Klare Worte

Bei der fortlaufenden Debatte rund um die österreichische Wehrpflicht gibt es zahlreiche Meinungen, seltsamerweise wird dabei aber meist die eigentliche Kernkompetenz des Heeres, die militärische Landesverteidigung nämlich, ausgespart. Umso erfreulicher, wenn jemand dazu die passenden Worte findet.

So etwa Oberst Johann Gaiswinkler, stellvertretender Kommandant der 6. Jägerbrigade, anläßlich einer Angelobung im September. Einige Auszüge:

(…) Wenn es nach unseren höchsten politischen Repräsentanten geht, können Sie nun entscheiden ob die heutige Angelobung Mega – sinnlos oder Mega – cool ist. Das ist nämlich das Niveau bzw. die Bandbreite der sicherheitspolitischen Diskussion in Österreich. (…)

(…) Derzeit gibt es bereits weltweit 72 Konflikte um Ressourcen. Die nunmehr über zwei Generationen anhaltende Friedens- und Wachstumsphase in den westlichen Ländern hat dafür gesorgt, dass man hier Stabilität für das Erwartbare und Instabilität für ausgeschlossen hält. 
Wenn man in einer Welt lebt, in der schon lange kein Krieg stattgefunden hat, nie die Infrastruktur durch ein Erdbeben zerstört wurde, nie Hunger geherrscht hat, wird man Massengewalt, Chaos und Armut für ein Problem halten, dass für andere vorgesehen ist. (…)

(…) Gewalt ist und bleibt ein Teil der großen weltgeschichtlichen Ökonomie, eine Option menschlichen Handelns, die ständig präsent ist. 
Der Ausfall oder das Versagen von stabilen Institutionen der Konfliktregulierung wird unweigerlich in Gewalt münden. (…)

(…) In Österreich wird allerdings herumgelabert, ob es eine strategische Reserve wie das ÖBH überhaupt braucht – alles ist so teuer – die anderen werden schon – samma lieber parasitär als solidär – usw. und so fort. (…)

(…) Ist Dienst an der Gemeinschaft wirklich nur die Aufgabe einer Hand voll sogenannter „freiwilliger Profis“ – woher diese bei diesem Budget auch immer kommen mögen, oder ist es Recht und Pflicht jeden Bürgers und jeder Bürgerin mit demokratischer Gesinnung? (…)

(…) Geschätzte Festversammlung mein Resümee ist, dass empirisch nicht der mindeste Grund existiert, zu glauben, dass unsere Welt so friedlich bleibt, wie wir sie kennen. Man wird sich entscheiden müssen wer die kommenden Herausforderungen besser meistert – ein Bundesheer mit breiter gesellschaftlicher Verankerung – oder eine Handvoll freiwilliger Profis.

Wie dem auch sei – Wehrlos ist ehrlos, aber nicht weil der Wehrlose keine Ehre hätte, nein – weil sie Ihm nicht gewährt wird, wenn es soweit ist.

Es lebe das österreichische Wehrrecht!

Leider habe ich diese Rede nicht live gehört, aber auch in Schriftform hat sie mich begeistert. Hier kann man sie in voller Länge nachlesen, es zahlt sich in jedem Fall aus!

Das ist ein Offizier nach meinem Geschmack, das ist ein Mann der verstanden hat daß die Herausforderungen unseres Bundesheeres sich nicht auf Katastropheneinsätze und Skipistenpräparierungen beschränken! Es gilt gerüstet zu sein, gerüstet unsere Heimat zu verteidigen, gemäß dem Motto unseres Heeres Schutz und Hilfe zu leisten. Und das muß aus dem Volk kommen, das kann man nicht „delegieren“, nicht „auslagern“.

Werter Herr Oberst, lieber Kamerad! Danke für diese klaren Worte!

Das Motto der 6. Jägerbrigade lautet „Partnerschaftlich, professionell, gemeinsam erfolgreich“, solange Persönlichkeiten wie Oberst Gaiswinkler dafür Verantwortung tragen wird das auch so bleiben. Es wäre aber sicherlich auch hilfreich solche Wehrzersetzer wie UMAZ Darabos zum Teufel zu jagen und unser Bundesheer endlich mit den für unsere Landesverteidigung erforderlichen Mitteln auszustatten. Einstweilen aber müssen wir mit dem planen und leben was wir haben.

