So soll es sein!

Es gibt viele gefährliche Berufe, hierzulande gehört „Einbrecher“ ja leider nicht dazu. Anders sieht das etwa in den USA aus, dort müssen Verbrecher damit rechnen in Ausübung ihrer „Tätigkeit“ ums Leben zu kommen. So geschehen unlängst in Dallas, Texas:

Dort haben zwei Männer die Tür eines Hauses eingetreten, hatten aber nicht mit der Gegenwehr der 22jährigen Tochter des Hausbesitzers gerechnet: Sie stellte sich ihnen entgegen und feuerte mehrmals mit der Flinte, die ihr ihr Vater zu genau diesem Zweck bereitgestellt hatte, auf die Eindringlinge. Mit Erfolg – der Angriff wurde abgewehrt, daß einer der Täter das nicht überlebt hat fällt ganz klar unter „Berufsrisiko“. Sehr schön auch die Kommentare des Vaters des Opfers, genau so soll es sein:

I taught my girls that — to defend themselves when someone come to hurt them, and apparently she listened. (Das habe ich meinen Mädchen beigebracht – sich zu verteidigen wenn ihnen jemand etwas antun will, ganz offensichtlich hat sie auf mich gehört.)

He said he will now teach his daughter how to forgive herself for taking a life. (Er sagte er werde seiner Tochter nun beibringen sich selbst zu verzeihen ein Leben ausgelöscht zu haben.)

„I really don’t have a problem with what my baby done to them,“ he said. „I just hate that she hesitated and didn’t get them both.“ („Ich habe kein Problem damit was meine Tochter ihnen angetan hat“, sagte er. „Ich ärgere mich nur daß sie gezögert hat und nicht alle beide erwischt hat.“) (Bericht: NBCDFW)

Ein Opfer das keines sein wollte und entsprechen gehandelt hat – chapeau!

Ein toter Verbrecher – kein Schaden für die Menschheit!

69 Antworten zu “So soll es sein!

  1. Pingback: DAS ERSTE JAHR | dagarser

  2. Habe als Taxifahrer mein Studium finanziert. Als ein Fahrgast mit einem Messer in der Hand meine Brieftasche verlangte, zog ich statt der Brieftasche meine S&W . Das war überzeugend. Der Mann zog es vor zu flüchten. Ich weiß, was Todesangst ist …

  3. Hmm. Eine Home Invasion. Dabei haben Eindringlinge schon ganze Familien ausgelöscht. Da meinen irgendwelche Gutmenschen doch tatsächlich, daß man seine Kinder opfern soll, weil ein Täter doch zu resozialisieren sei. Da kommt es auf ein totes Opfer mehr oder weniger doch nun wirklich nicht an.
    Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen muß.

  4. Pingback: Wochenrückblick 42/2012 | dagarser

  5. Ein Dieb ist auch ein Mensch.

  6. Jetzt habe ich mich durch das gesamte Threadmonster gearbeitet. Ein kapitales Beispiel fuer ungenaues lesen und an-einander-vorbei reden.
    Von gewalttaetigen Eindringen zum Kirschendieb. Gute Nacht!

  7. Ein paar Fakten:

    Sehr viele Einbrueche in Oesterreich werden von auslaendischen Taetern, die zu einem guten Teil organisierten Gruppierungen zuzurechnen sind begangen.

    Zu nennen waeren da Georgier, Serben, Rumaenen und auch Personen aus den baltischen Staaten.

    Fuer diese Leute ist die Laenge der auszufassenden Strafe bedeutungslos, weshalb auch oft die Grenze zum Raub, bzw der raeuberischen Erpressung ueberschritten wird.

    Ebenso kommt es daher beim Stellen dieser Taeter immer zu Gegenwehr, manchmal zu Fluchtzwecken („durch“ den Anhalter), aber scheinbar schon aus Prinzip.

    Persoenliches:Waere ich der Meinung vom Garser wuerde ich es nicht oeffentlich sagen, da eine solche Aeusserung im Internet im Falle eines Waffengebrauchs auf mich zurueckfallen koennte.

    Deutsches wie auch unser Recht definieren wann Gewalt gegen einen Eigentumstaeter einsetzen kann, ohne dass der Notwehrparagraph tangiert wird. Das gibt es sehr wohl!

    Im hier geschilderten Fall ging es uebrigens nicht um einen Einbruch sondern eine Home Invasion. Aendert ebenfalls die Lage.

