Regierung, die es vertritt.

        Allerdings wollen wir aber auch nicht übersehen dass in der heutigen modernen Zeit die Sprache nicht da zentrale Problem ist. Im Tourismus gibt es kaum Schwierigkeiten, in der Wirtschaft sowieso nicht und auch das englisch wird zunehmend von der jungen Generation als Sprache angenommen und beherrscht.Daneben gibt es heute genug Computersoftware zu Übersetzungen, was vor 100 Jahren unvorstellbar war für einfache Leute.

        Aber nochmal um nicht mißverstanden zu werden:

        Ich habe kein Problem wenn Österreicher, Bayern oder Dänen ihre Kultur, ihre Traditionen, Bräuche und ihre Landschaft lieben. In Deutschland gibt es zum Beispiel ( sogar schon in der DDR !) autonome Kulturen die respektiert werden , etwa die Sorben.http://de.wikipedia.org/wiki/Sorben

        Was aber unausweichlich sein wird im Rahmen der Globalisierung und des Wettbewerbs der Wirtschaftsblöcke ist eine gemeinsame Steuer, Finanz und Wirtschaftspolitik und ein gemeinsames Auftreten auf internationaler Bühne.
        Ich muss mich nicht als Deutscher festnageln lassen, das Prädikat habe ich nur durch den Zufallsort meiner Geburt erhalten und ist im Grunde wertlos.Theoretisch könnte ich jede Staatsbürgerschaft annehmen, könnte überall ansiedeln und heimisch werden.

        Wenn europäische gemeinsame Politik wirksamer und besser ist als nationale Kleinstaaterei dann sollen es die Europäer machen.
        Ob die Grünen dafür immer die besten Rezepte haben darüber kann man immer trefflich streiten, ich glaube es nämlich auch nicht.
        Aber der Weg ist richtig den wir gehen müssen.

        • Danke Jörg,

          Jetzt weis ich dass ich die Kommunisten zu recht fürchte.
          Gerade Ihr Kommunisten (auch wenn ihr euch zu Stalin (Hitlers guten Freund und Kriegsauslöser) oder Mao, zur Anachie oder zu Lenin bekennt – Kommunismus ist es immer!).

          Du legst dir das LINKE Weltbild so zurecht, als ob das anzustreben wäre. Du bist intelligent und gleichzietig frönst du der dümmsten Idologie auf diesem Planeten! (Auch die HitlerPartei war eine LINKSPartei)! Du mißachtest die 200 000 000 Ermordeten dieser Idologie.

          Jörg ich verachte Dich! Du bist einer von den Typen die einen verrückten Hitler den Aufstieg ermöglichten, Du gehts mit Begeisterung zusammen mit CHE zu den Exekutionen, Du ziehst mordend als Roter Chmer durch den Jungel, und weil du zufällig in Europa zuhause bist, bist du ein Fan von RAF und anderen Mördern! Auch wenn du es dir nicht eingestehst, aber du bist ein Verbrecher – Ein Verbrecher am Volk und an der Heimat.

          Du willst das zerstören, was die Stärke der Wirtschaftsnation ausmacht! Das Nationaldenken! Den Stolz auf die eigene Leistung.

          Und wofür willst du das eintauschen?? Für ein System das mordet, das keine freie Meinung kennt und immer und überall VERSAGT hat.

          Daken Jörg, Du machst es mir leichter, auf euch Scheißkummerl zu schießen, wenn IHR den Bürgerkreig anzettelt! Und das werdet IHR tun.

          • Genau Dein Scheiss Nationaldenken hat Hitler hochgebracht und Dein Haß der in diesem Beitrag durchknallt passt zu den braunen Horden denen Du wohl angehörst. Hast wenigstens heute Deine kackebraune Uniform gebügelt ?

            Ich bin Sozialdemokrat , einer von denen die den Mut hatten Hitler abzulehnen und dafür ins KZ gingen, während ihr kleinbürgelichen Kriegsschreier und Nationalgroßmäuler ihn hochgejubelt habt und Beifall geklatscht habt für die nette Reichskristallnacht.

