Hyänengekläff

„Kein Schaden ohne Nutzen“, so ein altes Sprichwort, zynisch betrachtet könnte man so die entbehrlichen Wortmeldungen in Zusammenhang mit dem jüngsten Schulmassaker in den USA zusammenfassen.

Das deutsche Grünen-Chefin Claudia Roth etwa meint in der Augsburger Allgemeinen atemlos:

„Nicht nur in den USA, sondern auch bei uns sind die Waffengesetze viel zu lasch“

sowie

Roth fordert eine massive Abrüstung in den deutschen Wohn- und Schlafzimmern. „Die tödlichen Schusswaffen müssen endlich aus den  Privathaushalten verschwinden. Und auch im Schießsport haben großkalibrige Waffen nichts zu suchen.“

Ihr Genosse Cem Özdemir legt in der Welt noch eins drauf:

„Das schreckliche Massaker an kleinen Kindern in Connecticut ist trauriger Beweis dafür, wie einfach Gewalttätern das Töten gemacht wird, wenn Schusswaffen zuhause aufbewahrt werden“, sagte Özdemir der „Berliner Zeitung“. „Auch wenn die deutsche Waffenlobby etwas anderes behauptet: Schusswaffen sind zum Töten gemacht, sie sind keine harmlosen Sportgeräte oder Spielzeuge“, sagte der Grünen-Chef. „Sie haben in unseren Häusern und Wohnungen nichts zu suchen.“

Ins selbe Horn stößt auch der sozialistische baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall in den Stuttgarter Nachrichten:

(…) „Ich meine, sieben Millionen gemeldete Waffen sind zu viel, und deshalb werden wir auch weiter Aufklärungsarbeit betreiben“, sagte Gall am Montag im Deutschlandfunk. Jeder Waffenbesitzer müsse sich gut überlegen, warum er eigentlich eine Waffe besitze.

Baden-Württemberg setze sich weiterhin für das Verbot großkalibriger Waffen im Sport ein. „Das braucht niemand.“ (…)

Aber nicht nur die „hohe Politik“, auch unqualifizierte „Journalisten“ sondern ihren ideologisch gefärbten Blödsinn schamlos ab, so etwa gestern der langjährige USA-Korrespondent des ORF Hanno Settele in der ZIB24:

(…) (Die Amerikaner) reagieren relativ hysterisch auf Verschärfungen (des Waffengesetzes), da gibt es auch Beispiele die für unseren Gedankenweg völlig unverständlich sind (…)

Gott sei Lob und Dank daß mir die „Gedankenwege“ des Herrn Settele auch unverständlich sind, wenigstens kennt er sich zum Thema „Waffen“ aber offenbar ganz gut aus – oder nicht:

In der Schweiz gibt es niemanden der eine Halbautomatik zu Hause hat – niemanden!

Vor so viel journalistischem Sachverstand muß man ja fast kapitulieren…

Angesichts der Not, des Elends und der Verzweiflung nach den schrecklichen Morden in den USA ist es einfach nur widerlich, wie verschiedene Opportunisten daraus Kapital für ihre verqueren Ideologien zu schlagen suchen, pfui Teufel! Aber wenigstens sind diese Gestalten durchschaubar.

Wen übrigens einmal eine ernstzunehmende Expertenmeinung zum Thema „Waffenbesitz“ interessiert sollte sich heute um 22:45 Uhr auf ATV die Sendung Am Punkt ansehen, Studiogast ist u.a. IWÖ-Generalsekretär Dr. Georg Zakrajsek!

121 Antworten zu “Hyänengekläff

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  3. Ich frage mich ob der liebe Julius den § 17(2) des WaffG idgF schon gelesen hat.
    Und wenn ja, ob er auch verstanden hat was die Änderung im Vergleich zu vorher ausmacht. Aber wahrscheinlich ist das ohnehin nur zu unser aller Wohl, gescheite Leute und Julius können das sicher hervorragend argumentieren.

    • Aber natürlich habe ich das schon gelesen.. .und wo genau liegt dort dein Problem? Und bitte einfach konkret sagen… vielleicht schaffst du das, ohne irgendwelche persönlichen Angriffe loszulassen…

      • Der Bundesminister für Inneres ist ermächtigt, durch Verordnung Erwerb, Besitz, Einfuhr und Führen von (entfällt: neuartigen) Waffen oder Erwerb, Besitz und Einfuhr von (entfällt: neuartiger) Munition, die auf Grund ihrer Beschaffenheit, Wirkung oder Wirkungsweise eine besondere Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder für fremdes Eigentum darstellen könnten, zu verbieten.

        Mein „Problem“ ist der Entfall des Wortes „neuartig„, denn somit sind alle Waffen nur eine Verordnung weit vom Totalverbot entfernt. „Problem“ genug?

        Und sparen Sie sich bitte die Vertraulichkeiten, ich suche mir gerne aus mit wem ich „per du“ bin!

        • Ah, Rückwirkung ^^

          Sei beruhigt: Es geht nur um Waffen und Munition, die aufgrund Beschaffenheit, Wirkung und Wirkungsweise eine besondere Gefahr […] darstellen.

          Problematisch dabei war das Auftauchen von derartigem Material, das zwar nicht neuartig, aber in Österreich nicht wirklich bekannt war…. Material, das nach der alten Textierung nicht angreifbar war.

          Tja, da hats halt Spezialisten gegeben, die diese Lücke ausgenützt haben – mit dem Ergebnis, dass diese Lücke gestopft wurde. Und nein, keine Sorge, da gehts nicht um den potentiellen Verbot aller Waffen.

          Tja, aber wenn man sich von Feinden umringt glaubt… dann kann man schon mal gleich was schlimmes annehmen 😉

          • Das Problem ist nicht die unmittelbare Auswirkung dieser Gesetzesänderung. Für einen später möglichen linksfaschistischen Innenminister wäre diese Formulierung aber ein willkommenes „Hintertürl“, oder etwa nicht?

            Nebenbei ein Zitat aus dem Hauer/Keplinger Kurzkommentar zum WaffG 1996:
            Unter „neuartigen Waffen“ oder „neuartiger Munition“ sind solche Waffen und Munitionsgegenstände zu verstehen, die im Vergleich mit den bisher bekannten Arten von Waffen und Munition etwas völlig Neues darstellen. (…) (RV 1966)

            Unter „Waffen“ und „Munition“ sind hingegen nur „Waffen“ und „Munition“ zu verstehen, nicht mehr und nicht weniger. Schön wenn man lesen kann, sinnerfassendes Lesen ist aber noch viel schöner.

            • Wie schon angedeutet und wie sich jetzt wieder mal beweist:

              NATÜRLICH bietet ALLES die Möglichkeit des Verdachtes, dass jemand etwas missbraucht. Speziell dann, wenn man sich gaaaanz leicht verfolgt fühlt (von den „Linken“) und eigentlich so überhaupt kein Vertrauen in den Rechtsstaat hat.

              Und wenn man dann auch noch einer Linie entspringt, für die die Nazis „Linke“ waren… dann erklärt sich schon einiges ^^

              • Was für eine „Linie“ bitte?
                Sie bewegen sich auf dünnem Eis, Frechheiten muß ich mir hier auf meiner Seite nicht bieten lassen.

                • Na ich weiß nicht, ich kenn mich da nicht so aus… wo wird denn die Ansicht vertreten, dass Nazis „Linke“ waren? Sagen sie es mir… irgendwoher müssen sie und zakrajsek das ja haben.

          • Ich habe das abgefragt und zwar im Ministerium. Niemand wußte, warum die Worte: „neuartig“ entfernt wurden und wer dafür verantwortlich ist. Aber Julius weiß wahscheinlich mehr. Ich weiß es auch. Aber im Ministerium lügt man. Nicht nur in dieser Frage.

  4. Julius hat noch immer nicht verstanden, worum es beim § 6 WaffG wirklich geht. Kann man nichts machen.

    • Bis jetzt ist nämlich sachlich absolut NICHTS gekommen – lediglich eine Aussage, dass es „schikanös“ wäre. Hat man das damals auf der UNI so gelernt? Den eigenen Standpunkt nicht darlegen und dann von oben herab mit der Achsel zucken? Oder wars damals doch der „Jurist bei Humboldt?“ Wenn man sich schon als Jurist in eine Öffentlichkeit begibt, sollte man zumindest versuchen, sich so zu verhalten als wäre man etwas gebildet – und verfüge über entsprechendes Argumentationsniveau.

      Aussage wie „Kann man nichts machen“, „Von dieser Position wird kein Schritt zurückgewichen“ passen da irgendwie nicht ins Bild.

      • Sachlich kommt andauernd was. Lesen in den IWÖ-Nachrichten und in den Querschüssen hilft. Das hier wiederzukäuen ist sinnlos. Nur wegen eines einzelnen, der es nicht verstehen will.