    Mit dem Gesindel zu tun zu haben war auch nicht lustig, aber wenigstens sprengen die sich nicht in die Luft.

    • Waere ich der Meinung vom Garser wuerde ich es nicht oeffentlich sagen, da eine solche Aeusserung im Internet im Falle eines Waffengebrauchs auf mich zurueckfallen koennte.

      Mir ist schon bewußt daß ich mich hier exponiere, ganz klar, im hoffentlich nie eintretenden Fall der Fälle weiß ich schon, daß mir das hier brühwarm unter die Nase gerieben würde.

      Für mich stimmt das aber so und dazu stehe ich.

    • Woher hast du denn das alles? Ich kenne das nämlich so nicht ^^

      • Auch Diplomaten werden Opfer von Einbruechen. In Wien stehen interessanterweise Russen, Iraner und Griechen ganz oben auf der Hitliste.Als Exekutivbeamter wirst Du ja ueber die ED Situation in 1180 und 1190 Bescheid wissen.
        Somit ist natuerlich Beschaeftigung mit dem Thema angesagt. Die oben genannten Fakten stammen von deinen Kollegen.

        • Entgegen weit verbreiteter Annahmen weiß ein Exekutivbeamter nicht von ganz Österreich die ED Situation. Von welchen Kollegen stammen diese Informationen denn? Und warum werden solche Informationen an dich weitergegeben?

          • Ein Wiener Polizist (wenn er oefters Steher macht) sollte inzwischen eine Ahnung haben aus welcher Ecke ich komme.
            Was ich hier lese erinnert mich eher an die deutschen Beamten mit denen ich derzeit zu tun habe, als an die grossteils kooperativen, kompetenten Beamten, vom Bezirkler bis zum Koffertraeger die ich in Wien kennenlernte.

  8. Ach Gott – wie ist doch alle Theorie grau!. Jeder, der aufgrund der Anspannung ( Angst vor einem Messer, Axt, Schrotflinte, Handgranate udgl.) noch nie Schweißflecken unter den Armen hatte, aufgrund des Adrenalinpegels stundenlang wachgelegen hat wird die durchdiskutierten Situationen aus der Praxisferne und eher unbedarft und gutmenschlicher beurteilen. Ich selbst bin aber gern am Leben und unversehrt, daher betrachte ich jeden Fall erstmal von der ernsten Seite. Um darauf zu hoffen, dass der ungebetene Gast nur zum Plausch anwesend sein soll, fehlt mir jedes Verständnis. Denn nur ein lebender „Beschuldigter“ hat auch die Chance, vor Gericht seinen Standpunkt zu vertreten.
    PS.: 38 Jahre Exekutivdienst an vordester Front haben mich zu einer solchen Meinung geformt.

    • Welche PI ?
      Auch wir Kollegen schießen nicht sofort – zumindest ist es bei uns so. Auch nicht EE oder Sektor 😉

      • Respekt vor deiner Meinung, jedoch wissen wir beide aus dem Dienstesleben, dass jahrzehntelang antrainiertes auch im privaten Bereich Anwendung finden wird -damit meine ich, dass beim Exekutivbeamten im Hinterkopf zuallererst einmal alle zu beachtenden Bestimmungen in Eilform ablaufen. Gleiches gilt eben auch außer Dienst. Und dass im Ernstfall kompromißloses Vorgehen notwendig ist, also nicht lange nachgedacht werden kann, ergibt sich aus der Prisanz der Situation. Persönliche Erkenntnis für mich daraus ist, dass sich unentschlossenes, zaghaftes oder unklares Handeln in der Sache uU. für die eigene und der Sicherheit der Angehörigen nachteilig auswirken kann. Daher ist im Falle eines Einbruches natürlich mit allen möglichen negativen Auswirkungen zu rechnen. Und da sind wir wieder bei meinem ersten Kommentar – ich bin selbst gern am Leben……!
        Sei`s wie`s sei – jeder muß schlußendlich für sein Handel die Verantwortung übernehmen. Abschließend noch eines – das Leben, auch das eines Straf oder Gewalttäters kann und darf man nicht leichtfertig beenden, doch werde ich für meine Person niemals meine Unversehrtheit, mein Leben aufs Spiel setzen um einem kriminellem Gegenüber die Chance dafür zu bieten.
        NS.: keine PI, KRB

        • Dem Exekutivbeamten draeut hier immer das Damoklesschwert des Waffebgebrauchsgesetzes und des schwammigen Paragraph Sechs in selbigem.
          Hier hat es Vorteile im Jedermannsrecht zu operieren.

