Wochenrückblick 41/2012

In der vergangenen Woche habe ich über ein erfreuliches Gerichtsurteil in Großbritannien berichtet, einen deutschen Schützenverein kritisiert, die Aussage eines Bezirksjägermeisters kommentiert, mich über klare Worte eines Offiziers gefreut, eine Kurzmeldung gebracht und schließlich einen Leserbrief von mir veröffentlicht:

  • Der englische Höchstrichter hat festgehalten, daß bewaffnete Selbstverteidigung sehr wohl zulässig ist, sehr erfreulich, solch deutliche Ansagen ist man von der „Insel“ sonst nicht gewohnt. War mein Thema am Sonntag, „Insulaner/Teil 3„.
  • Am Montag habe ich von einem deutschen Schützenverein berichtet, die guten Leute wollen keine „politischen Diskussionen“ zum Waffenrecht. Kopf im Sand oder – wie einer meiner Leser meinte – doch eher Sand im Kopf?
  • Wenn ein doch recht hoher Jagdfunktionär so eine Aussage: „Wenn der private Waffenbesitz – mit Ausnahme der Jagdwaffen – zurückgedrängt wird, sehe ich darin keinen Nachteil. Im Gegenteil, ich würde es sogar eher begrüßen.“ tätigt sollte man eigentlich fassungslos sein. War ich in diesem Fall aber nicht, dafür kenne ich diese Gestalt leider zu gut. Dieses „Schadwild“ habe ich am Dienstag behandelt. (Wie mir mittlerweile zugetragen wurde hat er sich aber diesmal auch den Unmut noch weit „höherer“ Funktionäre zugezogen, vielleicht gibt es ja endlich einmal Konsequenzen? Wobei angeblich eine biologische Lösung dieses Problems wahrscheinlicher ist.)
  • Klare Worte hat ein Oberst des Österreichischen Bundesheeres anläßlich einer Angelobung von Rekruten gefunden, eine Freude daß die Saat von UMAZ Darabos doch noch nicht überall aufgegangen ist. Ein Staat muß in der Lage sein sich zu verteidigen, das kann nur die allgemeine Wehrpflicht in hinreichendem Ausmaß gewährleisten. Das habe ich am Mittwoch thematisiert.
  • Am Donnerstag habe ich nur eine Kurzmeldung gebracht, da war ich den ganzen Tag unterwegs und habe doch ein paar Aussagen zu oben erwähntem Bezirksjägermeister sammeln können.
  • Die NÖN hat als „Thema der Woche“ einen großen Artikel zum Zentralen Waffenregister gebracht. Hat aber nicht alles gestimmt, darum habe ich am Freitag einen Leserbrief geschrieben und ihn vorab hier veröffentlicht. Von der NÖN habe ich auch schon Nachricht erhalten daß sie ihn „gerne“ bringen werden.

Gestern wurde der diesjährige Friedensnobelpreisträger bekannt, die Wahl ist auf die EU gefallen. Schön, der Heilsbringer Europas reiht sich somit unter illustre Namen wie Woodrow Wilson, Jimmy Carter, Jassir Arafat, Barack Obama oder auch die UNO ein. Das wirft Fragen auf, etwa: Wer wird nächstes Jahr den Preis in Empfang nehmen? Kim Jong-un? Und: Was geschieht mit den umgerechnet rund 900.000 Euro mit denen der Friedensnobelpreis dotiert ist? Wird das direkt nach Griechenland überwiesen oder „versickert“ das Geld in einem Brüsseler Weinkeller?

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

2 Antworten zu “Wochenrückblick 41/2012

  1. Der Friedensnobelpreis muss für die Schweizer frustrierend sein

  2. Der Herr Kim bekommt ihn sicher nicht allein. Hoechtens gemeinsam mit dem Ahmadinedschad. Vieleicht auch Joschka Fischer fuer sein Lebenswerk: Beginnend mit dem Transport einer Terroristenwaffe und endend mit riesigen Ruestungsexporten zu seiner Zeit als Aussenminister.

    Schoenes Wochenende auch, ich gehe arbeiten. Vor meinen potentiellen Gegnern hat man nur freitag abends Ruhe……

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