            Vielleicht kommt der Tag wo ihr wieder Sozialdemokraten ins KZ befördern wollt aber dann wirst Du in meine Mündung gucken, aber nur ganz kurz, verlaß Dich drauf Du Nazi.
            Hier sind doch einige total Gaga und so rechtslastig dass sie auf der Straße schleifen .

            Macht euer Nationalgedödel alleine und weidet euch an euren eigenen Fürzen, auf dieser Basis diskutiere ich nicht weiter !

            • Auch wenn ich nicht damit rechne noch eine Antwort von Dir, Jörg, auf meine Frage zu bekommen, möchte ich sie dennoch stellen. Warum fühlst Du dich durch die in meinen Augen unnötigen und beleidigenden Aussagen von „Porscheraser“ so verletzt und bläst mit Deiner Antwort in des selbe Horn? Mir kommt es vor als das Du es als Möglichkeit nimmst Dich aus der Diskussion zu entfernen.
              Das finde ich schade!

              • Danke für Dein Mitgefühl aber ich kenne deratige „Diskutanten“ zur genüge. Alles was nicht rechts von denen steht ist ein Anhänger von Mao, Che und Stalin und will mordend und sabbernd durch die Gegend ziehen….. und hat noch 200 000 000 auf dem Gewissen..
                Ich bin noch lange kein Kommunist, ich hasse diese Leute ebenso wie Du vielleicht ,umso verletzender ist es mit diesen verglichen zu werden.

                Ich diskutiere gerne aber nicht wenn es derart persönlich zugeht dass einer ohne dass es ein Veto gibt, derartigen Scheiss absondert „mich verachtet “ weil er nicht mit meiner Meinung umgehen kann oder geistig nicht mal kapiert was ich zum Ausdruck bringen will.

                Ich bin gegen überzogenen Nationalstaatlichkeit, bin Europäer in einer Zeit der Globalisierung und dem Wegfall der Grenzen-
                Ich habe lange genug in einem kleinkarierten Staat leben müssen hinter einer Mauer , der auch ein künstliches Nationalgedödel schaffen wollte und mir einreden wir wären die Größsten.
                Ich weiß auch noch wie sie vor 45 in Deutschland dachten sie wären die Größsten und die einzig Wahren.Bis sie wieder im Dreck lagen.
                Deshalb bin ich dagegen dass wir wieder virtuelle Mauern hochziehen und uns hinter Nationalstaaten verschanzen anstatt länder – und ideologieübergreifend an den wirklichen Problemen der Welt zu arbeiten. Legalwaffenbesitz wäre eines, wenn auch ein kleines.

                Wer das nicht kapiert und mir vorwirft ich würde den Kommunsimus wünschen , der hat sie nicht alle, sorry .

                • Ich bin selber einem Georg Bush näher als einem Oskar Lafontaine. Dies damit Sie meine politische Ausrichtung nicht falsch verstehen. Auch wenn wir in den wenigsten Dingen Übereinstimmung finden werden, so denke ich das ich auf Grund der von Ihnen getätigten Aussage eher damit rechne das Sie erkennen das auch Ihre Worte nicht die richtigen waren.
                  Wie sie richtig sagten ist falscher Nationalstolz das Problem. Ich bin mir aber sicher das wenn man mit der Nation in der man lebt Positives gestaltet auch stolz darauf sein kann. Somit ist für mich Nationalstolz nicht automatisch eine schlechte Eigenschaft. Es ist wie mit Schusswaffen. Die Schusswaffe ist ein toter und seelenloser Gegenstand. Erst der, der sie aufnimmt entscheidet ob er Gutes oder Böses damit tut! .

                  • Endlich einmal eine vernünftige Antwort, Danke. Hier kommen wir der Sache doch sehr nahe.
                    Falscher Nationalstolz ist das Stichwort oder ich sage übertriebener Nationalstolz.
                    Das genau meinte ich wo ich sagte dass es mißbraucht wurde und die Völker immer wieder in Elend getrieben hat.Wäre es nicht besser darauf zu verzichten oder die Wertigkeit nach hinten zu stellen ?
                    Würde das nicht sogar Vorurteile abbauen und alte Gräben zuschütten – so wie wir bei den Polen oder bei den Franzosen ?