        • Bei uns und anderen Kollegen erwarte ich jedoch, dass Erfahrung und Ausbildung uns ermöglichen, eine Situation besser einschätzen und lösen zu können als es andere können. Selbstschutz und Schutz von Kollegen und Angehörigen hat Vorrang – du kennst das aus eigener Erfahrung. Wenn Kollegen Probleme haben, wird durchgegriffen – aber: Wir überlegen auch vorher, was wir machen. In gewisse Objekte geht man nicht zu zweit… da braucht man mehr, und nicht immer ist eine sofortige Reaktion die beste Lösung.
          Wenn jemand zuhause bedroht wird – egal welches Rechtsgut, hat er das Recht, es zu verteidigen… aber das Ganze muss Maß und Ziel haben. Und genau um dieses Maß und dieses Ziel geht es – und da ist mein starker Eindruck, dass manche hier da etwas irreführende Vorstellungen haben.
          Ein Warnschuss kann Wunder wirken und es ist nicht Aufgabe von Bürgern, Verbrecher zu stellen – dafür gibt es uns.

          • Es ist völlig unmöglich das die Polizei dem Bürger vor verbrechen schützen kann. Das hat noch nie funktioniert und wird auch niemals funktionieren. Deshalb sind die wirklich schutzbedürftigen Personen auch mit Leibwächtern und Feuerwaffen ausgestattet.
            Meine Freundin bekommt bestimmt keinen Waffenpass. Weil sie hat ja keinen „Bedarf“ auf Selbstschutz. *Kopfschüttel*
            Und das die netten Beamten immer so viel besser mit Ihrem Werkzeug umgehen können, ist nur noch ein hohler Propagandaausdruck für „Wir dürfen alles und der Rest darf nix“. Eure Ausbildung ist ein Witz und euer Auftreten gleicht dem von „Banden“ aller Art.
            Ihr beschützt nicht das Volk, sondern die Regierung vor dem Volk. Ein jeder echter Polizist hat doch längst gekündigt, oder wurde gegangen. Ich habe noch nie einen Polizisten gesehen, welcher das richtige getan hat. Und ich sehe auch überhaupt keinen Bedarf für euch Spazierfahrer.
            Eure Existenzberechtigung kommt doch durch die ganzen importierten Kleinkriminellen. Cui Bono ?

            Recht und Ordnung. Das ich nicht lache.

    • Ah, die Stimme der Vernunft…speziell wenn man genau liest.

  9. habe mir nur zwei Kommentare durchgelesen, dann hat es mir gereicht. Es war ein Mädel alleine zuhause und zwei üble Kerle dringen ein. Hallo? Wa interessiert mich das Gewäsch um Flachbildschirme??? Das ist Verteidigung um Leib und Leben Punkt (.)

  10. Manche kennen sich wirklich nicht aus und wissen nicht, was Notwehr ist, auch über notwehrfähige Güter scheinen sie nicht Bescheid zu wissen. Unser Autor hat völlig recht und die ganze Aufrechnerei (Flachbildschirm gegen Leben, ganz blöd das Beispiel mit dem Kirschendieb) geht total am Thema vorbei.

    Wenn jemand einbricht, greift er in meine notwehrfähigen Güter (Eigentum) ein und ich kann die notwendige Notwehr üben. Ob er mich jetzt ermorden will oder nicht, ist gleichgültig.

    Zur Erziehung gehört jedenfalls auch, daß man über diese grundlegenden Dinge informiert wird und nicht irgendein Wischi-Waschi serviert bekommt, das man dann in einem Forum von sich gibt.

    • zakrajsek, es würde nicht schaden, sich da etwas besser mit der Materie auseinanderzusetzen. Um ein wenig zu helfen, hier §3 StPO (Notwehr) – nachschlagbar, wie immer im, RIS:
      Zitat:
      „§ 3. (1) Nicht rechtswidrig handelt, wer sich nur der Verteidigung bedient, die notwendig ist, um einen gegenwärtigen oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff auf Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, Freiheit oder Vermögen von sich oder einem anderen abzuwehren. Die Handlung ist jedoch nicht gerechtfertigt, wenn es offensichtlich ist, daß dem Angegriffenen bloß ein geringer Nachteil droht und die Verteidigung, insbesondere wegen der Schwere der zur Abwehr nötigen Beeinträchtigung des Angreifers, unangemessen ist.

