Hollywood/Teil 2

Anfang September habe ich hier einige „Filmstars“ als Pharisäer geoutet, sie verdienen zwar viel Geld mit Actionfilmen wo sie natürlich auch Schußwaffen benutzen, privat lehnen sie Waffenbesitz aber strikt ab: Hollywood. Damals habe ich als löbliche Ausnahme Brad Pitt genannt, es gibt aber noch weitere Stars die sich offen als Waffenbesitzer deklarieren:

Da wäre zunächst einmal Pitts Frau, Angelina Jolie. Sie sollte sich aber auch deklarieren, immerhin hat ihr Brad ihr sogar einen eigenen Schießstand bauen lassen. Jolie:

“I bought original, real guns of the type we used in ‘Tomb Raider’ for security. Brad and I are not against having a gun in the house, and we do have one. And yes, I’d be able to use it if I had to … If anybody comes into my home and tries to hurt my kids, I’ve no problem shooting them.”

(„Ich habe mir zu Sicherheitszwecken originale, echte Waffen gekauft wie wir sie auch in ‚Tomb Raider‘ verwendet haben (ich glaube das waren zwei Desert Eagles, Anm.). Brad und ich haben nichts gegen Waffen im Haus, und wir haben auch welche. Und ja, ich könnte sie nötigenfalls auch einsetzen. Wenn jemand in mein Heim eindringt und versucht meinen Kindern etwas anzutun hätte ich kein Problem damit auf ihn zu schießen.“)

Joe Perry von Aerosmith:

“I have always been fascinated with guns. I grew up in America so granted, it is part of our heritage and it is written into the laws of how this country is run,” he said. “I’ve been fascinated with all kinds of weapons my whole life, and as I have been able to afford to acquire pieces, here and there I started to collect.”

(„Ich war von Waffen immer schon fasziniert. Ich bin in Amerika aufgewachsen und hier ist es so daß das ein Teil unseres nationalen Erbes und in den Gesetzen unseres Landes festgeschrieben ist. (…) Seit ich es mir leisten konnte Waffen zu kaufen habe ich auch begonnen zu sammeln.“)

Auch Johnny Depp hat schon immer Waffen besessen:

“We would just go out and line up a bunch of cans and shoot with rifles, handguns and at times, submachine guns,” Depp admits. “When I was a kid it was a controlled atmosphere, we weren’t shooting at humans – we were shooting at cans and bottles mostly. I will most certainly take my kids out for target practice.”

(„Wir sind einfach rausgegangen und haben mit Gewehren, Faustfeuerwaffen und zeitweise auch Maschinenpistolen auf Blechbüchsen geschossen. Als ich ein Kind war haben wir unter kontrollierten Bedingungen geschossen, niemals auf Menschen, sondern auf Dosen und Flaschen. Ich werde mit meinen eigenen Kindern ganz sicher auch schießen gehen.“)

Daß Clint Eastwood ein Waffenbefürworter ist, ist bekannt. Dennoch hier ein schönes Zitat von ihm:

“I have a very strict gun control policy: if there’s a gun around, I want to be in control of it.”

(„Ich habe einen ganz festen Standpunkt zur Kontrolle des Waffenbesitzes: Wenn eine Waffe in meiner Nähe ist möchte ich die Kontrolle darüber haben.“)

NRA-Mitglied James Earl Jones zum Waffenbesitz:

“The world is filled with violence. Because criminals carry guns, we decent law-abiding citizens should also have guns. Otherwise they will win and the decent people will lose.”

(„Überall auf der Welt gibt es Gewalt. Weil Kriminelle Waffen tragen, sollten wir anständigen gesetzestreuen Bürger auch bewaffnet sein. Sonst gewinnen die Verbrecher und die Anständigen verlieren.“)

Bruce Willis zum Thema:

“Everyone has a right to bear arms. If you take guns away from legal gun owners, then the only people who have guns are the bad guys.” Even a pacifist, he insists, would get violent if someone were trying to kill her. “You would fight for your life. You’d use a rock or tear one of these chairs out of the floor.”

