Staatsbürgerschaft

Es ist ein ewiges Thema – Zuwanderung und in weiterer Folge die Erlangung der Staatsbürgerschaft. Wie restriktiv soll man da sein, ist die Staatsbürgerschaft ein Privileg, oder nichts weiter als ein „offizieller Aufenthaltstitel“? Daran scheiden sich die Geister, im heutigen KURIER diskutieren darüber der ÖVP-Jung-Staatssekretär Sebastian Kurz und die Grüne Alev Korun.

Die Grünen sind ja bekanntlich für die unbegrenzte Zuwanderung, entsprechend die Argumentation von Korun, wohingegen Kurz doch eine etwas schärfere Linie fährt.

Zur Ausgangslage: Derzeit müssen Zuwanderer in Österreich 10 Jahre auf die Einbürgerung warten, nach einem von Kurz vorgeschlagenen Modell soll das künftig schon nach 6 Jahren möglich sein, sofern gewisse Voraussetzungen zutreffen:

Unser Modell ist ein Anreizmodell. Daher halte ich es für legitim, dass wir viel verlangen. Wir stellen Deutschkenntnisse auf dem Niveau erste lebende Fremdsprache, einen Job und ein Ehrenamt in den Fokus.

Ich muß sagen, dieses Modell gefällt mir, die Forderungen sind vernünftig: In einem deuschsprachigen Land sollte man als Staatsbürger auch deutsch sprechen können, das ist ja wohl selbstverständlich. Auch die Arbeit ist logisch, die Verleihung der Staatsbürgerschaft soll ja nicht den direkten Einstieg in die soziale Hängematte bedeuten. Und auch das Ehrenamt ergibt Sinn – wo kann man besser Integration lernen als in einem Verein?

Wer etwas haben möchte muß dafür eine Leistung erbringen, wenn ich eine Wurstsemmel haben will muß ich dafür zahlen, wenn ich die Staatsbürgerschaft eines Landes erlangen will muß ich mich zuerst dort integrieren, ganz klar.

Das wichtige Wort dabei lautet allerdings „zuerst“ – und das will Korun gar nicht einsehen:

Die Einbürgerung steht unserer Meinung nach nicht am Ende, sondern ist ein wichtiger Meilenstein im Integrationsprozess. Wenn man hier lebt, soll man auch gleiche Rechte und Pflichten haben. Ich spreche aus eigener Erfahrung: Die Einbürgerung war ein wichtiges Signal, wir nehmen dich auf.

Das ist natürlich Unfug, das Ziel kann nie ein „Meilenstein“ sein. Ich komme wieder zur Wurstsemmel: Wenn ich beim Fleischhacker eine Wurstsemmel kaufe muß ich auch den vollen Preis dafür zahlen, der Metzger wird sich nicht damit zufriedengeben wenn ich ihm als „Meilenstein“ nur 50 Cent gebe. So schwer ist das doch wirklich nicht zu verstehen – oder?

Nebenbei: Die Einbürgerung Koruns war kein „Signal“, sondern ein Fehler. Tja.

84 Antworten zu “Staatsbürgerschaft

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  3. OT:
    Denken wir an die „Integration“ in der Tierwelt. Spanische Wegschnecke, Amerikanischer Biber, Reblaus, Kartoffelkäfer, Marderhund, Bisamratte, Regenbogenforelle, Schnappschildkröte, Grauhörnchen, …haben unsere Fauna bereits bereichert.

    1992 hat die int. Biodiversitäts-Konvention die int. Staatengemeinschaft verpflichtet Vorsorge zu treffen gegen gebietsfremde Arten und diese gegebenenfalls zu bekämpfen. Es besteht die Gefahr, dass sich gebietsfremde Arten nicht nur etablieren, sondern auch invasiv werden können. Einkreuzen von Genen gebietsfremder Arten führt zum Verlust der Artenvielfalt.

    • noch so eine Hobbyeugenetikerin …..

      Wie kann man die Tierwelt auf menschliche ethische Werte übertragen ?Unmöglich !

      • Ethik kann man im Tierreich nicht anwenden. Sie beschreibt die sittliche Entscheidung auf Basis der Vernunft.
        Eugenik ist inhuman und passt daher ins Tierreich. Das Gegenteil ist die Dysgenik. Diese wird von der Paneuropabewegung als Endziel gesehen. Coudenhove Kalergi schrieb in seinem Buch „Praktischer Idealismus“ (1925) über eine eurasisch negroide Mischrasse in Europa, regiert von Juden.
        Die EU will ein reinrassiges Tierreich und eine mischrassige Bevölkerung. Für mich ist das unlogisch. Ich übertrage keine Werte vom Tierreich auf Menschen, sondern weise nur auf den Widerspruch der Logik hin.

        • Warum ist das unlogisch ? Die EU will auch kein reinrassiges Tierreich – das könnte die gar nicht – sondern wenn, dann wehrt man sich gegen ungewollte Importe aus anderen Kontinenten die das biologische Gleichgewicht aus dem Verhältnis bringen können weil sie keine natürlichen Freßfeinde haben oder heimische Arten verdrängen.
          Das ist ganz was anderes , das ist die Korrektur einer von Menschen gemachten Schieflage.

          Aber ich wundere mich dennoch wie Sie überhaupt die Genetik der Tierwelt mit der der Menschen vergleichen. Sie werden doch hoffentlich nicht sagen das man Menschen züchten müsse oder „reinrassig“ erhalten müsse, denn das wäre das alte Leitbild der Nazis.
          Menschen bestimmen selbst mit wen sie sich vermehren, da haben Vorschriften oder Leitlinien von außen nichts zu suchen, im Gegenteil genau das ist Freiheit sich selbst zu bestimmen .