      (2) Wer das gerechtfertigte Maß der Verteidigung überschreitet oder sich einer offensichtlich unangemessenen Verteidigung (Abs. 1) bedient, ist, wenn dies lediglich aus Bestürzung, Furcht oder Schrecken geschieht, nur strafbar, wenn die Überschreitung auf Fahrlässigkeit beruht und die fahrlässige Handlung mit Strafe bedroht ist. “
      Zitat Ende.

      Die Notwehr, inklusive der von „der Garser“ gebrachten Beispiele und Behauptungen in den Kommentaren, ist sehr ausführlich ausjudiziert – seine Annahmen und Behauptungen sind eben nicht durch geltendes Recht gedeckt, widersprechen diesem sogar.

      Dass dieser Paragraf auch Ihnen widerspricht ist hoffentlich für sie ersichtlich.

      • StGB 😉

      • Gerade der Paragraph bestätigt mich. Das ist geltendes Recht und das, was ich geschrieben habe ist unbestreitbar richtig.

        • Oh, sie haben nichts falsches an sich behauptet (sie achten sehr genau darauf, neutral zu schreiben – oder so, dass Interpretationsspielraum besteht), allerdings muss ihnen bewusst sein, dass ich mich auf Ihre Unterstützung des „Garsers“ bezog – dessen Aussagen offensichtlich und unzweifelhaft nicht korrekt sind.

          Oder rechtfertigt das ledigliche Eindringen in Privateigentum Ihrer Meinung nach, „dass auf dessen Leben gepfiffen“ wird? Oder dass im Zuge Einbruchs auf das Leben des Eibrechers „gepfiffen“ werden darf? Und genau das sagt „da Garser“….

          Notwendig und verhältnismäßig – was, wie ich glaube Ihnen durchaus bewusst ist, von Einzelfall zu Einzelfall beurteilt werden muss… vor allem, was „notwendig“ ist.
          Einen Einbrecher erschießen, weil er Einbrecher ist und etwas stehlen will kann nicht „notwendig“ sein – oder stimmen Sie mir da nichtzu?

      • Mich fasziniert ja, dass einige Leute diesen Beitrag negativ bewerten, obwohl er faktisch nur die Kopie eines Gesetzestextes ist. Notwehr interessiert also nicht?

      • Die Notwehr, inklusive der von “der Garser” gebrachten Beispiele und Behauptungen in den Kommentaren, ist sehr ausführlich ausjudiziert – seine Annahmen und Behauptungen sind eben nicht durch geltendes Recht gedeckt, widersprechen diesem sogar.

        Also schön kleinweis‘ wird’s mir hier echt zu deppert was manche Leute hier hineinzuinterpretieren suchen. Man muß und soll nicht alles niederschießen was einbricht, das ist natürlich Unfug und das habe ich so auch nie geschrieben. Im gegenständlichen Fall war die Reaktion aber gerechtfertigt und richtig. Nicht mehr und nicht weniger.

        Daß Recht dem Unrecht nicht weichen muß setze ich auch als gegeben voraus, wer das anders sieht positioniert sich recht eindeutig. Man lasse mich in Ruhe, dann droht von mir keine Gefahr. Man bedrohe mich – dann wird man sehen was man davon hat! (Und da meine ich keinen 14jährigen der einbricht um eine Stange Zigaretten zu stehlen, sondern Schwerverbrecher. Im Zweifelsfall stelle ich mich aber lieber einem Gericht als den Sargträgern zur Last zu fallen.)

        Werter Martin, wenn von Ihnen keine vernünftigeren Beiträge mehr kommen sollten ersuche ich Sie sich eine andere Spielwiese für Ihre – für mich uninteressanten – Ergüsse zu suchen, Ihren Standpunkt haben Sie ja klargemacht. Betrachten Sie dies als „virtuellen Rauswurf“, ich wünsche noch ein schönes Leben.

        • Zitat „Leichtfertig ist höchstens jener der darauf vertraut mit heiler Haut bei mir einbrechen zu können. Auf dessen Leben pfeife ich, wie auch er auf meines pfeift.“
          Zitat Ende.
          Hier bezogen Sie sich nicht auf den oben angeführten Fall, sondern – wie auch bei der restlichen Diskussion, auf allgemeines.

          Was jemand wie Sie, der in seinem Leben noch nie für sich selbst oder für einen anderen zur Waffe greifen musste, zu diesem Thema zu sagen hat ist tatsächlich vernachlässigbar. Küchenrambos die große Reden schwingen, hinter denen nichts steht, gibt es genug – Leute, die überlegen und vernünftig und entschlossen handeln leider nicht. Das Recht darf dem Unrecht nicht weichen, aber Recht lässt sich auch nicht mit Unrecht durchsetzen.