        • In der Zeit und mit dem Aufwand, den du damit verschwendest solche Antworten zu schreiben hättest du schon 5, 6 mal die Frage sachlich beantworten können. Unfähigkeit, Unwillen oder einfach nicht bereit, hier sachlich zu sein?

  5. Sollte julius wirklich der Exekutive angehören ist er meiner bescheidenen Meinung kein Aushängeschild auf das die Behörde stolz sein kann!
    Seine Mutmassungen was die Formusteilnehmer am Wahltag ankreuzen oder welcher politischen Gesinnung Sie sind sind überflüssig.
    Ja fast Anzüglich
    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren dass es auf die alte Geschichte rausläuft I bin der Beste alle anderen können nx
    haupsach ich habs die anderen sind mir egal!
    Sowas kennen wir ja schon von einem Landesjägermeister oder hab ich nicht recht???

    • Schau, und unabhängig von meiner Meinung über so manchen User hier würde ich keine Sekunde zögern selbige in einer Notsituation wo rauszuhauen. Wer weiß, vielleicht habe ich das sogar schon getan, soll ja möglich sein.

      Ob du jedoch das gleiche für mich machen würdest?

  6. Ach Gott
    wie ist es mühsam, mit Julius auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Reicht man ihm in einem Kommentar die Hand, schlägt er sie weg. Er lässt ausschließlich seine Meinung gelten und versucht sie als einzige (gute) Lösung zu verkaufen. Nachdem ich zum Beispiel zu jenen gehöre, die tatsächlich eine Ahnung vom Waffengebrauch haben (du sollst ja angeblich auch Exekutivorgan sein) wäre sicherlich von allgemeinem Interesse, auf welche Erfahrungswerte du zurückblicken kannst. Aber sei’s drum. Lebe du in deiner Welt, verurteile aber nicht deine Mitposter. Diskussionskultur einfordern und in manchmal rüder Form anderer Meinungen entgegentreten führt nicht zu einem entspannten Dialog. So ist es mir nur mehr wert, mit einem Gedanken von Klaus Klages-
    Gut wäre, wenn die Andersdenkenden woanders denken-
    auf deine bisherige Argumentation einzugehen.
    Trotzdem wünsche ich dir und deiner Familie eine sichere Zukunft.

  7. Zu julius
    Aha Deiner geschätzten Meinung gab es aus der Politk und von seiten des BMI keine Schikanen gegen Jäger und Sportschützen !
    Nein gab es und gibt es nicht !Wieviele Beispiele hättest du gerne?
    Entweder leidest Du unter Realitätsverlust oder Du willst uns hier alle verar…en?

    • Dann zähl mal auf… es gibt nämlich durchaus auch Leute die akzeptieren, dass man als Waffenbesitzer eine gewisse Verantwortung hat. Narrenfreiheit ist keine Freiheit sondern Dummheit – und genau das, habe ich den Eindruck, stellen sich hier manche unter „Freiheit“ vor.

      • Nur in den IWÖ-Nachrichten lesen, das genügt. Steht genug drinnen. Verantwortung haben die legalen Waffenbesitzer schon genug bewiesen, der Gesetzgeber und die Behörden haben diese Verantwortung aber vermissen lassen.
        Seit 1995 gibt es nur Verschlechterungen und die Waffenbesitzer haben alles brav mitgemacht. Jetzt muß aber Schluß damit sein.

  8. Also sprach Julius…

    Ich bin ja immer ganz beeindruckt wenn ein Kapazunder wie Julius hier seine Wortspenden hinterläßt. Ganz ehrlich, daß so ein gescheiter Mensch wie er – der ja offensichtlich ganz genau weiß welche Aus- bzw. Fortbildung alle anderen Menschen haben, auch auf welchen Stammtischen sie verkehren – uns hier an seiner Weisheit teilhaben läßt treibt mir Tränen des Stolzes und der Rührung in die Augen!

    So, genug geschwafelt, natürlich halte ich Julius aufgrund seiner Aussagen nicht für einen ernstzunehmenden Gesprächspartner, er disqualifiziert sich mit jeder seiner Meldungen mehr. Er soll aber bitte seine Ergüsse weiterhin hier abladen, auch von Negativbeispielen kann man lernen.

    Sollten Sie, Julius, tatsächlich Exekutivbeamter sein (was ich nicht hoffe) dann wünsche ich Ihnen daß Sie nie größere Probleme als Legalwaffenbesitzer haben werden. Weil Sie sind ja mit denen scheinbar schon überfordert.

    • Das sachliche Diskutieren hat Julius nicht gelernt oder will er nicht. Aber ein Amusement ist er doch. Sonst wäre es ja geradezu fad hier.

      • „Braun = Links.“ Diese Aussage alleine spricht ihnen jede mögliche Seriösität ab. Dementsprechend der Wert ihrer Einschätzung.

    • Ah, das bekannte Spiel:
      1. Versuche, jemanden als lächerlich hinzustellen
      2. Werte ihn ab
      3. Greife ihn persönlich und untergriffig an

      Das alles in einen Text verpackt und auf „senden“ klicken. FPÖ/BZÖ Wähler vermute ich mal stark?

      • 1. Brauche ich nicht
        2. Macht er auch selbst
        3. Habe ich nicht notwendig und mache ich nicht

        Vermutungen interessieren mich nicht, die von Julius schon gar nicht.

        • Ah, der Versuch von Schlagfertigkeit…

          • Schlagfertigkeit kann man im persönlichen Diskurs beweisen. Schwerlich vor dem Keyboard.

          • Julius,

            solange Sie keinen rechtswidrigen Angriff auf meine Person (etc.) starten werden Sie meine „Schlagfertigkeit“ sicherlich nicht kennenlernen, und die geht Sie auch nichts an.

            Warum suchen Sie sich nicht langsam einen anderen Brunnen den Sie zu vergiften versuchen?

            Frohes Fest und ein schönes Leben…

            • Bei den benutzten Sinnbildern solltest du etwas mehr Geisteskraft investieren… Absicht oder einfach nur patschert? Oder keine Ahnung?

  9. Jetzt war ich einige Zeit unterwegs und auch viel damit beschäftigt Leserbriefe zu schreiben und zu posten. Damit gleich zum ersten Punkt:

    Man kann schon paranoid werden ( ist man da eigentlich nicht eher realistisch? ), wenn man sieht wie nicht genehme posts verschwinden ( bei WELT, Krone etc ), oder wie undifferenziert gegen privaten Waffenbesitz gehetzt wird. Wenn sich zeitnah dazu eine überwiegende Mehrheit der Journalisten als linken Parteien näherstehend bezeichnet, ist ganz klar, daß dort der Feind geortet wird.
    Ist es nur fremdsprachliche Insuffizienz oder Absicht wenn eine NRA Erklärung völlig falsch übersetzt wird? Da neige ich zu Ersterem. ( siehe Fuckups Theorie).
    Wirklich gut gefallen mir in diesem Thread die Ausführungen von kamamur und rider650. Durchdacht, logisch und sachlich. Kann ich so 1:1 für mich übernehmen. Ach ja kamamur, Scherzfrage: Man steht drei Meter hinter einem Polizisten und schaut trotzdem in die Mündung, was ist das? Antwort: Einer von der Mot.
    Leider ab und an wahr…..
    Zum leidigen Ausländerthema: Vor ein paar Jahren lernte ich nach einem Hoppala auf einer Reha einen türkischen Akademiker kennen. Gebildet, säkular, Sozialdemokrat. Nona, schließlich mit gutem Job im AKH.
    Dann kam es zum Zwischenfall mit der Gaza Hilfsflotte. Während des Frühstücks hörte ich einen langen Sermon, wie es die Drecksjuden denn wagen könnten sich an den türkischen Herrenmenschen zu vergreifen. Meine Antwort kam nicht gut an.
    Ähnliches habe ich früher schon im Nahen Osten erlebt.
    Zu Julius: Ich schreibe bewußt unter einem Nick. Der Blogowner kennt meine Identität und meinen Beruf und die paar Wiener Exekutivbeamte die hier sind können mich ziemlich genau einordnen.
    Schön wieder hier zu sein.

    • Lieber Glockzilla
      Wäre interessant für mich, aus welchem Stall du kommst! Bin überzeugt, es ergäben sich aufschlußreiche Gespräche. Dem aufmerksamen Leser (auch bei Dr. Z) ist sicher meine „Herkunft“ nicht verborgen geblieben.
      Lustiges Detail am Rande: habe soeben mein Christkindl geordert (G 26)

      • Macht Laune! Meine habe ich aber aus Platzgründen wieder verscherbelt. Jetzt habe ich nichts Kleines mehr, unterhalb meiner G19 und der HK P7.
        Heute ist mein Stall hauptsächlich in Frankfurt, aber öfters bin ich noch etwa 50 Meter von der PI Boltzmanngasse zu finden.