          Übrigens sind Mischlinge unter den Hunden meist widerstandsfähiger als reinrassige Qualzuchten, so mal nebenbei…

          • Reinrassigkeit ist im Tierreich doch erwünscht. Bei uns (Vorarlberg) darf man die Regenbogenforelle nicht aussetzen, sondern nur in Gefangenschaft züchten, weil es sonst die typische Bachforelle nicht mehr lange geben würde. Mischlingshunde sind sicher robuster als überzüchtete Inzuchthunde. Kreuzt man den Lipizzaner mit einem belgischen Ackergaul wird die neue Rasse weder die Ästhetik noch die Dauerbelastungsfähigkeit haben. Das Züchten von Menschen wird bereits gemacht. In der künstlichen Befruchtung kann man die Augenfarbe, das Geschlecht, ….aussuchen und Erbkrankheiten vermeiden. Es geht mir nicht um die Reinrassigkeit, sondern um die Verdrängung, so wie es Sarrazin und die Paneuropabewegung beschrieben haben.

            Heute steht ein netter Artikel im Kopp Verlag :

            http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/deutschland-vom-land-der-dichter-und-denker-zum-land-der-analphabeten.html

            Vom Land der Dichter und Denker zum Land der Analphabeten. Das passiert durch Einwanderung und Integration.

  4. Mag ein wenig OT sein… Aber: In der BRDDR der Fall und wie ist das in Österreich? Sehr viele der Täter wurden zuvor eingebürgert…
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/deutschland-wenn-aus-taetern-opfer-werden.html

  5. Ich kenne keinen Asylanten, der hierhergekommen ist um zu arbeiten. Sie kommen um Unterstützung, Tagegeld und Sozialhilfe zu kassieren. Und wenn das nicht reicht, werden Straftaten verübt. Arbeiten wollen die wirklich nicht.

    • Dürfen Asylwerber überhauptarbeiten?

      • Nein dürfen sie nicht http://www.proasyl.de/de/themen/basics/basiswissen/rechte-der-fluechtlinge/
        Aber das stört sicher die Vorurteile eines zakrajsek nicht im geringsten.

        • Es gibt eine Studie des BMJ. Da wurden Asylwerber gefragt, was sie am liebsten arbeiten würden. Die häufigste Antwort: Kirchenausmalen. Meine Vorurteile bleiben bestehen.

          • Es bleiben Vorurteile….

            • Leute,bleibts doch geschmeidig.
              Geht es da nicht eigentlich um SCHEINasylanten-also solche die aufgrund ihrer beruflichen NICHTqualifikation niemals nach Öst. einwandern dürften ?
              Dreher u Fräser braucht man….Schaf u Ziegenhirten nicht. Daher versuchen sie es halt über die Asylmasche.Kann ich verstehen,jeder wills sich verbessern (nur zulassen darf man es nicht).
              Die „wahren Gfraster“ sind die div Ngo´s die denen noch Tips geben (Papierewegschmeissen,falsche Namen,falsches Alter us usw)
              Und derlei hat mit ASYL gar nix zu tun.

              • Die berufliche Seite interessiert doch nicht ob jemand zu Recht Asyl beantragt sondern die tatsächliche Gefahr für sein Leib und Leben , nur das allein darf zählen.
                Wenn der oder die auch nur Schafzüchter ist aber politisch verfolgt wird weil vielleicht gewagt anders zu wählen oder zu demonstrieren dann kann doch nicht nach beruflicher Qualifikation bewertet werden !
                Er hat das gleiche Schutzrecht wie der Doktor der fliehen mußte.

                Anders herum wäre jemand der gut ausgebildet wäre aber keinerlei Verfolgungsdruck unterliegt tatsächlich ein Scheinasylant.
                Der Asylgedanke ist nicht nach der Verwertbarkeit zu beurteilen.
                Tatsächlich kommen viele die weder ausgebildet sind noch politisch verfolgt werden und die muss man halt aussortieren aber nur nach dem letzten Kriterium.Das sind die Scheinasylanten die das Asylrecht mißbrauchen.

                • Wenn Sie mein Posting aufmerksam gelesen hätten,hätten Sie bemerkt dass ich das eh geschrieben habe.
                  Aber so es Ihnen gefällt den Oberlehrer zu geben….

                  • Ach ja,WENN EINER GUT AUSGEBILDET IST braucht er kein Asyl sondern kann einwandern.

                    • „Wegen was sucht er Asyl“?
                      Gerade da, sollte man wohl endlich mal, den Asylanten in die Akten schauen, weil einen ehemaligen Guantanamo-Insassen sollte kein Land auf der Welt aufnehmen müssen.

                  • Kann es sein dass Sie selbst nicht mehr verstehen was Sie da schreiben ?

                    Das hier ?

                    „Geht es da nicht eigentlich um SCHEINasylanten-also solche die aufgrund ihrer beruflichen NICHTqualifikation niemals nach Öst. einwandern dürften ?“

                    Berufliche NICHTqualifikation verbietet also Einwanderung ?

                    gez_ Jörg: Oberlehrer AD

                    • JA,Sie OBERLEHRER….berufliche Nichtqualifikation schliesst Einwanderung aus!
                      Daher versucht man das über „Asyl“ .zu erreichen.
                      Aber abgesehen davon halte ich Sie für ein derartiges blxxxx,uneinsichtiges und selbsgefälliges Unikat (nicht nur bei diesem Thread sondern ALLGEMEIN).Es macht keinen Sinn mit Typen zu reden die einen Besenstiel „verschluckt“ haben.