                    Aber worauf ist man den stolz ? Dafür dass man zufällig innerhalb eines Landes geboren ist,obwohl man darauf nicht den geringsten Einfluß hatte ?
                    Warum soll ich stolz sein ein Deutscher zu sein ? ich wäre genau so stolz wenn ich ein Franzose wäre oder ein Amerikaner und was genau habe ich davon ?

                    Stolz sein kann man nur auf seine eigene Leistung , betone eigene – weil man es selbst geschaffen hat. Wieso bin ich dann stolz auf die Leistungen anderer Deutscher ?

                    Es ist wie bei einem Fußballverein. die Zuschauer spielen selber nicht ,trainieren nicht mal mit,aber sie sind stolz eben Borussia Dortmund ( beliebig veränderbar) anzugehören oder wenigstens anzufeuern, und einige wenige glauben das auch durch Gewalt gegen andere Fans ausdrücken zu müssen.
                    oder Muslime sind stolz Allah anzubeten nur weil sie zufällig diese Religion pflegen und da geboren sind.Wozu sind die stolz ?

                    Ich könnte auf das alles verzichten und habe eben kein Problem mich als Europäer zu fühlen und mir wäre es wurscht ob mein Präsident gerade Portugiese oder Engländer oder gar Österreicher wäre, solange er meine Interessen hauptsächlich vertritt.Nur das ist wichtig .

                    Man kann durchaus seine heimatlichen Bräuche pflegen, man kann seine Berge oder das Meer lieben und pflegen, seinen Dialekt brabbeln….aber politisch wichtige Entscheidungen die alle etwas angehen und alle betrifft sollten wir gemeinsam treffen und nicht in jeden Dorf für sich.
                    Lokale Entscheidungen werden weiter lokal gefällt,und Dinge die alle etwas angehen eben in Brüssel.
                    Das ist der Kerngedanke von Europa und das ist keine „Eudssr“
                    Wir wählen auch ein Europaparlament und wer da nicht wählt muss sich nicht beschweren.

                    Man muss die Grünen nicht lieben, insbesondere wegen der Bestrebungen zum Waffenbesitzt, aber es gibt auch Dinge da muss man objektiv bleiben.

            • Contenance, Jörg, Contenance!

              Es ist schon klar, wer der sozialistischen Heils- und Einheitslehre nicht folgen mag muß ein ach so böser Nazi sein – aber muß das in persönlichen Beleidigungen anderer Diskussionsteilnehmer ausarten?

              Erstens ist das grob unhöflich, zweitens der eigenen Argumentation nicht gerade förderlich. Nebenbei: Wer schreit eigentlich am lautesten „Haltet den Dieb!“?

              • Bis dato konnte ich alles was Sie in Ihrem Blog schrieben auch unterzeichnen. Doch nun bin ich ein wenig verunsichert.
                Warum weisen Sie Jörg zurecht und lassen Porscheraser gewähren?
                Ich stimme zwar in den wenigsten Dingen mit Jörg überein, doch finde ich das nicht er allein darauf hingewiesen werden sollte sich eines adäquaten Umgangston zu bedienen.

                Ist meine Meinung welche ich hier gerne kundtun wollte. Es freut mich im Übrigen das Sie dies in Ihrem Blog zulassen. Ich lese ihn sehr gerne.

                • Die Kritik ist gerechtfertigt, die „Scheißkummerl“ hatte ich schlicht überlesen. Wenngleich ich das inhaltlich teile freut mich diese Sprache nicht.

                  In diesem Sinne auch an Porscheraser die Bitte um Contenance, solche Ausdrücke brauchen wir hier wirklich nicht, nebenbei schwächt das die Argumentation. Ist nicht notwendig.