Leute wie Oberst Gaiswinkler gehörten in das Kabinett des Verteidigungsministers, nicht parteipolitisch gefärbte Speichellecker!

33 Antworten zu “Klare Worte

  1. Pingback: Zur Lage der Landesverteidigung | dagarser

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  3. Ich würde mir wünschen, dass die Schweizer bei uns einmarschieren. Dann hätten wir den Franken und eine direkte Demokratie (und der Waffenbesitz wäre auch erleichtert).

  4. Die Wehrpflicht garantiert den „Bürger in Uniform“, ein denkendes Wesen im (zeitlich begrenzten) Staatsdienst. Ohne Wehrpflicht gibt es nur noch eine Armee von willenlosen Robotern. Denen kann man wesentlich leichter beibringen, gegen das eigene Volk zu agieren. Das muss man immer im Hinterkopf behalten!
    Beispiele dafür gibt es auch in jüngerer Vergangenheit zur Genüge! Auch in westlichen „Demokratien“. Nicht alles, was die Deutschen vormachen, muss unbedacht von den Österreichern übernommen werden. Dieser Trend dazu ist auffallend auffällig…
    Leider hat das Land der Dichter und Denker, ehemals ein Vorbild, möchte ich doch mit einem gewissen Nationalstolz meinen, diesen Status leider schon lange verloren. Den Grundstein für diesen Abbau haben dankenswerterweise die `68er gelegt…
    Und wer sich heute mal anguckt, wer diese abstrusen und perfiden Thesen weiterentwickelt und ausgebaut hat, weiß auch wo die Keimzelle dieses Übels ist.

    Einen Glückwunsch zu diesem aufrichtigen Oberst, möge er weiter arbeiten dürfen wie bisher!

  5. Einspruch!
    „seltsamerweise wird dabei aber meist die eigentliche Kernkompetenz des Heeres, die militärische Landesverteidigung nämlich, ausgespart. Umso erfreulicher, wenn jemand dazu die passenden Worte findet.“

    Österreich definiert sich als neutraler Staat und bei einem neutralen Staat, stellt sich die Frage der militärischen Landesverteidigung schonmal gar nicht, eigentlich wäre das Einsparen des BH bei dem derzeitigen Status quo sogar das sinnvollste.

    • Auch neutrale Staaten können angegriffen werden.

    • Richtig! Man weiss ja wie viel den Belgiern ihre Neutralitaet genutzt hat. Die deutsche Armee hat das ja entschieden abgeschreckt.

      Und spaeter hat der Libanon bewiesen wie gut ein Land ohne Armee auskommen kann: Hat man halt dann ein paar fremde im Land.

      Wer garantiert, dass wir in 10, 20, oder 30 Jahren friedliche Nachbarn haben? Wie waeren ’56 und ’68 ohne Heer ausgegangen?

      Ich schlage vor den Inhalt der Rede nochmals zu studieren.

      • Ja irgendwie haben`s ja recht.
        Wer garantiert tatsächlich nicht, dass in 10, 20 oder 30 Jahren die Deutschen wieder einen schneidigen Österrrreichimport haben der denen erklärt was sie zu tun hätten ?

        Oder es ergibt sich folgendes Horroszenanrio:
        Die faulen Griechen werden im Jahre 2022 aus einer unbedachten Laune heraus unsere Bundeskanzlerin Amerkel auf der Titelseite ihrer griechischen BILD-Zeitung als „DuSchlampe“ bezeichnen- was natürlich nicht stimmt den so helle ist die nicht.

        Wegen dieser fürchterlichen Beleidigung unserer auf Lebenszeit gewählten Monarchin setzt daraufhin der Bundesverteidigungsminister die Bundeswehr in Marsch gen Süden nach Griechenland übers neutrale Österreich.Mangels geeigneten Fluggerät ( Eads und Airbus gehören ja jetzt den Chinesen bzw. den Vietnamesen ) muss die Bundeswehr mit etwa 200 Panzerdivisionen die österreichische Autobahn benutzen, vergißt aber dabei die Maut zu bezahlen und a Pickerl an ihre Leoparden zu kleben.
        Daraufhin stemmen sich 10 tapfere österreichische Bürgerwehrdivisionen in flugs ausgehobenen Schützengräben am Alpenrand dem deutschen Einmarsch entgegen bis die Deutschen endlich demoralisiert aufgeben und im historischen Eisenbahnwaggon bei Kufstein den Friedensvertrag unterschreiben.
        Bayern fällt an Österreich und die Deutschen müssen auf 100 Jahre die österreichische Fußballnationalmannschaft gewinnen lassen.