                      Edit von dagarser: Wort editiert. Man kann das so sehen oder auch nicht, man muß es aber hier nicht schreiben.

                    • mr inglis, wir diskutieren über Asylanten und deren Berechtigung , nicht illegaleEinwanderer. Wenn Sie nicht mal diesen einfachen Unterschied kapieren haben Sie offensichtlich ein Brett vor d.K.
                      Selbst unqualifizierte Einwanderer haben nach Prüfung aller Umstände Rechte einzuwandern und das entscheidet die Behörde und nicht Sie.

        • Laut Auskunft eines Beamten der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck dürfen sie sehr wohl arbeiten, solange das Einkommen die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreitet.
          In der Praxis kann der Asylant bei jedem Arbeitgeber Vollzeit arbeiten; angemeldet wird dann eben nur eine geringfügige Beschäftigung.

          • Ich zitiere mal:
            http://www.arbeiterkammer.at/online/beschaeftigung-in-oesterreich-10673.html
            daraus.: Zitat
            „Asylwerber oder Personen mit Aufenthaltsbewilligung (z.B. Studierende) können aufgrund ihres Aufenthaltsrechtes keine Arbeitserlaubnis bekommen.“
            Wo liegt mein Fehler ?

          • @Jörg 3.Nov14:18
            Das Recht auf Asyl gibt es !
            Das Recht auf Einwanderung gibt es NICHT !
            Und nochmals SIE diskutieren nicht Sie schwadronieren………………

            • Na fein dass Sie jetzt den Unterschied zwischen Asyl und Einwanderung kapiert haben.
              Wenn also jemand Asyl sucht dann gibt es zwei Möglichkeiten. Er erhält es zu Recht weil politisch verfolgt und dann juckt es nicht ob er Schafzüchter ist oder so ein Genie wie Sie oder er hat kein Recht und muss abgeschoben werden .
              Wenn Sie wenigstens das kognitiv verarbeiten können bin ich sehr zufrieden.

              • Habe ich gestern ja gepostet Asylant=einer der Asyl braucht
                Scheinasylant=einer der es sich witschaftlich verbessern will.
                Allerdings glaube ich eher SIE habens jetzt endlich geschnallt! :0)))

                • Natürlich sieht man jeden sofort an wer Scheinasylant ist , aber klar doch , magischer Blick …?

                  Also nochmals extra langsam extra für Sie , vom Oberlehrer zur Unterstufenaushlfe.

                  Der Asylsuchende ist erst mal ein Asylbewerber,das ist jeder der Antrag stellt oder das Wort „Asyl“ stammelt , dann wird geprüft und erst nach der Prüfung ist er entweder berechtigt verfolgt oder eben Scheinasylant
                  .Ist er letzteres fliegt er wieder raus. So sollte es sein.
                  Dann erübrigt sich jede Diskussion von Ihnen ob man einen Schafszüchter einstellt.

                  Bei Ihnen ist die Berufsausbildung mal wichtig ist, so und die ist aber völlig uninteressant bei einem Asylverfahren.Geht gar nicht anders.

                  Das wird erst wieder interessant wenn der einen Einbürgerungsantrag stellt was sich aber nach Asylbetrug an für sich erledigt haben sollte.

        • Joerg, ich weiss, dass oesterreichische Texte fuer Deutsche etwas seltsam wirken. Aber SOWAS steht da wirklich nicht.

          • Ich habe daraus zitiert aber das funktioniert auf österreichisch nicht ?
            Muss mal wohl jemand übersetzen ….

            • Es gibt Arbeitserlaubnis und Befreiungssvhein.

              • Im gleichen Link steht weiter unten:

                „Asylwerber oder Personen mit Aufenthaltsbewilligung (z.B. Studierende) können aufgrund ihres Aufenthaltsrechtes keinen Befreiungsschein bekommen.“

                Also wieder nix mit legaler Arbeitsmöglichkeit.
                Asylbewerber bekommen also weder eine Arbeitserlaubnis noch den Befreiungsschein ?

                • Hinweis:Asylwerber ist man so lange das Verfahren laeuft. Mit derAsylgewaehrung kommt das Niederlassungsrecht ,damit etc pp
                  Bis dahin eben nur geringfuegig. Bis dahin erhaelt ihn auch das System.
                  Sehr viele Asylwerber bleiben lange ihn dem Status weil entweder ihre Verfahren schwierig sind (Stichwort vernichtete Ausweisdokumente. Warum wohl?), oder weil sie schon die x-te Berufung gegen eine Ablehnung laufen haben.
                  Und damit waeren wir im Bereich des Asylbetrugs.
                  Wie schon andernorts angedeutet: Was macht ein afrikanischer Asyswerber in Oe? Durch wie viele Laender ist der vorher gereist?

                  Will er einfach nur in einem bestimmten Land leben, ist er aber ein Immigrant. Und dann stellt sich die Frage wie er sich ins Gemeinwesen einbringen kann. Siehe mr.inglis.

                  Also wuerde ich sagen ER hat Recht.

                  • Damit wären wir beim Asylmißbrauch… aber das ist nicht die Regel, so wie Waffenmißbrauch…merken wir was ?
                    Es wird diskutiert über den typischen ostafrikanischen Asylsuchenden der angeblich seine Papiere weggeworfen hat ( manchmal haben die wirklich keine oder sie wurden ihnen abgenommen , aber egal..)
                    Dieses Beispiel kenne ich nun zur Genüge, aber sind alle so ?
                    Natürlich gibt es Mißbrauch und Scheinasylanten.