                  Weiters bin ich der Ansicht, daß man im Internet nichts schreiben sollte was man nicht auch im persönlichen Gespräch sagen würde. Da denke ich an regelmäßige Diskussionen mit zwei lieben Freunden von mir, ein Zwillingsbrüderpaar und „g’standene Sozis“. Da prallen Welten aufeinander, trotzdem trinken wir am Ende des Abends immer noch das eine oder andere Stehachterl miteinander. Zivilisiert halt, wenngleich da auch das eine oder andere harte Wort fällt.

                  Dennoch sollte der alte Spruch gelten: Fortiter in re, suaviter in modo!

                  • Sorry, aber bei sochen Extremisten gehen mir mal die Pferde durch.

                    In meiner Familie sind einige Verwandte durch genau diese Leute ermordet worden… ich bin da vielleicht ziemlich überempfindlich.

                    • Ist schon recht, Ihr habt Euch ja eh nichts geschenkt!

                    • Da liegst Du wieder voll daneben. Ich habe mit “ diese Leute „nichts zu tun und gehöre auch nicht zu „diese Leute“
                      Zwischen dem was ein Stalin,Honecker und Co gemacht hat und dem was Sozialisten heute wollen dürften Welten liegen aber das zu erkennen bedarf eines unvernebelten Blickes … und den haben „gewisse Leute „nicht mehr.
                      In meiner Familie wurden auch nahe Verwandte von den selbsternannten „Kommunisten “ enteignet und eine mühselig aufgebaute Firma über Nacht zerschlagen, glaube ja nicht dass ich für „diese Leute “ Verständnis habe.
                      Mir selbst wurde hinter der Scheissmauer meine Freiheit beraubt, nicht Deine.

                      Aber vielleicht sollten wir erst mal klar stellen was Kommunismus überhaupt bedeutet und ob es den überhaupt schon mal gab. Ich glaube es nämlich nicht.Unabhängig davon ob er machbar ist.

                      Wenn sich Diktatoren selbst als“ Kommunisten“ bezeichnen dann heißt das noch lange nicht dass es welche sind, soweit erst mal zur Theorie.Ein Etikett kann sich jeder anhängen oder anhängen lassen.

                      Aber ich fürchte ich überfordere damit schon wieder den einen oder anderen.
                      Mich ärgert es daher doppelt überhaupt mit „solchen Leuten“ und Mördern in Verbindung gebracht zu werden, nur weil man eine abweichende Meinung hat, aber vielleicht war das Methode um Andersdenkende zu verprellen damit man ungestört selbst „argumentieren “ kann ?Ich hoffe es nicht.

                      Respekt vor Dargaser dass er die Meinungsfreiheit hoch achtet.Das ist nicht überall so.

            • He Jörgi…. ICH BIN NATIONAL aber kein SCHEIßSOZI!!!!

              Ich bin einer der – im Gegensatz zu den SOZIS(=Kummerln) . andere Meinungen zulässt!
              Ich werden mich zu wehren wissen! Denn das hab ich gelernt.

              Du bist einer der nur morden kann – 200 Millionen ERMORDETE klagen deine Ideologie an! Es waren Genossen die gemordet haben. Ob kommunistische oder Naitonale GENOSSEN ist egal – Links ist Anachie!
              Genosse Blogwart JÖRG: Wir befördern keine SOZIS in KZs – es sind die Genossen die Andersdenkende umbringen oder in Gulags/KZs stecken.

              Die Geschichte lehrt es – bis zum heutigen Tage verschwinden Andersdenkende in den Kommunistischen Ländern!

              Aber diese TATSACHEN ignoriert ja ein Genosse! Wenn dann mal was durchsickert, dann waren es immer die „phösen NAZIS“

              Schau den Tatsachen in die Augen – und bekenne dich der Anhängerschft und Unterstützung von Mördern schuldig!

          • Gott, ich hoffe, du hast keine Kinder.