        Sollte das lächerlich klingen, dann ist es das auch beabsichtigt. Genau so wie wir heute in einem geeinten Europa mißtrauisch über die Landesgrenzen lugen ob da wer hockt der uns angreifen würde.
        Meint man nicht auch dass wir in Europa in einer anderen Epoche leben und die Bedrohungen längst aus anderen Richtungen und auf ganz andere Weise kommen ? Cyberwar, Wirtschaftsspionage, Terrorismus ?
        und nein, die Türken kommen auch nicht wieder nach Wien….die haben selber genug Streß.

        • Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.

        • Es ist zwar auch schon ueber 20 Jahre her, dass direkt an unserer Grenze Krieg war. Aber wie waere es mit folgenden Szenarien…….
          zB durch wirtschaftlichen Kollaps aufflammender Panslawismus, oder Oe tritt aus der EU aus und soll unter Druck gesetzt werden, oder Zusammenbruch der oeffentlichen Ordnung durch eine Naturkatastrophe?

          Die Rede nicht wirklich gelesen, oder?

          Es ist wie im Kleinen wer sich nicht wehren kann (oder will), ist erpressbar.

          • Bei einer Naturkatastrophe sagen wir gar nichts dass ein technisch gut ausgestattetes Hilfswerk zur Verfügung steht, etwa wie in D das THW und dass diese Organisation militärisch straff organisiert wird und auch ausbildungsmäßig davon profitiert und sich daran aufbaut. Auch keine Einwände dass es eine innere Wehrhaftigkeit zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung geben muss, etwa gegen Plünderungen etc.. was dann die Polizei nicht gewährleisten könnte.Vorbild Nationalgarde USA.

            Was die äußere Wehrfähigkeit von kleineren Staaten betrifft da wäre ich realistisch, diese Wehrfähigkeit wäre nur symbolisch angesichts des wirtschaftlichen Potentials und der militärtechnischen Hochrüstung eines möglichen Angreifers wie etwa Russland oder China .
            Es würde den Krieg vielleicht um 3 Tage verlängern, mehr nicht.

            Ansonsten halte ich Konflikte wie einst im 7 jährigen Krieg oder der Herzogtümer untereinander in der heutigen Zeit in Europa für nicht mehr realistisch.Wir sind in einem neuen Jahrhundert liebe Foristen !
            Die Zukunft liegt in Bündnissen.
            Östereich hätte wirtschaftlich und militärisch nie eine reale Chance gegen Hitlerdeutschland gehabt und auch die Schweiz wäre damals trotz aller Wehrhaftigkeit der Bevölkerung für Hitler kein Problem gewesen wenn nicht andere Gründe ihn von einem Angriff abgehalten hätten.

            Die Völker haben auch gelernt und die Menschen lassen sich nicht mehr in Kriege einspannen die sie selbst zerstören könnten.Diese Zeiten sind endlich vorbei.
            Wie schon gesagt, die Schlachtfelder sind heute anderer Art. Medien,Cyberwar,Terrorismus,organisierte Kriminalität…

            Was ist „Panslawismus“ wenn ich fragen darf ?

      • Man schreibt das Jahr 2012, wir, bzw. unser Österreich steht noch, wir sind umgeben von Mitgliedern der NATO, sind vertraglich geschützt, sind Mitglied der EU.

        Haben die Neutralität schon vor Jahrzehnten ad absurdum geführt und wurden trotzdem noch nie Opfer von irgendeinem Staat, höchstens unsere Asylanten, in der Republik Österreich wurden Opfer eines anderen Staates(Stichwort: Latif Yahia) und dessen ungeachtet, aufgrund unserer fadenscheinigen Neutralität haben wie nie aus diesen Fehlern gelernt und werden auch nie daraus lernen.
        Und aus dem Grund, besteht auch kein wirklicher Bedarf für eine Armee.

        @Jörg: „Panslawismus“ ist die irrationale Angst vor der slawischen Urbevölkerung, das lernen die Kärntner so in der Schule.