                    Die Frage lautete aber ob Asylbewerber grundsätzlich zu faul sind zum arbeiten laut Herrn Zakrajsek und die Antwort haben wir jetzt: nein sie dürfen nicht , erst dann wenn sie anerkannt sind, weil sie dann ein Aufenthaltsrecht haben.
                    Dass es dann auch schwierig wird wegen mangelnder Sprachkenntnisse steht auf einem anderen Blatt.
                    Ich mag Verallgemeinerungen ganz und gar nicht und als Legalwaffenbesitzer haben wir das ja auch nicht gerne wenn man das mit uns macht.

                    Was mich aber inmmer wieder fasziniert ist dass das Thema Ausländer, Asyl und weiter auch oft Islam in diversen Waffenforen ( meist von immer den selben Leuten ) hochgekocht wird.
                    Ich frage mich woher diese Interessiertheit kommt obwohl das mit dem Thema Waffenbesitzt eigentlich nichts zu tun hat.
                    Wollen wir noch die Neonazis übertönen ?

                    • Leider ist Asylmissbrauch heute eher die Regel als die Ausnahme. Wie bereits hier thematisiert: Legal kann eigentlich nur jemand aus einem angrenzenden Land in Oesterreich um Asyl ansuchen, oder wenn er ausdruecklich aufgenommen wird.Bei Legalwaffenbesitzern (es stoert mich immer ein wenig, diese Vorsilbe legal) ist Missbrauch die Ausnahme.
                      Sonst wuerde Oe bei etwa einer Million Waffenbesitzern in Stroemen von Blut ertrinken.

                      Typisch waeren uebrigens eher Westafrikaner.
                      Zum Islam: Hier besteht tatsaechlich ein Zusammenhang. Ich habe bei berufsbedingten Aufenthalten im Nahen Osten die Feststellung gemacht, dass dort zB ein rabiater Judenhass herrscht, der fuer viele Mitteleuropaer nicht vorstellbar ist.
                      Auch die Vorstellungen ueber die Stellung der Frau in der Gesellschaft oder ueber Wissenschaft sind erschreckend. Es gibt da interessante Paralellen zu den Nazis.
                      Generalisierungen sind betreffs Einzelpersonen unangebracht. Sobald es in den Bereich statistischer Mengen geht sind sie oft erstaunlich treffsicher.

                    • Wollen wir noch die Neonazis übertönen ?

                      Ach Jörg – das war ja klar. „Willst du nicht meiner Meinung sein, dann schimpf‘ ich dich ein Nazischwein.“ Billig.

                    • @ dargaser:
                      Zitat:
                      Ach Jörg – das war ja klar. “Willst du nicht meiner Meinung sein, dann schimpf’ ich dich ein Nazischwein.” Billig.

                      (OT. wie macht man das kursiv ?)

                      Nein nicht billig aber einfach:
                      Vorige Woche haben in meiner Umgebung in einer größeren Stadt Neonazis einen Umzug veranstaltet und sie schrieen die Worte “ Gegen Ausländer , Gegen Asylanten, Gegen Islamisierung“
                      Haben wir wirklich die selben Themenschwerpunkte ?
                      Haben wir wirklich die selben Aufhänger wie die braune Bande oder sollten wir Waffenbesitzer uns besser von denen distanzieren , auch thematisch ?

                      Die Antis warten doch nur darauf uns in jene Ecke zu stellen, um Begründungen zur Entwaffnung zu bekommen, also gebt ihnen doch die Gelegenheit ! Der Blog ist doch öffentlich ? ich hör doch die Antis schon:“ Neonazis unterlaufen Schützenvereine „…die brüllen die selben Parolen .
                      Wer mit dem Teufel läuft stinkt nämlich selbst bald nach Schwefel.

                      Und genau darum versuche ich als auch-Waffenbesitzer paar andere Meinungen zu platzieren, auch wenn es manchen nicht gefällt.

    • Zakrajsek hört sich auch nicht gerade nach einem deutschen Namen an.
      Wäre mal interessant zu wissen aus welchen Land ihre Vorfahren eingewandert sind.
      Vielleicht waren das ja auch Asylanten oder Flüchtlinge.

      • Wen es interessiert: Aus dem Herzogtum Krain. Und eingewandert sind sie nicht – sie waren Österreicher. Schon immer. Asylanten oder Flüchtlinge hat es damals nicht gegeben.

      • Eigentlich auch egal woher die Ahnen eines Zkrajasek sind .
        Die Vielfalt der Kulturen im Laufe der Jahrhunderte hat unsere Länder geprägt und sicher nicht zum Nachteil.
        Wahrscheinlich meinen die einen oder anderen der typische Deutsche (Österreicher ) muss blond, kantig und arisch bleiben….

        • Nö,muss er nicht !
          Nur irgendwie sollte er ein Gewinn für die Gesellschaft sein (also nicht mit der Verbringung seiner kulturellen Gepflogenheiten nach at)sondern ………. na egal Sie wissen eh wie das gemeint ist.
          Jörg-Sie sind einer von denen die ich Agent Provocateur zu nennen pflege.

          • Was Sie von mir halten ist mir eigentlich so was von egal.Mir genügt es was ich von Ihnen halte und das ist nicht viel….
            Gewinn für die Gesellschaft, wie äußert er sich und wann erkennt man das ?
            Der Einwanderer der ungebildet und mit leeren Händen kommt , aber sich weiterbildet und gar ein Unternehmen aufbaut und Arbeitsplätze schafft ?
            Der Einwanderer der euch den Dreck weg macht weil sich dafür kein Einheimischer mehr findet ?