        • Frohe Weihnacht Glockzilla
          LVT-Bolzmanngasse, da fällt bei mir der Groschen! In Zusammenhang mit deiner verstärkten Reisetätigkeit kann ich dich jetzt um einiges besser zuordnen.

    • „Wirklich gut gefallen mir in diesem Thread die Ausführungen von kamamur und rider650. Durchdacht, logisch und sachlich.“

      Ich hoffe, das ist ein Scherz.

      „Zu Julius: Ich schreibe bewußt unter einem Nick. Der Blogowner kennt meine Identität und meinen Beruf und die paar Wiener Exekutivbeamte die hier sind können mich ziemlich genau einordnen.“

      Um ehrlich zu sein: Eigentlich ist es mir ja egal wer oder was du bist. Es geht um geschriebenes, und das spricht nicht für dich. Auch wenn dir deine Freunde gerne etwas anderes einreden.

  10. Nachtrag
    Ich hatte die nette alte Dame im Parlament vergessen die keinen Satz fehlerfrei lesen kann
    Sie möge mir verzeihen !!!

  11. Die NRA hat wie von mir erwartet reagiert .Die sachlichen Argumente werden wohl schwer zu entkräften sein.Wie von Hr Dr. Zakrajsek folgerichtig
    Argumentiert wurde gibt es auf Schiessplätzen keine Amokläufe
    Wir schliessen daraus: Abschaffung der Waffenfreien Zonen aufgrund der klaren Begünstigung bewaffneter Staftaten !!
    Diese Meinung scheint sich glücklicherweise (oh wunder!!!) auch beider Mehrheit der ATV zuseherdurchgesetzt zu haben was dem Moderator augenscheinlich nicht gefallen hat (oder hatte nur ich diesen Eindruck?)
    Bin auf die Meinungen der Amerikanischen Bevölkerung gespannt glaube jedoch das sich aufgrund der rapide gestiegenen Waffenverkäufe nach dem Amoklauf ein Trend in die richtige Richtung abzeichnet.
    Und noch kurz zu Jörg:
    Manche Deiner Argumente sind verständlich nachvollziehbar für mich jedoch schlägt der deinem Volke nachgesagte Reglementierungswahn durch (ist nicht böse gemeint)Dazu muss man bedenken dass ihr armen Jäger und Sportschützen ja schon jahrelang von Rot und Grün mit sinnlosen Waffegesetzdiskussionen Waffensteuervorschlägen und planlosen Gesetzen schikaniert werdet!Lassen Wir nicht zu das es bei uns in Österreich so weit kommt
    Unsere diversen Unglücksregierungen und die durch rot schwarz verursachten Ministerfehlbesetzungen der letzten jahre sprechen eine deutliche Sprache!
    Aushilfstaxler=Bundeskanzler
    Weinverkoster und Krötensachverständiger=Wiener Bürgermeister
    Tischtennisamateur und Zivildiener=Verteidigungsminister
    usw usw könnte man endlos weiter fortsetzen. Traurig sowas
    Zu den Grünen erspare ich Euch meine Meinunge besser
    das könnt ihr Euch ja ohnehin Denken Beispiele derer Unfähigkeiten
    gibts so viele das ich 3 wochen schreiben müsste

    • Inwieweit eine Waffenorganisation in der Lage ist, „sachlich“ zu argumentieren – nochdazu, wo sie von der Waffenindustrie finanziert wird – wenn es um Waffenthemen geht, kann wohl jeder halbwegs intelligente Mensch selbst für sich beantworten.

      Es muss auch angemerkt werden, dass es eben – und das ist Tatsache – KEINE Schikanen für Jäger und Sportschützen gegeben hat… und über neue Steuern und Bestimmungen wird jeden Tag geredet, warum soll also nocht auch bei diesem Thema darüber geredet werden dürfen?

      Waffen verhindern keine Amokläufe, dämmen sie nicht ein und tragen eben NICHT dazu bei, die Sicherheit zu erhöhen. Warum? Weil der modus operandi von Amokläufen das ausschließt. Amokläufe sind per Definition gegen „weiche“ Ziele gerichtet – und von langer Hand geplant.

      Vernünftige Leute würden mal ganz andere Fragen stellen, die nicht die Bewaffnung der Umgebung unserer Kinder beinhalten… etwa: Wie kann es sein, dass die Mutter eines bekannt psychisch labilen Jugendlichen ihre Waffen zuhause aufbewahrt? Warum wird ein psychisch labiler Jugendlicher (oder Jugendliche im Allgemeinen) auf eine Schießanlage mitgenommen, um Schießen zu lernen? Warum werden tausende Schüler bei den Metalldetektoren kontrolliert, aber genau diese schulfremde Person nicht?

      Es gibt so viele präventive Maßnahmen die getroffen werden können, so viele Kleinigkeiten, die solche Taten verhindern können – und alles was einfache Menschen im Kopf haben ist, wie man sich bewaffnet. Und da fragt man sich wirklich, ob diese Leute noch ganz normal sind.

      • Eine „Waffenlobby“ etwa die IWÖ oder die NRA wird nicht von der Waffenindustrie finanziert sondern von den Mitgliedern. Daher wird sachlich, aber im Interesse der Mitglieder diskutiert und agiert. Und wir verkaufen keine Waffen – wir verkaufen Freiheit.
        Schikanen gegen Schützen und Jäger gibt es genug. Registrierung, Verwahrungskontrolle, § 6 WaffG, da muß ich von Deutschland gar nicht reden.

        • § 6 Waffengesetz ist also eine Schikane? Ja, geben wir Drogenabhängigen, Alkoholkranken, Zurechnunsunfähigen usw. doch einfach die Möglichkeit, ganz legal Waffen zu kaufen – sonst gehts schon noch? Und die Eignung muss überprüft werden? Na das ist ja echt was schlechtes…

          Und ja, da wird kontrolliert, ob sich jemand an Auflagen hält… sowas schikanöses… Amusement bieten sie einiges, Herr „Dr.“.

          • § 8 😀

            • Vom § 8 habe ich gar nicht gesprochen. Da wird das Diskutieren recht sinnlos.

              • Dann schau dir mal das WaffG im RIS an… § 6 =“Besitz“; § 8 = Verläßlichkeit… Geht es dir also wirklich um die Definition von „Besitz“?

                • „Innehaben“ ist das Schlüsselwort an dem sich der Ärger des Herrn Doktor entzündet schätze ich einmal, aber man soll ja nix vermuten, oder so… 😀

                  • Richtig. Genau das. Das Gleichsetzen von Innehabung und Besitz ist die Schikane. Die Schützen und die Jäger werden das noch bitter erfahren müssen. Manche kapieren es bereits.

                  • Vielleicht mal überlegen, warum die Unterscheidung für den Gesetzgeber hier unwichtig ist? Es geht rein darum, wer über eine Waffe verfügt – und dafür ist es unerheblich, ob die Waffe formal „Besitz“ einer Person ist oder ob es sich um eine „Innehabung“ handelt…. ansonsten wären die Bestimmungen §§ 50 und 51 ein wenig leicht zu „umgehen“. Von §§ 12 und 13 mal ganz abgesehen.

                    Der Herr Doktor soll ja angeblich ein Jurist sein….

                    • Das wäre mit einer entsprechenden Formulierung in Abs.2 leicht zu verhindern gewesen. So aber, werden alltägliche Dinge zu gesetzlichen Gratwanderungen. Hier ist der Ausdruck berechtigt.

                    • Für die §§ 12,13, 50,51 ist es eben – soweit ich das sehe – wesentlich, dass die Eigentumsverhältnisse keine Rolle spielen, sondern schlicht und einfach die Tatsache, dass jemand über eine Waffe verfügt. Und wenn dieser Jemand über eine Waffe verfügt, obwohl er das nicht darf usw. , so muss es möglich sein, dieser Person gegenüber mittels Maßnahmen aktiv zu werden… ich wiederhole: ganz egal ob diese ihm gehört oder nicht.

                      Wenn ein Jäger das Bedürfnis hat einem anderen Jäger eine Langwaffe zu leihen… dann wird das kein Problem sein. Und wenn ein Sportschütze einem anderen seine Waffe leiht, dann kann man das auch so lösen, dass es zu keine Gratwanderung wird – die Waffe etwa ganz einfach am Schießplatz lassen oder sie für einen symbolischen Betrag verkaufen… und melden. Mit entsprechender Vorlage die Arbeit von 5 Minuten.

                      Und wenn jemand, der „Selbstverteidigung“ angekreuzt hat bei seiner WBK, die Waffe eines Kumpels ausleihen will (was das mit „Selbstverteidigung“ zu tun hat?), dann soll der Kumpel eine Erweiterung beantragen… und wie gehabt, 5 Minuten für die Meldung aufwenden.

