Waffenkontrolle aus Opfersicht

Ich habe ein sehr berührendes Video aus den USA gefunden, ein Opfer schildert darin die bangsten Minuten ihres Lebens.

Suzanna Hupp hat ein Massaker überlebt bei dem 1991 in Texas 50 Menschen angeschossen wurden, 23 davon starben, darunter Hupps Eltern. (Luby’s massacre)

In diesem Video von einer Anhörung schildert Hupp ihre Sicht der damaligen Ereignsse:

Hier eine Übersetzung der wesentlichsten Aussagen:

(..) Ich bin ohne Waffen im Haushalt aufgewachsen, ich gehe nicht zur Jagd – ich lehne die Jagd ab – aber als ich 21 war habe ich von einem Freund eine Waffe bekommen um sie zur Selbstverteidigung in meiner Tasche bei mir zu tragen, mir wurde auch beigebracht sie richtig zu verwenden.

Vor einigen Jahren ging ich mit meinen Eltern in ein Café, es war ein schöner Tag, wir waren in keiner dunklen Seitengasse, wir waren nirgends wo wir nicht hätten sein sollen – sie alle kennen die Geschichte, ein Wahnsinniger fuhr mit seinem Truck durch die Auslagenscheibe und begann zu schießen. Sofort warfen wir uns zu Boden und verschanzten uns hinter einem umgeworfenen Tisch. Der Irre schoß immer weiter, ich dachte: „Ist das ein Überfall?“, das ist das erste was einem in den Sinn kommt – und der Kerl schoß weiter.

Ich brauchte gute 45 Sekunden um zu begreifen daß das kein Überfall war, auch kein gezielter Anschlag – der Attentäter wollte einfach so viele Leute umbringen wie möglich! (…) Als ich endlich dahintergekommen war dachte ich mir „Den schnapp‘ ich mir!“ und griff nach meiner Tasche. Er war vielleicht 3½ Meter entfernt. Hätte ich ihn verfehlen können? Natürlich hätte ich das, aber ich habe schon kleinere Ziele auf größere Entfernungen getroffen.

Dann aber fiel mir ein daß ich einige Monate zuvor die dümmste Entscheidung meines Lebens getroffen hatte: Ich hatte meine Waffe aus der Tasche herausgenommen und in mein Auto gelegt, da es in Texas mancherorts ein Verbrechen ist eine Waffe in der Tasche mit sich zu führen.

Lassen sie mich sagen: Ich bin nicht wütend auf den Attentäter, als er immer weiter machte wurde es schnell klar daß es sich dabei um einen Verrückten handelt.

Mein Vater sagte er müsse einfach etwas tun und wollte ihn überwältigen – der Attentäter drehte sich plötzlich um und schoß ihn in die Brust. Mein Vater ging zu Boden und es war klar daß er tödlich getroffen war.

Weiter schildert Hupp ihre Flucht durch ein zu Bruch gegangenes Fenster, sie dachte ihre Mutter sei hinter ihr, aber:

Als ich draußen war stellte ich fest daß meine Mutter nicht da war, wie ich später von der Polizei erfuhr war sie zu meinem Vater gekrochen und hatte ihn umarmt bis der Kerl zu ihr kam und ihr die Waffe an den Kopf hielt. Sie sah ihn an, sah dann zu Boden – und er drückte ab! Meine Eltern hatten gerade den 47. Hochzeitstag gefeiert.

Wie gesagt, ich bin nicht wirklich wütend auf den Täter, und ich bin ganz sicher nicht wütend auf seine Waffen – sie sind schließlich nicht von selbst dort hineingegangen und haben ihren Abzug betätigt. Der Täter war ein Wahnsinniger, man kann auch nicht auf einen tollwütigen Hund wütend sein.

Ich bin allerdings wütend auf den Gesetzgeber der Gesetze erläßt die mein Recht auf Selbstverteidigung beschneiden! Ich würde liebend gerne wegen illegalen Führens meiner Waffe im Gefängnis sitzen, wenn dafür meine Eltern noch lebten!

Ein schockierender Bericht, unvorstellbar was diese Frau durchleiden mußte. Und ihr Wut ist verständlich, jene Wut die sie in diesem Satz zusammenfaßt: „Ich bin allerdings wütend auf den Gesetzgeber der Gesetze erläßt die mein Recht auf Selbstverteidigung beschneiden!“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

101 Antworten zu “Waffenkontrolle aus Opfersicht

  1. Pingback: Wochenrückblick 2/2013 | dagarser

  2. Wir diskutieren hier eifrig über Notwehr und privaten Waffenbesitz. Ist recht und soll sein.

    Aber wir dürfen nicht vergessen, daß der Staat der größte und grausamste Mörder war und ist, der seine Untertanen, wenn sie wehrlos sind, abschlachtet und in sinnlosen Kriegen verheizt..

    Der Staat sollte daher als erster entwaffnet werden.

    • Menschen sind schon selbstbestimmt und haben sowohl eigenes Bewusstsein als auch eigene Entscheidungsfähigkeit.

      „Der Staat“ besteht aus Menschen (dem „Staatsvolk“), einem Gebiet („Staatsgebiet“) und einer „Staatsgewalt“. Auch die „Staatsgewalt“ wird von Menschen gebildet und vertreten. „Der Staat“ ist also kein anonymes, über oder neben dem Volk stehendes „Ding“, und auch nicht „die Regierung“ – sondern eben diese 3 Elemente zusammen.

      Die Trennung „Volk“ und „Staat“ existiert nicht – auch wenn ich eine sehr genaue Vorstellung davon habe, warum sie sie immer wieder suggerieren.

      Ergo – eine Entwaffnung des Staates bedeutet automatisch eine Entwaffnung der Bevölkerung, da dieses 2 der 3 Elemente eines Staates ausmacht: Staatsvolk und Staatsgewalt.

      Ich möchte keine Entwaffnung der Bevölkerung, ich möchte einen verantwortungsvollen und nachvollziehbaren Umgang von Waffen durch die Bevölkerung.