        @Glockzilla:
        Im Übrigen sind nicht Staaten wie Slowenien, Griechenland, Rumänien, Spanien, etc. die Probleme der EU, sondern die „Schwuchtel“republiken wie Frankreich, Deutschland, England, Österreich mit ihrem überbordenden Regulierungswahn und faschistischem Kontrollwahn, die anderen Ländern, wie den Beitrittsländern ihre Politik wahrhaft aufzwingen, damit alle im selben Stechschritt marschieren.

        • Schuld sind nicht nur die die aufzwingen, sondern auch jene die sich das aufzwingen lassen. Und was passiert wenn die bösen „Schwuchtelstaaten“ (aus welchen Gründen auch immer) den „Heterostaaten“ kein Geld mehr in den Rachen schieben (können)? Sagen die dann „OK, das war’s“, oder holen sie sich einfach das was sie brauchen? Und wenn ein Schwuchtelstaat dem nichts entgegenzusetzen hat – dann, ja dann stimmt diese Bezeichnung.

        • @CheXVI

          .) Ich bin kein Kaerntner. Zum Thema empfehle ich Recherchen ueber die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs, wie die serbisch-russische Verbindung und die „Schwarze Hand“.
          .) Faschimus ist ein italienisches Konzept und daher unverdaechtig was Kontrolle und Regulierung anbelangt. Diese Sache war eine offizielle Sprachregelung der Kommunisten, denen nicht behagte was bei den Nazis hinter „national“ stand.

          Stand 2012 ist richtig. Und wie wird es 2030 aussehen?

          Was die Vertreter des „Systeme D“ in dieser Liste machen weiss ich nicht aber Deutschen, Oesterreichern (und Hollaendern) die das Werkel am Leben erhalten zu Schuldigen zu machen ist eine seltene Chuzpe.

          @ Joerg

          Soll ich mich darueber auslassen was Buendnisse wert sind wenn es scheppert?
          Und das THW ist eine gute Einrichtung. Aber ohne Bundeswehr waere 2002 halb Sachsen abgesoffen. Sollte ein Ossi wissen.

          Aber um Ihre Geschichtskenntnisse zu erweitern, befragen Sie doch mal einen Militaerhistoriker zum Anschluss. Ganz ohne Feindeinwirkung ist ein hoher Prozentsatz (Alistair Horne spricht meiner Erinnerung nach von fast einem Drittel) der mechanisierten Wehrmachtskraefte auf der Strecke liegen geblieben. Dazu hat Oe wie die Schweiz einen hohen Anteil an panzerunguenstigem, bzw panzerhemmenden Gelaende.
          Sowohl M95 wie auch K31 schossen viel schneller als der k98. Nachdem Oesterreichs Politik einknickte ist die Frage muessig, aber im Fall der Schweiz haette wohl tatsaechlich jeder Schweizer Soldat, wie es in dem alten Witz heisst, vier mal schiessen muessen.

          An beide Herren: Um Oesterreichs ueberschaetztesten Kanzler zu zitieren : Lernens Geschichte!

          Seis drum, wir werden keinen gemeinsamen Nenner finden, belassen wir es beim Agreement To Disagree.

    • Geht nicht. Völkerrechtlich ist ein neutraler Staat verpflichtet, sich wirksam zu verteidigen und auch die Vorkehrungen dafür zu treffen. Tut er das nicht, verliert er die Neutralität. Und ein immerwährend neutraler Staat wie Österreich ist eben immer und ständig dazu verpflichtet. Da gibt es nichts zu deuteln.

    • und bei einem neutralen Staat, stellt sich die Frage der militärischen Landesverteidigung schonmal gar nicht

      Verzeihung, aber das ist Schwachsinn. Gerade ein „neutraler“ Staat muß in der Lage sein sich verteidigen zu können – wieso sollte irgendjemand einem bündnisfreien Land zur Hilfe kommen?

    • Sie sollten vielleicht mal folgendes Buch lesen: Die Schweiz 1939-45, Krieg in einem neutralen Land. Sollte antiquarisch noch zu bekommen sein.

  6. Bei der offensichtlichen Intelligenz und Artikulationsfaehigkeit des Herrn Oberst, haette er auch in der Privatwirtschaft keine Probleme.
    Oder vieleicht doch. Ehrlichkeit und Charakter sind nicht mehr so gefragt wie frueher…

    Jemanden der alle diese Eigenschaften hat, nennt man gemeinhin eine Fuehrungspersoenlichkeit.

    Alles Dinge die sowohl dem Verteidigungsminister wie auch dem Bundespraesidenten voellig abgehen.