                      Ja, wir leben in eine Staat, der es genau nimmt. Besser als in einem Staat zu leben, in dem man solche Dinge mit einer Zuwendung klären kann, oder?

                    • Julius verkennt ganz einfach das Problem, das darin besteht, daß Besitz mit Innehabung gleichgesetzt wird und daß daher „Besitz“ alles ist. Daraus leitet sich auch die schikanöse Gesetzesauslegung ab. Man hätte das ganz einfach klarstellen können, indem man den § 6 so formiliert hätte, wie die IWÖ es mehrmals vorgeschlagen hat. Wollte man aber nicht.

                    • Für das Gesetz ist es schlicht und einfach unerheblich, ob jemand eine Waffe besitzt oder sie innehat.

                      Es geht darum, ob jemand eine Waffe hat oder nicht. Wenn jemand eine Waffe hat, trifft für ihn das Waffengesetz zu, ganz egal ob es sich um eine legale Waffe oder eine illegale Waffe handelt, ob er Waffen besitzen darf oder nicht.

                      Die waffenrechtlichen Dokumente die auf Basis des Waffengesetzes ausgestellt werden sind Bescheide, die auf diesem Gesetz beruhen. Sie werden an einzelne Personen ausgestellt und diese Personen haben sich an die Bestimmungen des Bescheides und des Waffengesetzes zu halten. Jeder für sich. Das Waffengesetz gilt nicht für Gruppen, sondern für einzelne Personen.

                      Jeder der über ein waffenrechtliches Dokument verfügt, wusste im Voraus, welche Rechte er damit gewinnt und zu welchen Pflichten er sich aus freiem Willen bekennt. Wenn es vernünftige Verbesserungsvorschläge gibt, so kann man die einbringen – aber man sollte halt nicht nur die eigene Bequemlichkeit im Auge haben sondern auch die Intention des Gesetzgebers beachten… und nicht von „Schikane“ reden. Niemand hat irgendjemanden gezwungen, ein waffenrechtliches Dokument zu beantragen.

  12. Ich habe eben den Artikel der C.Roth in der Augsburger Algemeinen gelesen.Unter dem Artikel gibt es ein Voting ob wir in D ein schärferes Waffengesetz brauchen.Ich habe abgestimmt und es steht z.Z. (21:20h)
    Ja : 4%
    Nein : 96%
    Bin mal gespannt wie lange das so stehen bleibt….

  13. Was ich schon bei der Diskussion gesagt habe ist jetzt heraußen: Die NRA wird nicht nachgeben und keinen Fußbreit zurückweichen. Die Amerikaner wissen, daß sie sich auf ihre Vetretung verlassen können.
    Auf die IWÖ wird man sich auch verlassen können. Niemals zurück!

    • Die NRA ist auch eine Lobbyingorganisation, die schon sehr bedenklich paranoide Tendenzen schürt – des lieben Geldes wegen.

      Ein Zusammenleben bedeutet, Kompromisse zu schließen und zusammenzuarbeiten, nicht, sich vor jeglichen Einflüssen und Änderungen zu sperren. Wer das tut wird früher oder später im Abseits landen. Ich bin Waffenbesitzer und fühle mich von „IWÖ“ nicht vertreten, und ja, das hat vor allem damit zu tun, dass die falschen Leute dort die Musik vorgeben.

      • Die NRA hat viel Geld, aber wegen des Geldes macht sie das nicht. Sie macht das wegen der Menschen und wegen der Freiheit.
        Und wenn sich Julius von der IWÖ nicht vertreten fühlt, dann hat er recht, solche Leute würden wir nicht gerne vertreten. Ich schon gar nicht und schließlich „gebe ich die Musik vor“. Wem die Musik nicht gefällt, der soll draußen bleiben.

        • Klar doch, die von der NRA sind alles Wohltäter, freiheitsliebende Menschen… die natürlich NIE von der Waffenindustrie beeinflusst werden ^^

          • Richtig, gibt es irgendwo Beweise, dass sich die NRA beeinflussen lässt?
            Und in gewisser Weise sollte sich die Politik die NRA sogar als Vorbild nehmen, denn nur in der NRA geht es auch wirklich transparent zu.

  14. Europäer und insbesondere jene die Deutsch sprechen, sind halt dumm, die können nichts für ihre Wortmeldungen.

  15. Reblogged this on Longcolt und kommentierte:
    Natürlich müssen die bekannten Hunde wieder los kläffen! Gesehen bei „dagarser“!

  16. …..also wirklich sachliche Diskussion, sehe ich anders!
    Was ist geschehen und wie kann man es in Zukunft verhindern, sollte doch die Frage sein, aber jetzt kommt der Punkt: Bin ich bereit, mich damit wirkliche tiefergreifend zu beschäftigen, oder babble ich bloß nur daher, so, wie mir ein Pfurz entkommt.
    Daß Politiker aller Couleurs hauptberuflich Pfurzen, ist ja bekannt und es muß ja nicht unsere Aufgabe sein, deren schlechten Atem weiter zu kommentieren, sondern wir könnten sachlich – wir müssen ja nicht gewählt werden, Fakten besprechen.
    Wir könnten dann gemeinsam eine Resolution an die entsprechenden Profi-Pfurzer in den Parlamenten unsere Meinung übermitteln…..

    • Problematisch nur, dass niemand hier an einer sachlichen Diskussion interessiert ist, bei der Argumente und Positionen vertreten werden, die dem Plattformmainstream widersprechen. Denn solche Positionen sind dumm, unsachlich und überhaupt Blödsinn, kommt von „den Linken“, „Pfurzern“ usw. .

      „Sachlichkeit“ kann hier niemand in Anspruch nehmen, genausowenig wie „Niveau“. Diese primitiven Hetztiraden, Beschimpfungen und Verunglimpfungen disqualifizieren faktisch 90% der Belegschaft hier als ernstzunehmenden Gesprächspartner und schießt sich selbst ins gesellschaftliche Abseits.

      • ……ich meinte, sachlich fundiert und nicht aus dem Bauch kommend, wie ein Furz.
        Sachlich fundiert, meint auch nicht ideologisch behaftet, aber das hier ist ein Waffenforum und die Menschen hier sind ernst zu nehmen, denn sie haben ein legales,begründetes Grundrecht, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen – denn wer sonst tut das?
        Nichts anderes tat die Mutter des geisteskranken Killers, als die sich eine Bushmaster kaufte.
        Die Sicherheitsbehörden sind weit weg, wenn die Scheiße am Dampfen ist und von einem netten Nachruf als Opfer habe ich nichts, auch nicht, wenn die Täter gefaßt werden und danach mit „Weiß Gott Begründung“, ohnehin gleich für die nächste Tat entlassen werden.
        Die Mehrheit der Amerikaner wollen keine wehrlosen Opfer sein, wie man es mit uns Europäern gemacht hat und weiter machen möchte.
        Fassen wir einmal zusammen, wo, wann und durch wen solche Taten geschehen:
        Es sind immer waffenfreie Zonen, mit wehrlosen Opfern von irren unter Pharmadrogen stehende Bubis – da sind keine Rambos, keine Jäger, keine Sportschützen, keine Hausbesitzer und keine Trafikanten darunter, sondern kleinwüchsige, schüchterne Jüngelchen, psychisch und vermutlich auch körperlich behindert Wichser, die einmal in ihrem beschissenen Leben auf der Titelseite stehen wollen – und dafür sollte der Rest der Menschen ihre Waffen, ihre Sicherheit abgeben ?
        Ich habe einen Gegenvorschlag: Sammeln wir doch einfach diese ständig steigende Zahl urbaner Autisten ein, die sich während jeder U-Bahn Fahrt, zwanghaft und stumm in ihr Smartphone verkriechen und all die anderen, sich vermeintlich als Ausgestoßene unsere Gesellschaft fühlenden Stadtneurotiker und geben ihnen Gelegenheit „Sich einmal selbst zu Finden“….bevor sie durchdrehen!!….wo und wohin, das überlasse ich der Phantasie des Betrachters.

        • @ Schwertfisch :

          Wer sagte hier was von „Waffen abgeben “ ?

          Es muss nur verhindert werden dass die falschen Leute zur falschen Zeit mit dem falschen Gerät auftauchen und das kann doch auch nuir in Deinem Interesse sein. Ich weiß nicht wie Du jammern würdest wenn ein naher Angehöriger sinnlos abgeknallt wird weil ein Irrer denkt er kann Doom auf die Playstation im Original nachspielen.?

          Bitte einen Lösungsvorschlag .Nur einen , aber nicht dass jeder mit einem Schießeisen herumlaufen soll.