            In den USA gab es genug Beispiele wie arme Immigranten sich hochgearbeitet haben, aber Sie hätten die vorher wieder nach Hause geschickt, mangels Qualifikation….?

  6. Du bekommst aber beim Fleischhacker zuerst die Wurstsemmel in die Hand gedrückt ( also erst die Ware ) und zahlst hinterher und in manchen Geschäften je nach Ware sogar mit kostenlosen Ratenkredit ?

    Bei uns bekommen viele Asylsuchende oder Einwanderer keine Arbeitserlaubnis, obwohl sie gerne arbeiten möchten ( und sogar für weniger als mancher Deutscher), also wie sollen sie die Wurstsemmel ( hier Grundbedürfnissse ) bezahlen ohne auf den Sozialkassen zu liegen ?

    Ich kannte mal jemanden, der war in Äthiopien beim Bürgerkrieg auf der falschen Seite und mußte fliehen sonst hätten die den kalt gemacht.
    Nach etlichen Jahren Wartezeit durfte er arbeiten, bei Quelle als Packer .
    Dann hatte er den unverschämten Wunsch seine angetraute Frau nachzuholen ( Saskia das geht doch wohl zu weit ?), das gelang auch – aber die durfte nicht arbeiten.
    Die konnte kein Deutsch neben ihrer Landssprache – nur noch englisch….

    Ich würde auch bitte etwas differenzieren .
    So wie wir Waffenbesitzer uns ja auch gerne gegen Vorurteile und Verallgemeinerungen wehren.

    • Ich hab nichts gegen Einwanderer, die sich an die Gesetze halten und sich einzubringen versuchen. Meine vietnamesisches Trauzeugen tun das auch. Die arbeiten alle hart für ihren Lebensunterhalt.

      Ich hab diesbezüglich auch wenig Verständnis für unsere Ausländerbehörde. Eine Vietnamesin, die 15 Jahre hier gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt hat, wird abgeschoben, und bei Schwerkriminellen aus den Lieblingsproblemregionen wird darüber diskutiert, ob wir sie denn rauswerfen dürfen.

      Sorry, das geht gar nicht.

      Und ja, ich kenne durchaus z.B. Türken, die sich erheblich engagieren und hart für ihr Geld arbeiten. Auch Russen, die hier vernünftige Arbeit leisten (wir haben mehrere im Team). Mit denen hab ich überhaupt keine Probleme. Auch nicht mit deren Einbürgerung. Unser Tscheche ist jetzt nach knapp 4 Jahren gegangen, er hat immer gute Arbeit abgeliefert, und wir haben ihn gut bezahlt.

      Mit einem 17jährigen Araber, der einen illegalen Revolver ins Gymnasium brachte, um dann damit andere einzuschüchtern, hab ich hingegen sehr große Probleme. Ebenso mit einem Rumänen, der sein Einhandmesser geöffnet vor sich auf dem Tisch liegen hatte, als er bei uns arbeitete, und dann dumm tat, als er aufgefordert wurde, das wegzustecken.
      Sicherlich bin ich mit der Einstellung absolut ausländerfeindlich.

      • Nein bist Du nicht, denn jetzt , aber erst jetzt fängst Du richtig gut an zu differenzieren und ich würde mir wünschen wir würden das immer tun.

        Natürlich werden bei dem Ausländern auch Kriminelle mit aufkreuzen, denen entweder in ihren Heimatländern der Boden zu heiß wurde oder die es gar nicht anders gewohnt sind.Glücksritter die ihr Glück halt in der Fremde versuchen, dort wo Milch und Honig fließt.
        Und auch Leute die es nicht schaffen das abzulegen womit sie in ihren Heimatländern echt ums Überleben kämpfen mußten, nämlich mit ziemlich unfeinen Manieren und nach unseren Maßstäben kriminellen Methoden.

        Aber nehmen wir die Russen ( Kasachen hauptsächlich) die nach 1990 ins Land (D) geholt wurden ( von der CDU übrigens nicht von den Grünen ) unter dem Vorwand sie wären Deutschstämmige und manchmal reichte da eine Großmutter aus der vorletzten Generation oder nur ein Deutscher Schäferhund als Nachweis.
        Die wählten aus tiefer Dankbarkeit natürlich Kohl der dort noch fleißig werben ließ und weil es „Deutsche “ waren gabs keine Probleme.Das war wohl auch Sinn diser Aktion, genauso wie bei den Grünen und ihren Türken.
        Sprachen kein Wort deutsch aber perfekt russisch.

        Nun geklaut haben die hier wie die Raben, waren fleißige Mietnomaden , gesoffen wurde bis zum Umfallen auf Sozialhilfekosten und ohne Führerschein Auto gefahren, entweder Schrottautos oder gleich geklaut.
        Es gab/gibt auch kriminelle Banden mit guten Kontakten zur Heimat.
        Ich kenn das hier im Osten, denn die wurden hauptsächlich hier einquartiert.
        Die haben sich echt gewundert dass man hier NICHT klauen darf.

        ich habe aber unter denen auch anständige Kerle kennen gelernt, Einer schaffte es in einem (West)deutschen Unternehmen zum Vorarbeiter.Den traf ich nach Jahren wieder, der hat sich gemausert.
        Das deutsch war zwar immer noch scheußlich , aber der wollte und engagierte sich.
        Welches Urteil wollen wir also fällen ?