      Sie wollen eine Entwaffnung der Bevölkerung.

      • Wenn der Staat die Selbstbestimmung der Menschen achten würde, dürften diese sich bzw. ihren eigenen Haushalt für unabhängig erklären.

        Nach einer Sezession wären Staatsvolk, Staatsgebiet und Staatsgewalt ohne Konflikte aufgeteilt. Das Privatgründstück wäre das Gebiet des neuen Staates und die dort wohnende Familie das Staatsvolk, und die Staatsgewalt stünde im Waffenschrank.

        Der Flächenstaat könnte den Bürgern nicht länger Angebote machen, die er nicht ablehnen kann: Z. B. den deutschen Staatsfunk mit seinem Rundfunk-„Beitrag“. Sicherheitsdienstleistungen würden sich nach der Nachfrage der Kunden richten, und nicht nach dem, was Bürokraten und Politiker ihren Bürgern gerade zugestehen:
        http://www.spiegel.de/panorama/justiz/einbrueche-wie-diebesbanden-die-polizei-austricksen-a-876736.html

        • Ah ein Anarchist, naja, wems gefällt… allerdings dann doch das Ganze von mehr Standpunkten betrachten, als du es getan hast 😉
          Auch ist deine Annahme, Selbstbestimmung führe automatisch zu einem anarchischen System etwas …. verwegen.

          Aber ich glaube, du hast das eher als Beißreflex verfasst als weil es wirklich deine Ansicht ist ^^

          • Wenn Anarchismus (in Form von Anarchokapitalismus bzw. einer reinen Privatrechtsgesellschaft) funktioniert, dann sollte man ihn auch verwirklichen. (Ich bin nur Minimalstaatler, finde aber bislang keine stichhaltigen Argumente gegen Anarchismus.)

            Bis dahin sollte man dem Staat und seinem – von ihm selbst geschaffenen und ausgelegten – öffentlichen Recht mit größstem Misstrauen begegnen.

            • Wenn es dir nur um konzeptionielle Gedankenspiele geht, bist du, glaube ich, hier falsch. Es gibt wunderbare Vorlesungen zu Konzeptionen des Zusammenlebens an praktisch jeder philosophischen/staatstheoretischen Fakultät, wenn du über die nötige Vorbildung verfügst, würde ich dir diese wärmstens empfehlen. Ich hoffe halt, du hast diese Konzepte nicht ausschließlich aus dem Internet – das würde sonst ein wenig peinlich 😉

              • Für das Selbststudium ist es doch großartig, dass die Bücher der wichtigsten Autoren (Rothbard; D. Friedman; Hoppe) frei im Internet verfügbar sind (ausgenommen Hoppes „Demokratie – der Gott der keiner ist“).

                Akademisch ist das Konzept ausgereift, was natürlich keine Garantie gegen unerwartete Probleme in der Praxis ist.

            • Anarchie wäre akzeptabel, wenn der Mensch von Natur aus gut wäre. Dann hätte ich auch mit, sagen wir einmal, Sozialismus kein Problem. Nachdem es aber bewiesenermaßen nicht so ist….
              Ich mag die Aussage von Mr. Roosevelt, „Walk softly, but carry a Big stick….“

              • Die sozialistischen Schwärmereien vom „Absterben des Staates“ hat auch schon Rothbards Lehrer Ludwig von Mises auseinander genommen.

                Die Anarchokapitalisten setzen nicht den besseren Menschen voraus. Lesenswert ist in dem Zusammenhang: „The Myth of National Defense: Essays on the Theory and History of Security Production“

  3. Nicht meiner Fantasie sondern zeitgenössischen Schilderungen von Zeitzeugen!! Ausserdem habe ich mit keinem Wort ein System oder den 2. Weltkrieg gutgeheissen!
    Sondern auf die extreme Steigerung und vielschichtigkeit der Verbrechen seither hingewiesen!
    Nicht nur das Julius anscheinend zu Wissen glaubt was Wir wollen weiss er auch welche Fantasien uns plagen!
    Wie gut für uns das so „Begabte“ und kompetente Beamte für unser Wohl
    Sorgen !!

    • „Vor der 2.Republik konnte man aber laut Erzählungen Älterer Menschen aber auch seine Haustüre Tag und Nacht offen lassen auch Dinge wie Raub und Mord waren an einer Hand abzuzählen.Auch Mädchen konnten um Mitternacht noch Parks durchqueren ohne Belästigung (Zumindest bis 1945) Dann wurden wir “Befreit” und heute stehen wir So da !!!!“

      Diese Wortmeldung erübrigt eigentlich jegliches weitere Kommentar. Relativierungen helfen da auch nicht mehr.

      Die „zeitgenössischen“ Schilderungen von Zeitzeugen (musste da noch jemand außer mir mal kurz lachen?) ? Wirklich? Ich weiß ja nicht, haben die den Krieg, die Gleichschaltung, die KZs, den Antisemitismus, die Bomben, die Toten, die Hinrichtungen usw. alles verschlafen? Und dann war der Krieg vorbei und alles wurde schlechter? Vielleicht mal ein wenig hinterfragen, WEN du da als Zeitzeugen hattest….

  4. Freut mich sehr das Julius wieder mal weis was“WIR“ wollen
    Von solchen Leuten wimmelts iM Parlament.!

    Vor der 2.Republik konnte man aber laut Erzählungen Älterer Menschen aber auch seine Haustüre Tag und Nacht offen lassen auch Dinge wie Raub und Mord waren an einer Hand abzuzählen.Auch Mädchen konnten um Mitternacht noch Parks durchqueren ohne Belästigung (Zumindest bis 1945) Dann wurden wir „Befreit“ und heute stehen wir So da !!!!

    • 50 Millionen Tote und unzählige Verwundete widersprechen deiner Fantasie von der „Guten Alten Zeit“.

      • Die vielen Toten sind nicht durch privaten Waffenbesitz verursacht worden, sondern durch die Waffen in staatlichem Besitz. Also müßte man ja den Staat entwaffnen, wenn man es wirklich ernst meint.