          • ……es will nicht in Deinen Kopf, lieber Jörg:
            Du kannst nicht „Alles und Jedes“ schützen und verhindern, ohne das Wichtigste aufzugeben:DEINE FREIHEIT!!!
            Alles zu regeln bedeutet alle Freiheit zu verlieren – das geht Dir doch in den Kopf?
            Zu viel von unserer Freiheit haben wir schon aufgegeben um der sogenannten Sicherheit und des Friedens willen, aber haben wir sie bekommen?
            Deine Freiheit aber kostet etwas, lieber Jörg und zwar Anstrengung, Unbequemlichkeiten, Selbstvorsorge und manchmal auch das Leben, wenn man in die Schußlinie gerät, aber das ist MIR die Freiheit wert.

            • Wer redet denn wieder von alles regeln und Freiheiten abschaffen ?

              Die Straßenverkehrsordnung haltet ihr doch auch noch ein und fahrt ganz brav ? Warum eigentlich ? Warum opponiert da keiner dass der Staat nur gängelt und einen Führerschein sehen will und eine KfZ Zulassung… eh das geht doch nicht.
              Wenn auf diesen Planeten paar Millarden Menschen miteinander leben wollen müssen die dazu Spielregeln aufstellen und dazu gehört auch dass Idioten eben nicht alle Freiheiten haben.
              Einem Idioten oder Bescheuerten wie Breifick oder diesen L.. aus Newton möchte ich von Waffen fernhalten. Die Frage ist jetzt wie tun wir das aber die Frage lautet nicht wie bewaffnen wir die anderen 11 frei nach Lord of War.

              Vielleicht brauchen wir doch paar besser Backgroundtest die jeder redliche Bürger mühelos besteht und seine Waffe bekommt aber Minderbemittelte aussortiert, wenn auch immer paar durch das Sieb schlüpfen ? Vielelicht brauchen wir doch paar bessere Aufbewahrungsvorschriften ?
              Beim Benzinkanister gucks doch auch dass er nicht neben dem Ofen steht ?

              Soll ich Dir was sagen ? Wenn meine Kinder oder Angehörigen erschossen im Dreck liegen und noch so sinnlos abgeknallt wurden dann ist mir DEINE supergroße Freiheit scheissegal !
              Und wenn es Deine Angehörigen wären würdest Du auch anschließend ganz anbders reden.
              Ich habe Mitgefühl mit dem Opfern und dazu gehört auch dass man sich Gedanken macht und nicht bloss schöne Worte des Beileids drischt.

              • Mit deinem Ansatz schürst du Konflikte, statt sie zu vermeiden. Das Eigentum gibt dagegen klar vor, wo die Freiheit des einen aufhört und die des anderen anfängt. Die Verkehrsregeln gibt daher der Eigentümer der Straße vor.

                Wenn dir ein Verhalten gefährlich erscheint, ermächtigt dich das nicht zu einem Verbot.

                Hans-Hermann Hoppe schreibt in “Eigentum Anarchie Staat”:

                “Auch ‚Risiko’ läßt sich nicht objektiv messen […], sondern ist eine Frage subjektiven Wissens bzw. Dafürhaltens; aufgrund von ‚Risiko’ kann darum genausowenig wie aufgrund von ‚Wert’ eine an objektiven Kriterien festmachbare Abgrenzung von Eigentumsansprüchen getroffen werden, und auch eine Normierung von Risikovermeidung ist von daher absurd hinsichtlich ihrer Konsequenzen für die Möglichkeit sozialer Kooperation, und außerdem nicht allgemein rechtfertigbar, weil mit dem oben erläuterten Eigentumsrecht jeder Person an ihrem Körper unvereinbar: darf man riskantes Handeln bestrafen, dann sind beliebige Eingriffe auch in die physische Integrität anderer Personen jederzeit erlaubt.”

                http://docs.mises.de/Hoppe/Hoppe_Eigentum_Anarchie_Staat.pdf

              • Nachtrag: In Hoppes Privatrechtsgesellschaft könnte jeder in eine Wohnsiedlung (gated community) ziehen, die privaten Waffenbesitz verbietet oder einschränkt. Private Schulen könnten ihren Lehrern und Hausmeistern, das Tragen von Schusswaffen verbieten, wenn sie sich davon mehr Kunden erhoffen usw.

                • Das Problem ist dass es keine Grenzen gibt die das voneinander isolieren.

                  Aber anders.
                  Ich habe den Eindruck viele haben den Schuß noch gar nicht gehört der da gefallen ist – mit Aurora schon angefangen.
                  Es ist nicht mehr so wie früher.
                  Die NRA scheint den Ernst der Lage erkannt zu haben und weiß die öffentliche Meinung in den Staaten einzuschätzen.

                  Die werden sich einfach sagen “ Wir arbeiten mit und halten es unter Kontrolle und machen Schadensbegrenzung als wie wir uns verweigern und andere machen unvernünftige Gesetzte ohne uns.“
                  Vielleicht wollen die auch Zeit schinden bis sich alles wieder beruhigt hat und der Medienmeute ein kleines Opfer hinwerfen.

                  Die Häufung der spektakulären Amoktaten ist Faktum daran kommen wir nicht vorbei. Eine Ursache ist sicher die mediale Heroisierung der Täter , auch klar. Der Breivik hätte doch gleich auf der Insel ertränkt werden müssen und nicht ein Jahr lang Prozessgehampel.
                  Dass die Verfügbarkeit der Waffen nicht die Ursache ist wissen wir auch Wir wissen das Psychopharmaka und mediale Verrohung auch eine Rolle spielen wie irre religiöse und weltanschauliche Motive und vieles mehr.
                  Wir können es sagen – uns hört keiner. Die Medien spielen nicht mit weil sie ihren Gewalt-Scheiss weiter verkaufen müssen, die Pharmaindustrie schaltet weiter Anzeigen in den Medien die wieder davon leben und die religiösen und politischen Fanatiker nutzen die Freiheit die sie jetzt haben.

                  Also brauchen wir mal paar Ideen und es reicht nicht mehr die unschuldig von rotlinksgrün unschuldig Verfolgten zu mimen als Häuflein der paar Aufrechten.
                  Ich will auch in Zukunft mit dem was ich habe schießen aber spätestens bein nächsten großen Ding ( was ganz sicher kommt) hier eventuell wieder in D oder gar Austria wird die Luft dünn, das prophezeie ich.
                  Dann hilft uns kein Politiker mehr.

                  • Natürlich gibt es Grundstücksgrenzen, und wer Waffen von seinem Grundstück fernhalten will, muss es eben sichern und Eingangskontrollen vornehmen.

                    Ein Waffenverbot erscheint mir in Deutschland unrealistisch. Denn wer sich wegen Amokläufern in die Hose macht, der wird schnell vor Terror einknicken:
                    http://parabellum.minimalstaat.de/content/gro%C3%9Fkaliberverbot-ist-zum-scheitern-verurteilt-ein-offener-brief-innenminister-gall

                    Wichtig ist es nur die Politiker vorher auf diese Schwachstelle in ihrem Vorhaben hinzuweisen! Das beugt späterem Geschwätz vor nach dem Muster „Das konnte ja keiner ahnen.“

                    Ein Sicherheitspolitiker muss erreichen, dass Verbrechen sich nicht lohnt. Da kann er keine Position vertreten, bei der offensichtlich das Gegenteil der Fall ist.

                  • Amoktaten haben sich nicht gehäuft. Lediglich die Wahrnehmung derselben. Wenn niemand darüber berichtet bedeutet es noch lange nicht, dass es keine gibt, wenn vermehrt darüber berichtet wird bedeutet es nicht, dass mehr passieren. Amokläufe hat es schon immer gegeben, nur ist die Öffentlichkeit und deren Zugang zu Information heute eine andere als noch vor 40, 50 Jahren

                    • Freut mich, einmal zustimmen zu können. Leider scheint es den Berichterstattern egal zu sein, was sie damit bei anderen kranken Gehirnen auslösen können.