(„Jedermann hat das Recht Waffen zu führen. Wenn man den Legalwaffenbesitzern ihre Waffen wegnimmt, dann haben nur noch die Verbrecher Waffen.“ Selbst ein Pazifist, betont er, würde Gewalt anwenden wenn man ihm nach dem Leben trachten würde. „Sie würden um ihr Leben kämpfen. Sei es mit einem Stein oder einem dieser Stühle hier.“)

Na das sind doch einmal vernünftige Aussagen, all dem kann man vollinhaltlich zustimmen. Schön, daß noch nicht alle „Stars“ restlos verblödet sind.

(Quelle und weitere „pro-gun-celebrities“: gunssavelives.net)

35 Antworten zu “Hollywood/Teil 2

  1. Pingback: Wochenrückblick 44/2012 | dagarser

  2. Ganz einfach, in Europa hat man einfach vergessen, oder die wohlhabenden, „gstopftn“ Länder und ihre Bürger haben vergessen, wie sich Tyrannei am eigenen Leib anfühlt und wollen sie wohl oder übel wieder zurück haben.

  3. Mein Nachbar ist ein fanatischer Waffengegner. Da ich seine Meinung respektiere, werde ich ihm im Falle eines Raubüberfalls oder einer Home Invasion nicht mit meiner Waffe zu Hilfe eilen.

    • so gesehen auf dem Schild eines Hausbesitzers in den USA

    • Aber ich würde dass tun, denn Hilfeleistung für Menschenleben kann man doch nicht an eine private Meinung knüpfen und Bedingungen stellen !
      Wenn der Nachbar Kinder hätte würdest Du feixend zusehen wie diese abgemurkst werden und sagen selber schuld ?

      So eine Haltung finde ich unmöglich und vielleicht wird dann aus dem Waffengegner noch ein Waffenbefürworter, aber dazu müßte er erst mal überleben .
      Ich kann nur noch dem Kopf schütteln wie solche Standpunkte in einem CHRISTLICHEN Land möglich sind !!!!

      • In einem Land, in dem ich für Zivilcourage in den Knast gehe, oder zumindest danach vorbestraft bin, mit Sicherheit nicht. Somit in Deutschland, wo ich mich nicht bewaffnen darf und dann einer Horde Schläger gegenüberstehe, die, auch wenn sie mich tottreten, einen Tag später aus dem Knast wieder draußen sind, mit Sicherheit nicht.

        Sorry, die letzten Vorkommnisse in Berlin und München haben gezeigt, daß es lebensgefährlich ist, sich zu engagieren.

    • Diese Aussage spricht nicht für dich.

      MfG

  4. wenn einer für sich selbst beschließt, keine Waffen haben zu wollen, ist mir das völlig wurscht.

    Wenn mir einer das Recht abspricht, mich gegen eine Home Invasion / Vergewaltigung, einen Raubüberfall wirksam zu wehren und mir die Mittel dazu nehmen will, ist das m.E. schlichtweg kriminell und die Person sollte mit dem Täter zusammen auf der Anklagebank sitzen. Dummerweise werden in DE Straftaten eher rudimentär verfolgt.
    Bisherige Aufklärungsquote bei den letzten 8 Straftaten gegen mich: 0 Prozent.

    • Wie genau hilft eine Waffe dabei, eine Vergewaltigung zu verhindern?

      • Ein Vergewaltiger hört schon auf, wenn er in den Lauf einer Pistole blickt.
        Sollte er es nicht tun, so wäre er in Staaten, in denen man seine körperliche Unversehrtheit verteidigen kann, ein toter Vergewaltiger.

      • Ich bin stolz auf mich. Soeben habe ich eine beleidigend formulierte Frage wieder geloescht und durch ein unbedenkliches, selbstverliebtes Statement ersetzt.