        Ich könnte jetzt mit dem Vietnamesen weiter machen, die hier im Osten D heimisch sind weil sie als Gastarbeiter geholt wurden.
        Zum größsten Teil grundanständige Leute, ehrliche fleißige Typen, nett, freundlich und arbeitsam ( meist sowieso Händler ) ich kenne einige und habe nur gute Erfahrungen gemacht.Beschissen hat mich noch keiner ( wohl aber deutsche Händler )
        Die pflegen weiter ihr vietnamesisch untereinander und deutsch ist manchmal schwer zu verstehen.
        Aber es gibt unter denen auch eine Menge Schmuggler und Geldwäscher, auch das ist so.

        Weil Du die Lieblingregionen ansprichst. es ist manchmal auch die dortige Strafverfolgung bis hin zur Todestrafe die denen dort droht und die deshalb trotz allem Umständen nicht abgeschoben werden könne.Iraner zum Beispiel dürfen sich nicht mehr daheim sehen lassen, wenn sie illegal ausgewandert sind oder politisch aktiv waren.
        Aber das ist dann wieder hohe Politik….

  7. Ist zwar off topic, dürfte aber für dieses Blog interessant sein. Auf Pressetext (http://www.pressetext.com/#news/20121031002) wird berichtet, daß die ShotSpotter Technologie, mit der der Punkt, an dem ein Schuss abgegeben wurde, inzwischen soweit ausgereift ist, daß man den Standort des Schützen bis auf einen halben Meter lokalisieren kann. Chicago ist bei der anwendung dieser Technologie offenbar führend. So weit, so interessant. Dann aber kommt der letzte Absatz. Zitat:
    ——————
    Das System kostet rund 100.000 Dollar pro Jahr für ein Areal von rund vier Quadratkilometer.
    Solche Investitionen rechnen sich nur in Gebieten, in denen Zwischenfälle mit Schusswaffen häufig sind. Im deutschsprachigen Raum ist das praktisch nirgendwo der Fall. Exakte Daten über die Zahl der Schusswaffen in Deutschland und Österreich gibt es gegenwärtig nicht. „Derzeit wird gerade ein zentrales Waffenregister auf Basis einer EU-Richtlinie aufgebaut. Bis zum 30. Juni 2014 sollen Waffen aller Kategorien in Österreich zentral erfasst werden“, sagt Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des österreichischen Innenministeriums http://www.bmi.gv.at , gegenüber pressetext.
    ————..
    wtf??

  8. Ich habe einen österreichischen Staatsbürger geheiratet, der derzeit aufgrund der Jobsituation in Deutschland wohnt. Dennoch steht es für mich außer Frage, daß ich mich an die Regeln zu halten habe, mich um einen angemessenen Job in Österreich bemühe und mich drauf freue, mit ihm in seine (hoffentlich demnächst unsere) Heimat auswandern zu können. Der Sozialkasse auf den Taschen zu liegen, kommt für mich nicht in Frage. Ich hab immer selbst gearbeitet und habe auch absolut keine Lust, von Almosen abhängig zu sein. Dafür bin ich mir selbst zu viel wert.

    Was ich aber nicht einsehe, ist, daß ich (in DE) neben meiner Familie, dem Ex, der Tochter, ihrem Opa, dann noch etliche Kulturbereicherer durchfüttere, die dann marodierend durch die Innenstädte ziehen. Das geht gar nicht. Daher begrüße ich ein Ausschaffungsgesetz, wie es die Schweiz verabschiedet hat. Dieses wird in der EU jedoch nie Realität.

    • Was sind eigentlich „Almosen “ ?Was sind „Sozialkassen “ ? Leistungen aus der Kranken oder Arbeitslosenversicherung in die man vorher jahrelang eingezahlt hat und auf die man wie bei einer privaten Versicherung einen Rechtsanspruch hat ?
      Was tust Du wenn du keinen „angemessenen Job“ was auch immer das ist bekommst ? Nimmst Du dann einen unangemessenen Job, so für 6 Euro die Stunde und mit 150 km Anfahrtsweg so wie wir es hier tun ?

      • au mann ….
        Ich hab nicht jahrelang in die österreichischen Kassen eingezahlt, also wäre es unfein, die Österreichischen Kassen einfach so in Anspruch zu nehmen.
        Und in DE habe ich einen Job, mit dem ich Ex, Tochter, Opa, etc ernähren kann.
        Das Lohnniveau in Österreich ist für die gleiche Tätigkeit etwa 30000 € pro Jahr geringer. Und nein, einen Job für 6 Euro/h nehme ich nicht, da würde das Einkommen nicht mal für die Krankenversicherung reichen, und ich könnte all diejenigen, die von mir abhängen, nicht versorgen.

        Für meinen Job nehm ich halt 500 km Anfahrtsweg in Kauf. Auch als infolge von Gewalttaten Schwerbehinderte, ganz im Gegensatz zu all denjenigen, die sich auf dem Arbeitsamt ihre Stütze abholen und wenn sie die nicht schnell genug kriegen, da die Mitarbeiter abstechen.

        Nein, das ist jetzt nicht politisch korrekt, und sicherlich nicht jeder H4-Empfänger ist arbeitsscheu.