          Eben las ich einen anderen ihrer Ergüsse, in dem Sie polizeiliche Ratschläge kritisierten – sicher… was ist die Erfahrung von Menschen, die sich tagtäglich mit dem auseinandersetzen, wovon sie nur schreiben, schon wert…

          Ich kann nur jedem raten sich an Profis zu halten, nicht an Schreibtischhelden.

          Angesichts der Verhältnisse und Personen hier betrachte ich einen Rauswurf als Kompliment – und hoffe, dass keine Waffengegner mit ihnen, dieser oder ähnlichen Plattformen in Berührung kommen… Ein gefundenes Fressen für die Anti – Waffen Lobby.

    • Die notwendige Notwehr, !!! Sie schreiben es selber. das Beispiel mit dem Kirschendieb brachte ich um es übertrieben zu verdeutlichen, es wurde uns auch in der Sachkundeschulung so auseinandergesetzt – bei uns im Schützenverein.
      Wenn wir uns hier jetzt hinstellen und sagen wir ballern jeden über den Haufen der auch nur einen Fußbreit in unsere Tür setzt und sagen auch noch dass nur ein toter Indianer ein guter Indianer ist, dann Gute Nacht .

      Auf solche Sprüche warten nämlich die Gungrabber nur und beweisen wie gefährlich wir Wafennarren sind.
      Wir müssen etwas von dieser martialischen Position herunterkommen und sorry , wegen einer Flachglotze erschieße ich niemanden,schon allein weil mich das Bild ein Leben lang verfolgen würde.
      Ich würde versuchen den zu stellen den Weg abzuschneiden, vielleicht auch eine Waffe unter die Nase halten und erst dann wenn jemand mich dabei ernsthaft bedroht denke ich an Notwehr und so sehen das auch Gerichte.
      Martin hat es doch eindeutig erklärt .
      Notwehr ist kein Freibrief für eigene Gewaltexzesse und wer da über sein Ziel hinausschießt – im wahrsten Sinne des Wortes – wird vor Gericht einen sehr guten Anwalt brauchen.

      • @Jörg, so redet nur einer, der noch nie Opfer eines Einbruches war, und sich dann herausstellt, dass ein entflohener Strafgefangener aus der forensischen Abteilung eines Psychatrischen Landeskrankenhauses war.
        In meinem Fall war es der Taximörder vom Bodensee. Willst Du da auch so lange warten, bis der dich kaltblütig Umgebracht hat????

        • Ein guter Einwand – es sollte an dieser Stelle auch bedacht werden, dass auch „der Garser“ nie Opfer eines Einbruches oder eines Angriffes war (laut eigener Angabe).

        • Wie groß ist die Chance dass das jemanden widerfährt ? 1 zu 1 Million ?
          Taxifahrer haben i.d. r kaum eine Chance denn sie sind ohnehin durch Publikumsverkehr in einer schlechten Position oder möchtest Du dass der Taxifahrer Dich vorsichtshalber mit einer geladenen und schußbereiten Waffe zum Einsteigen auffordert ?

          Ich denke die Angst hier kann auch in Paranoia ausarten oder soll jetzt der Waffenumsatz angehoben werden ?

          • Es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich mich im öffentlichen Raum mit Publikumsverkehr bewege, oder ob ich in meinen eigenen vier Wänden in denen eben kein Publikumsverkehr herrscht, bewege. Wer ohne meine Erlaubnis mein Eigentum betritt und zu einer Gefahr von meiner Familie wird, der muss die Konsequenzen seines Handelns tragen.
            Es wird im Übrigen nicht jeder der mein Eigentum betritt zur Gefahr, soviel nur dazu, um den Kirschbaum (ja den habe ich auch) aus der Diskussion raus zu halten.
            Ich hätte im Übrigen nichts dagegen wenn ein Taxifahrer zum Selbstschutz eine Waffe führen dürfte.

      • Wunderschön, wenn man das in der Sachkunde im Schützenverein so lernt. Ich habe es halt studiert und in der Juristerei meinen Doktor gemacht. Irgendwie habe ich da etwas mehr gelernt als im Schützenverein.