  5. Das „Bloede“ an den Waffengegnern ist, dass sie die gesamte Gesellschaft entwaffnen wollen.

  6. Einstellungen und Vorurteile sind nicht von vorneherein blöd, aber Argumente sind es sehr wohl. Wenn einer nach dem Krieg keine Waffe mehr anrühren will – Respekt! Der hat Schlimmes erlebt.
    Aber sonst gibt es wenig vernünftige Argumente gegen den privaten Wafffenbesitz. Für sich selber kann man ihn ablehnen, das steht jedem zu. Aber auch für andere entscheiden zu wollen, das ist sicher nicht gescheit und vor allem nicht tolerant.

    • Sie verstehen wirklich nichts !
      Diejenigen die keine Waffe mögen sind uns keine Rechenschaft schuldig warum sie keine mögen und auch nicht blöde deshalb.
      Sie haben sogar das Recht zu sagen dass Waffen verboten werden sollen,das gehört zur freien Meinungsäußerung auch wenn sie uns nicht gefällt.Nicht mal das ist „blöde „.

      Sie entscheiden aber nicht über uns, denn das tut die Politik und erst wenn die politischen Entscheider Sachargumente (!) ignorieren,dann haben wir ein Problem, nicht mit den Schauspielern ,Kriegsveteranen oder anderen Menschen die Waffen aus welch Grund auch immer ablehnend gegenüber stehen.

      Deshalb ist derjenige auch kein schlechterer Mensch.
      Wenn meine Frau sagt, „ich mag deine Waffen nicht und ich habe was gegen diese Dinger aber mach was du willst „dann lasse ich mich deshalb nicht scheiden ,oder muss ich das jetzt ?( Sie sagt es aber nicht,)

      Argumente dagegen sind auch nicht automatisch blöde ,so zum Beispiel wenn jemand aus religiösen Gründen Waffenbesitz ablehnt ( die Zeugen Jehovas etwa ) dann wäre das zwar immer noch kein logisches Argument aber dennoch haben wir das zu respektieren .
      Ich kann dafür im Gegenzug sagen dass seine Religion unbegreiflich für mich ist, auch das muss der dann schlucken.
      Ja ich habe mit so einem zusammen gearbeitet und wir haben uns ansonsten gut verstanden und keiner hat gesagt dass der andere blöde ist.
      Leben und leben lassen, das gilt auch füt uns und manchmal nehmen wir uns viel zu wichtig.

      • Solange die persönliche Meinung nicht als kategorischer Imperativ angesehen wird, muß man sie gelten lassen. Sie gilt aber dann auch nur für den Betreffenden. Und ob das blöd ist oder nicht, kommt auf die Argumente an.
        Hier wird immer wieder alles vermischt und so sollte man nicht diskutieren. Da kommt nämlich nichts Gescheites heraus. Und das ist blöd.

        • Der tolle Satz hier lautet:

          „Schön, daß noch nicht alle “Stars” restlos verblödet sind.“

          Hier geht es bei dem Artikerl gar nicht um Antiwaffenaktivisten und Missionare sondern um Filmschauspieler(Stars) die KEINE Waffe haben oder nicht aktiv schießen oder sich einfach nicht öffentlich outen und deshalb , nur deshalb, offensichtlich „blöde “ sind.
          Mit anderen Worten, die anderen sind „verblödet“

          Allein der Nichtbesitzt einer Waffe oder das fehlende oder einfach unterlassene Bekenntnis zum Schießen reicht also aus um jemanden als restlos verblödet einzuordnen.
          Zumindest die eine Waffe haben sind hier davon frei gesprochen worden und auch wohl nur deshalb – als ob es nicht auch Blöde MIT Waffen gibt.

          Mit anderen Worten, ich brauche eine Wumme und gebe damit öffentlich an um als normal zu gelten.
          Und genau das wäre nicht normal….

          • Wie soll ich jemanden nennen der mit Gewalt- und Ballerorgien seine Broetchen verdient, ja dessen Kennzeichen die Nutzung eines bestimmten Waffentyps ist, der sich aber gegen privaten Waffenbesitz auspricht? (Daniel Craig fiele mir da ein)

            Hypokritisch? Verlogen? das impliziert Berechnung. Da ist bloed noch freundlicher.

            Zum Thema Meinungsfreiheit: Muss ich eine Meinung akzeptieren die meine Unversehrtheit gefaehrdet?