    • Also, zu Deutsch: die Zeit im NS-Regime hätte dir wirklich gefallen, Nazi.

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  6. Plus:

    „the Second Amendment is not about hunting. And I know I’m gonna make not very many friends by saying this – but it’s about all rights, all of Our rights to be able to protect ourselves from all of you guys up there!“

    Auch sehr wahr und bemerkenswert!!

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  8. Beindruckende Geschichte, aber es wird langsam langweilig immer die selben Kommentare von SV und Turbanträgern zu lesen.
    Eure Sorgen möchte ich nicht haben.

    Als ob Schießsport und Jagd gar nicht mehr vorkommen und Waffenbesitzt immer wieder auf die alberne Paranoia mit der Selbstverteidihgung reduziert wird. Wohnt ihr in Rio oder Mexiko City oder im friedlichen Österreich ?

    • Wenn es langweilig wird, mein Tip: Was anderes lesen und sich von hier verabschieden.

      • Betrachten Sie das als konstruktive Kritik.

        Schießsport und Waffenbesitzt sind mir zu schade und viel zu interessant und umfangreich um es einseitig durch Themenkastration in Verruf bringen zu lassen.Darum mecker ich und hoffe auf Vernunft.

        Einem neutralen Mitleser müßte sich ja förmlich der Eindruck aufdrängen dass wir weiter keine Sorgen beim Legalwaffenbesitzt haben als einen Einbrecher oder Turbanträger per .45 er durch Brustbein zu schießen und der Großteil der Foristen hier unter Verfolgungswahn und Bedrohung durch Kriminelle leidet.

        Ist das wirklich alles was Schießsport und Jagd zu bieten haben?

        • Selbstverteidigung und Waffenbesitz ist ein Menschenrecht, der Schießsport nicht. Das ist der Unterschied, den leider einige – vor allem die Deutschen – nicht begreifen.

          • Menschenrechte beruhen auf dem allgemeinen Naturrecht, deren Innehabung oder Abwesenheit nicht am Besitz einer Waffe festgemacht werden kann 😉
            Wobei ich ja stark vermute, dass sie eher dem gesellschaftlichen Naturrecht anhängen

            • Selbstverteidigung ist ein Menschenrecht und Selbstverteidigung ohne Waffen geht nicht. Recht einfach. Einklagen kann ich alles. Ob mit Erfolg weiß ich nicht, in Europa wahrscheinlich nicht, in den USA schon.

              • Dann wäre es an der Zeit, in die USA zu gehen. Es ist ja rührend, wie hier immer von den USA geschwärmt wird, vom 2nd Amendment und wie glücklich die dort drüben nur grade sind… nur wird halt gerne vergessen, dass wir – gottseidank – nicht die USA sind.

              • Warum geht das nicht ? Es gibt Angriffe die kann man ohne Schußwaffe aber durchaus mit anderen Waffen ( siehe Definition was das ist) abwehren und es gibt auch frei verkäufliche Verteidigungsmittel. Die Schußwaffe ist natürlich eines der optimalsten aber es kann niemand behaupten dass man ohne ganz wehrlos sei.
                Insofern geht die Verknüpfung ins Leere…

                Außer man wäre Waffenhändler und muss Umsatz erzwingen und Bedarf herbeireden.

                • Es gibt Angriffe, die man ohne Schußwaffe abwehren kann. Richtig.

                  Aber man kann nicht alle Angriffe ohne Schußwaffe abwehren. Weil sich nämlich die Verbrecher nicht um das Waffengesetz kümmern. Und warum nicht? Weil sie Verbrecher sind .

                  Ich halte mich aber an Gesetze, auch an das Waffengesetz. Warum? Weil ich kein Verbrecher bin. Daher muß der Staat Gesetze machen, die mich nicht daran hindern, solche Angriffe abzuwehren.

                  • Sie haben aber behauptet Selbstverteidigung ohne Waffen ginge nicht und nun sagen sie jetzt selber “ ja es gibt Angriffe die man ohne Schußwaffe abwehren kann “
                    Logik also, dass man also sich dennoch verteidigen kann und das Recht auf SV nicht an den Besitzt von Schußwaffen gekoppelt sein muss.
                    Wehren darf man sich immer, es muss nur angemessen sein.

                    Sie schreiben, man kann nicht alle Angriffe ohne Schußwaffe abwehren. Richtig,aber man kann nicht mal alle Angriffe MIT Schußwaffe abwehren.
                    Eine Schußwaffe verbessert lediglich die Verteidigungsfähigkeit in Abhängigkeit der Fertigkeiten des Benutzers natürlich,, Weder kann man sich ohne Schußwaffe nicht verteidigen noch ist eine Schußwaffe in jedem Fall ausreichend sich zu verteidigen.

                    Insofern ist die Verknüpfung, Notwehrrecht bedeutet auch die Bereitsstellung und ein Recht auf Schußwaffen, nicht zwingend.

                    Es geht mir jetzt nicht darum Advokat Diaboli zu spielen,auch ich kann kein Karate – es geht mir darum dass wir uns nicht selber auf Glatteis manövrieren und blamieren.

                    Es wird kaum ein Gericht auf dieser Welt geben das Schußwaffenbesitzt als Menschenrecht anerkennt obwohl es die Notwehr ( eigentlich körperliche Unversehrtheit) sehr wohl als Recht anerkennt.
                    So eine Verknüpfung können Sie machen und sich daran ergötzen , aber das wirds auch gewesen sein.
                    Sie können sich mit Schußwaffen verteidigen wenn Sie eine haben , aber Sie können nicht fordern dass jeder beliebig eine erwerben darf um sich zu verteidigen und das ist auch gut so denn wenn es Menschenrecht wäre dürfte es auch keine Zuverlässigskeitseingrenzungen geben denn das würde für jeden gelten weil Menschenrechte universell sind aber ob das sinnvoll wäre ?