  9. …..eingebürgert werden bei uns vor allem jene, welche die schwindende Zahl der Rot/Grün Wähler auffüllen, bezahlen tun den Unfug wir alle!
    Ich habe lange Erfahrung als Gastarbeiter in vielen Ländern, in einer Zeit, in der das absolut nicht einfach war, Arbeitsbewilligungen zu bekommen, aber das Schlüsselwort dafür war immer sehr einfach:
    Qualifikation, Qualität, Integration, Sprache möglichst perfekt erlernen – nicht nur „Gastarbeiterniveau“ und dann, ja dann findet man überall Freunde, mit welchen man noch nach 40 Jahren weltweit in Kontakt ist.
    Ich muss immer richtig Lachen, wenn man bei uns über Qualitätszuwanderer redet, über grüne oder sonstfärbige Karten….
    Herrschaften: Qualitätszuwanderer machen um Österreich einen grossen Bogen, denn die geben sich mit den hier herrschenden Bedingungen gar nicht erst ab…..
    Was wäre ein Stronach, Schwarzenegger und tausende weniger Bekannte Auslandsösterreicher den geworden, wären sie da geblieben….????
    Das ist aber alles wurscht!
    Vielen fällt zu einer einmaligen Leistung und der Weitsicht eines Didi Mateschitz und eines Felix Baumgartners hierzulande nur ein, warum die sich nicht in einem Strickverein engagieren und überhaupt:
    Warum soll ich den erfolgreiche Reiche oder einmalige Leistungen denn gut finden?
    An dieser Haltung krankt es, aber Mächtig!

    • Hätte nicht gedacht dass ich in weiten Teilen zustimmen kann. Etwas verworren formuliert aber nicht ganz unrichtig !

      • Oha! Euro Gnaden Jörg lässt sich herab und staunt, dass ein „Normalsterblicher“ mal was von sich gibt, dem er (natürlich nur) “ in weiten Teilen zustimmen kann“. Aber wohl selbst erschrocken über soviell „Sozialsinn“ muss natürlich der Stil heruntergeputzt werden.
        Lieber Jörg, arroganter gehts nimmer!!

        • Wie hättest du es denn nun gerne ?
          In einem anderen Beitrag wurde ich getadelt dass ich nur auf Streit aus wäre und hier kritisiert man meine Zustimmung.
          Ja ich erlaube mir „nur “ in weiten Teilen zuzustimmen ich hoffe ja sehr von Dir die Erlaubnis zu haben das zu tun

          Und wieso „putze ich den Stil herunter ? Herunterputzen ist doch etwas anderes, etwa das was Du machst.
          Lieber Karlo ,polemischer gehts nimmer.

  10. Das Volk ist eine Einheit, mit seiner Kultur und seinem sozialen Zusammenhalt. Durch die Integration wird aus unserem Volk eine globale Gesellschaft. Umvolkung – wollen wir das ? Unsere Kinder finden Homoehen, Neger, Patchworkfamilien und Kopftücher schon fast normal. Die Politik verhindert den Kinderreichtum und fördert die Masseneinwanderung. Unser Vaterland wird zum Wirtschaftsstandort. Man soll die ausländischen Gäste bei uns respektieren, aber auf keinen Fall integrieren. Integration bedeutet den Tod unserer Kultur.
    Mir hat ein Bürgermeister stolz erklärt:“Meine Stadt ist sauber“. Das war in Israel und es wohnte kein einziger Nichtjude in seiner Stadt.

    • Du bist US Amerikanerin und wohnst in New York ?

    • Nein, zu einfach.

    • Ausländer keinesfalls integrieren? Was dazu wohl die „Vitasek“, „Zakrajsek“, „Murray“ usw. Österreichs sagen würden? Das sind ja auch alles andere als „typisch“ österreichische Namen… Lauter Zuzöglinge der Monarchie… aus den östlichen Gebieten… keine „echten“ Österreicher.

      MfG

      • Das ist natürlich besonders dumm. Wer damals in der Monarchie nach Wien zugezogen ist, war Österreicher, hatte in der österreichischen Armee gedient und konnte sich auf dem gesamten Gebiet der Monarchie niederlassen. Sozialhilfe und Taggeld hat er aber nicht bekommen. Er mußte arbeiten.

      • Da bin ich jetzt aber echt gespannt – aus welchem „östlichen Gebiet“ kommt denn „Murray“? Bitte um zweckdienliche Hinweise!

        Ich weiß jedenfalls wer bzw. was ich bin – und bin stolz darauf!

  11. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir jede dumme Nuß aufnehmen? An der Korun sieht man das ja!

    • Wenn man die Frau Korun so unverhohlen von der Seite anmault, weil sie einen anderen Standpunkt vertritt, sollte man sich nicht wundern, warum der eigene Standpunkt meistens nur belächelt wird.

      Im Übrigen, wenn man die Landessprache beherrscht, also, wenn man sie auch schreiben kann, die österreichischen Sitten akzeptiert und nicht vollverschleiert Attentate plant, wäre eine Staatsbürgerschaft durchaus angemessen.
      Und „Ausnahmeregelungen“ sollte es, aber durchaus noch geben, für Sportler, oder bspw. Ärzte.

      • Welchen Wert fuer die soziale Gemeinschaft haben Sportler oder Opernsaengerinnen?
        Ok, sie versteuern (hoffentlich) hier, aber das tun auch Auslaender.
        Ich halte da echte Facharbeiter und Techniker fuer wertvoller.
        BTW Joerg, wenn man sieht, wieviele Leute aus gerade diesen Bereichen, aus .de nach USA auswandern, kann einem Angst und Bange werden.
        Ich habe als Gastarbeiter in Deutschland kein Interesse an der deutschen Staatsbuergerschaft. Wozu auch? Ich habe Arbeit wegen meines fachspezifischen Wissens und nicht zuletzt weil ich problemlos mit einem Dutzend Nationalitaeten arbeiten kann.
        Leider kann ich nicht verhehlen, dass ich durchaus gluecklich sein werde eines Tages nach Oe zurueckzukehren. Nicht, dass mir Deutschland nicht gefallen wuerde. Aber erstens wird dieses Land noch widerstandsloser gegen die Wand gefahren als meine Heimat, zweitens geniesse ich dort ein wesentlich hoeheres Sozialprestige.
        Was die die Russen aus obigem Beitrag betrifft: Fehler gegeneinander Aufrechnen ist normalerweise die Taktik eines anderen Lagers.
        Aber eines sieht man daraus. Ein positives Beispiel, gegen viele Negative.
        Der Eine haette es wohl auch so geschafft.