            • Grundsätzlich bemesse ich die moralische oder charakterliche Qualität eines Menschens nicht nach seiner Einstellung zum Waffenbesitzt, sonst müßten wir nämlich sämtliche kirchlichen Hilfswerke und deren Mitarbeiter, Ordenschwestern, Heilsarmee als „verblödet“ abtun und ich denke die tun meist einen sehr aufopferungsvollen Dienst am Menschen.

              Es geht im Beitrag nicht ausschließlich darum dass Craig und einige wenige dieser Doppelmoral verfallen sind ( wobei die Filmwaffen auch nur Handwerkzeug sind ) sondern es wurden die gelobt die freizeitlich keine negative Einstellung gegen Waffen haben oder sogar selbst schießen und alles andere was sich nicht ausdrücklich outet oder es gar meidet ist „verblödet“.
              So einfach in schwarz weiß gestrickt ist unsere Welt nicht.
              Ich kann nicht sagen “ sag mir ob du schießst und ich sag Dir wer du bist“

              Wenn ein Schauspieler einen Kommissar oder in einem kriegskritischen Film einen Soldaten darstellt dann steht die Rolle im Vordergrund dann hat er jede Menge Schießgerät dabei und je nach Drehbuch auch zu benutzten aber dann kann er sich dennoch berechtigt gegen Waffen äußern, warum denn nicht ?

              Zu Deinem letzten Satz betreffend der Meinungsfreiheit:
              Wieso gefährdet jemand Dich mit einer Meinung und was willst du jetzt dagegen tun ? Wegsperren ? Umerziehen ? Ausgrenzen ?
              Meinungsfreiheit ist ein verdammt hohes Gut und wer daran rüttelt sollte aufpassen dass er nicht selber dran ist.
              Der Deine Unversehrtheit gefährdet das ist nur der Angreifer und wenn wir schon so etwas wie Sekundärschuld vergeben dann an die Entscheider (Politiker) die Dir die Waffe wegnehmen oder verwehren würden, nicht derjenige der seine private Meinung äußert.

    • Tolerant ist es auch mit Sicherheit nicht, wenn man jemanden, der anderer Meinung ist (und das ist immer noch ein Grundrecht – Meinungsfreiheit und so) als „blöd“ bezeichnet.

      Für andere entscheiden zu wollen ist sicher nicht gescheit und vor allem nicht tolerant.

      • Ein besonderes Schmankerl ist ja, dass sich der Eigentümer dieser Plattform das Recht vorbehält, die Beiträge anderer Personen zu moderieren, bevor sie freigegeben werden… Meinungsfreiheit? Toleranz?

        • Das wurde notwendig da an einem Samstagabend irgendein Volltrottel nichts besseres zu tun hatte als hunderte beleidigende Kommentare zu hinterlassen.

          Seitdem muß jeder neue Kommentator auf Freischaltung warten, ebenso jeder der in seinem Kommentar mehr als zwei Links postet.

          Grundsätzlich gebe ich hier alles frei, mag es auch noch so sinnlos sein (wie dieses Beispiel beweist).

          Beleidigende Äußerungen werden jedoch entfernt, der Kommentator gesperrt. Das behalte ich mir als Betreiber dieser Seite vor, wem das nicht paßt kann es ja dem Salzamt melden.

          EDIT: siehe https://dagarser.wordpress.com/2012/07/15/spam/

  7. wakeupeverybody

    „Es ist nicht gut wenn man andere die aus privaten Gründen etwas gegen Waffen haben als “verblödet ” tituliert.“
    Im Prinzip ist das richtig, nur werden die Waffenbesitzer seit Jahrzehnten allein auf Grund dieser Tatsache als „verblödet“ abgekanzelt.
    Die Tür schwingt nach beiden Seiten und dieser Blog ist die natürliche Reaktion auf das offentliche Heruntersauen der Waffenbesitzer.