                    Und wo soll den die Grenze sein was zur Notwehr menschenrechtlich benötigt wird ?
                    Eine einfache 9 mm oder darfs ein bißchen wirkungsvoller sein ?
                    ich hätte zum Beispiel zur ganz sicheren Notwehr lieber eine RPG 7 … hmmm oder eine vollautom Kriegswaffe ? Oh das wird mir aber verweigert , ja waruuum denn ? Ist doch Menschenrecht !

                    Verstehen wir uns richtig:Ich bin auch für liberale Waffengesetzte mit ausreichender Zuverlässigkeitsprüfung für unbescholtene Bürger , auch mit dem Zweck Notwehr – aber es wird sich daraus kein grundsätzliches Menschenrecht ableiten lassen.

                    • Nicht angemessen, notwendig. Das ist etwas anderes.

                    • Mich würde mal ernsthaft interessieren, in welchen Kreisen und welchen Gebieten derGarser und zakrajsek verkehren, dass sie andauernd von bewaffneten Verbrechern bedroht werden. Oder wird hier von etwas geredet, was sie selbst gar nicht betrifft? Könnte das ganze nur … politisch motiviert sein? Wäre es denn möglich?

              • Eben nicht. Selbstverteidigung ohne Schuß-Waffen geht auch – nur nicht so gut.
                Die asiatischen Kampfkünste entwickelten sich sogar auch aus der waffenlosen Selbstverteidigung weil Bürgern das Tragen von Waffen verboten wurde http://de.wikipedia.org/wiki/Karate ( Okinawa)
                In den USA kann man das einklagen aber nicht auf Basis von Menschenrechten sondern auf Basis ihres 2. Verfassungsgrundsatzes und auch da gelten gesetztliche Einschränkungen wie etwa Vorstrafen oder gesundheitliche geistige Eignung.
                Wir haben so einen Verfassungsartikel leider nicht der alles klar stellt.

                • Interessanter Ansatz! Übrigens waren Feuerwaffen in Japan lange Zeit verboten. Das Tkugawa Shogunat ächtete diese bereits weit verbreiteten Waffen, da sie im Kampf einem Bauern die Möglichkeit gaben einen Samurai zu töten. Also ein restriktives Waffengesetz zur Festigung der Feudalherrschaft.
                  Jetzt müßte Jörg glücklich sein. Hainfelder Programm und so……

                  • Das hatte allerdings etwas andere soziokulturelle Gründe. Feuerwaffen waren damals sehr teuer und nur eben von dieser feudalen Herrschaft zu bezahlen…. welche lange Zeit abhängig war von der Kriegerkaste der Samurai – und die betrachteten Feuerwaffen als Bedrohung ihrer Lebensweise und ihrer Existenzberechtigung, da damit ein Bauer ohne Probleme einen aufwendig ausgebildeten Krieger töten konnte.
                    Übrigens einer der Gründe für die Samuraiaufstände, wie sie etwa im Film „Last Samurai“ aufgegriffen werden. Die Aufstände wurden übrigens dann mit Wehrpflichtigen im Dienste der Regierung niedergeschlagen. Feuerwaffen wurden nicht benutzt, um irgendeine Herrschaft zu stürzen – sondern um sie zu festigen.

                    • Keine Ahnung wer so eine Ausführung negativ bewertet, denn es ist korrekt. Aber wahrscheinlich könnte Julius auch über das Wetter schreiben. Soweit zur Objektivität in diesem Forum.

                    • Jörg hat geschrieben:

                      Keine Ahnung wer so eine Ausführung negativ bewertet, denn es ist korrekt. Aber wahrscheinlich könnte Julius auch über das Wetter schreiben. Soweit zur Objektivität in diesem Forum.

                      Dieses Forum ist insoweit objektiv als hier jeder seinen Kommentar hinterlassen darf, auch Sie und Julius. Würde der übrigens übers Wetter schreiben würde er – nur um dagegen zu sein – auch bei strahlendstem Sonnenschein den Regenschirm aufspannen.
                      Solche Menschen muß es zwar wahrscheinlich geben – mögen muß man sie aber nicht. Wem das nicht gefällt kann sich aber jederzeit anderweitig verorten.

                    • Ein Leben ohne Selbstkritik muss sehr zufriedenstellend sein…

                    • Ein Leben ohne Selbstkritik muss sehr zufriedenstellend sein…

                      Danke für den Frontbericht.

                    • Weitgehend korrekt aber: Nach den Kriegen zwischen den diversen Fürstentümern bis zur Reichseinigung durch die Tokugawas kugelten Unmengen von Waffen in privater Hand herum, siehe die heutige Situation in Ex-Jugoslawien. Ich empfehle dafür das Werk von Noel Perrin, “ Keine Feuerwaffen mehr.“, wodurch sich das Resultat der Analyse etwas ändern könnte.

                  • Wieso muß „Jörg nun glücklich sein “ ?
                    Jörg hat keinen Bauernhof und hält sich Knechte….

                    • @ dargaser:

                      So sehr ich Ihre Beiträge (manchmal ) schätze so haben Sie doch gelegentlich ein Problem mit dem Verstehen.

                      Ich habe nicht gemeint wie Julius über das Wetter schreiben soll oder was auch immer sondern kritisiert wie manche Benutzer an sich völlig neutrale Beiträge als negativ bewerten so etwa den Beitrag am 11.1. 6.40 Uhr
                      Wetter habe ich nur als Beispiel aufgeführt.
                      Julius könnte auch einfach“ Guten Tag allerseits „schreiben und würde negative Kritiken bekommen , wahrscheinlich nur aus Prinzip weil es Julius ist.
                      Nicht der Inhalt zählt wohl sondern der Absender und das fände ich schade.
                      Ich habe durchaus schon Herrn Zakrajsek oder andere User positiv bewertet sofern ich mit dem Inhalt weitgehend zustimme.Habe ich kein Problem damit, kommt nur leider selten vor.

                    • Das Hainfelder Programm war die Gründungserklärung der österreichischen Sozialisten. Unter anderem wurde darin die Volksbewaffnung statt des stehenden Heeres gefordert.

