Wochenrückblick 45/2012

In der vergangenen Woche habe ich ein Wort zum Sonntag gesprochen, die Asylproblematik beleuchtet, über einen „Waffennarren“ berichtet, die abschreckende Wirkung eines tödlichen Schußwaffengebrauchs erörtert, wieder einmal über die Wehrpflicht geschrieben und schließlich über Politik und Waffenbesitz sinniert:

  • Heute vor einer Woche war ich auf einer Hubertusmesse, ein Teil der Predigt des Pfarrers hat mir sehr gut gefallen. Das habe ich gleich zum Anlaß genommen selbst ein Wort zum Sonntag zu sprechen, außerdem habe ich ein paar Fotos von der Messe gebracht.
  • Am Montag war Asyl mein Thema, unglaublich was einem da alles unterkommt. Dieser Artikel ist auf großes Interesse gestoßen, doch mehr dazu später.
  • In Wien hat die Polizei einen „Waffennarren“ dingfest gemacht, Gott sei Dank, ich fühle mich jetzt gleich viel sicherer. Darüber (und über einen dazugehörigen KURIER-Artikel) habe ich am Dienstag berichtet.
  • Laut den OÖN hat ein Polizist gemeint daß die beste Abschreckung für Bankräuber ein erschossener „Kollege“ sei. Klingt für mich schlüssig, diese Form der Abschreckung habe ich am Mittwoch behandelt.
  • Der oberösterreichische Militärkommandant hat kluge Dinge zur Wehrpflicht gesagt. Hat mir gut gefallen, am Donnerstag habe ich das thematisiert.
  • Deutliche Worte hat ein deutscher Schießsportfunktionär zum Thema Waffenbesitz/Schützenwesen und Politik gefunden, gut so, darüber habe ich am Freitag geschrieben.

Über die Quelle für meinen Asyl-Artikel vom Montag bin ich eigentlich nur zufällig „gestolpert“, es hat mich so empört daß ich das einfach teilen wollte. Offensichtlich bin ich dabei aber auf großes Interesse gestoßen, das sagen zumindest die Zugriffsstatistiken vom Montag:

Besucher 5.11.2012 gegen 11:00 Uhr

Statistik 5.11.2012

Die bislang meisten Besucher auf einmal online waren 35 (das war damals die Ralf-Schumann-Geschichte), da haben mich die 50 schon einigermaßen überrascht; die meisten Zugriffe an einem Tag waren vor Montag knapp über 1.700, dieser „Rekord“ wurde also mehr als verdoppelt!

Das freut mich natürlich sehr, zeigt aber auch daß dieses Thema den Menschen unter den Fingern brennt. Schön daß es nicht nur mir so geht, wie mir zugetragen wurde wird sich jetzt wahrscheinlich auch eine Parlamentspartei dieses Falles annehmen. Kleiner Tip: Die Grünen sind’s nicht.

Noch ein Grund zur Freude: Die Kommentare zu meinen Artikeln werden immer mehr. Mit allen bin ich nicht einverstanden, das macht aber nichts – ich bin ein glühender Anhänger auch der Meinungsfreiheit, solange ein vernünftiger Ton gewahrt bleibt sind mir natürlich auch kritische Kommentare willkommen. Bei manchen bin ich aber irgendwie froh, daß ich die Verfasser nicht in meinem persönlichen Umfeld habe.

Dennoch wünsche ich allen meinen Lesern ein schönes Wochenende!

 

7 Antworten zu “Wochenrückblick 45/2012

  1. Waffenbesitzer sehe ich nicht als repraesentativ fuer die Gesamtbevoelkerung an.
    So haben wir zB schon einmal ein voellig sauberes Fuehrungszeugnis.
    Das ist bei Politikern nicht sooo selbstverstaendlich. Aus .de fallen mir da gleich Lambsdorff, Stroebele, Fischer et al. ein. Alles Vorbestrafte. Ich weiss micht ob es da Vorschriften fuer ehemalige IMs wie „Erika“ gibt.
    Wieviel Prozent der Bevoelkerung schaffen im waffenrechtlichen Sinn die Zuverlaessigkeit? Keine Ahnung, aber ich wuerde einmal in Richtung 70-80 Prozent schaetzen.

    Warum soll man nicht gegen Asylmissbrauch und kriminelle Auslaender sein duerfen? Damit bin ich GEGEN Gesetzesbruch.

    Ich bin auch Schiessportler. Aber ich trage auch von Berufs wegen eine Waffe. Soll heissen, fuer mich geht es nicht um ein Hobby, sondern um Broterwerb.
    Darf ich deshalb keine politische Meinung haben die einem Joerg nicht behagt? Oh Sorry, ich darf ja. Nur fuer ein liberales Waffenrecht darf ich mich nicht aussprechen.

    Zu polemisch? Wie man in den Wald hineinruft……
    ….und auch in .de bekommt es der waffenbesitzende Michel anscheinend satt, taeglich verleumdet, drangsaliert und bei Aufmucken sofort ins Rechte Eck gestellt zu werden.

    • In dem Moment wen wir uns für etwas Besonderes halten und uns in eine Schmollecke begeben oder gar uns einen Status andichten den wir nicht haben sind wir Außenseiter.
      Wie mit Außenseiter umgegangen wird ist bekannt ?