    • Bezüglich der Hintergründe zum 2. Weltkrieg gibt es ein sehr großes Mißverständniss unter den Historikern. Zumindest gibt es keinen Konsens.
      Wer das Buch „Wallstreet and the rise of Hitler“ ließt und versteht, weiß das auch. Dieses Buch kann sogar gratis im Netz gelesen werden.
      Und das der menschliche Charakter durch sein Umfeld sehr stark beeinflusst wird, ist auch seit mindestens 1928 eine fundierte Tatsache. (Edward Bernays – Propaganda — Vater der Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations)
      Also Sie möchten (auch gegen den Willen der Bevölkerungen dieser Welt) sämtliche Nationen verbieten. An welche Methoden dieser diktatorischen Idee haben Sie gedacht? Andersdenkende vielleicht umerziehen und wenn nötig verschwinden lassen? Oder vielleicht mittels Angriffe unter falscher Flagge sowie breitgefächerter Propaganda?
      Merken Sie wie schnell sich das Blatt wenden kann?

      Wir sollten uns alle auf das Konzentrieren was wir gemeinsam wollen. Ich denke das es die Freiheit ist, sein leben so zu leben das ich das tun kann was ich will solange ich nicht die Freiheit eines anderen damit negativ beeinflusse. Das beinhaltet jedoch auch, das wenn die Allgemeinheit sich für einen Nationalstaat entscheidet, dass dies auch zu aktzeptieren gilt. Alles andere wäre eine Diktatur. Auch wenn es eine Mehrparteienstruktur hat und mittels „links rechts Dogma“ die Bevölkerung, in sich selbst gespalten, gegenseitig zerfleischt. Cui Bono ?

      Seit sehr langer Zeit interessiert es mich nicht mehr was irgendwelche Parteien von sich geben, da Sie alle eines gemeinsam haben. Sie wollen uns vorschreiben wie wir unser Leben leben dürfen. Sie stellen das Kollektiv über das Individuum, obwohl das Kollektiv nur virtuell existiert und aus der Summe aller tatsächlichen Individuen besteht.
      Sie wollen uns beherschen und es interessiert Sie einen Dreck, was Person XY eigentlich will.
      Ich kenne keine legalen Mechanismen um die Politik zu beeinflussen. Alle gesetzlich vorgeschriebenen Möglichkeiten sind unbrauchbar, WENN die Politik anderer Meinung ist. (Petition ist eine Bitte, Demonstration eine Klarmachung, Wahlen sind irrelevant weil es nur vorbestimmte gedultete und bereits stark korrumpierte Personen zulässt)

      Die grünen sind im Herzen Sozialisten. Soziales Verhalten ist etwas normales. Nur die wenigsten Menschen sind dazu nicht in der Lage. Der Sozialismus hingegen ist ein „versteckter“ Kommunismus welcher auch Kollektivismus genannt werden könnte und somit eine Gefahr für die Freiheit und das Wohlergehen der Menschen unter diesem Regime ist. Weil es das Kollektiv über das Individuum stellt und mittels den drei Säulen(eigentlich 4) eine mehr oder weniger versteckte Diktatur ist.
      Und was Staaten im Vergleich zu Individuen an Verbrechen geleistet haben, kann sehr gut mittels dem Suchbegriff „Demozid“ erkannt werden.

      Als letztes möchte ich noch das Buch „Das Kapitalismus Komplott“ empfehlen. Es wurde von Oliver Janich geschrieben, welcher mittlerweile selbst eine Partei in Deutschland gegründet hat und sich voll und ganz für die Freiheit des Individuums ausspricht und von welchem ich das erste mal von der „österreichischen Schule der Ökonomie“ gehört habe. (Hayek, Mises)

      (Ja „die Grünen“ zeigen immer wieder welche Interessen Sie vertreten, ich würde das aber nicht auf diese eine Partei isolieren.)

      • Drei Wiedersprüche.