              • Zitiere Jörg: Wenn meine Kinder oder Angehörigen erschossen im Dreck liegen und noch so sinnlos abgeknallt wurden dann ist mir DEINE supergroße Freiheit scheissegal.
                Replik: Wenn aber zufälligerweise ein Waffennarr wie ich anwesend sein sollte, besteht zumindest die Chance, dass du deine Angehörigen gesund und munter wiedersiehst. Und betrachte es mal von der Warte – einer mit Waffe vor Ort ist besser als die Polizei 20 Minuten entfernt.
                Recht gebe ich dir allerdings, dass bei den Beschaffungskriterien als auch den Befähigungsnachweisen für die Handhabung von Waffen seitens der zuständigen Stellen im Sinne einer – tatsächlichen Sach und Fachkundigkeit- nachgedacht werden sollte. Das Recht auf den Besitz/Führen einer Waffe allerdings darf bei Erfüllung der geforderten Bedingen keineswegs erschwert oder eingeschränkt werden. Ich zitiere nunmehr des weiteren aus Schriften des BMI zu Amoklagen: – es besteht eine Schutzpflicht des Staates gegenüber allen Bürgern. Das potentielle Opfer eines Amoktäters hat Anspruch darauf, dass der Staat alles unternimmt, um sein Leben und seine körperliche Unversehrtheit zu schützen. Liest sich gut und ist theoretisch sicher in allen Punkten durchleuchtet worden, aber hilft es den Betroffenen, wenn ein Einzeltäter wahl und ziellos seine Opfer auswählt und tötet.Bis in Österreich die Cobra trotz enorm kurzer Anlaufzeit anwesend sein wird, haben viele der bedauernswerten Menschen bereits ihr Leben gelassen. Und darauf zu bauen, dass die Ersteinschreiter der Exekutive die präkere Situation in den Griff bekommen erscheint auch nicht wirklich beruhigend , zumal mich die Erfahrung gelehrt hat, dass nicht jedes Sicherheitsorgan den gleichen Zugang zu Waffen und die Erfahrung und Gelassenheit die notwendig ist, mitbringt. Daher ist meiner Ansicht nach die „Erste allgemeine Hilfeleistungspflicht des Bürgers“ in solchen Extremsituationen wenn überhaupt, nur unter Zuhilfenahme von Waffen möglich. Wobei, so glaube ich, den Betroffenen egal ist wer hilft, hauptsache es wird geholfen. Zuallerletzt breche ich für alle ständigen Waffenträger eine Lanze. Da ich selbst dazugehöre(allerdings mit 38 Jahren einschlägiger Erfahrung) beruhigt es mich mehr, mich nur auf mich selbst zu verlassen und nicht auf die Hilfe irgendwann herbeigeeilter Retter. Und sollte sich die Notwendigkeit ergeben, jemand anderen in einer lebensbedrohenden Situation Hilfestellung zu geben, so bin ich wenigstens dazu bereit und auch in der Lage, egal, ob es sich um einen Waffengegner oder Befürworter handelt.
                Resümee: Waffen wurden zum Töten geschaffen, dass ist richtig. Sie können aber auch Leben verlängern. Und wie in vielen anderen Bereichen auch stehen Menschen mit all ihren Fehlern dahinter, daher sollte man dieser Schwachsteller besonderes Augenmerk zuwenden.Doch eines muss jedem klar sein, eine ganz sichere Lösung wird es auch ohne Waffen nicht geben.

          • Es ist aber nunmal unmöglich, „den einen“, den entschlossenen Psychopathen zu entwaffnen. Schau dir einen Typen wie Breivik an. Der hat Jahre an seinen Plänen getüftelt, und er ist nicht der einzige von den Massenmördern die das taten. Glaubst du der hätte sich von irgendwelchen Verboten abschrecken lassen? In der Zeit hätte der sich locker ne Schusswaffe aus nem Klotz Metall selber machen können. Oder gleich beliebige andere tödliche Waffen selber bauen können, mit genug Fantasie ist es nicht nötig, etwas in die Hand zu bekommen, bei dem ein Projektil durch einen Lauf getrieben wird. Es ist nunmal Fakt: „den einen“ kannst du nicht entwaffnen, da kannst du diskutieren und Gesetze erlassen bis du schwarz wirst. Lösungsvorschläge beginnen damit, zu überlegen, wie all die andern sich schützen können. Und dafür muss längst nicht jeder mit einem Schiesseisen rumlaufen, es reichen die ca. 1%, die in Gegenden, wo es allgemein erlaubt ist, auch tatsächlich im Alltag die Mühsal auf sich nehmen, eine Schusswaffe zu tragen. Wenn genug Menschen beisammen sind, ist dann meist auch einer dabei, der im Notfall einschreiten kann. Und Täter können sich nie sicher sein, wer derjenige ist. Diese Lösung ist nicht perfekt, aber eine bessere gibt es nunmal nicht. Mit Zwang , Kontrollen und Verboten erreichst du keine Sicherheit. Schau nach Nordkorea, selbst dort gibt es Massenmorde von Einzeltätern, das zeigt bestens, dass du sie selbst mit härtestem Zwang und rigorosester Regulierung nichts verhindern kannst.

            • Würde es sich bei den Waffenträgern um ausgebildete Spezialisten handeln, wäre ich sogar geneigt dir zuzustimmen. Leider laufen halt nicht SAS, GSG9, Cobra oder Mek bzw. ähnliches in zivil mit einer Waffe herum… also Leute, die eine realistische Chance haben, solche Situationen zu lösen.

              Es sind noch nicht einmal Zivilisten mit einer besonderen Ausbildung die du meinst. Nein, du denkst an den Huber Sepp von nebenan, an irgendwelche Leute, die glauben mit einer Waffe in der Hand ein Held sein zu können, wenn es darauf ankommt. So eben, wie es sich hier ein Großteil der Leute vorstellt – „Wenn ICH dort gewesen wäre und eine Waffe gehabt hätte….“.

              Nichts könnte ferner von der Realität sein. Ich sage es ganz offen: Ich traue keinem hier herinnen ein halbwegs vernünftiges Vorgehen mit einer Waffe in der Hand zu, wenn da links und rechts Leute erschossen werden, Panik ausbricht, man über Leichen steigen muss um in die Richtung eines Täters zu gehen, dem es egal ist zu sterben. Das traue ich 90% der Waffenbesitzer nicht zu.

              Warum? Weil die Leute, die da groß reden, diese Annahmen zum Besten geben und anderen Leute die Welt erklären leider eben mehr Zeit dazu aufwenden als dass sie sich ausbilden lassen. Weil ich überzeugt bin, dass die meisten Schützen mehr Zeit im Wirtshaus und auf 25 m Ständen verbringen, als dass sie etwas ernstzunehmendes trainieren, das in Situationen wie der angenommenen etwas bringen würde. Weil es sich eben diese Leute nicht vorstellen können, dass das ganze in Wirklichkeit um einiges schwieriger als in der Fantasie ist. Weil ich, wenn ich einen „Garser“ ansehe, einen „Dr.Z“ ansehe, Männer sehe, die schon körperlich nicht in der Lage sind, mit solchen Situationen fertigzuwerden. Und das ist eben nicht wirklich vertrauenserweckend.

              Das alles ist eine Frage des Vertrauens – vertraue ich jemanden, der sich als Nick „Glockzilla“ aussucht? Eher weniger. Vertraue ich Leuten, die Notwehr nach eigenem Gusto interpretieren? Leuten, die sich vom „Staat“ verfolgt fühlen und hinter jedem Blödsinn eine Verschwörung sehen? Leuten, die sich schon von Vornherein einer Disussion verweigern? Leuten, die „Braun“ als „linke Ideologie“ einordnen? Leuten, die offensichtlich mehr Zeit in Wirtshäusern und am 25 m Stand verbringen als in der Natur oder mit Sport? Und das liese sich noch um einiges ausbauen.

              Will man solche Leute wirklich mit einer Schusswaffe bewaffnet unter sich wissen? Oder sind das einfach Probleme der Leute, die hier vertreten sind und die dazu führen, dass man so überhaupt kein Vertrauen zu ihnen hat?

              • Halten zu Gnaden, ich werde auch künftig meine Einschätzung des Potentials einer Person nicht davon abhängig machen, ob sie wie Jason Statham oder ein K1 Champion aussieht.
                Da fallen mir einige Leute ein, die mir nur bis zum Kinn gehen, von denen ich aber froh bin, daß sie auf meiner Seite sind. Eine bildhübsche Hawaiianerin, Staff Sergeant USMC, ein angegrauter Wing Tsun Adept mit O-Beinen oder der Israeli mit dem ich viel Zeit mit Technikvergleichen am Schiesstand zugebracht habe.
                Denen sollte ich nicht vertrauen, weil sie nicht wie Jako Material aussehen?
                Ach ja und es gibt Spitznamen, die man angehängt bekommt…….

                • Was alles trainierte und ausgebildete Personen sind… was irgendwie deine ganze Argumentation ad absurdum führt. Und warum du automatisch auf die Körpergröße Bezug nimmst – weißt wohl nur du. Ich habe es jedenfalls nicht getan.

                  • Trainierte Personen, aber optisch keine Modellathleten. Ein Julius würde sie „ansehen“ und ihnen einen geringen Kampfwert zuordnen. So stand es doch oben.
                    Soweit ich weiß hat Dr. Zakrajsek bei Andy Stanford trainiert. Persönlich hänge ich einer anderen Richtung an, aber man soll sich neuen Impulsen nicht verschließen. Vielleicht schaue ich auch einmal was OPS bietet.
                    Was kennt Julius außer der Weisheit seiner Einsatztrainer? Nicht daß die schlecht wäre, ich habe in Wien davon profitiert, aber es gibt auch Anderes.

                    • Vielleicht ein wenig mit den Vermutungen zurückhalten…
                      Wenn jemand trainiert ist, kennt man das – Haltung der Hände, Stellung der Füße, Verhalten.