  11. Michael Pfahler

    Ich würde meine Familie und mich selbst auch verteidigen! Sobald ich höre, dass einer einbricht, renne ich vom ersten Stock in den Keller, öffne meinen Waffentresor, wo der Schlüssel für den Munitionsschrank liegt, gehe zum Munitionsschrank, öffne ihn, entnehme die richtige Munition, gehe wieder zum Waffenschrank, nehme eine Waffe heraus, lade sie… und schon bin ich verteidigungsbereit! Hoffentlich lebt jetzt meine Familie noch!

    • Zitat: „Ein toter Verbrecher – kein Schaden für die Menschheit!“

      Würde die Polizei so denken, hätten einzelne Polizisten im Wochentakt Leute zu erschießen.

      Dafür, dass Sie weder mit Verbrechern zu tun haben noch andere Menschen vor Verbrechern schützen, gehen Sie sehr leichtfertig mit dem Leben anderer Menschen um.

      • Leichtfertig ist höchstens jener der darauf vertraut mit heiler Haut bei mir einbrechen zu können. Auf dessen Leben pfeife ich, wie auch er auf meines pfeift.

        • Wie kommen Sie zur Annahme, dass ein Einbrecher die Absicht hat, Sie zu töten? Ich habe jetzt doch schon mit einigen solchen Zeitgenossen zu tun gehabt, bewaffnet war noch keiner davon. Mordabsichten hatte auch noch keiner.

          • Im Zweifel muß ich davon ausgehen, was war beispielsweise in Pachfurth? Nicht der, der sich wehrt ist im Unrecht, sondern der Angreifer, ganz klar und einfach. Ob die Reaktion gerechtfertigt war oder nicht hat dann ohnehin ein Gericht zu klären, um vor Gericht zu stehen muß ich aber vor allem eines sein: am Leben!

            • Ist ein Einbrecher ein Angreifer? Und was sind ihre Erfahrungswerte sowohl mit Einbrechern als auch Angreifern? Das würde mich interessieren

              • Ein Einbrecher greift in meinen persönlichen Lebensbereich ein und greift mich somit an, davon muß ich ausgehen.

                „Erfahrungswerte“ brauche ich keine (und kann auch zukünftig gerne darauf verzichten), ich habe aber auch im Auto den Erste-Hilfe-Koffer und zu Hause einen Feuerlöscher obwohl ich weder jemals in einen Unfall verwickelt war noch es bei mir gebrannt hat. Ich weiß wie ich mich bei einem Unfall zu verhalten habe, wie bei einem Brand und wie bei einem Einbruch. Wer das anders handhaben möchte soll es so halten, ist mir egal.

                • Das ist falsch. Dieser Logik folgend ist schon das Betreten Ihres Gundstückes als Angriff zu werten – ich denke wir sind uns einig, dass wir Franzi von nebenan nicht erschießen, weil er unerlaubt in unseren Garten gegangen ist. Selbst wenn er es nachts macht.

                  Ich würde mich an Ihrer Stelle dann doch nochmal genau darüber informieren, was „Notwehr“ ist und was „Verhältnismäßigkeit“ ist und es im Bedarfsfall von einem Profi erklären lassen. Mit ihrer gegenwärtigen Auffassung bewegen Sie sich weit außerhalb sogar des grauen bereiches.

                  Erfahrungswerte sind wichtig, da sich so eruieren lässt,wer jetzt weiß, wovon er redet und wer rein theoretisch spekuliert. Schlussendlich sind wir alle Bürger desselben Landes mit denselben Rechten, Pflichten und geltenden Gesetzen.

                  • Ich würde mich an Ihrer Stelle dann doch nochmal genau darüber informieren, was “Notwehr” ist und was “Verhältnismäßigkeit” ist

                    Danke für den freundlichen Rat. Ich werde ihn ignorieren, ich fühle mich hinreichend informiert. Jeder wie er meint.

                    • In meinem Fall, wie ich weiß. Das hat nichts mit „Meinen“ zu tun.

                      Wenn sie ihre Meinung beibehalten und – was ich nicht hoffe – sie jemals in eine Situation kommen sollten, sie umzusetzen, werde ich dann die nachfolgenden Geschehnisse sehr interessiert verfolgen.

            • Sie verstehen es nicht. ein Einbrecher allein ist noch kein Mörder der Sie angreift. Es hängt ganz konkret von der Situation ab wie er Ihnen gegenüber tritt.
              Ist er ruhig hat der Finger gerade zu sein.