    Ich persönlich würde am liebsten eine sachliche Diskussion anhand der realen Beispiele führen (Verhältnis Kriminalität Waffenbesitz: Legaler Privatbesitz ist neutral, tendenziell aber kriminalitätsdämpfend, Straftaten durch Legalwaffenbesitzer -> liegen im Promillebereich,….) aber wo die Gegner des Privatwaffenbesitzes mit Emmotionen, Angstmache und „geschönten“ Statistiken kommen geht das nüchterne Wort leider unter…

  8. jemanden für „blöd“ zu erklären ist etwas übertrieben. Schliesslich haben wir die fast freie Meinungsäusserung und wir als legale Waffenbesitzer wollen ja nicht in den selben naiven Gebläckel kommen wie die Waffengegner die gleich z.B. mit der Nazikeule anfangen.
    Wenn wer eine andere Meinung hast wird sie mal beachtet, geistig kann man ja tun wie man will.

  9. Es ist nicht gut wenn man andere die aus privaten Gründen etwas gegen Waffen haben als „verblödet “ tituliert.

    Wenn jemand für sich selbst Waffen ablehnt warum auch immer, dann ist da sein gutes Recht und auch wenn jemand die Meinung hat Waffen wären nicht gut , dann ist auch das sein gutes Recht.Damit müssen wir leben können.Man nennt das Toleranz.
    Wir müssen einfach die gleiche Meinungsfreiheit die wir für uns in Anspruch nehmen auch anderen als Grundrecht akzeptieren( auch andere ´haben Rechte !) und sie deshalb nicht als „blöde“( umgangsprachlich für geistig minderbemittelt ) bezeichnen.

    Möglicherweise sind die den einen oder anderen von uns ( mich inbegriffen ) geistig haushoch überlegen – aber sie mögen halt keine Waffen.Ja und ? Gründe dafür kann es viele geben.
    Ich kannte WK 2 Veteranen die sich schworen keine Waffe mehr anzufassen weil sie Schuldgefühle hatten oder Schlimmes erlebt haben,sind diese deshalb „blöde “ ?

    So langsam wird das in diesem Blog purer verbaler Waffenfetischismus aus der Kirche der heiligen Waffennarren und alles was nicht bei drei eine Waffe in der Hand hat ist blöde … überdenkt das mal ob wir da überall gut ankommen.

    Wenn man respektiert werden möchte muss man selbst den anderen erst mal respektieren.Sachliche Diskussion ja , aber einiges hier geht zu weit und „schießt“ in sicherlich gut gemeinter Absicht weit übers Ziel hinaus.

    • Teilweise stimme ich Jörg zu wenn es darum geht alle anderen die keine Waffen mögen pauschal als „Blöd“ hinzustellen.
      Es ist jedem freigestellt ob er eine Waffe besitzen möchte oder nicht und wenn sich einer dagegen entscheidet dann finde ich das nicht weiter schlimm solange er nicht andere in missionarischem Eifer den Waffenbesitz madig macht.

      Was den Blog selber betrifft so merke ich immer öfter keine richtige Diskussion unter den Kommentatoren aufkommt sondern meist suggestiv geantwortet wird.
      Wenn man zum Beispiel nicht 100% auf Linie mit der Meinung der anderen ist dann wird einem gleich unterstellt man sei ein Waffengegner,Kommunist, Bolschewik, EU-Fan, Grün-Wähler oder SPÖ Anhänger.
      Man wird einfach in eine Schublade eingeordnet und fertig.
      So wird das meiner Meinung nach nichts weil ein Blog lebt nicht nur von den Beiträgen seines Besitzers sondern zu einem großen Anteil auch von den Leuten die ihn lesen und auch kommentieren.
      Und wer hat schon Zeit und Lust sich für jeden nicht 100% konformen Kommentar den man hier abgibt dann von selbstherrlichen oder besserwisserischen Ungustln runterputzen zu lassen.

      • Danke dass mich wenigstens einer verstanden hat. Tatsächlich ist es so dass bestimmte Waffenfreunde mit einer Verbissenheit und oft Niederträchtigkeit auskeilen gegen jeden der nicht politisch korrekt in ihrem Sinne denkt sondern seine eigene Meinung hat und das obwohl wir das gleiche Hobby haben.