          • Bei allen Respekt, Waffenbesitzt ist kein Menschenrecht sonst könnte man das auf dem internationalen Gerichtshof einklagen.Wird ganz sicher nicht funktionieren.
            Wenn ich die Liste der Menschenrechte lese finde ich nichts dazu

            http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte

            Es sind zwar eine Menge an Freiheitsrechten wie Eigentum, Handlungsfreiheit und Unschuldvermutung usw. anwendbar aber nicht dass jeder ,ob groß und klein eine Waffe haben darf.So konkret ist das nirgendwo geschrieben.
            Wir sollten uns nicht selber in die Tasche lügen.

            Wenn ich aber das deutsche GG anschauen könnte man aus Artikel 2 GG

            „Artikel 2

            (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

            (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“

            …einiges ableiten: Zunächst aus Abs 1 _ Schießsport und Jagd und hier sehe ich die besten Chancen.

            Bei Abs 2 kann man diskutieren ob zum Recht auf körperliche Unverehrtheit auch die Verfügbarkeit geeigneter Mittel gehört … allerdings kann wie hier steht mit einem „Gesetzt eingegriffen werden.“

            Ich würde die Ziele nicht zu hoch stecken um sich die Flügel zu verbrennen sondern immer nur das Machbare anstreben. Freier Waffenbesitzt als Menschenrecht wäre eine Nummer zu groß, bleiben wir lieber dabei dass besonderer Schutz vor Kriminellen und Sport ,Sammeln und Jagd als anerkannte Gründe erhalten bleiben. Das wird schwer genug.

            • Das Recht geht vom Volk aus. Wir sind das Volk, das haben schon die armen Leute in der DDR gesagt. Leider hat die DDR die BRD übernommen.

              • Da haben Sie leider Pech denn Sie korrespondieren mit jemanden der das selbst gerufen hat als Sie noch in Österreich ungläubig hinter dem warmen Ofen vor gelugt haben und im Gegensatzt zu ihrer eigenartigen These hat die BRD die DDR aufgefressen, kleiner Tipp :“Treuhand “
                Wir haben bundesdeutsche Recht über Nacht und as einzige was aus der DDR übernommen wurde war das Ampelmänchen,

                Trotzdem sollten sie mir als Jurist (?) mal erklären wo steht dass Waffenbesitz ein Menschenrecht wäre und mir gleich noch erklären warum Sie nicht vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagen . Worauf warten wir noch ?

                • Wenn es nur das Ampelmännchen wär. Es gibt aber auch Stasimännchen und -weibchen, die in Deutschland eine wichtige Rolle spielen. Leider. Politisch ist die DDR in Deutschland angekommen.
                  Das mit dem Menschenrecht habe ich schon des öfteren erklärt, man kann das nachlesen in den IWÖ-Nachrichten und in den Querschüssen. Wenn es jemand versteht, werde ich es nochmals erklären, sehe aber dafür keine Chance unter den Jörgen und Juliussen.

                  • Billiger Trick um sich aus der Sackgasse zu manövrieren .
                    Wenn Sie als IWÖ so gerne Öffentlichkeitsarbeit machen müßte es doch für Sie ein Bedürfnis sein das hier zu publizieren und einen Link zu setzen.Nun wo steht das ? Sind sie nicht in der Beweispflicht Herr Anwalt ?

                    Ja und heute werden die Menschen von bundesdeutschen Unternehmern bei Lidl und Aldi auf dem Klo gefilmt….

                    • Lassen Sie sich bei Lidl und beim Aldi filmen, lieber Jörg. In der Beweispflicht bin ich nicht. Anwalt bin ich auch nicht.
                      Wer mir nicht glaubt, dem steht es frei, mir nicht zu glauben. Der muß eben unwissend bleiben. Es müssen nicht alle gleich gescheit sein.

                    • Jemand, der von sich angibt, in Strafsachen als Verteidiger aufgetreten zu sein, ist durchaus ein Anwalt. „Ein vertraglich oder gesetzlicher Vertreter einer Privatperson vor Gericht“. Da Anwalt auch eine Funktionsbezeichnung von „Vertretung“ ist, fallen auch Notare darunter. Es sei denn natürlich, sie haben in ihrem Leben als Jurist nie jemanden auf irgendeine Art und Weise vertreten.

                      Da sie laut eigener Angabe nie Anwalt waren – eine Lüge? Lügen ist nicht gerade ehrenmännisch…

            • Irgendwem war das Thema Notwehr so wichtig, daß es zum Paragraph 3 des österreichischen Strafgesetzbuches wurde…..

              • Wir diskutieren doch gar nicht über Notwehrrecht, das ist doch unstrittig sondern angeblich über ein Menschenrecht auf Waffenbesitzt

                • Kurze Zwischenfrage: warum inkludiert dann Notwehr im äußersten Fall auch die Anwendung tätlicher Gewalt?

                  • Sorry, das obergescheite Pad, jetzt wollte es gerade „Pädagoge“ schreiben, hat mich wieder ausgebremst. Sollte „tödlich“ heißen.

                  • Notwehr ist immer im Verhältnis auf die Bedrohung zu sehen. Steht sogar klipp und klar im Notwerparagrafen (§ 3 StGB) :

                    „Nicht rechtswidrig handelt“ –> normalerweise ist eine solche Handlung rechtswidrig

                    „, wer sich nur der Verteidigung bedient, die notwendig ist, um einen gegenwärtigen oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff auf Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, Freiheit oder Vermögen von sich oder einem anderen abzuwehren. “
                    –> es geht hier um die Verhältnismäßigkeit der Notwehrhandlung. Das kann ziemlich viel sein und viel erlauben, hängt aber von der jeweiligen Situation ab. Jemanden ins „offene Messer laufen lassen“ funktioniert jedenfalls nicht – auch wenn der 100x angefangen hat.

                    „Die Handlung ist jedoch nicht gerechtfertigt, wenn es offensichtlich ist, daß dem Angegriffenen bloß ein geringer Nachteil droht und die Verteidigung, insbesondere wegen der Schwere der zur Abwehr nötigen Beeinträchtigung des Angreifers, unangemessen ist. “
                    –> hier gehts um die Abwägung der Rechtsgüter. Ja, Eigentum ist ein notwehrfähiges Rechtsgut. Den Nachbarjungen aus dem Kirschbaum schießen, weil er ein paar Kirschen stiehlt, funktioniert trotzdem nicht. Leben, Gesundheit > Eigentum, auch wenn es das Leben oder die Gesundheit des Angreifers ist.