                      Ich glaube sofort, das der „Dr.“ bei Stanford trainiert hat. Und? Wenn du dich tatsächlich so gut auskennst bei solchen Dingen wie du angibst, dann weißt du auch, dass solche Fähigkeiten möglichst bald erlernt werden müssen – bald und intensiv. Ein, zwei Jahre regelmäßiges Training sind das absolute Minimum um in einer Gefahrensituation halbwegs verlässlich darauf zurückgreifen zu können. Der „Dr.“ war Jurist. Da wird er sich nicht gerade die letzten 20, 30 Jahre einer ernsthaften Ausbildung unterzogen haben, höchstens mal irgendwelchen Trainingscamps.

                      Ich persönlich habe mit 9 Jahren mit Judo begonnen, das 15 Jahre aktiv gemacht, mit der Polizei dann mit Krav Maga begonnen und wende beides seit 7 Jahren mehr oder weniger regelmäßig in der Praxis an. Das ist keine „Weisheit“ sondern mein Handwerk.

          • Den Lösungsvorschlag hat er ja gemacht (Sammeln wir doch einfach diese ständig steigende Zahl urbaner Autisten ein, die sich während . . )

            Und zum Thema „Waffen abgeben“: die geplante Steuer in D und das EU-weite ZWR sind doch nur der erste Schritt in diese Richtung. Erstmal registriert, später einkassiert!

            Denk‘ mal drüber nach Jörg!

        • Das Problem ist, dass hier, auf dieser Plattform, bis auf ganz wenige Ausnahmen, keine Person in der Lage oder Willens ist, gegensätzliche Argumente und Positionen zu verstehen, ernst zu nehmen oder auch nur als „sachlich“ anzuerkennen.

          Positionen, die nicht der eigenen entsprechen, werden aufs primitivste heruntergemacht und schlicht und einfach nicht akzeptiert. Gut, ist auch eine Möglichkeit. Nur muss euch hier bewusst sein, dass das genau eine Folge haben wird: Man wird euch hier in Ruhe lassen in eurer kleinen Welt und schlicht und einfach ohne euch diskutieren und arbeiten.

          Was ist hier auf dieser Plattform die Position? Ganz einfach: „Wir“ haben recht, die anderen unrecht. Und davon wird kein Schritt zurückgewichen, andere Meinungen und Kommentare werden lächerlich gemacht, die Verfasser beleidigt oder bekommen einen „dislike“.

      • Julius , Du sprichst mir aus der Seele.

        Einige Zeitgenossen leiden tatsächlich an Verfolgungswahn der sich abwechselnd in Einbrecherüberfällen oder linkskommunistischrotgrüner Weltrevolution äußert.
        N

  17. Zu denken gibt mir bei Australiengeschichte (staatlicher Waffenrückkauf)
    die österreichische Geschichte mit den VSR .Wieviele sind da gleich brav
    abgegeben worden?Mit einer Anlassgesetzgebung werden nur wieder tausende unbescholtene Besitzer in die Illegalität getrieben ausserdem
    trocknet man damit den markt an illegalen Waffen sicher nicht aus!Meiner meinung nach würde ein noch schärferes Waffengesetz dem illegalen Waffenbesitz pushen:Özdemir sollte man die frage stellen in welcher „Bevölkerungsgruppe“ wohl die meisten illegalen Waffenträger zu finden sind?
    Mal sehen wie Er sich da Rausdreden würde oder?

    • Meiner Meinung nach spielt es nichtmal eine Rolle, ob eine Waffe legal oder illegal ist. Recht hat nur bedingt etwas mit Moral zu tun. Wichtig ist allein, ob jemand vorhat, mit seiner Schusswaffe andere zu schädigen, oder ob er vorhat, damit Schaden abzuwehren. Je strenger die Waffengesetze werden, desto mehr werden Menschen aus der zweiten Gruppe, die moralisch im Recht sind, vor die Wahl gestellt: entweder das formale Recht achten und die eigene Sicherheit einschränken, oder gegen formales Recht verstoßen, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Dies ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera, und die Herrscher, die rechtschaffenen Menschen diese Wahl aufzwingen, sind meiner Meinung nach moralisch verabscheuungswürdige Gestalten, die in nichts besser sind, als die Menschen, die direkt vorhaben, andere mit Schusswaffen zu schädigen.

      • rider650 danke !
        Du hast es auf den Punkt gebracht
        dem ist nichts mehr hinzuzufügen

      • Meiner Erfahrung nach sind es gerade die Menschen, die am meisten von „Moral“, „Rechtschaffenheit“, „Anstand“ usw. reden, die diese Dinge vom „formalen“ Recht abkoppeln und als nicht vereinbar darstellen diejenigen, die sowohl in den Bereichen, die ihnen sooo wichtig sind als auch in den „formalen“ Bereichen …. außergewöhnlich „flexibel“ sind. Sprich: Der Fehler liegt nicht bei ihnen selbst, sondern beim „bösen“ Recht, dem sie ja gar nicht, da sie eben so „moralisch“ und „rechtschaffend“ sind, nachkommen können.

        Und wenn es sie dann mal erwischt, sind es immer arme Märtyrer, die vom bösen Staat verfolgt werden.

        Politisch findet man solche Leute oft im rechten Lager… FPÖ, BZÖ. Lauter „anständige“ Leute, die ja soooo verfolgt werden. ^^

  18. Als erstes, das Zitat von Herrn Özdemir… „Sie (Die Waffen) haben in UNSEREN Häusern und Wohnungen nichts zu suchen.”- Das Waffen in IHREN Häusern nix zu suchen haben, ist normal, von Ihnen hat auch keiner eine WBK. (musste jetzt sein, sorry)

    Nach so einer Tat, ist es klar, das auf allen Plattformen, sozialen Netzwerken, in jedem zweiten Threat, usw, usw- darüber etwas zu lesen ist- ist natürlich vollkommen verständlich! Doch mir persönlich kommt es vor, (!kann mich auch irren!), das immer mehr Leute und echte Sachverständige, mit klaren Statistiken,Tatsachen und expliziten Argumenten, diese extremen Ansichten & Verbotsforderungen von Medien und Politik, mehr und mehr in den Schatten stellen. Beispiele wie der Bericht vom Kulturradio RBB mit Burkhard Müller-Ullrich, dann die Umfrage der Augsburger Allgemeine (über 90% FÜR den LWBesitz+ Aufbewahrung zuhause), sehr erwähnesnswert der Artikel in der Eigentümlich frei von Jörg Janssen, usw, usw….. Vielleicht ist diese ganze geschürte Abneigung gegen Waffen und LWB’s in den Menschen noch nicht so tief verwurzelt, wie sich mancher Politiker das wünscht………

    • Das war gut. Tatsächlich suchen meine Waffen auch nichts denn ich habe sie im Tresor eingesperrt und ich brauche sie deshalb auch nicht zu suchen.

      Wir müssen da ansetzen und Ötzdemirs und Co die Legitimität nehmen zu entscheiden wie jemand sich nach dem GG (D) frei selbst verwirklicht , solange er nichts gesetztwidriges tut.
      Ötzdemir hat ohne sachlichen Grund kein Recht mir vorzuschreiben was ich tue solange ich damit keinen Mißbrauch begehe und nimanden gefährde.

      Er muss begründen warum er mir etwas verbieten will zu besitzen und zu nutzen. Nicht ich muss begründen warum ich das will.
      Verbote als Eingriff in Freiheitsrechte sind in einem Gemeinwesen Staat möglich aber sie müssen begründet sein und … etwas entscheidendes verbessern.
      Nur das Wollen und Vermutungen von dem Herrn reicht da nicht.

  19. Erik Fridjoffson

    Vielleicht sollte man sich einmal auf das Niveau eines Cem „Bonusmeilen“ Özdemir begeben und fordern, nachdem jedes Jahr eine Menge Morde in D durch seine Landsleute passieren (z.B. am Alexanderplatz) einfach Türken in D zu verbieten, weil dadurch nser Staat sicherer wird. Durch die Hand dieser Leute sterben jedes Jahr mehr Menschen in D als durch legale Waffen!

  20. Was regt ihr euch denn auf, das war doch vollkomen klar dass die aus ihren Löchern kommen.
    Tatsache ist aber auch dass sich solche Dinge nicht wiederholen sollen und da sage ich das haben die Toten auch verdient dass sie nicht umsonst gestorben sind.
    Wir müssen uns schon Gedanken machen was man tun kann und nicht achselzuckend angesichts der toten Kinder zur Tagesordnung überzugehen.Viel Kredit haben wir nämlich nicht mehr da könnt ihr heulen wie ihr wollt.

    Das Drama ist auch keine Spielwiese um eigene Ideologie oder rotgrün-Aversionen auszuleben.
    Dass Roth , Ätzdemir und Gall natürlich ihre Rezepte rauskramen ist doch völlig logisch und nun liegt es an uns auch mal kreative Vorschläge zu bringen als wie nur zu jammern dass wir armen Legalwaffenbesitzer wieder von Kommunisten unterdrückt werden.