        Aber so wird das nicht mit der Einigkeit der Legalwaffenbesitzer , und wie ich schon einmal bemerkte, fallen Wahlentscheidungen oft noch nach ganz anderen Wertungspunkten.Freier Waffenbesitz wäre nur einer davon.Meine anderen Sorgen sind aber größer als diese.
        Natürlich wird bei jemanden der vom Waffenhandel und dem drumherum lebt die Priorität anders liegen…. so naiv bin ich doch nicht.

    • Der Grundtenor lautet: „Nicht (nur) die Verbrecher sollen Waffen haben, sondern jedermann soll die Möglichkeit haben sich verteidigen zu können.“
      Das ist gescheit, alles andere ist verblödet und potentiell verbrecherisch.

      Wer für sich entscheidet ein Opfer sein zu wollen – des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
      Wer mir die Opferrolle aufzwingen möchte ist mein Feind, ganz klar und simpel. Da ist „verblödet“ eh nur ein Hilfsausdruck.

      Das ist mein Standpunkt, den muß keiner teilen. Aber man hat ihn mir zuzugestehen.

      • Nein Du irrst hier denn die anderen die ja Deiner Meinung “ verblödet “ sind haben sich ja gar nicht geäußert im negativen Sinne, sie haben nur vergessen sich öffentlich pro Ballermann zu loben.
        Wir wissen ja nicht mal wie sie denken, aber nur weil sie nicht öffentlich proklamieren sind sie schon „blöde“
        Eine Handvoll Stars die Nichtblöde sind und der große Rest von paar Tausend ist Verblödet , also das wäre mir tatsächlich zu blöde.

        Und selbst wenn jemand privat sagt ,“ich mag keine Waffen und es wäre gut wenn es keine gäbe “ dann ist er immer noch nicht Blöde – siehe Hinweis auf das christliche Hilfswerk.
        Dann ist das immer noch als Meinungsfreiheit zu respektieren und jemand der seine Meinung äußert ist bei mir noch lange nicht „blöde “ als geistig minderbemittelt !
        Auch Deine respektiere ich natürlich und sage nicht mal „weil dargaser nicht so denkt wie ich, ist er blöde“ .Aber den Ausdruck finde ich befremdlich und er wirft kein gutes Licht auf uns Legalwaffenbesitzer , der ich auch bin.Das sage ich hier .

        Erst dann wenn jemand anfängt Dich in eine Opferrolle zu zwingen ( herrje ihr Märtyrer !) und dafür praktische Schritte unternimmt Dir deine heißgeliebte Wumme zu entreißen, dann ist er mein Gegner dann handle ich auch, aber vorher hat jeder jedem seine Meinung zu respektieren (ohne Beleidigung ) denn dagegen kann man nichts tun, außer man plant ein Umerziehungslager.
        Aber soweit sind wir doch noch nicht ?

        Wahrscheinlich würdest Du Jesus noch als blöde bezeichnen weil er sich lieber hat ans Kreuz nageln lassen und vorher seine Anhänger zur Gewaltlosigkeit gerufen hat ?
        Ich glaube wir nehmen uns viel zu wichtig und leiden allmählich an Verfolgungswahn..

        • Zitat Jörg : Erst dann wenn jemand anfängt Dich in eine Opferrolle zu zwingen ( herrje ihr Märtyrer !) und dafür praktische Schritte unternimmt Dir deine heißgeliebte Wumme zu entreißen, dann ist er mein Gegner dann handle ich auch, aber vorher hat jeder jedem seine Meinung zu respektieren (ohne Beleidigung ) denn dagegen kann man nichts tun, außer man plant ein Umerziehungslager.
          Aber soweit sind wir doch noch nicht ? Zitat Ende.

          Warum zum Ende ein Fragezeichen Jörg.Bist Du dir schlußendlich selber nicht sicher was Recht oder Unrecht ist….?
          Irgendwie habe ich das Gefühl du weisst selber nicht in welches Lager Du gehörst. ( Waffenbesitzer,Waffengegner,Schwerbehinderter mit Ambitionen zum Politiker und oder Reporter einer Billigzeitung usw. )
          Sei mir nicht böse,aber deine ständige Stänkerei zeugt von einer unbefriedigten Lebenslage die Du hier zum ausdruck bringst.