                    Notwehr ist eine Reaktion auf eine gegenwärtig stattfindenden oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff auf notwehrfähige Rechtsgüter. Welche Form sie annimmt, hängt von der Situation ab.

                    • Es geht nicht um die Verhältnismäßigkeit. Diese Darstellung oben ist nicht richtig.

                    • „NUR der Verteidigung bedient, die notwendig ist,….“
                      Ausreichend Verteidigung um das Rechtsgut zu erhalten. Nicht mehr, nicht weniger.

                      Weiter: “Die Handlung ist jedoch nicht gerechtfertigt, wenn es offensichtlich ist, daß dem Angegriffenen bloß ein geringer Nachteil droht und die Verteidigung, insbesondere wegen der Schwere der zur Abwehr nötigen Beeinträchtigung des Angreifers, unangemessen ist. ”

                      Wenn das gerettete Rechtsgut nicht im Verhältnis zum beeinträchtigten Rechtsgut steht (z.B.:Eigentum Leben)….

                      Natürlich geht es um die Verhältnismäßigkeit. Wenn es nicht verhältnismäßig ist, ist es unverhältnismäßig. Schlagen sie vor, unverhältnismäßig, unangemessen zu reagieren? Eine schwache Vorstellung hier, Herr „Jurist“.

                    • Erstens geht mir da die Option ab auf Bedrohung meines Eigentums sehr wohl mit Gewalt reagieren zu können (Stichwort Existenzbedrohung) und zweitens gehe ich davon aus, daß ich selbst im privaten Bereich, nur dann tödliche Gewalt anwenden werde wenn die Bedrohungslage dementsprechend ist.
                      Außerdem hätten wir dann noch den Fall der Putativnotwehr.

                    • Das habe ich nicht geschrieben Glockzilla …. die Gewalt muss im Verhältnis stehen und darf nicht mehr Schaden anrichten, als damit verhindert wird. Jemanden wegen Eigentum umbringen oder dauerhaft am Körper schädigen geht nicht – jemanden niederschlagen, bedrohen usw. geht sehr wohl. Da du ja so viel mit Polizei und Sicherheit zu tun hast, solltest du eigentlich das alles selbst wissen….

        • Ich steh dazu! Bevor mir und meinen Leuten ein Lump was antut. .45 A.C.P. halt ins Bein, welches auch immer!

    • ….leider, lieber Jörg, spielen diese Dinge mitten in Deutschland und nicht am Hindukusch, wo es mir herzlich egal wäre.
      Paranoia haben auch unsere Altvorderen in den 20er Jahren, beim Auftreten eines Herrn aus Braunau gesagt und dann war er plötzlich Herr über Leben und Tot…und nichts anderes als Nazis sind diese Salafisten – halt im Kleide der Religion.
      Was das mit Waffen zu tun hat, werden Dir bei Gelegenheit diese Leute genau erklären…..

      • Ich glaube bei allem Respekt nicht dass die Mehrheit der Deutschen und Österreicher zum Salafismus konvertieren so wie sie damals diesen Herrn aus B nachgelaufen sind.
        Dazu ist hier keine Basis vorhanden.
        Eher besteht die Gefahr dass sie aus sozialer Unzufriedenheit und geschürten Hass auf etnisch fremden Volksgruppen wieder neuen Herren aus B nachlaufen, allerdings habe ich Hoffnung dass die Menschen gelernt haben wie sie von gewissen Herren die Erlösung prohezeihen meist verladen und betrogen werden und sich kritisch äußern über Blender und Lautsprecher.
        Zumindest mich können Radikaltheoretiker wie sie auch im Forum auftreten nicht mehr beeindrucken.

  9. Richard, hattest Du eine Chance, die Dokumente zu lesen ?
    Meine Meinung zu dem Recht auf Selbstschutz ist ja hinlänglich bekannt.
    Viele Grüße
    Saskia

  10. In diesem Zusammenhang: http://www.mmnews.de/index.php/politik/11726-eu-praesident-spricht-von-untertanen

    Unser Recht und unsere Freiheit müssen wir wieder erkämpfen. 2013: vermutlich letzte Gelegenheit. Oder hernach: APO…
    Alles andere Wichtige wurde vom DaGarser und meinen Vorkommentatoren bereits geschrieben.

  11. ….bei uns in der „Presse“, gibt es heute nur Gegenteiliges: Da wird von einer Anti-Waffen Geschichte berichtet…..na ja, die alle bekommen ja Presseförderung von den Machthabern und die Hunde kläffen halt so wie der Herr es will – sind halt gut erzogen – die Hunde….
    Ja. man kann nicht oft genug die wichtigsten Regeln für“ Freie“ den Leuten erklären: Was man erntet, sind offene Mäuler vor Erstaunen und meist der Kommentar, „So habe ich das aber bisher nicht gesehen“…so weit ist die Gehirnwäsche schon gediehen….
    Meinungsfreiheit, Recht auf Wehrhaftigkeit auf allen Ebenen….usw.
    „Lustige“ Zwischenmeldung:
    Ich habe einen Fernsehbericht über einen Salafistenprediger gesehen – deutsches Fernsehen und der hat dort ganz offen in Deutsch, allerdings mit Turban, zur Vernichtung Israels aufgerufen und in Göbbelsmanier gemeint:
    Wenn alle umliegenden Araber auf Israel spucken, dann ersäuft das Land….
    So weit sind wir also: Trage einen Turban und mache was du willst – es scheißt ja ohnehin jeder sofort vor dir in die Hose….
    Wir werden das Wehrrecht bald dringend brauchen – ich war schon abstimmen!!!