              Sie würden wohl auch Kinder vom Kirschbaum schießen , weil sie Kischen klauen ( natürlich nicht , aber es verdeutlicht die Frage um die es geht) Was wäre wenn der Einbrecher ein minderjähriges Kind wäre … schießen- dann fragen …. “ öhm Pech gehabt Kleiner „

              • Ich weiß von mir daß ich kein Mörder bin, soviel ist sicher, da wird mir keiner etwas anderes nachsagen können.
                Wenn aber ein Wildfremder sich unrechtmäßig Zutritt zu meiner Wohnung verschafft hat weiß ich nur, daß der da nichts verloren hat und potentiell mein Leben gefährdet. Mehr muß ich aber auch nicht wissen.

                Der Kirschbaum-Vergleich ist putzig aber geht am Thema vorbei. War nicht anders zu erwarten.

                • Entschuldige, aber wieso gefährdet der Ihr Leben ? Woher wissen sie denn das ?
                  Vielleicht türmt der von selbst wenn er Sie sieht ?
                  Kein Problem dass Sie eine Waffe in Bereitschaft bringen , aber ob Sie immer schießen müssen das würde ich mir sehr überlegen.

            • Richard, ich geb Dir völlig recht! Und ich frag mich gerade was diese ganze Diskussion soll!?? Einige vergessen anscheinend das derjenige, bei dem eingebrochen wird, das OPFER ist!
              Doch genau so, wie manche hier kommentieren, ist das Justizsystem aufgebaut! Täterschutz vor Opferschutz, als erstes wird der arme Einbrecher bemuttert und gefragt, wieso er denn zu so einer Tat getrieben wurde, doch der Zustand des evtl traumatisierten Opfers, was sich in seinen eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlt, das ist wohl sekundär!? Entschuldigung, aber da könnte ich k****n
              Auch wenns einigen nicht schmeckt, ich würde auch so handeln, denn ich kann nicht in die Köpfe der Menschen hineinsehen um festzustellen, wie weit sie gehen würden!

              • Zuerst einmal, Opfer werden betreut – Weißer Ring etc. leisten vorbildliche Arbeit, auch wenn ordentlicher Nachholbedarf von staatlicher Seite her besteht.

                Hier geht es darum, wann es gerechtfertigt ist, Waffengewalt anzuwenden.

                Wenn man angegriffen wird, ja, sofort – solche Situationen hatte ich selbst schon einige (auch wenn ich bei der Waffenauswahl nicht so eingeschränkt bin wie Leute dieses Forums und über eine entsprechende Ausbildung verfüge).
                Aber: Wichtig dabei ist, wirklich angegriffen zu werden – unmittelbar in seiner körperlichen Integrität bedroht zu sein. Es kann nicht sein, dass die alleinige Anwesenheit einer Person als Angriff gewertet wird, auch wenn sie etwa dazu dient, etwas zu stehlen. Das Leben eines Menschen ist mehr wert als der gestohlene Flachbildschirm, auch wenn es das Leben eines Einbrechers ist.

                • „Das Leben eines Menschen ist mehr wert als der gestohlene Flachbildschirm“
                  Das ist zwar richtig, ist aber für die Notwehr (in Deutschland) bedeutungslos. Wenn die Schusswaffe das einzige erfolgversprechende Mittel ist, um den Dieb mitsamt Flachbildschirm an der Flucht zu hindern, darf man sie selbstverständlich einsetzen. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel spielt bei der Notwehr keine Rolle.

                  • Toll , weiter so !
                    Schießt wegen einer Glotze auf Menschen, immer drauf !
                    Davon abgesehen wird sie wahrscheinlich kein Richter freisprechen sondern wegen Totschlag oder Körperverletzung in den Knast befördern. Dort können Sie die Theorie des Notwehrrechts an die Wand nageln als Ersatz für einen Flachfernseher.

                    • Recht braucht Unrecht nicht zu weichen. Und das ist gut so.

                      Wenn der Dieb auf ein „Halt stehen bleiben oder ich schieße!“ nicht reagiert, ist er doch selber schuld.

        • Zynisch und einer weitreren Erörterung wert.

          Woher wissen Sie dass er auf Ihr Leben pfeift ?
          Ein Einbrecher will in der Regel Geld und Werte, der wird nie ohne Grund einen Raubmord begehen wo er dann lebenslänglich einfährt.
          Die wenigsten gehen brutal vor, natürlich weiß man vorher nicht wie sie ticken.
          Martin hat recht wenn er auf das Leben anderer Menschen hinweist und wenn es „nur “ ein Einbrecher ist, so wird auch in diesem Fall eine Mutter irgendwo ihren Sohn beweinen, da fragt man sich schon ob man sich als „Todesengel“ aufspielen soll und vielleicht das Trauma jahrelang mit sich trägt einen Menschen erschossen zu haben.