          Das wiederum finde ich „blöde“…ohne Jup on de Latt zu belästigen…..

          • Das Fragezeichen ist in der Tat provokativ einfach deshalb weil dort nie wieder ein Fragezeichen stehen darf.

            Aber ich zitiere mal :Achte auf Deine Gedanken,
            denn sie werden zu Worten.
            Achte auf Deine Worte,
            denn sie werden zu Handlungen.
            Achte auf Deine Handlungen,
            denn sie werden zu Gewohnheiten.
            Achte auf Deine Gewohnheiten,
            denn sie werden Dein Charakter.
            Achte auf Deinen Charakter,
            denn er wird Dein Schicksal. (talmud)

            Deshalb denke ich auch nicht darüber nach jemanden mit Antiwaffenmeinung verächtlich zu machen,die kann er gerne haben, der Vorwurf kommt erst dann wenn er MIR Vorschriften machen will indem er Forderungen an die Politik richtet.
            Das heißt nicht dass ich nicht versuche seine Meinung zu ändern – durch Diskussion, Aufklärung.

            Wenn Du mich fragst in welches Lager ich gehöre – eben in keines. Ich mag nämlich das Lagerdenken nicht und es ist nicht gut wenn wir eine Wagenburgmentalität pflegen .Die Welt ist bunt und nicht schwarzweiß.Sie ist auch grün und rot.
            Ich weiß nur genau in welches Lager ich NICHT will.
            Wir müssen auf die Leute zugehen die uns nicht mögen und sie nicht nur bekämpfen und uns beleidigt zurückziehen.Wir isolieren uns damit.

            Was die „Stänkerei“ anbetrifft:
            Es ist doch noch ein Diskussionsforum und Dargaser möchte Diskussion, keine Einheitsmeinung mit Wohlfühl und Kuscheleffekt ?
            Ich kann auch loben und zustimmen ( hab ich auch gemacht) aber ich mach den Mund auf wenn mir was nicht gefällt wenn es aus dem eigenen „Lager“ kommt.

  10. Tja eigentlich alles sehr vernünftige Leute mit Ansichten die jeder normale Mensch nachvollziehen kann.
    In Tomb Raider waren es Qualitätsprodukte von H&K 🙂
    Angelina scheint Geschmack zu haben.

  11. Der UdSSR-Emigrant Dr. Leonid Tarassuk, seit 1975 New Yorker Bürger, hat für den missionarischen Eifer, mit dem man in westlichen Ländern hypothetisch bei „Waffen im Volk“ mordkriminalitätsfördernde Wirkung zuspricht, keinerlei Verständnis. Er hat es den Amis erklärt:

    „Diese Leute sind komplett wahnsinnig! Sie leben in einem freien Land und scheinen überhaupt nicht zu begreifen, was diese Freiheit wert ist! Mit jeder unnötigen Verschärfung von Gesetzen und Verordnungen, mit denen sie den Menschen vor sich selbst schützen möchten, zerstören sie unwiederbringlich Freiheit. Diese Theoretiker und Bürokraten, Juristokraten und Hysteriker erinnern mich entsetzlich an jene Minderheit von Wahnsinnigen, die Rußland in ein Zuchthaus verwandelten!“

  12. »Na das sind doch einmal vernünftige Aussagen, all dem kann man vollinhaltlich zustimmen. Schön, daß noch nicht alle “Stars” restlos verblödet sind.«

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  13. …..warum es in Europa nicht in die Köpfe der Menschen hinein will, wird mir immer ein Rätsel bleiben, dass sie Waffen beschützen und die jederzeitige Verfügbarkeit, die einzige Sicherheit bietet – sonst nichts!!!
    Man versteht hier nicht, warum Amerikaner viel Wert auf Eigenständigkeit haben und die Vollkaskogesellschaft ablehnen, denn sie ist und bleibt frommes Wunschdenken….

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