    • Turbantragen allein ist noch keine Straftat ,das machen paar Milliarden Menschen, auch Inder und wer einen Salafistenprediger überhaupt noch ernst nimmt und daraus noch irgendwelche „Schlußfolgerungen“ zieht, der tut mir entweder leid .. oder führt was anderes im Schilde.

      Wenn das Fernsehen diese überhaupt hat reden lassen dann gerade um zu zeigen wie bescheuert und fanatisch solche Leute sind und ganz bestimmt nicht um den ernsthaft eine Plattform zu bieten, dazu sind wir hier zu intelligent um das ernst zu nehmen.
      Insofern ist Dein reflexartiger Hinweis auf die phösen Islamisten vollkommen überflüssig und ich würde mich bei Attentätern die es mit Waffe zu wehren gilt eher an den rechtsradikalen Breivik orientieren.
      Solche Typen machen mir derzeit mehr Sorgen.

      • Das nicht. Aber Turbantragen, eine Straftat begehen und ungestraft davonkommen – das ist schön langsam unerträglich.

        • Liegt das am Turban oder an der nicht geahndeten Straftat oder vermute ich zu Recht dass die Kombination Turban und Straftat schwerer wiegt als…. sagen wir mal Glatze und Straftat ?

          Ist es das ?

          • An der nicht geahndeten Straftat. Glatzen werden schon verurteilt. Straftat ist Straftat. Leider wiegen Straftaten wenig, wenn sie die allseits bekannten Täter begehen. Die müssen aber gar keinen Turban tragen, tragen ihn auch meistens nicht

          • …..hast ja recht: Der eine trug gar keinen Turban, sondern Glatze, aber halt den ominösen langen Bart, war ein bekannter Ex-Boxer und lebt jetzt zeitweilig in Ägypten – für die gediegene religiöse Grundausbildung – Bombenbau inklusive…..

      • …..auf dem linken Auge blind – kann man dazu sagen, aber ausser dem Breivik fällt Dir nichts ein – ganz im Gegensatz dazu, fallen mir und allen anderen Menschen auf diesem Planeten, die unzähligen Turban-Opfer ein….aber das sind ja keine Opfer, sondern Täter – warum sind die bloß bei so einem Bombenanschlag usw. nur so blöde in der Gegend herumgestanden….

          • Hinweis:Zu dieser hohen Anzahl von rechten Straftaten kommt es auch weil bei gleicher Betrachtungsweise zB das Tragen eines Che Guevara T-Shirts eine linksextreme Straftat wäre.
            Die NSU Sache macht mich auch nervös. Irgendwie muß ich da immer an das Celler Loch denken.

            • Man kann die historischen Bezüge und die Situation in Österreich und Deutschland in Bezug auf rechte Ideologien nicht wegdiskutieren und auch nicht der Geschichte der „Linken“ in diesen Ländern gleichsetzen.

              Egal, wie brutal und unmenschlich die „kommunistischen“ Regime in Russland/China/sonstwo waren bzw. sind – diese politische Strömungen existieren bei uns faktisch nicht und waren nie ein Thema. Unsere „Linken“ sind etwas ganz, ganz anderes als besagte Regime, auch wenn das rechte Kreise nicht gerne hören. Da kann man ihnen keine angedachten Ungeheuerlichkeiten mehr vorwerfen.

              Die „Rechten“ hingegen (und nein, das waren keine „linken“, wie manche Neuinterpreten der rechten Szene das gerne verfälschen würden) haben eine Geschichte und Tradition in unseren Ländern – und versuchen, gesellschaftlich und politisch Einfluss zu gewinnen. Diese Leute sind eine reale Gefahr für ein demokratisches Österreich/Deutschland und ein ganz anderes Kaliber als ein „Che“ – Leiberl.

              • Nein, die DDR war ja auch kein Unrechtsstaat. Sagt zumindest eine linke Rundfunkintendantin in Deutschland. Damit war der Schießbefehl sicherlich auch so ok, und der Tatbestand der Republikflucht mit Sicherheit auch absolut rechtsstaatlich.
                Ja nee, is klar.

              • Na ja, Julius, der letzte Staatsschutzbericht beschreibt die Situation für Österreich nicht ganz so dramatisch, wie du es in deinem Kommentar siehst –
                Die politische, wirtschaftliche und soziale Stabilität Österreichs bot bisher keine Basis für einen Rechtsextremismus, der eine ernsthafte Bedrohung für die Demokratie und die innerstaatliche Sicherheit darstellen könnte. Die in Deutschland im Jahr 2011 bekannt gewordenen rechtsterroristischen Taten und die Verbindungen der Täter mit der ideologisierten Szene zeigen aber, wie ernst die Thematik Rechtsextremismus genommen werden muss.
                Dass man immer wachen Auges sein soll, steht ja außer Zweifel, Zweifel habe ich jedoch an deiner Objektivität. Aus vielen deiner Zeilen lässt sich die ideologische Nähe zur Partei der ehemaligen Arbeiterbewegung ableiten, ich vermute deshalb so wie du in deinem Kommentar heute, dass deine Meinung auch politischen Motiven zugrundeliegt.

                Könnte das ganze nur … politisch motiviert sein? Wäre es denn möglich?

                Vergißt du etwa dabei die linke Gewaltbereitschaft bei Ebergassing mit Verwicklung des SPÖ Innenministers Caspar Einem. Liegt zwar ein paar Jahre zurück, aber wachsam muss man auch in diesem Bereich sein.Vor allem soll man den Anschlag nicht gefliessentlich sowas wie unter den Tisch fallen lassen. Den „Wehret den Anfängen“ ist ja ein bei den Gegnern des dritten Lagers beliebter Spruch. Und er soll doch der Gerechtigkeit wegen bei allen angewendet werden.