        • Das ist eine gute Frage, „welchen Wert“ haben, denn ein Felix Baumgartner, David Alaba, oder eine Anna Netrebko.
          Wobei ich sogar noch dazu sagen muss, dass es diese selbstkritische Diskussion, Selbstreflektion bisher nie in Österreich gab, was man besonders daran sieht, als sich kürzlich fast der gesamte Stammtisch auf Dinko Jukić gestürzt hat, obwohl er nur die verkorkste, österreichische Sportmoral kritisiert hat.

          Im Grunde, ist aber bspw. die Opernsängerin durchaus eine lebende Wertanlange für die österreichische Kultur und Oper, aus dem Grund sehe ich durchaus einen reellen Grund für ihre Einbürgerung.
          Und natürlich sind Facharbeiter, Techniker, Ärzte, etc. wertvoll für die Gesellschaft und natürlich gegenüber anderen Gästen zu bevorzugen, nur wird sich das leider nie in Österreich durchsetzen.

          • Felix Baumgartner? David Alaba? Bei Zweiteren bin ich mir nicht sicher, aber ich hatte sie beide fuer gebuertige Oesterreicher gehalten. Hautfarbe setze ich dabei als gleichgueltig voraus.
            Und Herrn Alaba ehrt, dass er sich im Gegensatz zu Anderen im Nationalteam engagiert.
            Allerdings sind Beide fuer eine funktionierende moderne Gesellschaft nicht essentiell. Fussball geht mir sowieso sonstwo vorbei.
            Die Familie Jukic (sorry, englisches Keyboard), ist vor ethnischer Verfolgung geflohen und zwar ins Nachbarland. Sehen wir uns die Geschwister einmal an, was faellt uns auf? Gute Schulbildung, ehrgeizig und sprechen mit minimalen Akzent. Das laesst mich an einen Ex-Kollegen denken, der mit 11 aus Bosnien nach Oe kam: Spricht nach der Schreibe, abgeschlossene Lehre.

          • Kann man eigentlich den „Wert“ eines Menschen bemessen ?
            Gilt dieser nur für die berufliche Qualifikation,wäre das alles ?

            • Seinen Wert wohl nur schwer, aber ich wuerde ihn durchaus an seinen Werten messen.

              • Das sehe ich auch so. Positive Tugenden etwa … Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit,Fleiß,Treue,….
                Das sind aber Dinge die unabhängig sind von Herkunft,Rasse und Bildungsstand.

            • Mancherorts bemißt man ihn anhand der Steuerlast, die er zu tragen hat, mancherorts anhand des Profits, der sich mit dem Handel mit seinen Organen erzielen läßt, macherorts, wie viel Geld man damit machen kann, daß man ihn absticht. Wie gut, daß die Wertvorstellungen unterschiedlich sind.

              Ja. das ist unglaublich zynisch.

              • Leider aber wahr, aber wie bemißst Du aus einem zivilisierten europäischen Land ihn denn ?
                Chinesische oder afrikanische Maßstäbe wollen wir ja nicht gelten lassen ?

                Meine Mutter zahlt keine Steuer ist “ nur “ Transferempfänger bekommt Hilfe zum Lebensunterhalt und kleine Rente, ist also nicht viel wert ?
                Oder ist sie viel wert weil sie ihr Leben lang hart gearbeitet hat ?
                Man sieht dass man das nicht in Schubladen einordnen kann.

                • „Hat ein Leben lang hart gearbeitet,“ Noch Fragen Kienzle?
                  Ob in einer Fabrik oder als Hausfrau ist nebensaechlich.

      • Ich maule sie nicht von der Seite an sondern von vorne. Und sie ist eine dumme Nuß. Man muß ihr nur zuhören, dann wird man mir zustimmen.

        • ich kann sie defacto selbst nicht als Person bewerten, ich kenne nur ihre Taten, ihre Wörter aus den Medien und auch wenn sie mir nicht gefallen, ich werde dabei, aber nicht ausfallend und hab das schon immer verächtlich gefunden, wenn man die argumentative Auseinandersetzung auf die persönliche Ebene verlagert, vor allem gegenüber jemanden, denn man nicht kennt.

          Übrigens, es wäre schon sehr interessant, Dich, Herr Zakrajsek zusammen mit Frau Korun in einer Diskussionsrunde zum Thema Waffenrecht zusehen, irgendwie Schade(welche eine Schande!), dass so etwas in letzter Zeit fast gar nicht mehr in der Flimmerkiste zu bewundern ist.

          • Wäre interessant, traut sich aber im ORF keiner mehr.

          • An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen, oder so aehnlich.
            Kein Politiker wird heutzutage das Risiko eingehen oeffentlich mit einem Fachmann (NB ich meide den missbrauchten Ausdruck Experte), zu diskutieren und dabei aufgeblattelt zu werden.

            Welcher aktive Politiker hat je in Arbeitsverhaeltnis gestanden oder war Unternehmer? Woher sollen also Lebenserfahrung und Wissen kommen?

            Und Frau Korun waere ein leichtes Opfer.
            Man koennte ihr zB ihre Kontakte zu einer antisemitischen Website vorhalten.

            Nei, die wird das schoen bleiben lassen. Schade.

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