Wochenrückblick 43/2012

In der vergangenen Woche habe ich eine abschließende Betrachtung über einen skandalösen Vorgang in Deutschland gebracht, mir Gedanken über Frank Stronachs Hoden gemacht, von einem tapferen Mädchen in den USA berichtet, einen hervorragenden Artikel kommentiert, einen veritablen Justizskandal beleuchtet und schließlich – ganz staatstragend – eine Rede zum Nationalfeiertag gehalten:

  • Ich hatte schon mehrfach davon berichtet, am Sonntag habe ich das „glückliche“ Ende eines unglaublichen Skandals in Deutschland kommentiert: Vom Leben in einem Rechtsstaat/Teil 3
  • Das „Team Stronach“ hat bislang erst ein echtes Mitglied, nämlich den Namensgeber. Am Montag habe ich mich gefragt, ob das nicht vielleicht ein „Team Hodenlos“ ist.
  • In Oklahoma hat sich ei 12jähriges Mädel mit der Glock ihrer Mutter erfolgreich gegen einen Einbrecher gewehrt, alle sind voll des Lobes für sie. Darüber habe ich am Dienstag berichtet und mich auch gefragt, was man wohl hierzulande dazu sagen würde: Selbstverteidigung einer 12jährigen
  • In Potsdam hat eine Diskussion zum Waffenrecht stattgefunden, das „ef-magazin“ hat dazu einen hervorragenden Artikel gebracht, den habe ich am Mittwoch vorgestellt und kommentiert.
  • Ein rechtskräftig verurteilter Bankräuber bekommt nachträglich für jeden Monat Haft umgerechnet 1.500 Euro. Wie das möglich ist habe ich am Donnerstag erörtert: Verbrechen lohnt sich nicht
  • Am Freitag schließlich habe ich den österreichischen Nationalfeiertag zum Anlaß genommen um zu diesem Ereignis eine kurze Rede zu schreiben, der Bundespräsident macht das ja schließlich auch. Aus Spaß an der Freude habe ich diese Rede auch gehalten und neben dem Text auch das Video davon hier eingestellt: Nationalfeiertag 2012

Apropos Video: Da habe ich ein ganz großartiges zu den Waffensteuer-Bestrebungen in Deutschland gefunden, viel Vergnügen:

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

11 Antworten zu “Wochenrückblick 43/2012

  1. Sorry,da ist was schief gelaufen 😦
    DAS Video meinte ich :

  2. Wir können auch noch ganz anders Herr Dr. Z.

  3. Passt zwar momentan nicht unbedingt zum Thema, brennt mir aber trotzdem unter den Nägeln.
    Martin | 19. Oktober 2012 um 12:33 |
    „Wie kommen Sie zur Annahme, dass ein Einbrecher die Absicht hat, Sie zu töten? Ich habe jetzt doch schon mit einigen solchen Zeitgenossen zu tun gehabt, bewaffnet war noch keiner davon. Mordabsichten hatte auch noch keiner.“
    Vorliegender Dialog erfolgte vor kurzem zum Thema – so soll es sein-.
    Bin sicher, Martin liest mit, daher die Frage: Wie ist diese seine Einschätzung unter Bedachtnahme auf den aktuellen Fall/Einbruch in Wohnhaus und erschlagen einer alten Frau zu sehen. Unerheblich erscheint mir aufgrund der entstandenen Folge eine möglicherweise gelindere Beurteilung (als Mord) durch das Gericht, denn tod bleibt tod.

    • Zunächst: Martin wird hier nicht antworten, ich habe ihn „rausgeworfen“.

      Zum Fall: Die Frau würde noch leben wenn man nicht bei ihr eingebrochen hätte. Das sagt alles.

      • Den Rauswurf habe ich mitbekommen, ich nehme aber an, dass die Seite für ihn weiterhin interessant bleiben wird. Ob sich seine Sichtweise als Polizist aufgrund des jetzigen Vorfalles verändert hat, dass wiederum wäre für mich interessant. Ich jedoch fühle mich in meinen damals vorgebrachten Argumenten bestätigt und habe Verständnis für die von den Lesern geforderten härteren Linie gegen Straftäter/Einbrecher. Denn eines ist nicht wegzudiskutieren – Sicherheit, so wie sie noch vor einigen Jahrzehnten bestanden hat, gibt es nun nicht mehr.

        • Wenn ich mal für Martin antworten darf :
          Es besteht immer die Gefahr dass ein Einbrecher tätlich wird oder gar einen Mord begeht um Zeugen zu beseitigen, aber es ist nicht die Regel.
          Ich schätze die Gefahr nicht als so groß ein denn aus Sicht des normalen Einbrechers ist es unsinnig sich mit einem Mord zu belasten.Es wäre unlogisch das zu tun.

          Zum einem zieht er selbst dadurch umfangreichere Ermittlungen auf sich während bei einem normalen Einbruch mit geringen Sachwerten die Ermittlungen oft eingestellt werden und zum anderen riskiert er lebenslängliche Freiheitsstrafe wegen Raubmord.
          Das schließt nicht aus dass im Einzelfall es immer anders kommen kann, besonders wenn die Täter unter Drogen stehen oder Panik bekommen.
          Deshalb würde ich auch mit einer Waffe entgegentreten, aber ob geschossen werden muss hängt immer vom Verhalten des Täters ab.
          90 % der überraschten Einbrecher werden wohl selbst bewußt waffenlos sein ( auch wegen möglicher härterer Verurteilungen !) und einfach türmen , die restlichen 10 % sind die gefährlichen Typen, wie in dem oben zitierten Fall.

          • Ach Joerg, wenn das Leben doch so einfach waere…..
            Bei „zugereisten“ Einbrechern kann man fast davon ausgehen, dass es ihnen wurscht ist ob sie realiter ein oder fuenf Jahre ausfassen.
            Fuer die ist ein oe Haefen so gut wie ein Urlaub und die Familie wird inzwischen vom Auftraggeber versorgt.

            Die stoppt nur (wenn ueberhaupt), die Androhung des sozialvertraeglichen Fruehablebens. Dies setzt wiederum voraus dies auch ruecksichtslos durchzuziehen. Dosierter Schusswaffeneinsatz geht ebenso wenig wie ein bischen schwanger.

            Ich hatte das Glueck, das meine Bereitschaft zur Ultima Ratio immer wirsam rueber kam. Einer der Gruende, abgesehen vom Pekuniaeren, dass ich innerhalb der Branche gewechselt habe, war der Schutz durch Arbeit auf exterritorialem Gebiet.

  4. Super Video. Wenn nur alle so viel Mut hätten, dann würden sich alle Abzocker das gut überlegen.

  5. Das sollten sich auch unsere Abzokker ansehen. Irgendwo hört sich jeder Spaß auf.

  6. Das hätt ich den Deutschen nicht zugetraut! Respekt!

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