        Keiner will Nationalstaaten „verbieten “ sondern sie sollen eingebracht werden in eine gemeinsame Sache und nicht mehr soviel Eigengewicht entwickeln.
        Die Nationalstaaten arbeiten mehr und mehr zusammen , entwickeln mehr Gemeinsamkeiten und gemeinsame Ziele anstatt Trennendes und Andersein zu betonen und das wäre der beste Weg um auch uralte Konflikte zu begraben oder neue gar nicht erst entstehen zu lassen.

        Wahlen sind der einzige Weg um Veränderungen zu bewirken, allerdings muss man sein Wahlrecht auch bewußt (!) wahrnehmen. Alternativen gibt es genug für jeden Geschmack.

        Das Kollektiv ( modern das „Team“ ) ist kein Wiederspruch zum Individium sondern eine Ergänzung. Wir können Ziele oder das Zusammenleben nur gestalten wenn wir miteinander arbeiten und gemeinsam handeln.
        Nicht nur auf Arbeit sondern auch danach.

        Ich vermisse heute die kameradschaftliche Nachbarschaftshilfe und die Nachbarschaftsbeziehungen die wir in die olle DDR hatten. Heute ist jeder sich fremd und jeder für sich.Damals hatte uns der Druck zusammengeschweißt,wir halfen uns gegenseitig, heute ist jeder für sich isoliert, weil Individium.

        Nur noch ein Beispiel:
        Schon als Legalwaffenbesitzer bilden wir ein Kollektiv ( oder wen es nicht gefällt ein Team ) und wenn wir uns nicht gemeinsam engagieren,zusammenraufen und als unabhängige autarke Individuen verstehen, sind wir chancenlos.

        Unternehmen setzen auch zunehmend auf Teamarbeit und Teamfähigkeit und die wissen warum das so sein muss.Wer dort seine Indviduelle Ausrichtung überbetont gilt als nicht teamfähig und fliegt manchmal raus.

        In Japan griff das teilweise sogar ins Privatleben ein , bis zur Ehevermittlung durch den Arbeitgeber und Japan ist wahrlich eine kapitalistische Gesellschaft und kein kennt keinen Kommunismus.
        Aber erfolgreich waren die allemal damit auch wenn ich zugebe das mir das japanische Kapitalismusmodell mit der Verbundenheit zum Arbeitgeber nicht schmecken würde.

        • Sie scheinen wohl nicht verstanden haben das die gewählten Vertreter des Landes tun was Sie (meistens Ihre versteckte Lobby) für richtig hält und nicht was das Volk möchte. Jeder „Superstaat“ ist früher oder später zerfallen und je mehr Menschen unter einem Hut gebracht werden müssen, umso unmöglicher wird es, das alle zufrieden mit dem Zustand sind.(Siehe Euro und PIIG Staaten)
          Europa ist nicht Amerika. Wir haben keine gemeinsame Kultur mit England und schon gar nicht mit Griechenland ! Das ist nicht schlecht sondern gut. Weil es auf diese Weise die Mglichkeit gibt, sein Leben an dem Ort zu leben, wo man sich wohl fühlt.

          Es gab einmal etwas das nannte sich Subsidiarität und auch dieses hart erkämpfte Recht auf Selbstverwaltung der Kommunen ist zerstört worden. Spätestens seit der EU und seinem nicht vom Volk zugestimmten Lissabon Vertrag kann ich beim besten Willen nicht mehr von einer Demokratie (Demos=Dorf, Kratos=Herrschaft) sprechen.

          Können Sie mir ein Kollektiv tatsächlich (so das ich es mit meinen Augen ansehen kann) zeigen? Das Kollektiv ist ein abstrakter Begriff und nicht etwas tatsächliches.
          Eine Familie ist auch ein Kollektiv und trotzdem kann ich nur die Personen darin ansehen, jedoch nicht den Abstrakten Begriff „Familie“.(Ich kann mir höchstens mehrere Mitglieder der Familie gleichzeitig ansehen, was nicht das gleiche ist)
          Selbst in Familien ist es oft schon schwer miteinander auszukommen.Wie ist es dann wohl wenn unterschiedliche Kulturen vermischt werden?(Welches übrigens eine Methode von subversiver Kriegsführung ist)

