Wochenrückblick 46/2012

In der vergangenen Woche habe ich eine Randnotiz gebracht, einen Jagdunfall beleuchtet, eine Idiotie in Deutschland aufgezeigt und schließlich auch hier von einem treuen Freund Abschied genommen:

  • Wenn man sich ansieht wer alles für ein Berufsheer ist kann man eigentlich gar nicht anders als für die Wehrpflicht einzutreten, das war mir am Sonntag eine Randnotiz wert.
  • Aus einem simplen Jagdunfall macht der ORF gleich eine Diskussion über die Jagd an sich. Wieso? Weshalb? Cui bono? Das habe ich am Montag gefragt.
  • Manchmal fragt man sich wirklich was in den Köpfen mancher Leute vorgeht, so etwa in Nürnberg wo irgendwelche Volltrottel die Kennzeichenkombination „N-SU“ verbieten wollen weil das ja an den bösen „Nationalsozialistischen Untergrund“ erinnern könnte. Daß solche Deppen selbstständig atmen können verwundert, am Dienstag habe ich darüber berichtet.
  • Am Donnerstag habe ich einen sehr persönlichen Artikel gebracht, den Abschied von einem treuen Freund.

Die letzten Wochen waren für mich nicht leicht, ich habe lange gezögert und gehadert wie es mit meinem Hund Jago weitergehen soll: Er war altersschwach und zuletzt auch schon blind, bis zuletzt hat ihm aber sein Fressen geschmeckt, hat er sich gefreut wenn ich nach Hause gekommen bin, hatte er keine Schmerzen. Ausschlaggebend für meine letztliche Entscheidung ihn einschläfern zu lassen war, daß sein Bewegungsapparat zum Schluß nicht mehr mitspielen wollte, länger zuzuwarten wäre Quälerei gewesen. Er ist friedlich eingeschlafen und konnte dabei die Stimme seines Herrn hören wie er mit dem Tierarzt über die Waffenregistrierung gesprochen hat (Das mag sich jetzt blöd und „kalt“ anhören, aber es hat mir sehr geholfen diese Prozedur zu überstehen ohne in Tränen auszubrechen. Das kam dann später…)

Jago ist jetzt dort wo es ihm besser geht, und ich habe seit Monaten das erste mal wieder durchgeschlafen (der Hund mußte zuletzt alle 3 – 4 Stunden raus), das Leben geht weiter.

Ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen die mir gegenüber ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht haben, es ist schön zu wissen daß man in seiner Trauer auch um ein Tier nicht allein ist!

Jago ist sicherlich nicht mein letzter Hund gewesen, aber entgegen vielen wohlmeinenden Ratschlägen werde ich mir nicht gleich wieder einen Welpen zulegen. Das läßt meine derzeitige Lebenssituation nicht zu, für mich wäre das – trotz aller Freude – purer Streß und letztlich dem Hund gegenüber unfair, beides will ich nicht. Ich freue mich jetzt halt wenn ich meinen Nachbarn mit seinem halbjährigen Labrador-Rüden treffe, der Bursche freut sich auch immer wenn er mich sieht. Ist wenigstens etwas.

Nach dieser harten Woche werde ich mich wieder in gewohnter Art und Weise dieser Webseite widmen und freue mich auf viele interessante Diskussionen.

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

Eine Antwort zu “Wochenrückblick 46/2012

  1. auch von mir im nachhinein herzliches Beileid
    ich werde früher oder hoffentlich später dasselbe durchstehen müssen (Besitze 2 Golden Retriver 11j BUB und 2j Mädchen)

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