          Rein rechtlich sollte man sowieso aufpassen. das Erschießen eines Einrechers ohne Not wird nicht durch Notwehr gedeckt ( in D) sondern Notwehr ist er dann wenn der Einbrecher selbst zum Angreifer wird. – UND ein tödlicher Schuß unbedingt notwendig ist um den Angriff abzuwehren.Verhält der sich ruhig ist es keine Notwehr und man ruft die Polizei.
          Man kann den Einbrecher sehr wohl mit einer Waffe in der Hand stellen und festhalten bis die Polizei eintrifft aber sinnlos erschießen, da ist man selbst ein Fall für den Staatsanwalt.

          Mit solchen Artikeln wie heute liefern wir nur noch Munition für Waffengegner die uns als schießwütige Rambos darstellen.
          Etwas besser differenzieren und den Einzelfall betrachten und etwas zurückstecken wäre nur gut.

          Es spricht nichts dagenen sein Eigentum mit der Waffe zu schützen, aber nicht in jedem Fall haben wir ein Recht einen Menschen zu erschießen und wenn der dreimal im Schlafzimmer einsteigt.
          Und es gibt keine Privatjustiz von wegen ein toter Verbrecher ist kein Schaden für die Menschheit. Auch ein Verbrecher kann lernen und resozialisiert werden und nicht wenige schaffen das nach ihrer Strafe.

    • Das kann es aber nur in Deutschland sein. Bei uns in Österreich, nehme ich die geladene Waffe und bin verteidigungsbereit. Dauert ein paar Sekunden.

  12. SchütztdieSchützen

    Hierzulande hätte man eine Klage wegen Unverhältnismäßigkeit bei der Selbstverteidigung am Hals..

  13. Dr. Reiner Schwarz

    Ich finde es sehr bedauerlich, dass das Mädchen schießen musste. Für einen Menschen, der in unser zivilisierten Welt richtig erzogen wurde, ist es traumatisch, ein Leben nehmen zu müssen. Hoffentlich kommt sie gut darüber hinweg. Verantwortlich dafür sind die Mistkerle, die in die Wohnung eingedrungen sind, niemand anders.
    Sehr erfreut bin ich aber darüber, dass sie es überlebt hat. Das wäre wohl eher nicht der Fall gewesen, wenn sie unbewaffnet wäre.
    Selbstverständlich kann jeder selbst entscheiden, wie er sich in einem solchen Fall verhalten will: Abhängig von der Gnade der Täter oder selbstbestimmt.

  14. „So soll das sein!“ Der Überschrift ist nix hinzuzufügen!

  15. Man kann es den Bürgern (bei uns in Bagdad) kaum verübeln, denn sie können nichts dafür, täglich von der linken Medienmaschine belogen und manipuliert zu werden.

    Aber diese gesteuerte Mehrheitsmeinung ist nun im Kippen begriffen. Man höre sich die Ansagen an der Basis einmal an. Daß Politiker das nicht mehr tun, ist ein schweres Manko für sie. Sie verschlafen die Meinung des Merheitsvolkes. Und Wahlen sind so nah!

    Die horrent steigende Kriminalität ist in diesem Fall ein bedeutender (ungewollter) Helfer für den Legalwaffenbesitz. Noch vor einigen Jahren war die Zustimmung für den Privatwaffenbesitz viel kleiner als heute.

  16. Liegt an der Erziehung. Bei unserer kann ja nichts anderes herauskommen.

    • „Unsere“ ?
      Meinen Sie sich selbst ? Ich nämlich nicht.

      Außerdem ist es jedem selbst überlassen wie er sich verhält. Es soll ein Recht zur Verteidigung geben aber wenn jemand glaubt der kann oder will das nicht, dann muss man das auch respektieren.Auch das wäre liberal.
      Auch wenn Waffenhändler damit keinen Umsatz machen.

  17. …..ja, es ist schon eine verkehrte Welt, in der wir leben. Auch bei uns, war das vor einigen Jahrzehnten, noch ganz normale Ansicht und Allgemeingut.
    Wie sind wir nur in eine so verschwuchtelte Zeit hineingeraten?
    Liberal, ist wohl der Begriff dafür, ALLES tun zu dürfen, ohne dafür belangt zu werden. Belangt werden nur diejenigen, die nicht bereit sind, sich damit abzufinden…..

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