          Das Problem dabei ist, das es immer auf eine Herrschaft von wenigen für viele hinausläuft und wir uns somit seit Menschengedenken nicht weiterentwickelt haben. Und wer kann schon von sich Behaupten das Recht zu haben, anderen Menschen Ihr Recht zu verweigern? Wer garantiert wodurch das nicht genau die nihilistischen Narzisten die Macht für sich beanspruchen, welche nichts gutes für die allgemeinheit möchten? Der Bürger wird immer gläserner und der Staat immer undurchsichtiger, größer und dadurch auch gefährlicher. Ein Staatskonstrukt hat immer so groß wie nötig, aber so klein wie möglich zu sein. Alleine schon wegen der schlechten wirtschaftlichen Effizienz der Bürokratie.

          Vergessen Sie nicht, das der Unterschied der einen ausmacht der ist, ob ich mich freiwillig für etwas entscheiden kann(Mitglied im Kollektiv der Dagarser Leser sein) oder ob ich mittels Gewalt und gegen meinen Willen dazu gezwungen werde. Dies ist die Messlatte, woran ich versuche die Dampfplauderer und versteckten Tyrannen zu entlarven.

          Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut.

          Übrigens kenne ich kein Land welches die „Freie Marktwirtschaft“ nutzt. Ich sehe nur Planwirtschaft und illegalen Lobbyismus.(legaler Lobbyismus ist gar kein Thema oder Problem)

          • Im Gegensatz zu einem anderen User scheinst Du noch höflich zu sein deshalb meine abschließende Antwort:

            Wieso haben wir keine gemeinsame Kultur mit England und Griechenland ?
            Hä ?
            Unsere Kulturen stehen sich näher als die der Schwarzen in den Staaten mit irischen oder chinesischen Einwanderern.
            England, da haben wir schon sprachliche Gemeinsamkeiten, Angelsachsen,gemeinsame technische Begriffe, gemeinsame Religion, und Griechenland… die antiken Wurzeln vergessen, die griechischen Wissenschaften ?
            Der europäische Kontinent hat sich gemeinsam entwickelt, nicht mal die Landesgrenzen waren immer so wie heute. Wir haben französische Kulturelemente überall,Österreich war mit Ungarn verbunden, mit dem serbisch kroatischen Raum….
            während die USA sich in wenigen Jahren zusammengewürfelt haben aus extrem unterschiedlichen Kulturen. Aber diese Einwanderer haben ihr Nationalgedödel zu Hause gelassen und neu angefangen – als freie Amerikaner.

            Und was die EU anbettrifft, schon mal von Europawahlen gehört ? Warum wählst Du nicht Deinen Vertreter dorthin ?
            Was meinst Du welche Wahlmöglichkeit die US Amerikaner dagegen haben ?Beklagen die sich ?

            Ansonsten:

            War nett mit einigen, aber ich muss mich nicht von einem hergelaufenen Nazi als Mörder beschimpfen lassen das habe ich nicht nötig ( Siehe Beitrag von Porscheraser )

            Tschüß

        • Wieder so ein Widerspruch! Kein weiterer Kommentar.

    • Die „USA“ ist ein Staat und kein Staatenbund wie die EU! In den USA haben die Bundesstaaten zwar weitgehendere Rechte zur Selbstbestimmung als das bei uns der Fall ist, doch sind auch diese Bundes- und keine Nationalstaaten.
      Die Amerikaner die ich zu meinem Bekannten und Freundeskreis zähle sind starke Individuen mit einem sehr ausgeprägten Willen zur Freiheit. Sie sagen das die individuelle Freiheit des Einzelnen höher zu bewerten ist als die des Staates in seinen Entscheidungen gegenüber seinen Bürgern.
      Auch dort gilt das Prinzip das die Freiheit des Einen nur soweit geht wie die des Anderen nicht beschränkt wird!