                • Schau, das kann ich ganz deutlich beantworten: Ich stehe weder „links“ noch bin ich „grün“. Wachsam muss man auf allen Ebenen sein – die größte Bedrohung – und das geht sehr wohl aus dem Bericht hervor – kommt allerdings von rechts, nicht von links.
                  „Wehret den Anfängen“ ist ein guter Spruch. Nur ist es leider so, dass Österreich da nach 45 total versagt hat – da gibt es nichts zu beschönigen. Und mit den Nackommen dieser Versäumnisse – sowohl ideologisch als auch genealogisch – müssen wir uns bis heute auseinandersetzen. Das sind keine „Anfänge“ sondern „Fortsetzungen“ und gesellschaftlich gut verwurzelt. Und was gut verwurzelt ist, ist nur schwer wegzubringen.

        • Mc Veight wäre noch einer von der Sorte und dann haben wir noch 10 fach und Polizistenmörder Mundlos seinen Neonazikumpel… und wenn wir mal die ganze Neonazi -Verbrecherdatei aufmachen wollen… kein Problem denke ich.
          Ja ich weiß Du spielst auf die Terroropfer der Taliban und El Kaida an, die sehen sich aber selber als Freiheitskämpfer oder Religionsschüzter gegen die westlichen Besatzer.
          Und da sind noch die Machtkämpfe der religiösen Fanatiker und Clans untereinander – ist aber nicht mein Bier. Das müssen die dort selber ausbaden.
          Wir haben unsere Problem hier und müssen sie hier lösen.
          Interessant ist ja noch dass die Taliban als sie gegen Russen mit den gleichen Mitteln kämpften ganz tolle Freiheistkämpfer waren und nun sind alle Terroristen..

          Wir haben dafür die Mafia , die seit Jahren mordet, wir hatten die RAF, die IRA, die ETA…die Kurdenpartei,. Russenbanden und phädophile Priester,. alles gläubige Christen was ?
          Gehen wir in den Balkan als die christlichen Serben vorangig die bosnischen Moslems abgeschlachtet haben ? Sarajevo,Sebrnica, schon vergessen ?

          Es gibt Bombenleger die reinrassische Deutsche sind, verhaltensgestörte Jugendliche, Erpresser, gewöhnliche Kriminelle und die dann dort auch „blöde hätten herumstanden“ wären mit Sicherheit nicht deshalb erfreut gewesen dass es kein Salafist war sondern- gott sei dank eine normaler Krimineller der die Beine weggerissen hat. Puh …Schwein gehabt….

          Nö wir habe selber genug mit uns zu tun und wollen auch nicht vergessen vor der eigen Tür zu kehren oder wie heißt das so schön vom Balken und Splitter im Auge ?

          Deshalb ist das Problem mit kriminellen Ausländern und Salafisten ein Problem von vielen und nicht mehr wie mir einige Herrenausbrauanhänger vielleicht suggerieren wollen.
          Kriminalität und Tod hat viele Gesichter und religiöse oder politische Fanatiker sind eines davon.

          • Leider passt das so gar nicht ins Weltbild vieler Leute hier. Und wird deshalb ignoriert werden – von ein, zwei Antworten, die es immer gibt und die wie immer ein wenig zustimmen und viel relativieren. Und in ein paar Tagen kommt dasselbe wieder.

          • Die ganze NSU-Geschichte steht auf äußerst schwachen Beinen, bewiesen ist da garnichts und es wird auch nicht viel dabei herauskommen. Wir werden sehen.

            • Natürlich und die Mondlandung war auch nicht echt. Wollen sie jetzt die Opfer noch verhöhnen indem Sie Neonazis in Schutz nehmen ?http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund

              Die haben ihre Opfer fotografiert, was wollen sie noch an Beweisen ?

              http://www.tagesschau.de/inland/nsuanklage100.html

              • Es gibt noch nicht einmal eine Anklage und hier wird schon verurteilt. Nur weil es angeblich Nazis waren soll das gestattet sein? Ich nehme in Schutz wen ich will und warum ich will.

                • Doch es gibt Anklagen, gegen Zschäpe zum Beispiel,da sind Sie nicht uptodate.
                  Tote kann man nicht Anklagen aber es gibt genug Hinweise und Geständnisse von Mitbeteiligten.

                  Aber warum den so zimperlich und korrekt ausgerechnet bei dieser Truppe ?
                  Bei Ausländern wird ja auch erst mal auf Verdacht die Schwere der Schuld ermittelt, so bei jenem Salafisten der ins Mikro krakeelt ?

                  Und noch was : Wer dem Teufel die Hand gibt stinkt selbst nach Schwefel- aber das möchten sie doch nicht ?

                  • Ich habe Ihnen die Hand aber nicht gegeben.

                    • Sie wollen sie aber in Schutz nehmen ?

                    • Natürlich will ich, daß es rechtsstaatlich abgeht. Das ist derzeit nicht der Fall und daher hat man die Pflicht, sie in Schutz zu nehmen, bis sie rechtskräftig verurteilt sind. Wenn sie freigesprochen werden (ist ja eigentlich nur mehr eine) wird man sie erst recht in Schutz nehmen müssen, weil ja dann die linke Meute über die herfallen wird.

  12. Ja unsere lieben Gutmenschen hätten eine Thrillerpfeife oder Stuhlkreis empfohlen. Ich eine .45 A.C.P. ins Bein.
    Stirnbein oder Brustbein!

  13. Auch wir haben berechtigte Gründe auf unsere Gesetzgeber wütend zu sein, denn sie verbieten uns Waffen zur Selbstverteidigung bereit zu halten und zu führen. Selbstschutz und Selbstverteidigung wird auch noch gerichtlich schwer geahndet(die Opfer werden verurteilt, die Täter geschont). Bitte, nicht vergessen, 2013 haben wir die Möglichkeit das zu ändern- wahrscheinlich die letzte Chance…

  14. Reblogged this on Longcolt und kommentierte:
    Man kann dieses Video nicht oft genug verbreiten!!!!
    Wieder gesehen beim dagarser!

  15. Ich habe dieses Video schon mehrfach gesehen und bin der Meinung das es nicht genug verbreitet werden kann!
    Besonders die Aussage dass das „2 Amedment“ nichts mit Sport oder Jagd sondern damit zu tun hat das es den Bürger die Möglichkeit geben soll sich vor den Regierenden zu schützen, finde ich mit am wichtigsten.

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