    Die Vorschläge müssen nämlich nicht ein Waffenverbot sein aber bitte dann macht kreative Vorschläge . Habt eigene Ideen wie die Sicherheit verbessert werden kann ( aber nicht ein MG Nest in der Schule )
    Nur so tun als wäre nichts gewesen und pfeifend davonzustehlen oder wegen der Rotgrünen Weltverschwörung zu wettern wird jetzt nicht mehr genügen.
    Dazu ist die Öffentlichkeit die ansonsten nicht gegen uns ist ,zu sehr aufgebracht.

    Ich habe tagelang und verbissen bei SPON diskutiert und die anderen Foristen waren beileibe nicht alles Rotgrünanhänger aber alle sehr mitgenommen und erregt.

    Die NRA hat übrigens Obama konstruktive Gespräche angeboten und wird jetzt nicht auf stur schalten.

    http://www.focus.de/panorama/welt/nra-will-zugestaendnisse-machen-us-waffenlobby-geschockt-von-amoklauf-in-newtown_aid_884703.html

    Wie verhindert man das Idioten wie dieser Killer mehr oder weniger legal an einen Halbautomaten kommt ohne diese zu verbieten, das ist jetzt die Preisfrage.

    • Die NRA hat übrigens Obama konstruktive Gespräche angeboten und wird jetzt nicht auf stur schalten.

      An konstruktiven Gesprächen soll’s nicht scheitern.
      Es werden sich aber nur schwerlich konstruktive Gesprächspartner finden lassen. Einfache Lösung: Austausch der Betonschädel, ist durch Wahlen möglich.

      • Das kann aber auch nach hinten losgehen lieber Dargaser und der nächste Demokrat profitiert davon.
        Lies bitte den Link, die NRA will Zugeständnisse machen … und Focus ist keine „linksrotgrüne“ Presse.
        Austausch der Betonschädel gegen härtere auf beiden Seiten wäre auch noch möglich.

        • Jörg, bitte den eigenen Link im Original lesen! „Contributions“ heißt übersetzt „Beiträge“, nicht „Zugeständnisse“.

          Ist ein großer Unterschied, wieso sollten wir auch „Zugeständnisse“ machen?

          • Was ist der Unterschied ?
            Wenn die NRA einen „Beitrag“ zu einem Gesetzt leistet wird der neue Zustand nicht mehr der alte sein und ich glaube nicht dass die NRA meint man müssen Waffenerwerb noch einfacher gestalten und die Preise senken.
            Für Obama ging es darum Maßnahmen zu finden dass solche Irren nicht so einfach an Waffen kommen und das könnte auch im Interesse der NRA liegen. Das muss nicht mal zwangsläufig im Verbot von „Sturmgewehren “ geschehen. Vielleicht Vorschriften zur Aufbewahrung oder bessere Backgroundtest… ich weiß nicht was die anbieten.
            Aber die müssen was Konstruktives anbieten was hilfreich sein kann.

            • Soll ich jetzt wirklich den Unterschied zwischen „Beitrag“ und „Zugeständnis“ erklären?

              • Nein aber es kommt auf das selbe heraus. Die NRA wird ihren Beitrag liefern indem sie zu waffenrechtlichen Neuerungen „Amen “ sagt oder was dachten wir denn ?

                • Ich denke (bzw. hoffe) das nicht. Das wäre das falsche Signal.

                  • Könnte aber vielen Betroffenheitskritikern den Wind aus den Segeln nehmen.

                    Übrigens, die falsche Übersetzung des Contributions ist nich von mir. Ich habe nur die deutsche Übersetzung des Focus gelesen und geglaubt es wäre korrekt.
                    Allerdings dürfte das marginal sein. Die NRA wird nicht mehr Totalblockade machen können denn bei Kindern in dem Alter sind auch die Amerikaner sehr emmotional. Das zu ignorieren wäre fatal.

                    Was die NRA tun könnte wäre darauf zu drängen etwas Sinnvolles zu machen,was wirklich etwas bringt .
                    Dann hätte Obama sein Gesicht bewahrt ,hat was getan und die Feinstein kann ihre HA Verbotsidee in die Tonne werfen.
                    Darin sehe ich auch für uns die größste Gefahr dass die Grünen sagen “ eh sogar die Amerikaner“ und hier die HA angreifen.

                    Ein Forist der in den Staaten wohnt schrieb mir, dass die Leute wie die Verrückten Waffen kaufen auf Kreditkarten denn im Entwurf der Feinstein sollen wieder wie beim damaligen Reagan- Bann Altbestände legal bleiben. Also kaufen die jetzt noch, die Märkte wären leergefegt.

                • Zu Deutsch, für @Jörg: „Die NRA will ihren Beitrag leisten.“

        • „Die NRA will Zugeständnisse machen….“
          …mmmh,das habe ich aber anders verstanden : die NRA will sich an konstruktive Lösungen beteiligen.Und das haben sie,laut den ersten Nachrichten,auch, sie verlangen das Lehrer in der Schule Schußwaffen tragen !
          Macht ja auch Sinn,denn Schüler sind ja sogenannte Schutzbefohlende,also entsprechend zu schützen.
          Sicherlich nicht mit hohlen Phrasen,wilden Aktionismus und Gottes Beistand….

      • „Was ich schon bei der Diskussion gesagt habe ist jetzt heraußen: Die NRA wird nicht nachgeben und keinen Fußbreit zurückweichen. Die Amerikaner wissen, daß sie sich auf ihre Vetretung verlassen können.
        Auf die IWÖ wird man sich auch verlassen können. Niemals zurück!“ (Zitat ein Ex – „Jurist“)

        Soviel zu dieser These, nicht wahr? Betoschnädel gehören tatsächlich ausgetauscht, nur sind es halt die Betonschädel, die NICHT von der Öffentlichkeit gewählt wurden, die man absolut nicht anbringt. Und deswegen sitzen diese Schädel in der NRA und ähnlichen Organisationen.

  21. »Angesichts der Not, des Elends und der Verzweiflung nach den schrecklichen Morden in den USA ist es einfach nur widerlich, wie verschiedene Opportunisten daraus Kapital für ihre verqueren Ideologien zu schlagen suchen«

    Das sind mit Verlaub keine verqueren Ideologien. Das sind Verbrechen. Verbrechen an der Freiheit, Verbrechen an den Toten, die damit nochmals getötet werden. Das ist Verbrechen wider den Verstand. Diese Opportunisten könnte man ja in »waffenfreie Staaten« integrieren. Dort könnten sie alle selig werden. Dieses widerliche Geschmeiß…

  22. Interessant ist dass es vorallem die Linken und Superlinken sind, die das Volk entwaffnen wollen…
    Ob das vielleicht system haben kann?

    Ausserdem hat der Herr Settle im Bezug auf die Schweiz wahrscheinlich nicht ganz unrecht…. die haben weniger Halbautomaten als Vollauztomatische Waffen zuhause! Sturmgewehr 90. Einzelfeuer. Dreischuss und Dauerfeuer!

    • Die Grünen sind für mich keine Linken mehr und die eigentlichen Linken haben sich dazu gar nicht geäußert. Aber Sie müssen wieder krankhaft und krampfhaft linksdrall-volksentwaffnungs – Paranoia einbringen.
      Es sind immer wieder die selben sowohl in der Politik als wie im Forum die Waffenrecht mit Ideologie verknüpfen müssen.

      Das Problem bei den Linken ist das sie zuviele Pazifisten in ihren Reihen haben die glauben eine waffenlose Gesellschaft wäre friedlicher.Das ist deren Denkfehler.

  23. Das Leid der Betroffenen wird von den grün-roten Waffenhassern schamlos ausgenützt, um ihre dümmliche Ideologie an das Publikum zu bringen. Sie werden dazu von der linken Politik und den Medien kräftig unterstützt. Es ist nur zu hoffen, dass die- noch normalen- Leute das schändliche Treiben durchschauen und entsprechend reagieren.

    • …..die noch normalen Leute???
      Denken – vor allem selbst Nachdenken und nicht denken lassen, war schon immer ein Problem für größte Teile der Bevölkerung – es ist, oder scheint, wahnsinnig anstrengend zu sein und würde einem wertvolle Sendezeit bei „Wetten daß“ rauben.
      Daher zielen unsere Profipfurzer aus allen Lagern, die sich für „wichtig“ halten, auf einfache, für jeden verständliche Aussagen.
      Was ist für einen Hund verständlicher und logischer, als „Peitschen weg“ zu rufen, wenn er schon wieder aus „Lust und Freude“ einen gebissen hatte.
      Peitschen sind böse, Lust und Freude ist gut – damit komme ich doch bei jeder Wahlrede gut an…..

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