  7. Ich denke die 6. JBrig hat demnächst einen neuen Kommandanten…..

  8. hallo,das Problem habt nicht nur ihr,liebe Nachbarn.Deutschland bzw.Bayern sollte sich mit Öst reich und der Schweiz vereinigen und all diesen Wehrunwilligen die Staatsbürgerschaft entziehen und außer Landes jagen,denn wer nicht bereit ist sein Land zu verteidigen,verdient es nicht darin zu leben.danach sollten diese drei Länder sich zu einer Wehr willigen und starken Alpenrepublik vereinigen.

    • Ja, ich hätte auch schon den richtigen, und vor allem passenden Namen dafür: „national sozialistische Nord-Volks-Alpen-Rebublique, der ehrlos Wehrpflichtigen Vollidioten“.

      • Obwohl, eigentlich klingt „wehrwillig“ ja gar nichtmal so schlecht, das klingt nämlich wirklich nach nordkoreanischem Duk­tus.

        • Hammas heut net so mit der Logik, Meister?

          Eine bewaffnete Gesellschaft, ist nicht nur hoeflich (Danke, Herr Heinlein), sie kann auch nie eine Diktatur sein, siehe Schweiz. Weil bewaffnet, sind auch Minderheiten geschuetzt.

          Hoppe’s Vorschlag wuerde ich schon deshalb nicht ernst nehmen weil die aufgezaehlten Territorien politisch inkompatibel sind. Oder einfacher: warum sollten sich die Eidgenossen so einen Klotz ans Bein binden?

          • Herr, ich hab mich doch klar an den Wörtern „wehrwillig“ und „wehrunwillig“ gestoßen… es ging mir doch gar nicht um eine bewaffnete Gesellschaft.

  9. In unserer rot-grün infizierten Gesellschaft haben es Leute wie Oberst Gaiswinkler nicht leicht. Bevor ein Darabos seine Fehler einsieht, wiederholt er lieber den Fall Entacher; vielleicht bildet sich Darabos ein, ein Oberst sei leichter abzusaegen als ein General. Ich bin überzeugt, dass die Kameradschaft unter den Offizieren stärker ist, als Darabos‘ Rückhalt unter seinesgleichen.

  10. …..was mich ja immer wieder erstaunt ist, dass Menschen sich „WEHRLOS“ wohl fühlen können – privat als auch im staatlichen Gemeinschaftswesen, sich überhaupt keine Vorstellung machen können und wollen, welche Bedrohungsszenarien möglich und real schon existierend sind!
    „Wehrlos“ ist der Zustand, in welchen gewisse Interessengruppen den Bürger haben wollen um ihre Ziele gefahrlos zu erreichen….und es ist eigentlich unglaublich, dass denkende Menschen, das so ohne weiteres zulassen, was man mit ihnen vor hat…..

    • Nicht zufällig scheint in »WEHRLOS« das Wort »EHRLOS« zu stecken. Das dürfte einer der Gründe sein, warum der UMAZ und seine Spießgesellen so gegen das Volksheer (allgemeine Wehrpflicht) sind…

    • Wer selbst wehrlos ist, wer selbst unwillig und unfähig ist, sich zu wehren, der möchte natürlich, daß alle anderen Menschen ebenso wehrlos sind. Gemeinsam wehrlos … dann kann ja gar nichts mehr passieren …

      Ist doch eine bestechende Logik dahinter. Warum merkt das niemand? (Wer Sarkasmus findet, darf ihn gerne weiterbenutzen.

  11. Da gibt es nur eines: Zur Volksbefragung hingehen und für die Wehrpflicht stimmen. Dieser Bande muß man zeigen, wie wir alle denkan.

    • Es denken eben nicht alle so wie wir „alle „.Sie sollten akzeptieren dass andere Menschen andere Meinungen haben. Sie können nicht für mich sprechen und der Begriff „Bande “ für Andersdenkende ist auch nicht gerade ein Zeichen von Demokratiefähigkeit, so sehr wie ich Ihre fachlichen Artikel zu Waffen schätze.

  12. ……wie macht man das alles dieser Ansammlung von Idioten klar, aus denen die Österreicher zu 50% (SPÖ+Grün) bestehen…..?

  13. Hallo! Anbei beeindruckendes Video aus Frankreich: http://www.pi-news.net/2012/10/video-kriegserklarung-der-franzosischen-jugend/#comments MFG H.Wolf

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