      Doch, ein unbescholtenes Führungszeugnis ist normal und das haben die meisten in der Bevölkerung ( Deine geschätzten 70 -80 % sind schon deutliche Mehrheit, sagst Du ja selber ) auch wenn nicht jeder damit losrennt und sich eine WBK holt.
      Auf der einen Seite stellen sich welche hin und sagen jedem unbescholtenen Bürger seine Waffe auf der anderen Seite sehen wir das als besonderes Privileg für besondere Menschen – das widerspricht sich doch ?
      Nein jeder der Interesse hat und ein Bedürfnis hat bekommt ohne weiteres eine Waffenberechtigung ( in D) das ist sein Recht es ist nur so dass nicht jeder sich die Auflagen und Kosten aufbürdet oder überhaupt Interesse dafür hat.
      Visier, die Zeitschrift hat vor etlichen jahren eine hübsche Kampange mit Bildern gemacht. Menschen wie Du und ich als „Waffenlobby “ dargestellt und diese Kampagne traf den Nagel auf dem Kopf.

      Nein als Waffenbesitzer bin ich nichts besseres als mein Nachbar, nichts „edleres “ oder mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet oder gar mit „Lizenz zum töten für Einbrecher “ wie manche wohl irrigerweise glauben.
      Ich trage nur in einem Teilbereich eine höhere Verantwortung aber vielleicht hat mein Nachbar der nicht Waffen besitzt in seinem Beruf noch ganz andere Verantwortungen die meine bei weitem übertreffen ?
      Ist er Arzt, ist er Pilot , regelt er eine hochkomplexe Chemieanlage , ist er Lokführer oder fährt er nur einen Brummi mit Gefahrgut ?
      Braucht der noch ganz andere Fähigkeiten und Nachweise die tatsächlich nicht jeder schafft ?
      Wie unwichtig bin ich da jetzt wegen meiner Wummen die im Schrank liegen ?
      Also runter vom hohen Ross und raus aus der selbstgefälligen Ecke.

      Was Deinen Asylmißbrauch anbetrifft, da bin ich ja auch dagegen aber das ist leider nicht immer das Kernthema , es geht doch um viel mehr , seien wir ehrlich. Der Mißbrauch ist doch nur die Scheinbegründung im vermeintlichen Kampf gegen vermeintliche Überfremdung und Islamisierung. Und da scheiden sich die Geister wieder.

      • Zugegeben, gegen Islamisierung zu sein finde ich auch gut. Und ich sehe da nix vermeintliches.
        Vieleicht etwas detaillierter: Da sind Leute die uns Rechte absprechen, die selbst die Messlatte zur Erlangung dieser Rechte klar verfehlen.

        Nota bene: Nicht Waffenbesitzer zu sein heisst nicht schlechter zu sein. Aber Waffenbesitzer zu sein, bedeutet in jedem Fall schon einmal zum rechtstreuen Teil der Bevoelkerung zu gehoeren und Verantwortung zu uebernehmen.

        Im Uebrigen habe ich beim Schiessen eine ganze Menge Polizisten, Sanitaeter, Feuerwehrleute etc kennengelernt. Des Weiteren Soldaten, Aerzte, Bergretter……………

        Seltsamerweise nur einen Journalisten. (Ach ja, der ist auch noch ein Sozi
        😀 Ich hab noch ein Buch von ihm mit Widmung)

        PSScheinbegruendung ist ein tolles Wort

    • Wenn 70 – 80 % der Bevölkerung eine Waffe besitzen dürf(t)en, sind Legalwaffenbesitzer durchaus ganz normale Leute und nichts außergewöhnliches 😉

      Eigentlich sollte man ja grundsätzlich gegen JEDEN Gesetzesbruch sein – eben nicht nur gegen Asylmissbrauch und kriminelle Ausländer… da gibt es noch sehr, sehr viel Kriminalität, die sich nicht in diese 2 Kategorien einordnen lässt – und die Anteilsmäßig wesentlich größer sind.

      Gerade als jemand, der von berufswegen eine Waffe trägt (und ich hoffe doch sehr, du meinst Polizei und nicht Bundesheer?) sollte dir eine besondere Verantwortung bewusst sein, die dich trifft… und dass es eben nicht nur Asylkriminalität und Ausländerkriminalität gibt. Wart mal… Polizei bist nicht, oder? Sonst gäbe es da keine solche Konzentration auf diese 2 Themen.

      • Waere ich Polizist wuerde ich nicht so einfach in einem anderen Land arbeiten……aber dann waere ich wahrscheinlich noch mehr auf diese Themen fixiert, dort brennt naemlich der Hut.
        Dort und beim Gesetzesbruch in Wirtschaft und Politik.
        Und die Verantwortung trifft mich nicht, die uebernehme ich ja freiwillig.

        Es bleibt eine Tatsache, dass unter Waffenbesitzern ueberdurchschnittlich viele Personen zu finden sind, die beruflich oder ehrenamtlich Engagement fuer andere zeigen.

        In den Schuetzenvereinen in denen ich war/bin ist es normal, dass sich Frauen und Maenner, Fussgaenger und Rollifahrer, derselben Sache widmen und sich auf Augenhoehe messen. Kann die „Allgemeinheit“ solches von sich behaupten?

        Warum jemand hofft, eine Person sei nicht beim Heer erschliesst sich mir nicht. Die Gruende die ich mir vorstellen koennte werfen kein gutes Licht auf den Vorposter, daher belasse ich es dabei.

  2. Manche Kommentatoren müssen wir neben uns haben. Macht nichts. Über mir will ich sie aber nicht haben.

    • Ja geht mir auch so. Die sind übrigens die zu denen ich nicht gehören möchte trotz meines Interesses für Schießsport und dshalb weigere ich mich dieses schöne Hobby nur von diesen zu verteidigen zu lassen.

      Asyl und Ausländerfeindlichkeit gehören nicht mit Schießsport, Jagd und Legalwaffenbesitzt zusammen !
      Waffenbesitzer sind ein Querschnitt der normalen Bevölkerung , darauf legen wir Wert und das versuche ich zu vermitteln.

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