  6. Irgendwie wiederholt sich alles …
    Nach dem Ende der EUdSSR werden die Jungen sagen „Wie konnte das passieren. Habt ihr das nicht kommen sehen. Und, warum habt ihr nichts dagegen gemacht.“

  7. Tolles Demokratieverständnis habt ihr, gratuliere !

    • Wieso? Keiner verbietet dir den Mund, keiner zensiert dich, Du kannst deine Meinung posten. Wer sagt, dass Andere sie teilen muessen?
      Es GIBT nationale Unterschiede! Ich arbeite als Oesterreicher in Deutschland. Hier bin ich ein Fremdkoerper, durch meine Neigung zum kleinen Dienstweg und mein im Vergleich zu den deutschen Kollegen aggresiveres Agieren.
      Diese wiederum treiben mich mit ihrem „Dienst nach Vorschrift“ und „ich habe aber Anrecht auf eine Pause“ auf die Palme. Wir haben auch Kollegen aus anderen (suedlichen) europaeischen Laendern, denen ich keinen Milimeter traue, nach Aussagen wie „wenn’s knallt bin ich weg“ etc.

      Dauernd hoere ich von Deutschen, ich sei doch verrueckt, aus Liebe in meinem Alter, einen schlechter dotierten Job im Ausland anzunehmen. Man will hier nicht einmal das Bundesland wechseln.

      Ein wunderschoenes, reiches Land, welches gleichgeschaltet und ausgeblutet wird. Und je mehr ich solcher Tendenzen in meiner alten Heimat gewahr werde, umso hartnaeckiger trage ich rot-weiss-rot am Aermel.

      Man kann auch erstklassige Zutaten ruinieren wenn man um jeden Preis Eintopf produzieren will.

      • Du bist aber kein Fremdkörper weil du Österreicher bist sondern weil Du einen anderen Arbeitsstil pflegst als gerade zufällig Deine Partner. Ich habe auch dienstlich hier in D wochenlang mit Österreichern gearbeitet, das war ganz prima und wir haben uns gut verstanden. Nette und sehr charmante Leute.So richtig „wienerisch “
        Wüßte niemand woher Du kommst würde es keiner bemerken.

        Was meine Meinung betrifft, sie muss tatsächlich niemand teilen, das dachte ich bisher auch , aber wenn man dann mit Stalin ,Che und Hitler in einem Topf geworfen wird und damit bedroht wird dass es einem dann leicht fällt auf solche wie mich zu schießen, dann ist es besser ich lass diese „Meinungsäußerung “ die offensichtlich einige nicht vertragen können, wie auch die der Grünen, die nämlich auch ein Recht auf Menung haben und deshalb nicht verboten werden müssen.

        • Mit (National oder sonstigem) Sozialismus und Kommunismus ist das so eine Sache. Ein bisserl Schwanger geht nicht.Persoenlich will ich an keine dieser Ideologien anstreifen. Freie Meinungsaeusserung ist schon richtig. Problematisch ist wenn nichtsozialistische Meinungen kriminalisiert werden sollen. Und dorthin rennt die Kuh.

  8. Ich wäre für die ersatzlose Abschaffung der GRÜNEN!

  9. »Die Abschaffung des Nationalstaates ist keine Vision sondern Hochverrat, ganz klar und einfach! Was macht man eigentlich mit Hochverrätern?«

    Meister Hanf wird sich freuen so viele neue Bekanntschaften zu schließen und sie innig umarmen.
    Das nämlich machte man mit Hochverrätern zu allen Zeiten. Warum sollte sich das erheblich ändern? Nach dem Untergang der EUdSSR werden nämlich wieder alte, sehr alte Gesetze gelten. Die »Gutmenschenjustiz, die Verbrecher hätschelt und die Opfer ignoriert, wird dann Geschichte sein. Eine, die man mit Kopfschütteln zur Kenntnis nimmt. Und es ist egal, wann der Zeitpunkt gekommen sein wird, daß die EUdSSR eine traurige Geschichte sein wird. Aber ich bin sicher, daß wir ihn noch zu meinen Lebzeiten erleben werden. Und jung bin ich nicht mehr.

  10. Bolschewiken

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